Compressor.io: Kostenloses Tool komprimiert JPEG, PNG, GIF und SVG um bis zu 90 Prozent

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Eine neue Web-App aus der Feder des nicht völlig unbekannten Stephane Lyver bietet automatisierte Bildoptimierungen für die gängigen Bildformate JPEG, PNG, GIF und SVG. Die Komprimierung kann verlustfrei oder eben mit Qualitätsverlusten erfolgen. Dabei lässt sich die Komprimierungsstufe nicht manuell justieren. Vielmehr versucht Compressor.io stets, das maximal mögliche herauszuholen. Und das klappt erstaunlich gut…

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Compressor.io: Web-App mit neuesten Technologien umgesetzt

Stephane Lyver ist ein 25 Jahre alter Frontend-Entwickler aus Frankreich und momentan auf der Suche nach einem Vollzeitjob als Webentwickler in Australien. Compressor.io ist nicht sein erstes Projekt. Neben vielen erfolgreich für Kunden abgewickelten Aufträgen, ist Stephane auch der Entwickler hinter DBfreebies.co, Q-R-Code.fr und Iconsparadise.com. Zum Einsatz kommt in seinen Arbeiten zumeist HTML5/CSS3 und AngularJS, sowie PHP und jQuery. Stephane ist damit technisch ganz vorne mit dabei. Seine Jobsuche dürfte entsprechend kein aussichtsloses Unterfangen sein.

Mit Compressor.io liefert Lyver ein Werkzeug, das in der Lage ist, die gängigen Bildformate vollautomatisch auf das kleinstmögliche Gewicht zu reduzieren. Dabei soll selbst im Modus mit Qualitätsverlust, selbiger so gering sein, dass man mit dem bloßen Auge den Unterschied nicht erkennt. Ich habe den Test mit einem JPEG gemacht und in der Tat ist die Bildqualität trotz Reduktion um 82% noch völlig in Ordnung.

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Für die Formate JPEG und PNG kann auch die verlustfreie Kompression gewählt werden. Naturgemäß sind die zu erzielenden Einsparungen dabei deutlich kleiner. Unter der Haube werkeln alte Bekannte, wie etwa pngquant oder JpegOptim. Den Unterschied macht der intelligente Einsatz der jeweils besten Technologie am geeignetsten Bild.

Ist das Bild komprimiert, besteht die Möglichkeit, es direkt in den eigenen Google Drive oder die Dropbox zu sichern oder es eben konventionell herunterzuladen. Mittels eines Schiebereglers können Sie zuvor noch einmal die Bildqualität vor und nach der Kompression prüfen. In meinem Falle sah das sehr ordentlich aus.

Compressor.io: weitere Verbesserungen geplant

Stephane arbeitet daran, Compressor.io auch als Desktop-Version für den Offline-Gebrauch bereitzustellen. Ebenso soll es bald möglich sein, einen ganzen Bilderstapel auf einen Rutsch hochzuladen. Aktuell erfolgt der Upload, die Kompression und der nachfolgende Download relativ zeitraubend Bild für Bild. Ebenso soll das Upload-Limit von 10 MB pro Bild künftig erhöht werden.

Im Ergebnis ist Compressor.io eine gute Lösung für die formatübergreifende Bildkompression. Perspektivisch kann sich das Tool zu einer zentralen Anlaufstelle entwickeln, wo ich derzeit noch TinyPNG und JpegMini parallel nutze. Besonders der Stapelupload und die Offline-Version wären sehr wünschenswerte Erweiterungen. Aber auch in seinem aktuellen Zustand ist Compressor.io eine taugliche Lösung.

Probieren Sie es selbst…

Links zum Beitrag:

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

12 Kommentare

  1. VIELEN VIELEN dank für den Beitrag. Durch dieses Tool haben wir unsere doch sehr Bildlastige Seite deutlich von der Dateigröße reduzieren können.

  2. Also ich kann das nur bestätigen. Das Resultat ist beeindruckend. Ich habe ein normales Bild von mir genommen und es wurde um 72% reduziert mit kaum merklichen Qualitätsverlusten (nur bei 400% Vergrößerung sichtbar). Im Vergleich zu anderen Tools, die mir hier nur 15% lieferten echt beeindruckend!

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