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Dieter Petereit 19. Dezember 2017

Creative Fabrica: Künstlerische Designelemente und Fonts aus echter Handarbeit

Designelemente gibt es im Netz der Netze zuhauf. Wenn du aller­dings nicht 0815 benö­tigst, musst du tie­fer gra­ben. Creative Fabrica ist eine neue Anlaufstelle für dei­ne Suche.

Amsterdam: Kreative Heimat der Creative Fabrica

Wenn du schon mal in Amsterdam warst, dann weißt du, dass die­se Stadt vor Kreativität brummt und in sich eine Inspirationsquelle dar­stellt. Es ist daher kein Wunder, dass unse­re heu­ti­ge Neuvorstellung, Creative Fabrica, ein klei­nes Unternehmen ist, das mit­ten im Herzen von Amsterdam an einer der berühm­ten Grachten resi­diert.

Die Macher hin­ter Creative Fabrica waren bis vor kur­zem noch in dei­ner Position und betrie­ben eine Designagentur. Von daher wis­sen sie natür­lich sehr genau um die Schwierigkeiten, das rich­ti­ge Designmaterial zu fin­den. Die Expertise in die­ser Frage dür­fen wir ihnen also zutrau­en.

Creative Fabrica: Landing Page

Das Augenmerk liegt auf Bundles und Flatrates

Wenn du dir die Website der Creative Fabrica zum ers­ten Mal anschaust, wird dir zunächst der unkon­ven­tio­nel­le Design-Stil auf­fal­len. Dass du hier etwas ande­res fin­dest als sonst über­all, wird schon durch die Gestaltung des Angebots deut­lich.

Gestartet als Provider für beson­de­re Fonts, hat Creative Fabrica sich mitt­ler­wei­le hin zur Distribution von Grafiken und ande­ren Elementen erwei­tert. Hier gibt es eini­ges an frei­em Material, im Wesentlichen han­delt es sich jedoch um ein kos­ten­pflich­ti­ges Angebot.

Creative Fabrica ver­fügt über ein Portfolio von mehr als 3.600 Fonts, sowie mehr als 500 Sets mit Tausenden von indi­vi­du­el­len Grafikelementen. Das Portfolio wächst bestän­dig, da Creative Fabrica nicht nur mit eige­nen Designern am Wachstum arbei­tet, son­dern, ähn­lich wie Creative Market und ande­re Wettbewerber exter­nen Designbüros die Möglichkeit gibt, ihre Elemente in der Fabrica zu ver­kau­fen. Die Arbeit mit eige­nen Designern ist es natür­lich letzt­lich, was für eine gewis­se Exklusivität und eine auf Dauer eige­ne Handschrift des Fabrica-Angebots sor­gen wird.

Creative Fabrica: Fonts

Du kannst ein­zel­ne Elemente erwer­ben, stehst dich aber in jedem Falle bes­ser, wenn du eines der vor­ge­schnür­ten Bundles erwirbst. Etwas, das ich so noch nicht gese­hen habe, ist die Möglichkeit, dir aus dem ver­füg­ba­ren Angebot dein eige­nes Bundle qua­si maß­zu­schnei­dern. Dieses Pick ’n’ Mix genann­te Paket erlaubt es dir, drei­ßig Elemente frei aus­zu­wäh­len, um sie dann als Paket für 15 US-Dollar zu kau­fen. Ähnlich wie auf den diver­sen Deal-Plattformen lau­fen Angebote auf Creative Fabrica auch nur für eine gewis­se Zeit.

So funk­tio­niert Creative Fabrica also zum einen als Marktplatz für den geziel­ten Erwerb ein­zel­ner Produkte, sowie als Deal-Provider, der aus Einzelprodukten Bundles, also Pakete schnürt. Wem das noch nicht reicht, der kann das brand­neue Angebot der Flatrate nut­zen.

Creative Fabrica: Graphics

Hier zahlst du für den Zugriff auf das gesam­te Angebot, also inklu­si­ve der Fonts und der gra­fi­schen Elemente, einen monat­li­chen Betrag von 29 USD. Benötigst du ledig­lich Fonts oder ledig­lich Grafiken, kannst du die bei­den Bereiche auch jeweils ein­zeln als Flatrate für 19 USD im Monat buchen.

