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Dieter Petereit 23. August 2018

Pro und Contra: Design mit fertigen Templates

“Echte” Designer schla­gen schon die Hände über dem Kopf zusam­men, wenn einer bloß das Wort “Template” oder “Theme” in den Mund nimmt. Schauen wir uns das Ganze mal objek­ti­ver an.

Design-Templates: ein riesiger Markt

Der Begriff der Vorlage, also des Templates, bei CMS typi­scher­wei­se als Theme bezeich­net, ist zunächst nichts nega­ti­ves. Im Gegenteil, jede Website ist letzt­lich tem­pla­te­ba­siert, jede WordPress-Site benö­tigt ein Theme. Templates, respek­ti­ve Themes, sind nichts ande­res als die Layoutgrundlage jeder Website.

Für WordPress gibt es unüber­schau­bar vie­le Themes. (Foto: Pixabay)

Streit ent­brennt regel­mä­ßig an der Frage, ob jedes Template oder Theme hand­ge­macht wer­den muss, oder ob nicht ein vor­ge­fer­tig­tes Layout aus­reicht. Der Markt beant­wor­tet die Frage mit den Füßen. Templates und Themes kannst du zu Tausenden im Netz kau­fen, viel­fach sogar kos­ten­frei ver­wen­den. Der Markt ist rie­sig, der Bedarf offen­bar ent­spre­chend.

Längst sind es nicht mehr nur die noto­ri­schen Heimwerker, die die Designleistung selbst dann nicht pro­fes­sio­nell ein­kau­fen wür­den, wenn sie das Geld dafür hät­ten. Inzwischen haben auch prag­ma­ti­sche Designer den Markt ent­deckt und bie­ten ent­we­der selbst ihre Layouts als Templates an oder kau­fen sel­bi­ge für den Einsatz bei ihren Kunden.

Der ech­te Heimwerker macht natür­lich alles selbst. (Foto: Pixabay)

Schauen wir uns also mal die Vor- und die Nachteile die­ser Lösungen an:

Vorteil #1: Zeitersparnis

Ein fer­ti­ges Template ist – des­halb heißt es so – weit­ge­hend fer­tig. Du setzt den eige­nen Content in Form von Text und Medien ein und kannst online gehen.

Dieser Vorteil gilt nicht nur für den Endkunden, auch der Designer kann durch den Einsatz fer­ti­ger Templates für sei­ne Kunden Zeit spa­ren.

Vorteil #2: Geldersparnis

Wie du es drehst und wen­dest, der Einsatz eines vor­ge­fer­tig­ten Templates ist auf jeden Fall bil­li­ger als die Beauftragung eines pro­fes­sio­nel­len Designers.

Auch der Designer spart Geld, wenn er für sei­ne Kunden auf fer­ti­ge Themes setzt. In der Regel kann er so wesent­lich güns­ti­ger anbie­ten und viel­leicht sogar Aufträge gewin­nen, die er zu höhe­ren Preisen kei­nes­falls bekom­men hät­te.

Vorteil #3: Schneller gewählt

Gerade Kunden mit wenig eige­nen Ideen für die Gestaltung ihrer Website wer­den es mit Templates leich­ter haben. Immerhin gibt es direkt was zu sehen. Der Mensch ist eben ein visu­el­les Wesen und kann sich schnel­ler für Dinge ent­schei­den, wenn er sie bereits sehen kann.

Diesen Vorteil kann sich der Designer eben­so zu Nutzen machen. Er könn­te den Kunden eine Auswahl unter­schied­li­cher Templates zei­gen und auf die­se Weise direkt eine abge­stimm­te Layoutentscheidung her­bei­füh­ren. Für den Designer sinkt so der Aufwand.

Vorteil #4: Sinnvoll ausgestattet

Der pro­fes­sio­nel­le Designer wird bei einer Website natür­lich dar­auf ach­ten, dass sel­bi­ge über die erfor­der­li­che Funktionalität ver­fügt, also etwa ein Kontaktformular beinhal­tet. Der Heimwerker könn­te der­lei leicht ver­ges­sen.

Ein fer­ti­ges Template ist in der Regel so kon­zi­piert, dass alle wesent­li­chen Bestandteile bereits berück­sich­tigt wur­den. So erhält der Heimwerker einen Komplettrahmen, den er nur noch befül­len muss.

Vorteil #5: Schneller gewechselt

Aus der Summe der bereits genann­ten Vorteile ergibt sich ein wei­te­rer. Eine tem­pla­te-basier­te Website stellst du schnel­ler immer mal wie­der auf ein neu­es Design um.

Eine kos­ten­in­ten­si­ve Sonderanfertigung wirst du even­tu­ell sogar nach Jahren nicht auf­ge­ben mögen, weil dein Portemonnaie ein­fach noch zu sehr schmerzt. Voraussetzung ist natür­lich, dass du das Template nicht so hast umbie­gen las­sen, dass es letzt­lich einer Neuschöpfung nahe­kommt.

