Spaces. Smartes Cloud Hosting für anspruchsvolle Webprojekte. Loslegen und Spaces testen. Von Mittwald.
Dieter Petereit 4. April 2018

CSS in 30 Sekunden: Das versteht jeder

Anstatt dei­ne Zeit mit Candy Crush zu ver­tun oder dich durch unwich­ti­ge Tweets zu frä­sen, könn­test du die Zeit in der S-Bahn oder auf dem Klo oder im lang­wei­li­gen Teammeeting nut­zen, um CSS zu ler­nen oder dei­ne Kenntnisse auf­zu­fri­schen. 

Der Werkzeugkasten: Dreh- und Angelpunkt des Designer-Daseins

Wenn du wenigs­tens gele­gent­lich liest, was ich so schrei­be, dann wird dir auf­ge­fal­len sein, dass ich stets viel Wert dar­auf lege, dass dein Werkzeugkasten in Schuss ist. In mei­nem Werkzeugkasten befin­det sich näm­lich im Grunde jedes ein­zel­ne Tool, das ich fürs Schreiben, Entwickeln und Gestalten jemals brau­chen könn­te.

So schaust du aus der Wäsche, wenn dein Werkzeugkasten leer ist. Lass es nicht soweit kom­men. (Foto: Pixabay)

Dabei spie­len auch Snippets, also Schnipsel eine nicht unbe­acht­li­che Rolle. Ich hat­te mal eine rie­si­ge Sammlung unter­schied­lichs­ter Codeschnipsel in indi­vi­du­el­len Txt-Dateien. Das war aller­dings in den Nullern. Da gab es die Dienste, die uns heu­te beim Verwalten unse­rer Werkzeugkästen unter­stüt­zen noch nicht. Und es war nun wirk­lich alles ande­re als opti­mal, Codeschnipsel in der Form ein­zel­ner Textdateien ordent­lich auf der Festplatte zu lagern. Allein, bis ich gefun­den hat­te, was ich such­te. Ich mag gar nicht dar­an zurück den­ken.

Heutzutage spei­che­re ich Speicherdienste. Voll meta. Sicherlich, ein­zel­ne Schnipsel lege ich bis­wei­len noch ab, dann aber in Evernote. Und in eben die­sem Cloud-Service spei­che­re ich auch alle ande­ren digi­ta­len Tools und Dienste, die ich so zu mei­nem Werkzeugkasten zäh­le.

CSS in 30 Sekunden: Lernen im Goldfischmodus

Heute habe ich einen neu­en klei­nen Helfer hin­zu­ge­fügt, näm­lich die Schnipsel-Sammlung „30 Seconds of CSS”, die der Nutzer mit dem fröh­li­chen Namen Atomiks auf Github ein­ge­pflegt hat. Schnipsel zu 18 gän­gi­gen Anwendungsfällen, dar­un­ter der immer noch nicht obso­le­te Clearfix, fin­dest du hier.

Kurze CSS-Happen für zwi­schen­durch. (Screenshot: Dr. Web)

Dabei erhältst du zu jedem Schnipsel den voll­stän­di­gen Sourcecode nebst Demo-Syntax und aus­führ­li­cher Erklärung, sowie der Angabe der Browserkompatibilität. Das Ziel ist es, dass du pro Schnipsel nicht län­ger als 30 Sekunden brauchst, um ihn voll­stän­dig zu ver­ste­hen und sicher ein­set­zen zu kön­nen.

Man könn­te also sagen, es gäbe hier Fastfood für Seitengestalter. Das ist zwar einer­seits rich­tig, aber ande­rer­seits ist die Sammlung nahr­haf­ter und macht län­ger satt als der durch­schnitt­li­che Burger.

Andere mögen ein­wen­den, dass die­se Schnipsel ja wohl ohne­hin so eine Art Flickzeug dar­stel­len müs­sen, also Lösungen, die man prak­tisch immer am Mann hat. Das mag so sein, aber ich per­sön­lich habe dabei nicht den Anspruch, alles immer sofort vol­ler Wissen aus dem Ärmel schla­ckern zu müs­sen.

Mir reicht es voll­kom­men, wenn ich weiß, wo ich nach­se­hen muss. Und „30 Seconds of CSS” war­tet jetzt in mei­nem Werkzeugkasten auf den Moment, an dem ich dar­in etwas nach­se­hen muss.

Machs doch genau­so. Übrigens, hier haben wir schon ein­mal eine CSS-Schnipsel-Sammlung vor­ge­stellt.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für die­sen Artikel und ein wei­te­re hüb­sches Tool. :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.