Lizenz mit kommerziellem Einsatzzweck

Jedes Element, mit Ausnahme der Fonts, kommt mit einer kom­mer­zi­el­len Lizenz, erlaubt also die Verwendung auch in Kundenprojekten. Wie üblich, ist die Weitergabe der Elemente an sich nicht zuläs­sig. Du kannst aber durch­aus Tassen, T-Shirts oder sons­ti­ges Merchandising mit Hilfe der Materialien der Creative Fabrica erstel­len und dann auch ver­kau­fen.

Fonts erwirbst du ent­we­der unter der Personal oder der Commercial Lizenz. Wie du dir sicher­lich schon den­ken kannst, erlaubt die per­sön­li­che Lizenz nicht den kom­mer­zi­el­len Einsatz und eig­net sich von daher nicht für den pro­fes­sio­nel­len Einsatz. Wenn du einen Font für ein web-basier­tes Kundenprojekt benut­zen willst, benö­tigt der Kunde die ent­spre­chen­de Lizenz eben­falls. Verwendest du den Font für die Erstellung eines Print-Projektes reicht dei­ne eige­ne Lizenz, da du ja die eigent­li­chen Font-Dateien nicht wei­ter­gibst. Klingt auf den ers­ten Blick kom­pli­ziert, ist es aber nicht.

Die immer­hin knapp 200 Freebies, die du voll­kom­men kos­ten­frei erhal­ten kannst, ver­fü­gen eben­falls über die bereits benann­te kom­mer­zi­el­le Lizenz.

Kein Download ohne Account, Bezahlung auch per Paypal

Um das Angebot der Creative Fabrica nut­zen zu kön­nen, ist es erfor­der­lich, dass du einen Account anlegst. Dazu kannst du ent­we­der dei­nen Facebook-Account ver­wen­den oder du nutzt ganz klas­sisch eine E-Mail-Adresse nebst Passwort. Bist du ein­mal regis­triert und ein­ge­loggt, erfol­gen die Downloads ohne Umschweife, sofern es sich bei dem gewähl­ten Produkt um ein Freebie han­delt.

Creative Fabrica: Fonts mit aus­sa­ge­fä­hi­ger Preview

Zu erwäh­nen ist in die­sem Zusammenhang noch, dass du kei­ne Software instal­lie­ren musst, um das Angebot nut­zen zu kön­nen. Da ken­nen wir ganz ande­re Beispiele und sind froh, dass Creative Fabrica auf sol­che Ärgerlichkeiten ver­zich­tet. Besonders gefreut hat mich zudem die Möglichkeit, direkt bei jedem Font per Texteingabe tes­ten zu kön­nen, wel­che Sonderzeichen unter­stützt wer­den. Auch da ken­nen wir ganz ande­re Beispiele.

Für die Bezahlung der kos­ten­pflich­ti­gen Elemente setzt Creative Fabrica auf Stripe zur Kreditkartenzahlung und auf Paypal ansons­ten. Betreibst du ein Design-Gewerbe in Deutschland und ver­fügst über eine Umsatzsteuer-ID, dann kannst du das Inrechnungstellen der Mehrwertsteuer sei­tens der Creative Fabrica ver­mei­den, ansons­ten kom­men zu den aus­ge­zeich­ne­ten Preisen noch die gesetz­li­chen Steuern hin­zu.

Fazit: Creative Fabrica gehört in deinen Werkzeugkasten

Gerade in Sachen Fonts ist Creative Fabrica bereits zum jet­zi­gen Zeitpunkt sehr gut bestückt. Das ist der Tatsache geschul­det, dass Fonts den Beginn des Katalogs mar­kier­ten. Und hier fin­dest du auf jeden Fall was für jedes Projekt. Sehr gut: Die Verfügbarkeit der deut­schen Sonderzeichen tes­test du ganz ein­fach per Texteingabe am jewei­li­gen Font.

Die Zahl gra­fi­scher Elemente wächst rasant. Die Preise sind mode­rat. Was soll ich sagen? Creative Fabrica soll­te auf jeden Fall einen Bookmark in dei­nem Werkzeugkasten erhal­ten.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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