Vom lee­ren Blatt zum schö­nen Design ist es weit. (Foto: Pixabay)

Nachteil #1: Gleichförmigkeit

Ein fer­ti­ges Template wird in der Regel des­halb so güns­tig ange­bo­ten, weil es sich hun­der­te Male ver­kau­fen soll. Dabei ach­ten die Template-Designer zudem dar­auf, dass sie mög­lichst den Massengeschmack tref­fen. Deshalb sind Templates ten­den­zi­ell sehr gleich­för­mig.

Wenn du also Wert auf Einzigartigkeit legst, dann bist du mit fer­ti­gen Templates ganz schlecht bedient. Sicherlich kannst du jedes Template desi­gne­risch total ver­bie­gen. Damit beraubst du dich aber aller oben­ge­nann­ter Vorteile.

Nachteil #2: Codequalität und Nachhaltigkeit

Man muss es lei­der so offen sagen. Die Codequalität eines gro­ßen Teils der ver­füg­ba­ren Themes und Templates lässt deut­lich zu wün­schen übrig. Wenn du nun ein Handwerker bist, der schnell eine Website online brin­gen will, aber kei­ne tie­fer­ge­hen­den Kenntnisse in HTML und CSS hast, kannst du schnell auf die Nase fal­len.

Immerhin ist Webdesign nicht mehr ledig­lich eines Frage des Aussehens. Auch die Suchmaschinenoptimierung, die Ladeperformance und Sicherheit müs­sen bedacht sein. Einige Grundkenntnisse soll­test du also auf jeden Fall erwer­ben, bevor du dich für ein Template ent­schei­dest. Der Designer umgeht die­ses Problem ganz ein­fach mit Hilfe sei­nes aus­ge­präg­ten Fachwissens.

Ebenso soll­test du ver­su­chen, her­aus zu fin­den, wie es um die Pflege des von dir gewähl­ten Templates oder Themes han­delt. Aktualisiert der Anbieter sein Produkt regel­mä­ßig oder zumin­dest bei Bedarf, wenn etwa Sicherheitslücken bekannt gewor­den sind, oder bist du nach dem Erstkauf auf dich allein gestellt? In letz­te­rem Falle soll­test du die Finger davon las­sen.

Du kannst sie anders anord­nen, aber am Ende blei­ben es die glei­chen Bausteine. (Foto: Pixabay)

Nachteil #3: Eingeschränkte Anpassbarkeit

Ich habe es bereits unter dem Nachteil #1 ange­spro­chen. Ein fer­ti­ges Template ver­sucht stets einen brei­ten Markt zu bedie­nen und neigt daher zur Gleichförmigkeit.

Hinzu kommt aber noch, dass jedes Template sei­ne Grenzen hat, was die Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit betrifft. Du musst also auf jeden Fall im Vorfeld ver­su­chen, dei­ne Bedürfnisse klar zu for­mu­lie­ren, am bes­ten in Form einer Checkliste. Mit die­ser Checkliste gehst du dann auf die Suche nach dei­nem neu­en Template.

Nachteil #4: Markenkompatibilität

Wenn ein fer­ti­ges Template dei­ne Marke nicht voll­um­fäng­lich unter­stützt, kann das Ergebnis nur ein Kompromiss sein. Kompromisse aber soll­test du bei dei­ner Web-Präsenz nicht machen. Immerhin ken­nen dich die Internetbesucher nur über dei­ne Website. Du könn­test ein mit­el­stän­di­scher Unternehmer mit 400 MItarbeitern und fan­tas­ti­scher Bilanz sein. Wenn dei­ne Website aus­sieht, wie aus dem Kaugummiautomaten, wird dein Netzimage ent­spre­chend aus­se­hen und so gar nicht kor­re­lie­ren mit dem, was du dir als Bild dei­ner Marke wünscht.

Insofern kön­nen fer­ti­ge Templates für Marken nur in Ausnahmefällen über­haupt in Frage kom­men. Der Zufall müss­te schon ein gro­ßer sein.

Fazit: Der Einsatz von Templates will wohl überlegt sein

Du siehst, dass ich dir nicht gene­rell zum Einsatz von Templates raten oder davon abra­ten kann. Wenn du dir aber die genann­ten Vor- und Nachteile bewusst machst, und anhand jener dei­ne Designentscheidung triffst, soll­te es dir mög­lich sein, zu einer infor­mier­ten und fun­dier­ten Entscheidung zu gelan­gen.

Schreib ger­ne einen Kommentar, wenn ich Vor- oder Nachteile ver­ges­sen haben soll­te.

(Artikelbild: Depositphotos)

(Letztes Update des Beitrags: 22. August 2018)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

29 Kommentare

  1. Ich arbei­te in einem mul­ti­na­tio­na­len Konzern. Wir haben welt­weit knapp 2000 Webseiten und Apps live. Manche sind sehr groß und kom­plex, man­che nur sta­ti­sche One-pager. Besonders in klei­ne­ren Märkten oder Entwicklungsländern haben wir es oft mit klei­nen Budgets für die Entwicklung von Webseiten zu tun (tlw. unter 5000 USD für Design + Technik). Das Problem wird ver­schärft dadurch dass wir aus Sicherheitsgründen nur mit einer hand­voll tech­ni­schen Dienstleistern arbei­ten dür­fen und nicht jede loka­le Agentur beauf­tra­gen kön­nen.
    Vor die­sem Hintergrund sind Templates für uns eine will­kom­me­ne Möglichkeit in klei­nen Märkten auch eini­ger­ma­ßen sinn­vol­le Webseiten zu pro­du­zie­ren.

