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Dieter Petereit 27. Mai 2014

Compressor.io: Kostenloses Tool komprimiert JPEG, PNG, GIF und SVG um bis zu 90 Prozent

Eine neue Web-App aus der Feder des nicht völ­lig unbe­kann­ten Stephane Lyver bie­tet auto­ma­ti­sier­te Bildoptimierungen für die gän­gi­gen Bildformate JPEG, PNG, GIF und SVG. Die Komprimierung kann ver­lust­frei oder eben mit Qualitätsverlusten erfol­gen. Dabei lässt sich die Komprimierungsstufe nicht manu­ell jus­tie­ren. Vielmehr ver­sucht Compressor.io stets, das maxi­mal mög­li­che her­aus­zu­ho­len. Und das klappt erstaun­lich gut…

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Compressor.io: Web-App mit neuesten Technologien umgesetzt

Stephane Lyver ist ein 25 Jahre alter Frontend-Entwickler aus Frankreich und momen­tan auf der Suche nach einem Vollzeitjob als Webentwickler in Australien. Compressor.io ist nicht sein ers­tes Projekt. Neben vie­len erfolg­reich für Kunden abge­wi­ckel­ten Aufträgen, ist Stephane auch der Entwickler hin­ter DBfreebies.co, Q-R-Code.fr und Iconsparadise.com. Zum Einsatz kommt in sei­nen Arbeiten zumeist HTML5/CSS3 und AngularJS, sowie PHP und jQuery. Stephane ist damit tech­nisch ganz vor­ne mit dabei. Seine Jobsuche dürf­te ent­spre­chend kein aus­sichts­lo­ses Unterfangen sein.

Mit Compressor.io lie­fert Lyver ein Werkzeug, das in der Lage ist, die gän­gi­gen Bildformate voll­au­to­ma­tisch auf das kleinst­mög­li­che Gewicht zu redu­zie­ren. Dabei soll selbst im Modus mit Qualitätsverlust, sel­bi­ger so gering sein, dass man mit dem blo­ßen Auge den Unterschied nicht erkennt. Ich habe den Test mit einem JPEG gemacht und in der Tat ist die Bildqualität trotz Reduktion um 82% noch völ­lig in Ordnung.

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Für die Formate JPEG und PNG kann auch die ver­lust­freie Kompression gewählt wer­den. Naturgemäß sind die zu erzie­len­den Einsparungen dabei deut­lich klei­ner. Unter der Haube wer­keln alte Bekannte, wie etwa png­quant oder JpegOptim. Den Unterschied macht der intel­li­gen­te Einsatz der jeweils bes­ten Technologie am geeig­nets­ten Bild.

Ist das Bild kom­pri­miert, besteht die Möglichkeit, es direkt in den eige­nen Google Drive oder die Dropbox zu sichern oder es eben kon­ven­tio­nell her­un­ter­zu­la­den. Mittels eines Schiebereglers kön­nen Sie zuvor noch ein­mal die Bildqualität vor und nach der Kompression prü­fen. In mei­nem Falle sah das sehr ordent­lich aus.

Compressor.io: weitere Verbesserungen geplant

Stephane arbei­tet dar­an, Compressor.io auch als Desktop-Version für den Offline-Gebrauch bereit­zu­stel­len. Ebenso soll es bald mög­lich sein, einen gan­zen Bilderstapel auf einen Rutsch hoch­zu­la­den. Aktuell erfolgt der Upload, die Kompression und der nach­fol­gen­de Download rela­tiv zeit­rau­bend Bild für Bild. Ebenso soll das Upload-Limit von 10 MB pro Bild künf­tig erhöht wer­den.

Im Ergebnis ist Compressor.io eine gute Lösung für die for­mat­über­grei­fen­de Bildkompression. Perspektivisch kann sich das Tool zu einer zen­tra­len Anlaufstelle ent­wi­ckeln, wo ich der­zeit noch TinyPNG und JpegMini par­al­lel nut­ze. Besonders der Stapelupload und die Offline-Version wären sehr wün­schens­wer­te Erweiterungen. Aber auch in sei­nem aktu­el­len Zustand ist Compressor.io eine taug­li­che Lösung.

Probieren Sie es selbst…

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Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

12 Kommentare

  1. VIELEN VIELEN dank für den Beitrag. Durch die­ses Tool haben wir unse­re doch sehr Bildlastige Seite deut­lich von der Dateigröße redu­zie­ren kön­nen.

  2. Sehr gutes Werkzeug für Webs oder Apps Geschwindigkeit, ich bin auch ein Angular.js Fan.

  3. Also ich kann das nur bestä­ti­gen. Das Resultat ist beein­dru­ckend. Ich habe ein nor­ma­les Bild von mir genom­men und es wur­de um 72% redu­ziert mit kaum merk­li­chen Qualitätsverlusten (nur bei 400% Vergrößerung sicht­bar). Im Vergleich zu ande­ren Tools, die mir hier nur 15% lie­fer­ten echt beein­dru­ckend!

  4. Vielen Dank für die Info!

  5. Als Alternative zu compressor.io gibt es auch: kraken.io

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