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Sven Lennartz 5. November 2006

Browserfenster und Auflösung

Kein Beitragsbild

Für welche Auflösung ist zu optimieren? Soll man das überhaupt tun? Ein schon fast historisches Problem, für das sich keine allgemein gültige Lösung durchgesetzt hat. Jedenfalls nicht in der Praxis. Dabei sollte es sich inzwischen herumgesprochen haben, das die Auflösung des Monitors und die tatsächliche Browsergröße, bzw. der zur Verfügung stehende Platz verschiedene Dinge sind. Thomas Baekdal hat es untersucht und liefert uns Material in Form von Zahlen und Diagrammen.

Demnach ist es tatsächlich so, dass viele der Benutzer der gegenwärtigen Standardauflösung 1280*1024 im Vollbild surfen. Etwa 70% sind es. Doch das sagt noch nicht viel aus. Der Webdesigner weiß nie, welche Seiten- oder Menüleisten oder Erweiterungen im Browser installiert wurden. Entsprechend geringer ist der verfügbare Platz.

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Die Benutzer größerer Monitore surfen logischerweise kaum noch im Vollbild. Es lässt sich auch sagen, dass die moderne Entwicklung immer breiterer Monitore zwar dem Film- und Fernsehgenießer zu Gute kommt, nicht aber dem Websurfer. Der nämlich mag es "hoch" und erlaubt sich hier keine Variationen.

Wer auf starre Gestaltung setzt (es geht auch anders) und eine optimale Auflösung sucht, der bedient sein Publikum – laut Baeckdal – am besten mit 776*424 Pixel, in 95% aller Fälle liegt man damit richtig. Wer nach Prospekten der Computerhändler designed und 1280*1024 den Vorzug gibt, liegt wohl häufiger falsch als er glaubt.

Sven Lennartz

Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

48 Kommentare

  1. Ich surfe auch immer bei 1680 x 1050 im Vollbild…

  2. Meines Erachtens beträgt die derzeit „optimale“ Nettoauflösung für ein starres Format 1000 x 580 Pixel.

    Ein wirkliches „Optimal“ gibt es aber ohnehin nicht, man müsste vielleicht eher vom besten Kompromiss sprechen.
    Seit dieser Artikel eingestellt wurde gehen die Monitorauflösungen in der Regel zwar meist nach oben (man denke z.B. nur an einen 27″ iMac), parallel kamen aber auch immer mehr Netbooks / Subnotebooks und natürlich auch Smartphones auf den Markt.

    Ich denke dass die meisten User meine Meinung teilen dass es weit weniger nervig ist wenn die Website nicht die 1600 Pixel des Arbeitsmonitors ausfüllt, als abgeschittene Seiten oder ständiges horizontalgescrolle am Palettenmonitor, Netbook (was ja speziell zum Surfen gedacht ist…) oder auf dem iPhone, etc.

    Das eine Webseite meinen Hauptmonitor mit 1600 x 1200 nicht ausfüllt ist für mich Standart, Gewohnheit und stört mich nicht im geringsten. Infowebsites oder Foren sind meist eh im zweitmonitor geöffnet und der hat… ja genau: 1024 x 768 Pixel eingestellt.

  3. War gerade auf der Suche nach genau diese Thema!

    Der Artikel selbst ist wohl schon veraltet, daher sind die Kommentare interessanter als der Artikel selbst!

    Werde meine Seite auf 1024 optimieren.

    Gruß

  4. flexible seitenbreite geht gar nicht. sobald etwas text auf der seite ist und über einen 19″ bildschirm in die breite geht wird es einfach unleserlich weil man jedesmal den beginn der nächsten zeile suchen muss.

  5. Ich frage mich wie weit das noch geht

  6. Ich möchte anregen, dass dieser Artikel hier einmal grundlegend überarbeitet wird. Er stammt nämlich noch aus dem Jahr 2006, ist also mittlerweile 3 Jahre alt und hat für die Gegenwart daher keine Aussagekraft mehr. Ich möchte mal stark bezweifeln, dass das oben gezeigte Säulendiagramm heute noch genauso aussieht, weil die 800x600er Auflösung kaum noch so weit verbreitet sein dürfte.

    danke und gruss oliver

  7. Die Optimierung gestaltet sich irgendwie immer schwieriger.
    Neben den Auflösungen habe ich auch sehr oft mit Farbdarstellungen zu kämpfen wenn die Kunden mit billigen Flatscreens arbeiten.