    Ein ande­rer Punkt ist m.E. eine Frage der Priorität. Gerade im Digitalbereich haben wir mitt­ler­wei­le tech­ni­sche Lösungen wir Mensch-Maschine Interaktion via Voice, AI, Blockchain, etc. geschaf­fen. Vor die­sem Hintergrund soll­te die Websiteproduktion mei­nes Erachtens kein gro­ßes Getöse mehr sein. Wir müs­sen ins­ge­samt in der lage sein, sinn­vol­le (d.h. ansehn­li­ches Design, gutes UX, siche­re und per­for­man­te Technik) zu pro­du­zie­ren ohne jedes­mal Budgets im hohen fünf- oder sechs­stel­li­gen Bereich auf­zu­ru­fen. Das gilt ins­be­son­de­re für Marketingwebsites (eCommerce Webseiten sind da durch­aus noch eine ande­re Thematik).

  2. Individuelle Designs sind, wenn die­se vom Fachmann gestal­tet und umge­setzt wur­den, zeit­los. Das ist natür­lich eine Frage der Kompetenz. Der Spaten bleibt nach Jahren ein Spaten, wenn er die Funktionalität erfüllt!

    Jedenfalls habe ich in mei­nen 9 Jahren kei­ne Neu-Gestaltungswunsche gehört. Lediglich Optimierungen auf Responsible Webdesign. Während der Flat-Design heu­te jede Webseiten-Gestaltung prägt, ist indi­vi­du­el­les Webdesign stets ein­zig­ar­tig und funk­tio­nal geblie­ben. Es unter­schei­det sich und bie­tet somit Wiedererkennungswert. Was der eigent­li­che Sinn von Gestaltung ist. Abgesehen von der erleich­ter­ten Informationsaufnahme.

    Manchmal kommt man aber auch mit Template-Kundenwünschen in Berührung und ärgert sich dann. Da gibt es noch wei­te­re Faktoren, die bei Templates eine Rolle spie­len, die im Artikel nicht detail­reich erwähnt wur­den. Vielleicht als Informationsergänzung mal aus mei­nem Blog:

    https://www.blog.creative-screen.de/webdesign/themes-kaufen-oder-doch-individuell-entwickeln.html

  3. Das um so einen Artikel viel dis­ku­tiert wird ist klar.
    Ich sel­ber bin ein soge­nann­ter full-sta­cl web­dev und arbei­te haut­pt­säch­lich mit WP. Und dabei mache ich immer ein kun­den­spe­zi­fi­sches Theme. Ich sehe aber die Sachlage so:

    Es gibt auch für fer­ti­ge Themes eine Berechtigung: Vereine, klei­ne loka­le Unternehmen brau­chen schlicht kei­ne kom­plett indi­vi­du­ell auf sie abge­stimm­te Website. Jemanmd der mit einem Theme gut umge­hen kann, kann da schon durch­wegs gute sachen her­aus­ho­len. Dazu ein guter Hoster und eine ver­nünf­ti­ge Chachingstrategie und das gan­ze läuft auch recht flott. So weit so gut.

    Die Probleme ent­ste­hen da, wo ein Webdesigner der (nur) Themes ver­wen­det einen Kunden betreut, der eigent­lich eine maß­ge­schnei­der­te Programmierung braucht. Der Designer müht sich ab die Vorstellungen und Wünsche des Kunden (auch auf funk­tio­na­ler Ebene) abzu­bil­den – muss aber not­ge­drun­gen Kompromisse vor­schla­gen. Am Ende kommt dan nicht sel­ten ein Felckerteppich auch Pagebuildern und jeder Menge Plugins zusam­men. Und wenn nicht jetzt schon Probleme auf der Seite bezüg­lich Usability oder auch ein­fa­chen Bugs auf­tre­ten, dann spä­tes­tens beim nächs­ten WP Update. Denn es gibt dann sicher ein oder meh­re­re Plugins die (noch) nicht kom­pa­ti­bel sind oder sich dann unter­ein­an­der “behin­dern”. Kurz: es wird dabei oft ein kaum wart­ba­res Gebilde erschaf­fen – von einer ein­fa­chen Erweiterbarkeit ein­mal ganz zu schwei­gen.

    Das sind dann die Kunden, die zwei­mal kau­fen müs­sen. Und nicht, weil sie sel­ber es nicht bes­ser wis­sen – ich kann den Laien nicht zumu­ten von sich aus zu erken­nen was er braucht, son­dern weil er an einen Webdesigner gera­ten ist, der sich zuviel zuge­traut hat und damit dem Kunden zuviel zuge­mu­tet hat. Das bers­te wäre in sol­chen Situationen, dass der Webdesigner den Kunden zu einem Webdev schickt (und mei­net­we­gen, wenn er das gut kann, nur das Design über­nimmt).

