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CacheFly: Das pfeilschnelle Content-Delivery-Network

Geschwindigkeit ist zwar nicht alles, aber ein wichtiger Aspekt bei den meisten Webprojekten. Gerade wer große Datenmengen, wie Videos und andere multimediale Inhalte verbreitet, ist darauf angewiesen, dass diese schnell beim Nutzer ankommen. Zu häufiges Buffering oder lange Wartezeiten können schon dazu führen, dass Besucher sich von deiner Website verabschieden. Eine schnelle Übertragung solcher Inhalte funktioniert meist nur über ein Content-Delivery-Network (CDN) zuverlässig. Mit CacheFly steht dir ein solches CDN für eine schnelle, sichere und zuverlässige Übertragung zur Verfügung.

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Schnelle Übertragung – weltweit

ChacheFly zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass das Netzwerk weltweit an über 40 Internet-Knotenpunkte angeschlossen ist und somit eine denkbar schnelle Übertragung deiner Daten erlaubt. In Deutschland gehört der Knotenpunkt DE-CIX in Frankfurt zu den strategisch wichtigen Netzknoten. Denn DE-CIX ist, gemessen am Datendurchsatz, der größte Internet-Knoten weltweit.

Auch in Nordamerika und im übrigen Europa ist CacheFly an strategisch wichtige Knotenpunkte angeschlossen. Laut Messungen des Analysedienstes CloudHarmony gehört CacheFly in Nordamerika und Europa zu den schnellsten Content-Delivery-Networks. In den genannten Regionen kommt das CDN auf Datendurchsätze von über 18 Megabyte pro Sekunde bei großen Dateien. Aufgrund der vergleichsweise geringen Präsenz in anderen Regionen wie Afrika und Asien kommt der Dienst dort auf geringere Durchsätze.

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Weltweite Points-of-Presents – vor allem in Nordamerika und Europa
Nichtsdestotrotz kann sich CacheFly in Sachen Geschwindigkeit sehen lassen und lässt auch Provider mit hiesigen Servern teils weit hinter sich.

Kosten zwischen drei und zehn Cent pro Gigabyte Traffic

Um dich von der Schnelligkeit von CacheFly zu überzeugen, kannst du den Dienst zwei Wochen unverbindlich testen. Die regulären Preise des Dienstes richten sich nach dem gesamten Traffic. Bleibst du unter 10 Terrabyte Traffic zahlst du 10 Cent pro übertragenem Gigabyte. Je höher der gesamte Traffic ausfällt, desto geringer ist der Preis pro Gigabyte. Ab 500 Terabyte zahlst du nur noch knapp drei Cent.

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Die Kosten für den Webspace betragen für die ersten 10 Gigabyte zwei US-Dollar, für die nächsten 40 Gigabyte sind es 1,50 US-Dollar und alles darüber hinaus ein US-Dollar. Dabei wird dir nur tatsächlich in Anspruch genommener Webspace in Rechnung gestellt. Nutzt du also nur ein Gigabyte Speicher, zahlst du auch nur anteilig für diesen. In einer transparenten Übersicht werden dir alle Kosten für Webspace und Traffic in den jeweiligen Regionen – Nordamerika/Europa, Asien, Australien/Afrika sowie Südamerika/Indien – dargestellt. So hast du deine monatlichen Ausgaben immer im Blick.

Dabei werden jedoch mindestens 50 US-Dollar im Monat für die Nutzung des Dienstes in Rechnung gestellt. Wie du anhand der Preisgestaltung siehst, ist der Dienst vor allem für jene gedacht, die große Datenmengen zu übertragen haben. Bei den meisten „normalen“ Providern übersteigt man mit den genannten Volumina bereits den zur Verfügung stehenden Webspace, sowie den monatlichen Traffic.

Hochladen per FTP, Sicherheit per HTTPS

Deine Medieninhalte lädst du bequem über einen FTP-Zugang hoch. Du hast auch die Möglichkeit, zusätzliche FTP-Benutzer anzulegen, die bei Bedarf nur Zugriff auf bestimmte Verzeichnisse haben. Für deinen Account erhältst du eine Subdomain – Accountname gefolgt von „.cachefly.net“ –, über die du deine Inhalte abrufen kannst. So bindest du deine Inhalte auch bequem über dein Content-Management-System in dein Webprojekt ein.

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Einfache Bedienoberfläche
Auf Wunsch stehen dir alle Inhalte über eine sichere Verbindung per HTTPS zur Verfügung. Und dank Gzip-Komprimierung werden deine Inhalte noch schneller übertragen. So sorgt CacheFly für ein Optimum an Komprimierung und Schnelligkeit.

Falls du lieber deine eigene Domain nutzen möchtest, um Dateien von CacheFly abzurufen, kannst du Domains sowie Subdomains hinterlegen, über welche die Übertragung abgewickelt werden soll. Bei deinem Provider musst du dann die DNS-Einstellungen anpassen, so dass die Domain auf die IP-Adresse von CacheFly umgeleitet wird.