  8. Hallo,

    ich optimiere auch nicht mehr für 800×600 sondern nur noch auf 1024×768, laut Google Analytics auf meiner Webseite benutzen gerade mal 2,1% die lüdde Auflösung.
    Und diejenigen, die sich das tatsächlich noch antun sind Scrollbalken oä. gewohnt.

    Gegen eine dynamische Anpassung wie Philipp es vor mir erwähnt hat ist auch nichts einzuwenden, allerdings sollte man dann darauf achten, nicht zu viel Freiraum zwischen den einzelnen divs zu haben!

    Greetz

    Klaus

  9. Hey,

    also in Zeiten von css usw. entwickelt sich
    die Seite bei mir jedenfalls immer mehr zu einer
    sich selbst anpassenden Webseite.

    Während ich wie hier noch statisch gearbeitet habe:
    viip.es

    kann man in der neuen Version meiner Webseite sehen,
    was ich mit einer dynamischen anpassung meine:

    Pheeldesign.net

    Ich schliesse mich ProfessorWeb’s Meinung an, dass „Besucher mit kleineren Auflösungen dürften es mittlerweile auch gar nicht mehr anders gewohnt sein im Internet zu surfen.“ Ich denke da hat er vollkommen recht! Mir reicht es ehrlich gesagt schon, dass ich meine Webseiten immernoch so programmiere, dass IE 5.5 mitberücksichtigt wird, zu viele
    Programme im Internet laufen noch damit (z.B. Thumbshot-Tools usw.)

    Ich denke ebenfalls, dass in naher Zukunft die Bildschirme alle Breitbild haben werden, dass gibt einem noch mehr Möglichkeiten im Design!

    Mein Fazit:

    Seitenanpassung immer dynamisch mit css ausrichten!
    Keine Seitenbegrenzung sondern lediglich eine oben und unten! Seite im Browser beispielsweise mit der Web Developer Toolbar in verschiedenen Auflösungen ansehen! Wenn das alles nichts hilft, ein script benutzen, welches die Bildschirmauflösung ausliest und dann auf die entsprechende Seite weiterleitet, allerdings besteht dann Duplicate Content Gefahr!

    Gruß

    Philipp

  10. Ich persönlich denke, dass eine Optimierung auf 1024 Pixel Breite ausreicht. Kleiner muss es nicht unbedingt sein.

    Man sollte nämlich nicht nur das Problem betrachten, wie viele zu wenig Platz haben, sondern mittlerweile umgekehrt denken:

    Wie viele haben einen Breitbild-Monitor und würden daher bei einer Optimierung auf 800×600 Pixel super viel Hintergrund zu sehen bekommen. Das ist auch nicht immer unbedingt so super.

    Von daher hat man mit 1024 Pixel gute Karten. Besucher mit kleineren Auflösungen dürften es mittlerweile auch gar nicht mehr anders gewohnt sein im Internet zu surfen.

    Gruß
    ProfessorWeb.de

  11. Also, ich habe Webseiten zu verschidenen Branchen wie Kosmetik, Sicherheitsdienst, Künstler… erstellt. Und habe bei diesen Webseiten die Statistiken angeschaut.. Leute mit eine Auflösung 800×600 gesurft haben waren höchstens 5.5 % der durchschnitt lag bei 3,5 % …

    Wieso noch für 800×600 optimieren ????

  12. ich surfe auch in vollbild 1680×1050, habe mir aber die Programm- und Schnellstartleisten an den Rändern plaziert. Ich bin Webdesigner und skaliere mittlerweile designtechnisch auf die Auflösung 1280×1024 und einwandfrei nutzbar auf 1024×768. Der Content ist dabei meist nur auf 600 bis 800 Pixel ausgelegt, da er dann wirklich besser lesbar ist.
    Die 1280´er Auflösung für die komplette Seite mit Navigation gibt einfach bedeutend mehr Spielraum für Design, Ordnung und Usabilty…..
    … und Prozentangaben sind ja an sich auch fein, nur alles irgendwie strecken ist nicht der Knaller, da lobe ich Vektorklamotten wie Flash, die für verschiedene Auflösungen optimal sind. Ansonsten gefällt mir der Ansatz, wenns dann nötig ist und die Zielgruppe es erlaubt, einer Javascriptabfrage für verschiedene fest optimierte Seiten.

