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Sven Lennartz 18. September 2015

Canva.com – Online-Grafiken im Handumdrehen

Nicht jeder Betreiber einer Website ist gleich­zei­tig ein geschick­ter Grafiker. Muss man des­halb auf Illustration und Beitragsbilder ver­zich­ten? Nö, muss man nicht. Heutzutage gibt es pri­ma Software für sol­che Problemstellungen. Mit Photoshop braucht sich auch nie­mand her­um­schla­gen, der das nicht will.

Canva

Acht sol­che Programme hat­te Ihnen Andreas Hecht schon ein­mal kurz vor­ge­stellt. Ich möch­te ihnen aus die­ser Auswahl Canva näher­brin­gen. Denn das Onlinewerkzeug ist beliebt und wird häu­fig emp­foh­len. Was also ist dran?

Wo braucht man Grafiken im Netz?

Beitragsbilder gehö­ren längst zum guten Ton. Das ist das, was hier oben den Beitrag eröff­net. Websites, die dar­auf ver­zich­ten, wir­ken unter Umständen stau­big und von ges­tern. Das Exemplar, das Sie auf die­ser Seite sehen, wur­de mit Canva pro­du­ziert. Und zwar in zwei Minuten.

Diese Art von Grafiken wird auch in den Sozialmedien häu­fig ein­ge­setzt. In den blau­en Untiefen von Facebook eben­so wie bei Twitter, Pinterest und ande­ren. Wer da nicht mit­hal­ten kann, wird weni­ger gut gese­hen. Was man sich leis­ten kön­nen muss. Oder man sorgt für Abhilfe.

canva-create

Canva stellt Templates zur Verfügung. Solche Vorlagen gibt es außer­dem für eBooks, Anzeigen, Postkarten, Blogs, Header und mehr. Eine ordent­li­che Garnitur auf jeden Fall. Über die kor­rek­ten Bilddimensionen muss man sich kei­ne Gedanken machen. Trotzdem sind auch eige­ne Formate mög­lich. Als Standard wer­den ver­wen­det:

  • Facebook Post 940*788 Pixel
  • Instagram Post 640*640 Pixel
  • Facebook Cover 851*315 Pixel
  • Präsentation 1024*768 Pixel
  • Social Media (all­ge­mein) 800*800 Pixel
  • Twitter Header 1500*500 Pixel
  • Youtube Channel Art2560*1440 Pixel
  • Google+ Photo 1240*700 Pixel
  • Twitter Post 940*788 Pixel
  • Pinterest Grafik 735*1102 Pixel
  • Infografik 800*2000 Pixel
  • Blog Grafik 800*1200 Pixel
  • Kindle Buchcover 1411*2250 Pixel
  • Album Cover 1400*1400 Pixel
  • Blog Titel 500*315 Pixel

Canva ist ein rei­nes online Tool. Einloggen genügt. Entweder eröff­net man einen Account, oder erle­digt das via Facebook oder Google+. Herunterladen müs­sen Sie nichts. Bezahlen muss man erst ein­mal auch nichts. Dazu unten mehr. Es gibt auch eine App, die wur­de für das iPad ent­wi­ckelt. Vielleicht ist die was für Sie …

Foto- und Layoutauswahl

Canva behaup­tet, Millionen von Bildern gra­tis bereit­zu­stel­len. Das mag stim­men, doch der­art vie­le Layouts fin­det man nicht. Es sind tat­säch­lich nur weni­ge, die meis­ten davon sind dann auch extra zu bezah­len. Nämlich mit einem Dollar für das Foto. Das nervt bei der Auswahl etwas.

Allerdings kann man selbst Fotos nach Lust und Laune hoch­la­den oder in der Bildbibliothek bei Canva wüh­len. Wo man die bes­ten Gratisfotos kriegt, das weiß natür­lich Dr. Web. Ein Layout kriegt man auch selbst hin. Beispiele gibt es ja genug.

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Ein Teil der Layoutauswahl

Canva wird in Australien ent­wi­ckelt und spricht bis­lang nur Englisch. Wenn Sie jetzt abwin­ken wol­len, weil es mit dem Englischen hapert, geben Sie der Sache trotz­dem eine Chance. Das meis­te näm­lich erklärt sich eh von selbst oder kann durch Klicken her­aus­ge­fun­den wer­den – sofern jeden­falls das Digitale kein Neuland ist, und davon gehe ich aus.

canva-arbeit

Canva: Bei der Arbeit

Zum Einsatz kom­men Google Fonts, das ist prak­tisch, wenn man die schon kennt, und die Auswahl ist gut. Dr. Web ver­wen­det die Googleschrift “Oswald” für sei­ne Beitragsbilder, und die steht auch bei Canva Gewehr bei Fuß.

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Für die Fotos gibt es Effektfilter, die Größen von Boxen zieht man sich mit der Maus zurecht. Alle Templates kön­nen bear­bei­tet wer­den. Man muss nichts so neh­men, wie es einem prä­sen­tiert wird. Es ver­steht sich, dass man Farben, Hintergrundbilder und Transparenzen anpas­sen kann. Elemente ras­ten an Hilfslinien ein, ein per­fek­tes Auge braucht man hier nicht.

Leider wer­den die JPGs, die Canva erzeugt, gar nicht oder nur unzu­rei­chend kom­pri­miert. Da muss man vor Veröffentlichung auf der Website noch ein­mal ran. Tools gibt es genug. Landet die Grafik bei Twitter und Co. kann man das igno­rie­ren, die Dienste kom­pri­mie­ren selbst.

https://youtu.be/SWHhc8H6YUE

Preisgestaltung

Canva ist gra­tis, solan­ge man kei­ne Stockfotos von dort ver­wen­det. Ansonsten kos­tet ein Foto pro Stück einen Dollar. Es gibt einen Business Account, der Firmen Vorteile bie­tet. Er heißt Canva for Work und ist ab 9,95 USD pro Monat zu haben. Damit las­sen sich unter ande­rem eige­ne Templates spei­chern und Layouts auf Knopfdruck grö­ßen­tech­nisch anpas­sen. Eine ziem­li­che Erleichterung, wenn man meh­re­re Kanäle mit Grafiken bespie­len möch­te.

canvawork

Canva ist kein Allrounder und kennt nur einen ein­ge­schränk­ten Satz an Funktionen und Möglichkeiten. Gerade das sorgt für ein­fa­che Bedienbarkeit. Was es kann, das kann es gut. Eine ellen­lan­ge Einarbeitungszeit muss nie­mand befürch­ten.

Wer noch ein paar Anregungen braucht, kann sich die in der Canva Design School holen.

Sven Lennartz

Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

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