    Leider sind es die­se Webdesigner, die den Ruf einer gan­zen Branche etwas in miss­kre­dit zie­hen und zudem die Preise bei unin­for­mier­ten Kunden drü­cken. Ich weiß, dass der Template-Verwender-Webdesigner-Markt ein umkämpf­ter ist und vie­le die­ser Designer um jeden Kunden froh sind – aber lang­fris­tig tun sie sich ssel­ber und der gan­zen Branche kei­nen gefal­len, wenn sie Kunden betreu­en die kom­pe­ten­te­re Leistungen brau­chen als sie sie bie­ten kön­nen.

    Dahingegen sind Leute die im WP Umfeld rich­tig pro­gram­mie­ren kön­nen und dabei spie­lend mit PHP, JS Datenbanken, Versionsverwaltungen, Buildtools und Taskrunnern umge­hen kön­nen wirk­lich gefrag­te Fachkräfte.

    Ich kann daher nur jedem Webdesigner der lang­fri­tig die­sen Beruf aus­üben will raten, sich mit dem Programmieren zu beschäf­ti­gen!

  4. Darf ich mal kurz erin­nern, dass es sowas wie einen Grundsatz “Form fol­lows func­tion” gibt?

    Wenn alle für den Kunden nöti­gen Funktionen im CMS imple­men­tiert sind (PlugIns oder eige­ner Code) kommt die Frage nach dem Layout.

    Kann ich alles mit einem fer­ti­gen Theme abbil­den? Ja? Fein!
    Reichen ein paar Änderungen? Ja? Auch noch gut.

    Ansonsten muss man es eben anders lösen (Page Builder, Frameworks und alles, was man sonst als Web Designer/-ent­wick­ler kön­nen soll­te).

    Das Problem in der Branche ist, dass vie­le selbst ernann­te Web Designer (schließ­lich muss man dafür – zumin­dest in Österreich – kei­ne Ausbildung nach­wei­sen) den Amateurstatus nie ver­las­sen haben aber die Preise in der Branche und bei den Kunden das Gefühl für Preis und Wert in den Keller schi­cken!

  5. Wow.

    Ich habe kom­plett ande­re Erfahrungen gemacht. Fertige Themes sind grau­en­haft. Meist noch mit Visual Composer oder Co ver­se­hen – wo man dann noch­mals eine Lizenz braucht und nicht mal ich kom­plett ver­ste­he – sowas will ich kei­nem Kunden zumu­ten.

    Ganz ehr­lich! Bootstrap als Framework für Frontend und man kann in kur­zer Zeit ein wirk­lich indi­vi­du­el­les Design umset­zen, dass eine Krea oder Grafikabteilung gemacht hat.

    WordPress selbst dient dann eben nur als Content Management System – wenn es dann plötz­lich Plugins für Slider oder sowas gibt wird es lächer­lich. Die kann man locker mit Bootstrap selbst oder mit OWL direkt ohne Plugin erstel­len.

    Mit Advanced Custom Fields Pro im Hintergrund ein­fach noch die Felder im WordPress bau­en die der Kunde zum abfül­len braucht.

    Bisher hat­te ich mit der Methode die bes­ten Erfahrungen gemacht. Wir machen aber auch kei­ne Projekte für 1’000 Franken. Sondern erst ab 40’000 CHF auf­wärts.

  6. Hallo,

    ich sehe vie­le von euch nut­zen fer­ti­ge Templates. Ich hade­re immer mit mir wenn ich etwas fer­ti­ges einem Kunden ver­kau­fe. Keine Ahnung war­um, aber ich den­ke er bezahlt also soll er auch etwas indi­vi­du­el­les bekom­men.

    Mich wür­de mich inter­es­sie­ren, wel­che WordPress Themes ihr so ein­setzt? Ich habe gehört Impreza soll ganz gut sein, oder auch das the7 Theme

    Bin auf eure Meinung gespannt.

  7. Ein gutes Template ist wie ein Werkzeugkasten. Man kann jedes erdenk­li­che Layout umset­zen und hat alle Funktionen die man braucht unter einem Dach. Man soll­te dar­auf ach­ten das der Code gut geschrie­ben ist und eine gro­ße Community um das Theme her­um besteht. Dadurch kann man sicher sein das es immer wei­ter geup­dated wird, und man nicht nach weni­gen Monaten ein neu­es Theme imple­men­tie­ren muss. Ich arbei­te als SEO-Manager mit den ver­schie­dens­ten Templates und kann nach eini­gen Jahren sagen das gera­de die “Custom-Made-Templates” sehr anfäl­lig für Sicherheitslücken und Update-Probleme sind. Einige male muss­te ich Layouts 1:1 mit kom­mer­zi­el­len Themes nach­bau­en weil ein Custom-Theme nach 10 Monaten mal wie­der das Ende sei­nes Lebenszyklus err­reicht hat und das Layout nach einem wich­ti­gen Update zer­schos­sen wur­de. Besondere Theme Empfehlung von mir: Avada. Dieses Theme ist nicht umsonst weit über 500k mal ver­kauft wor­den. “Whatever you can ima­gi­ne: the­res an opti­on for that.” Avada ist kein Theme mehr son­dern ein Framework, ein Multi-Tool für Webdesigner mit Ansprüchen an Qualität, Stabilität und gestal­te­ri­sche Freiheit.