    Ich meine auch, der Bericht ist etwas altbacken. Otto-Normaluser dürfte mittlerweile 1280×1024 fahren, bei anderen Zielgruppen kann das natürlich auch anders aussehen.

  13. Also, diese letzten Kommentare lassen mich wirklich den Kopf schütteln. Erstens ist dieser Artikel schon 2 Jahre alt, da galten andere Monitorgrößen als 2008, zweitens habe ich als Webdesigner auch keine Lust, ständig die Auflösungen der von mir gestalteten Internetseiten neu anzupasen, nur weil irgendwer einen noch größeren Monitor rausgebracht hat; zumal der Kunde das mit Sicherheit nicht oder eher seltenst zahlt. Drittens: Das ein 21 Zoll TFT Monitor, der auf 1680×1050 läuft, eine 3 Jahre alte Webseite, welche noch auf die 1024×768 Röhrenmonitorauflösung programmiert wurde, mit „Platzverschwendung“ reagiert, ist wohl eher logisch. Solange Internetseiten mit klassischen Bitmaps programmiert werden (Flash-Seiten ausgenommen), ist das eben so.

    Was in Zukunft State-of-the-art sein wird, ob man dieSeite dem Monitor anpasst oder den Monitor den Seiten (also eben nicht in Vollseite surft), ist eher eine technische Frage.

  14. Ich surfe ebenso mit einer 1680 x 1050 Auflösung im Vollbild. Ich sehe auch nicht ein, warum ich meinen Browser zum surfen minimieren sollte…

  15. ich surfe IMMER im vollbild, bei 1600×1200… -allerdings stört mich immer, dass die seite in der breite insgesamt gerademal die hälfte meines screens füllt; wasfür eine verschwendung von platz! jedenfalls habe ich mir jetzt angewöhnt, mit javascript die browser-breite zu ermitteln und danach die abmessungen der seite zu berechnen…

  16. Ich surfe auch immer bei 1680 x 1050 im Vollbild…

  17. „Die Benutzer größerer Monitore surfen logischerweise kaum noch im Vollbild.“

    Ich surfe bei 1920 x 1200 immer im Vollbild, wozu habe ich das Ding sonst?!

  18. Man(n) kann es bekanntlich nie allen recht machen und hat also die Wahl, auf wen man mehr Rücksicht nimmt.
    Bevor ich ein Layout angehe, überlege ich mir, wie das erwartete Zielpublikum aussieht und wie bei diesem der technische Stand aussieht. Die Webstatistiken können hilfreich sein, man muss sie aber genau analysieren, da sie zumeist nicht representativ für das ganze www sind. Bei den oben erwähnten Zahlen von „webhits.de“ zum Beispiel, befindet sich der überwiegnden Teil der Besucher in Zentraleuropa und sind Deutscher Sprache. Diese Zahlen sind weit entfernt von der Realität in andern Breitengraden, wo anderere Zustände herrschen.

    Mit etwas Feingefühl kann man sowohl mit fixem als auch mit elastischem Layout eine interessante und lesbare Website gestalten. Und warum muss immer alles perfekt sein ? Ich jedenfalls, finde es amüsant, wenn ich auf etwas schräge Seiten stosse (solange sie die Standards von „w3.org“ respektieren)und bin froh, dass da auf dem Internet nicht ein ‚Einheitsbrei‘ geboten wird.
    Es lebe die Vielfalt !

  19. Ich denke, dass die Zeit (Technik) die hier aufgelisteten Monitore, bzw; Auflösung doch etwas überholt hat. Ich selber habe einen 22″ und einen 19″ TFT-Schirm. Auflösung: 1680×1050. Und habe den Browser, sowohl IE als auf Firefox im Vollbildmodus. Und viele meiner Computerclub-Kollegen haben auch ähnliche Monitore und fahren mit solchen Auflösungen.
    Denke, 800×640 ist endgültig out.
    mfg
    Klingseisen

  20. Ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und es ist schön, daß man sich hier auch dieses Thema angenommen hat.

    zum vorigen beitrag.
    Ich finde den Statistiken nicht wirklich überragend

  21. Ja, es gibt Statistiken:

    http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html

    Bildschirmauflösung
    1024 x 768 49.9%
    1280 x 1024 33.5%
    1152 x 864 4.2%
    800 x 600 3.8%
    1600 x 1200 2.3%
    andere 6.3%

  22. Die Statitiken würde ich auch gern mal sehen, mir gehts nämlich genauso wie Alexanders Freundin, habe auch ein altes Notebook mit 800 x 600 Auflösung und für meine Belange reicht das auch. Benutze das Notebook nur als Surf und Schreibmaschiene.