Einfach Expiry-Header anlegen

Gerade bei großen Dateien bietet es sich an, diese zu cachen, sodass ein Neuladen möglichst verhindert wird. Hier gilt es natürlich abzuwägen, wie lange eine Datei im Cache verweilen soll. Aber gerade Bilder bleiben ja ganz häufig unverändert, so dass ein großzügig angegebenes Verfallsdatum hinterlegt werden kann.

CacheFly stellt dir eine einfach zu bedienende Verwaltung für Expiry-Headers zur Verfügung. So legst du für einzelne Verzeichnisse sowie Dateitypen individuell fest, wie lange die zutreffenden Inhalte zwischengespeichert werden sollen. Bei Bedarf legst du mehrere Regeln für den Expiry-Header fest und priorisierst diese.

Ebenfalls sehr einfach blockierst du beliebige Referrer und überschreibst bei Bedarf MIME-Typen. Statt alle diese Angaben über eine „.htaccess“-Datei zu regeln, gibt es bei CacheFly eine übersichtliche Verwaltungsoberfläche, über die du all diese Einstellungen vornehmen kannst.

Umfangreiche Statistik – auch in Echtzeit

Damit du weißt, wann welche Inhalte heruntergeladen wurden, gibt es bei CacheFly eine umfangreiche Statistik. So erstellst du dir zum Beispiel tägliche Zusammenfassungen, kannst dir aber auch ausgeben lassen, über welche Knotenpunkte die Inhalte ausgeliefert wurden oder aus welchen Ländern die Requests kommen.

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Echtzeit-Statistik
Interessant und wichtig ist natürlich die Möglichkeit, eine Übersicht fehlerhafter Requests zu erhalten. So erstellt dir CacheFly etwa einen Report über alle 404-Fehler und teilt dir mit, auf welche nicht vorhandenen Dateien zugegriffen wurde.

In einer Betaphase befinden sich derzeit die Realtime-Statistiken. Diese geben Auskunft darüber, wie viele Requests pro Sekunde aktuell abgerufen werden. Alle Reporte und Statistiken lädst du dir bei Bedarf bequem als PDF-Datei herunter.

Bestens geeignet für Video- und Audioinhalte

Gerade bei Video- und Audioinhalten ist eine schnelle und zuverlässige Übertragung wichtig. Mit einer Verfügbarkeit von 100 Prozent garantiert dir CacheFly, dass deine Inhalte jederzeit zur Verfügung stehen. Ein Ausfall des Dienstes – auch für kurze Dauer – wird damit ausgeschlossen.

Aber nicht nur multimediale Inhalte sind bei CacheFly bestens aufgehoben. Du nutzt den Dienst beispielsweise auch, um Anwendungen zum Download bereitzustellen. Sind deine Kunden auf deine Software angewiesen, wird es sie mehr als ärgern, wenn diese nicht zuverlässig heruntergeladen werden kann.

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Nicht nur für Video- und Audioinhalte geeignet
Wenn du statt klassischer Anwendungen, Software-as-a-Service (Saas) anbietest, ist ein ausfallsicherer Dienst noch sehr viel wichtiger. Um deinen Anwendern zu garantieren, dass sie stets einen ausfallfreien und schnellen Zugriff auf deinen Dienst haben, ist CacheFly ebenfalls der richtige Partner für dich.

Fazit

Wer auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit setzt, ist bei CacheFly bestens aufgehoben. Der Dienst ist übersichtlich und einfach zu bedienen und bietet alles, um große Datenmengen weltweit, schnell und ausfallfrei zur Verfügung zu stellen.

Die Preise sind transparent und flexibel gestaltet. Die zweiwöchige Trial gibt dir die Möglichkeit, den Dienst ausgiebig zu testen. Im Vergleich zu deinem „normalen“ Provider wirst du deutliche Unterschiede in der Geschwindigkeit feststellen, mit der Dateien heruntergeladen werden.

7 Kommentare zu “CacheFly: Das pfeilschnelle Content-Delivery-Network”

Hallo Andreas,
sorry … irgendwie scheint da was schiefgelaufen zu sein !?
Was ich eigentlich sagen wollte: In diesem Artikel wird ein “pfeilschnelles” CDN angepriesen.
Passend zum Thema habt ihr zwei Tage vorher einen Artikel veröffentlicht, in dem das Fazit gezogen wurde, dass ein CDN aus Sicht der Geschwindigkeit – grade für deutsche Blogs/Websites – nur in den seltensten Fällen Sinn macht.
Zitat: “Normale Blogs sollten eher über andere Dinge nachdenken, welche wesentlich mehr Einfluss auf die Geschwindigkeit haben, als es ein CDN jeweils haben könnte.”
Darauf wollte ich einfach an dieser Stelle nochmal hinweisen 😉

Okay, jetzt verstehe ich, was Du sagen wolltest. Der eine Artikel stellt eine grundsätzliche Aussage dar, der andere sollte überprüfen, wie viel ein CDN bei einer sehr stark optimierten Website noch bringt. Wir haben das Problem sozusagen aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet.

Da mein Kommentar hinsichtlich des Sponsoring dieses Artikels weder veröffentlicht noch dazu Stellung genommen wurde, habe ich mein persönliches Scoring für Glaubwürdigkeit der Website von “Tiple A” auf “Single A” herabgestuft. Weiter so.

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