  8. Als jemand der fast 8 Jahre selbst­stän­dig in die­sem Sektor ist, kann ich nur bestä­ti­gen, dass kein “nor­ma­ler” Kunde den Preis zah­len wür­de, den man auf­ru­fen müss­te für hand­ge­mach­te Designs.

    Darüber hin­aus bie­ten Templates nach wie vor die Möglichkeit die­se so abzu­än­dern und anzu­pas­sen, dass vom ursprüng­li­chen Template kaum noch aus­zu­ma­chen ist, um wel­ches es sich han­delt. Höchstens ein Profi, der die­ses selbst schon ver­wen­det hat wür­de es erken­nen.

    Es gibt ein­fach so vie­le Designelemente und übli­che Vorgehensweisen, die sich als “Standard” her­aus­kris­ta­li­siert haben, dass die Designs unab­hän­gig vom Template ohne­hin oft sehr ähn­lich sind. Die Differenz liegt nur im Fingerspitzengefühl der Designer das Ganze so auf­zu­bau­en, dass es trotz­dem den Charakter der Firma wie­der­spie­gelt.

  9. Muss jetzt ganz ehr­lich sagen, ich ver­wen­de auch tem­pla­tes, aber nie­mals 1:1. Bin noch nicht so ganz fit mit css und java und da kann ich dann eini­ges raus­neh­men, bis ich soweit bin. Was mich aller­ding ziem­lich nervt, sind Gruppenmitglieder in den soc. Media, die dann ganz stolz ihre neue Website prä­sen­tie­ren – habe ich selbst gemacht, hat nur 100 € gekos­tet – wie gefällt sie Euch? Wenn man die dann ansieht wir einem schlecht. Von Meta tags usw. mal ganz abge­se­hen. Aber jeder wie er will!!!!

  10. Es ist doch so: schnitzt VW sei­ne Profile selbst in die Reifen, bohrt Miele die Löcher sel­ber in die Waschmaschinentrommeln?
    Eben! – Es kommt näm­lich auf das Gesamtkonzept an. Und natür­lich den Preis.
    Wenn ein Kunde bereit ist, die Entwicklung einer Seite von Grund auf zu bezah­len und mit dem Zeitstrahl ein­ver­stan­den ist: schön!
    Templates und Themes sind ein guter Weg, schnell ein prä­sen­ta­bles Zwischenergebnis parat zu haben. Jeder ernst­haf­te Webworker wird aber immer mehr oder weni­ger umfang­rei­che Anpassung vor­neh­men. – Wie ich den Weg zum Ziel einer für den Kunden opti­ma­le Website gehe, war noch nie ein Gesprächspunkt im Briefing.

  11. Es ist wie immer nicht alles Schwarz oder Weiß. Was ist denn Template und was ein Framework? Gilt Bootstrap schon als Template?

  12. Ich bin der­je­ni­ge, der eine neue bzw. Auffrischung der Webseite benö­tigt. Dabei kommt es mir (wie den meis­ten Kunden) auf das “sicht­ba­re” Ergebnis an. Ihr seid die Profis für die Erstellung, dass bedeu­tet auch: Ihr ent­schei­det wie ihr die erstellt!! Ich glau­be nicht, dass es ein Richtig oder Falsch gibt. Es ist immer eine Preisfrage, sprich was ist der Kunde bereit aus­zu­ge­ben. Wenn der Kunde es indi­vi­du­ell haben möch­te, dann muss er auch bereit sein mehr Geld in die Hand zu neh­men. Beim “Verkauf” der Leistung muss dem Kunden klar gemacht wer­den, dass eure Leistung das Geld auch wert ist.

    • Sehr schön zu sehen, dass es auch Kunden gibt die Verständnis für die­se Geschichte mit­brin­gen. Das Problem liegt häu­fig dar­an, dass Kunden sich schwer tun zu iden­ti­fi­zie­ren wo der Aufwand beim Webdesign liegt und bei Preisen in meh­re­ren Tausend Euro Höhe oft das Gefühl haben wir wol­len uns nur unver­hält­nis­mä­ßig berei­chern.

      Die Wahrheit ist, dass selbst mit den Templates die Arbeit eine Website auf­zu­zie­hen trotz­dem noch den Aufwand erfor­dert der die­se Preise recht­fer­tigt und wir hier nicht nach geta­ner Arbeit den BMW Konfigurator auf­ru­fen, weil wir Geld los­wer­den müs­sen. ;)

      Viel Erfolg beim Finden vom pas­sen­den Geschäftspartner in der Sache! :)

      Tim

  13. Ich mag euch und de tem­pla­tes, mein alter Schulkollege hieß de temp­le, könn­te von tem­pla­te kom­men, gel­le?
    Nix für Ungut macht so wei­ter, ihr templateBitches. Der Inder kommt mit dem Chinese und baut alle BauKasten um

  14. Sorry, Templates sind Top. Keine Agentur kann sich mehr leis­ten Developer ein­zig­ar­ti­ge Templates zu erstel­len und die­se immer “up to date” für jede neue WordPress Version zu hala­ten und für jedes Plugins anzu­pas­sen. Mit einem guten Templates kann man an jedes Design anpas­sen. Jedenfalls 90% von dem, was gera­de der Markt ver­langt.