  23. Ich denke, daß es noch mehr als 5% User gibt, die eine Auflösung von unter 1024×768 nutzen. Meine Freundin hat zum Beispiel noch ein altes Notebook, das sie zum surfen benützt und das schaft auch nur gerade mal 800×600. Wie kommst du auf die 5%. Gibt es da Statistiken

  24. Ich denke bei weniger als 5% User mit 800×600 kann man auch gut auf eine Auflösung von 1024×768 oder höher optimieren.

  25. Wofür soll man optimieren: 776*424 Pixel?

    Das ist doch wohl nicht ernstgemeint? Der kleine gemeinsame Nenner….

    Lächerlich damit läuft es wohl auf 95% aller Bildschrme ohne zu scrollen aber auf 95 % aller Monitore bringt es dann auch keinen spaß mehr. Super, solche Beiträge kann man sich sparen und dann ist das ganze auch noch so aktuell. Ich hätte gedacht solch eine Meinng wäre schon mindestens 5 Jahre alt.

  26. Irgendwie scheint niemand liquid Layout zu verstehen.

    Mal abgesehen davon, dass nur wenige Ihr Browserfenster bei einer grossen Auflösung maximiert nutzen, stellt sich dann sie Frage warum?

    Evtl. benutzen diese eine größere Schrift und dann stehen bei fixen Layouts plötzlich nur noch 20 oder 30 Zeichen in einer Zeile. D.h. fixe Layouts werden unleserlich.
    Denn es ist ja tatsächlich so, wenn die Zeichenazahl zu gross wird, wird das lesen schwer und wer nicht ein totaler DAU ist wird dann sein Fenster entpsrechend anpassen.

    Es lebe das fliessende Layout!

    Die einzige Fixierung, die ich auch mit den Gründen die hier genannte wurden, übereinstimmt ist die mit em (ca. 40-50), dann hat man die Zeilenlänge die zum lesen optimal ist. Aber den wenigsten Designern geht’s um’s lesen.

    Und was die „grossen“ Portale angeht, die sind mittlerweile gar nicht mehr benutzbar, wenn man nicht unter Standardbedingungen surft. Das ist gut für die Computerindustrie, aber warum ich meinen alten P100 mit einem IE 4 deshalb verschrotten muss, obwohl er zum surfen ausreichen würde, will mir nicht in den Sinn (es gibt aber zum Glück noch Seiten, wo die Leute dahinter Ahnung haben und auch für arme Kirchenmäuse ihr Angebot verfügbar halten – drweb.de leider nur bedingt)

  27. Also bei mir ist es so, dass ich mit komplett statischen layouts arbeite (was nicht heisst, das die accesability nicht gewährleistet ist) und habe für das Format eine gesamte Breite von 1000px – erscheint erstmal viel aber der Bereich in dem Text steht ist viel kleiner.

    Ich meine es wird wohl einen Grund geben warum Zeitungen seit jeher im schmalen Hochformat Texte formatieren und die DIN-Regelungen für Papier auch schmales Hochformat vorsehen (ich glaube 5:7 oder 5:8 im goldenen Schnitt). Ich halte es daher für sehr schwierig zwei komplett verschiedene Formate (Breitbild und Textformatierung im Hochformat) zusammenzubringen. Mein Entschluss steht fest, ich werde weiterhin auf ein angenehmes Schriftbild setzen, was sich leicht lesen lässt und darauf verzichten den ganzen Bildschirm ausfüllen zu wollen (was mir sowieso nicht gefällt), schliesslich kann man auch mit angenehmen Hintergrundbildern die leeren seiten kompensieren…

  28. Dass die großen Portale auf fixe 770 Breite optimieren liegt an den Massen von Werbung, die immer sichtbar bleiben muss.

