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Nico Zorn 27. Juni 2006

Checkliste: So nutzen Sie RSS im Online-Marketing

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RSS ist ein hervorragendes Instrument, um User regelmäßig mit neuen Inhalten zu versorgen und damit an das eigene Unternehmen zu binden. Allerdings ist die Usability von den Feeds erklärungsbedürftig und die Verbreitung von entsprechenden Leseprogrammen nach wie vor gering.

Die folgenden Tipps können dabei helfen, die Zahl der RSS-Abonnenten trotzdem zu erhöhen und RSS effektiv in den Online-Marketing-Mix zu integrieren.

  • Platzieren Sie das RSS-Icon möglichst prominent auf Ihrer Website. Verlinken Sie es mit Ihrem Feed. Unter feedicons.com können Sie das Icon in verschiedenen Formaten und Größen herunterladen.
  • Legen Sie eine neue Seite an, auf der Sie RSS erläutern und Ihre verfügbaren RSS-Feeds anzeigen. Diese Seite können Sie zum Beispiel neben dem RSS-Icon verlinken („Was ist RSS?“). Erklären Sie auf dieser Seite kurz und knapp, welchen Nutzen RSS für den User bietet. Fügen Sie Links zu RSS-Leseprogrammen (zum Beispiel GreatNews) und webbasierten RSS-Readern (etwa Bloglines) ein.
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Veröffentlichungsfrequenz. Wenn es über einen längeren Zeitraum keine neuen Beiträge gibt, werden viele User den Feed löschen. Einige RSS-Reader löschen Feeds, die über einen längeren Zeitraum inaktiv sind, sogar automatisch.
  • E-Mail Marketer setzen schon länger auf die so genannte Co-Registrierung, um Abonnenten zu generieren. Dabei wird Usern angeboten, während einer Newsletteranmeldung gleichzeitig auch den Newsletter eines Partners zu bestellen. Das gleiche Prinzip können Sie auch für RSS einsetzen. Suchen Sie nach Partnern, die auf Ihrer RSS-Seite auch einen Link zu Ihrem Feed setzen – inklusive einer kleinen Vorschau der letzten Beiträge.
  • Melden Sie Ihren Feed bei den wichtigsten RSS-Verzeichnissen an – zum Beispiel rssverzeichnis.de, rss-scout.de und rss-nachrichten.de.
  • Besonderes Augenmerk sollten Sie dem Namen Ihres RSS-Feeds schenken, denn Ihr Feed kämpft gegen viele Konkurrenten um die Aufmerksamkeit des Users. Wählen Sie einen interessanten und einprägsamen Namen, der neugierig macht.
  • Noch wichtiger als der Name des Feeds sind natürlich die Titel der einzelnen Beiträge. Es lohnt sich, über die Überschrift nachzudenken, denn sie entscheidet als „Türöffner“ darüber, ob der jeweilige Beitrag geöffnet wird. Halten Sie die Titel möglichst kurz und machen Sie auf den Inhalt des Beitrags neugierig.
  • Bieten Sie als Alternative zu dem RSS-Feed auch einen E-Mail-Newsletter an.
  • Veröffentlichen Sie Meldungen zu verschiedenen Themenbereichen? Dann kann es sich lohnen, die wichtigsten Themen als eigene RSS-Feeds aufzubereiten. Auf diesem Weg können sich die User genau die Feeds aussuchen, die für sie wirklich interessant sind.
  • Werten Sie den Erfolg Ihres RSS-Feeds aus: Wie viele RSS-Abonnenten haben Sie? Wie hoch ist die Klickrate? Besonders komfortabel geht das zum Beispiel mit dem Dienst Feedburner, der in der Basisvariante kostenlos genutzt werden kann. ™

Erstveröffentlichung 27.06.2006

Nico Zorn

Nico Zorn ist Mitgründer der Saphiron GmbH und Autor von zahlreichen Fachartikeln zum Thema Online-Marketing. Darüber hinaus veröffentlicht er das Weblog E-Mail Marketing Blog. Er absolvierte an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation (WAK) in Köln den Studiengang zum Kommunikationswirt und ist als Gastdozent und Referent für Online-Marketing-Themen tätig.

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