    Machen wir uns nichts vor. Alle Websiten , selbst die von Agentur ese­hen gleich aus und all die­se designs las­sen sich mit Templates gestal­ten. Wenn schon Agentur Websiten nicht aus­ser­ge­wöhn­lich sind, war­um soll­ten es dann Kundenwebsiten sein, die viel weni­ger ris­kie­ren wol­len.

    Content kil­led the Design. Genau so wie in der Mode mit den gan­zen Hipster Bärten, so auch im Design ist alles ein­heit­lich mit weni­gen aus­nah­men. Devlopers kil­led Flash und Designers will kill Developers thru Templates, denn schon lan­ge erstel­le ich Websiten selbst und nur bei Extra Kundenwürsten zie­he ich Developer hin­zu.

    Viel mehr ist es jetzt die Designkunst der Graphiker die Bilder der Kunden so ein­zig­ar­tig zu machen, dass sie sich von der Masse unter­schei­den. Und das läuft nur über Photoshop Künstler/Grafiker.

    • Stimme ich zu, die Kunden wol­len doch alles güns­tig haben, aber kein Geld für Leistung aus­ge­ben.
      Meine Prinzipie ist, wenn der Kunde nicht bereit ist Geld für eine rich­ti­ge Seite aus­zu­ge­ben, mache ich lie­ber kei­ne, als eine die Schlecht ist und eine Gefahr dar­stellt, wegen feh­len­der Updates (da kun­de kei­nen Wartungsvertrag gemacht hat und nicht weiß wie man die Updates macht/hat kei­ne Lust dar­auf) und um die Nutzer vor geka­per­ten Seiten zu schüt­zen.

    • Sie betreu­en wohl nur 0815 Kunden?

      Ich (und mei­ne Agentur) haben Kunden, deren Anforderungen kein Theme oder Plugin der Welt auch nur ansatz­wei­se abde­cken könn­te.
      Dabei geht es dann zum Beispiel um diver­se API Anbindungen, stark indi­vi­dua­li­sier­te Inhalte und deren Suche und / oder Matching mit ande­ren Daten, die dyna­mi­sche asyn­cro­ne Inhalts und Layoutanpassung je nach Interaktion des Besuchers, indi­vi­du­el­le Beutzerrollen und Rechte und deren ganz indi­vi­dua­li­sier­ten Workflows. Und noch vie­les vie­les mehr.

      Schauen Sie einam ein wenig über Ihren Tellerand und schlie­ßen Sie nicht nur von Ihren direk­ten Kunden auf die gro­ße und weit­läu­fi­ge Welt der Webingenieure!

  15. Wir haben dass Glück, dass wir fast immer indi­vi­du­el­le Templates für unse­re Kunden ent­wi­ckeln dür­fen und das auf Basis unse­res haus­ei­ge­nen CMS eTiger. Manchmal hel­fen wir Kollegen aus der Patche – und fast immer ist das Thema das glei­che: Es wur­de mit WordPress und ein hau­fen Plugins eine Megaseite zusam­men geschus­tert. Aber lei­der gibt es vie­le Details die nicht auf den Bedarf des Kunden pas­sen.
    Dann ist die gro­ße Frage Plugins, Templates und so wei­ter umar­bei­ten – was fast immer die Updatefähigkeit ver­nich­tet. Und das ist dann im Opensource ein Drama. Wie geht man dann mit Sicherheitslücken die im Netz kom­mu­ni­ziert sind um?
    Man hat Plugins die nur noch mit einer WordPress-Version lau­fen und kann WordPress nicht updaten und so wei­ter. In Typo3 ist es etwas leich­ter zu hän­deln, da es hier wenigs­tens die LTS-Versionen gibt (Long-Time-Support). Da hat man in der Regel für ca. 3 Jahre eine sta­bi­le und siche­re Version bei der auch selbst geschrie­be­ne Plugins nicht bei nem Sicherheitspatch abge­schos­sen wer­den.
    Dann gibt es auch noch das Thema der Kundenführung und Erziehung. Wenn ich bei Projektstart zei­ge – alles ist mög­lich und kos­tet nichts – wie soll der Kunde dann ver­ste­hen, dass er jetzt auf ein­mal 3tsd EUR zah­len soll um die gan­ze Lösung zu Customizen.
    Da müs­sen wir uns dann sel­ber an die Nase fas­sen ;-)

    • Verstehe die Argumentation nicht ganz. Wenn etwas kos­tet, kom­mu­ni­zie­re ich das. Wenn etwas extra kos­tet, kom­mu­ni­zie­re ich das. Wenn etwas unvor­her­ge­se­he­nes pas­siert, kom­mu­ni­zie­re ich das, usw. Und völ­lig egal, wel­ches CMS genutzt wird, gute Entwickler schrau­ben die Website mög­lichst update­si­cher und leicht wart­bar. Natürlich soll­te der Kunde mit­spie­len und ein fer­tig abge­nom­me­nes Webprojekt dann auch pflegen/pflegen las­sen. Aber ja, das ist oft Märchenmelodie.