    Ich habe ich mich auch mit dem Thema befasst, und bin mir nicht mehr sicher, ob fluid _wirklich_ das Wahre ist (war ich bisher überzeugt davon). Derzeit mache in Minimum 770, Maximum 1024 (eben nur im FF so), wobei ich mich frage ob ich da nicht gleich drauf verzichten soll und fix machen.

    Hier ein ähnliches Diagramm (und Schlüsse daraus):
    http://www.beesign.com/webdesign/optimale-breite.html

  29. ‚Liquid‘ Layout heißt für mich nicht, dass alles ’schwimmt‘ und frei auf der Seite zerfließt sondern vielmehr, dass sich das Design an die Auflösung anpasst und da kann man mit den min- und max-Werten (die ja der IE7 angeblich jetzt auch korrekt interpretiert) durchaus verhindern, dass bei einer 1600er-Breite der Fließtext komplett auseinanderfleddert.

    Ob sich Breitbild im PC-Bereich durchsetzt bleibt noch abzuwarten. Abgesehen davon dass ich dieses 16:10 absolut schwachsinnig finde (warum NOCH eine Ratio???) bezweifel ich das. Eine Hauptanwendung von PCs bleibt nämlich immer noch Office und wo eine 16:10-Auflösung beim Surfen etwas unpraktisch ist, wirkt sie sich bei Textverarbeitung absolut lästig aus.

    Naja vielleicht setzt sich ja im Web ja doch irgendwann mal ein mehrspaltiges Layout durch… ;-)

    Gruß, Dave

  30. Es geht auch ohne großartige Studien … kuckt euch einfach die Webseiten der großen Portalbetreiber Web.de, Yahoo und GMX an. Die haben einen Haufen Traffic, mit allen möglichen Auflösungen in verschiedenen Browsern und investieren einen Haufen Kohle in die Analyse ihrer Besucher. Freenet arbeitet z.B. immer noch mit 800x600er Auflösung. Yahoo und Web.de haben erst kürzlich auf 1024×768 umgstellt, womit der Schluss nahe liegt, dass sich eine höhere Auflösung sowieso nicht lohnt (weil sie eben niemand wahrnimmt).

  31. > wer ist denn so – sorry – bescheuert
    > und maximiert bei z.B. 1600×1200 noch
    > sein Browserfenster?

    Meines Wissens bin ich zwar nicht bescheuert, aber ich maximiere mein Browser-Fenster in 1600×1200.
    Das reine Browserfenster inkl. Scrollbar ist 1424×1113 gross. wuesste nicht was daran bescheuert sein soll. Ich behaupte ja auch nicht, dass jemand bescheuert ist nur weil er seinen Browser nicht maximiert. Jedem seine Art zu surfen…

  32. Daß das liquid design Texte unleserlich macht, dem stimme ich zu. Andererseits werden häufig auf 800 optimierte Seiten im Text viel zu klein – weil man sonst nicht viel Text unterkriegt. Ist auch nicht so dir optimale Lösung…

  33. Ich merke es, bei dem neuen Laptop, den ich mir gekauft habe: 12″ Display, Seitenverhältnis 16:10. Vertikal habe ich vielleicht 20cm, aber horizontal volles Breitbild – da passen gut 2 Webseiten nebeneinander hinein (oder ein offenes Office-Dokument und ein Google-Fenster :-). Aber sobald dann so Späße wie YouTube-Filme auf Vollbild, im 4:3 Format, daherkommen, wird es schnell problematisch: Das beschränkende Element ist die fehlende relative Höhe. Bei Laptops scheint sich dieser „Widescreen-Trend“ ja voll zu etablieren, aber ich warte noch darauf, dass 16:9 (oder 16:10) immer beliebter wird und auch auf dem Widescreen-Plasma im Internet gesurft wird – dann sind die Zeiten vom altbackenen 4:3 endgültig vorbei.

    Viele Grüße,
    Maximilian

  34. Was die wachsende Breite bei hohen Auflösungen angeht: wer ist denn so – sorry – bescheuert und maximiert bei z.B. 1600×1200 noch sein Browserfenster?