    • Um mich gleich nicht miss­zu­ver­ste­hen: Ich will kei­nen Rant noch sie hier schlecht machen, aber fin­de ihr Kommentar ist auf die­ser Seite etwas fehl am Platz. Diese Seite (Dr. Web) rich­tet sich an Designer/Entwickler und die wis­sen meis­tens was Sache ist.
      Sicherheitslücken? Am WordPress-Core arbei­ten dut­zen­de von Leuten, ein gra­vie­ren­des Sicherheitsproblem trat mei­nes Wissens noch nie auf (und ja ich weiß wie schlecht der Core pro­gram­miert ist, aber er funk­tio­niert. Wie vie­le Leute arbei­ten an eTiger?
      Und ihr Argument für indi­vi­du­el­le Templates: Was sie auf ihrer Seite als Musterkunden aus­wei­sen, oh oh, also ich wäre mit ihrer Leistung nicht zufrie­den. Webseiten die nicht respon­si­ve sind (ja ich weiß, mobi­les Internet wird sich nicht durch­set­zen), extrem schlech­tes SEO im Code, Webseiten die kein biss­chen DSVGO-kon­form gehen, oh oh.
      Sie haben ihre Kunden und haben ihr aus­kom­men damit, gut. Aber hier ein Kommentar auf einer Seite für Fachleute der sich liest wie eine Werbung für ihre Agentur, da ist die­se Seite fin­de ich das fal­sche Medium.

  16. Meiner Erfahrung nach hängt es am Ende das Schwierigste dem Kunden auch klar zu machen, dass er sich dann an gewis­se Vorgaben hal­ten muss. Sonst heißt es schnell, sieht gut aus, aber kann man das nicht noch anpas­sen, dass viel­leicht ein biss­chen grö­ßer, hier fehlt noch .… und am Ende stellt man sich ins­ge­heim die Frage, ob es nicht doch Zeit, Geld und vor allem Nerven gespart hät­te, hät­te man doch ein selbst­ent­wi­ckel­tes Theme ver­wen­det.

  17. Wer heut­zu­ta­ge Webdesign macht, kommt ja an den Standard CMS nicht mehr vor­bei. Denn vor 15 od. mehr Jahren code­ten wir manu­ell, mit leis­tungs­fä­hi­gen HTML-Editoren, WYSIWYG-Editoren waren für Hobby-Anfänger, Frontpage erzeug­te Brechreiz..

    Damals war eben alles “Handmade-Code”, vom tech­ni­schen Unterbau bis zum Design, alles ein­zig­ar­tig, 100% indi­vi­du­ell.
    Hatte den Vorteil: Kein 3.ter wuss­te wie der tats. Code aus­sieht, also rela­tiv “sicher”.
    Relativ, denn die Update/Upgrade Spirale dreh­te sich immer schnel­ler – Browser, Server, OS, Nutzerverhalten, Geräte – alles wur­de immer schnel­ler ver­än­dert. Wer nicht mit­mach­te, hat­te schnell unsi­che­re Codes drin.

    Nun wur­de es irgend­wann müh­sam, die eige­ne Basis dau­ernd an die stets geän­der­ten Funktionen usw. anzu­pas­sen. Da kamen die Standards genau zur rech­ten Zeit. WordPress uä. Webbaukästen nah­men einen den techn, Unterbau ab, man kann sich auf Design und Inhalt kon­zen­trie­ren. (ok, erst nach dem die Sicherheitslücken usw. weit­ge­hendst geschlos­sen wur­den)

    Heute sind fast alle Sites auf Basis irgend­ei­nes CMS, wel­ches von deren Herstellern aktu­ell gehal­ten wer­den. So sor­gen vie­le Programmierer für das “Fahrgestell” der Website. Nachteil: Jeder kennt den Code.
    Doch nun kann ein ein­zel­ner auf die anspre­chen­de “Karosserie” kon­zen­trie­ren und dem Endkunden beim ver­pa­cken sei­ner Informationen hel­fen.

    Ich habe 15 Jahre lang mein eige­nes CMS u. die selbst dar­über gebau­ten Templates + Erweiterungen durch­ge­zo­gen – bis es reich­te und ich auch auf WordPress umstieg.
    Damit ent­ste­hen die Kunden-Sites nun neu, mit siche­rer Basis – doch das Design so hin­zu bekom­men, wie bei den damals indi­vi­du­el­len digi­ta­len Maßanzügen der 90er oder 2000er Jahre – ist eine Herausforderung!

    FAZIT: Ich neh­me nur prof. Themes, egal was sie kos­ten, mit gutem Support, und die müs­sen Xtreme Möglichkeiten zur Anpassung haben. Denn selbst die bes­ten Themes schau­en im Rohbau furcht­bar aus, jeden­falls nie wie die CI des Endkunden.
    Dh. als “ech­ter” Webdesigner kann man ruhig Themes zukau­fen – aber das prof. anpas­sen erfor­dert noch immer ein paar CSS Kenntnisse … (und mehr)

    PS: Im Text ist ver­steck­te Werbung für mein favo­ri­ti­sier­tes Theme für nor­ma­le Websites (- wobei für Magazine emp­feh­le ich auch das hier ver­wen­de­te) !

  18. Hi.
    Ich grei­fe ger­ne auf “fer­ti­ge” Templates zurück und cus­to­mi­ze die­se ent­spre­chend an. Das Problem sind nicht die feh­len­den Entwickler-Kenntnisse mei­ner­seits, als der noch immer vor­herr­schen­de “Geiz-ist-geil-Gedanke” der Kunden. Ganz weni­ge bis kei­ner will mir die Eigenentwicklung(en) bezah­len. Dementsprechend gibts maxi­mal was – ange­pass­tes – von der Stange. #iss­lei­der­so

    • stim­me dir zu, mein letz­ter poten­ti­el­ler Kunde woll­te nicht mehr als 100€ ein­ma­lig für eine Webseite aus­ge­ben, aber dann moder­nes Design, Onlinebuchung und Chatbot Integration haben xD.
      Habe ihm erklärt das der nor­ma­le Preis für spe­zi­el­le Sachen wie designs um ein viel­fa­ches höher liegt.

      • Ich hof­fe, dass Du ihm eine Absage erteilt hast. Die 100€ Anfrage zei­gen mir, dass sich der Kunde in kei­ner Weise damit aus­ein­an­der gesetzt hat.

      • so sieht es aus!
        Allein das design kos­tet die hälf­te und dann sind da Arbeiten drin die den Preis unmög­lich recht­fer­ti­gen wür­den.
        Es war ein tür­ki­sches Restaurant, ich schrei­be es des­we­gen, weil ich bei Restaurants bis­her immer auf Taube Ohren gesto­ßen bin, sei die Webseite nicht exis­tent, ver­al­tet, oder von Google als Malware schleu­der dekla­riert.
        Die wol­len es ein­fach nicht, weiß nicht wor­an es liegt, will denen jetzt kei­ne Dummheit attes­tie­ren, aber Restaurants/Imbisse mache ich nicht mehr, beim ers­ten tür­ken wur­de ich ver­bal bedroht, beim Griechen wur­de ich fast übers Ohr gezo­gen, 1 Chef sagt ja das design gefällt ihm was ich vor­be­rei­tet hat­te (natür­lich ohne Preis für die Vorarbeiten) und der 2. Chef sag­te er weiß von nichts wäh­rend der 1. im Urlaub ist. Der Chinese hat mich nicht ver­stan­den und nach 2x Anrufen habe ich es auch gelas­sen. Tja und jetzt der Laden mit 100€; Nenene, ich las­se es sein. Wenn es irgend­wann soweit ist das die auf mich zu kom­men, set­ze ich die Preise zu mei­nen Konditionen, denn ein Laden/Unternehmen mit schlech­ter Internetseite zeugt weder von Entwicklung, Modernität noch Langfristiger Ausrichtung. Die wer­den Ihre ein­bu­ßen irgend­wann schon haben.

  19. Auf was man eben­falls ein­ge­hen soll­te ist der Content. Die Themes sehen mit dem Dummy-Content immer spit­ze aus, aber sobald dann eige­ne Inhalte und Bilder rein kom­men, siehts meis­tens wie Ar*** & Friedrich aus. Meistens wird nicht ein­kal­ku­liert, dass guter Inhalt und Bildrecherche noch mal so viel kos­tet wie die gan­ze Website. Es gibt wirk­lich gute Templates – kei­ne Frage. Aber es ist schon eine gewis­se “Kunst” damit umge­hen zu kön­nen.

    Und auf was man ganz ver­zich­ten soll­te ist der “tra­di­tio­nel­le Workflow”. Meistens wer­den vom Grafiker Screendesigns ent­wi­ckelt die dar­in enden, das gan­ze Theme sowas von zu ver­bas­teln, dass man am Ende lie­ber eine Individualentwicklung beauf­tragt hät­te. Damit es am bes­ten klappt, müss­te sich der Designer, der Content-Manager und der Entwickler zusam­men an das Theme set­zen und das Design direkt im CMS auf­bau­en. I know, schwie­rig aber so funk­tio­niert es dann auch mei­ner Erfahrung nach, ohne Bastelei.

    Themes sind ein­fach eine zwei­schnei­di­ge Sache. Sie sind ein­fach nicht mehr weg­zu­den­ken in der Responsive-Ära, sonst könn­te sich kaum mehr einer eine respon­si­ve Website mit gutem Inhalt leis­ten. Wenn es kein Corporate-Design gibt was strickt ange­wen­det wer­den muss find ichs ok, aber sobald ein CD vor­han­den ist, lie­ber was schi­ckes indi­vi­du­el­les machen! :-)

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