    Und für solche Wahnsinnigen kann man dann ja immer noch max-width verwenden. Dann skaliert die Seite bis z.B. 980 Pixel flüssig und bleibt für breitere Viewports dann dort stehen.

  35. Ich seh das ganz ähnlich, wie eigentlich alle anderen hier :) Vom „liquid Layout“ habe ich mich schon vor einer ganzen Weile verabschiedet und bevorzuge eine Optimierung auf 760px Breite. So sind die meisten User abgedeckt und mit nem schicken Hintergrund schaut die Seite auch bei größeren Auflösungen nicht wesentlicher schmaler aus. Zudem kann man noch mit der Positionierung (linksbündig, mittig, rechtsbündig) arbeiten, wobei hier die mittige Anordnung den Effekt noch weiter verstärkt.
    Ich denke, dass man da als Designer schon recht viele Möglichkeiten hat das Problem wirkungsvoll zu lösen ohne sich groß verrenken zu müssen :) Es gibt ja noch den, meiner Meinung nach oft viel zu wenig berücksichtigten, Weissraum ;)

  36. Liquid Layout usw., aus meiner Sicht völliger Unfug, so man dieses Thema nur aus Sicht der Monitorauflösung sieht.

    Was soll das Theater eigentlich? Schaut Euch ein Buch oder eine Zeitung an wie diese aufgebaut sind. Durchschnittlich 80 Zeichen in der Breite. Warum versucht keiner die Zeitung einspaltig zu bedrucken?!

    Ganz einfach, es ist und bleibt unleserlich.

    Das selbe gilt auch für das Internet. Wenn ich Seiten sehe die über 1000 Pixel (und mehr) Breite, Text schreiben, lasse ich es sein. Auch wenn noch so viel Information dort zu finden ist. Es ist nicht mehr lesbar.

    800×600 Pixel ist für eine 10pt Schrift das Optimum und hat nichts mit den verschrobenen Vorstellungen altertümlicher Monitore zu tun. Das war einmal.

    Viel mehr sollte man überlegen, wie man es vernünftig geregelt bekommt, das Barrerefreiheit auf den Webseiten Einzug hält. Aber das ist ja kompliziert.

  37. Ich hatte gedacht, mit IE7 und min/maxwidth-Unterstützung mache es endlich Sinn, ein flexibles Layout zu machen (z.B. min:660, max 960), aber mit der Sch…, die die neue Zoom-Funktion darstellt, kann man es gleich vergessen.

    Bin sonst nicht der, der Microsoft grundsätzlich als bösen Gegner beurteilt, aber das sehe ich als totales Versagen an. Hätten sie wenigstens anständig von Opera abgekupfert, aber so reiht sich das nahtlos in eine Reihe von anderen Pannen ein.

    Bei einem ordentlich gecodeten Layout mit flexiblen Schriftgrössen bräuchte man gar keine Zoom-Funktion. Es geht ja eigentlich darum, die Schrift unter allen Umständen lesbar zu halten, Bilder sollen gar nicht gezoomt werden, da das immer mit Qualtätsverlust verbunden ist.

    mfG
    Peter

  38. Von dem alten Denken, dass man alle Benutzer mit der minimalsten Größe bedient, sollte man sich endlich losmachen. Solche Untersuchungen taugen demnach auch nicht dazu, minimale Größen herauszufinden, auf die man eine Site dann festzurrt. Sie zeigen die Vielfalt, nicht die Einfalt. Jeden nach seinen Bedürfnissen behandeln, muss es heißen. Ein Anwender mit einem 770er-Viewport hat andere Bedürfnisse als einer mit 1260er-Viewport.

    Und wie üblich kommen hier die nichtigen Einwände gegen »Liquid-Layout«: Der Satzspiegel werde unendlich breit. Genau das sollte anpassungsfähiges Layout nicht bedeuten. Ein und derselbe Text kann natürlich nicht einmal 770px ausfüllen und ein andermal bei gleicher Größe 1260px. Da hängen die Einwände einer ungefähr zwei Jahre alten Diskussion hinterher.

  39. In der Breite für 800 x 600 optimieren, in der Höhe auf 1024 x 768. Liquid-Layout halte ich auch nicht für die richtige Lösung, da ich wohl einer der wenigen bin, der auch mit 1920 x 1200 Pixel Fullscreen surft….

  40. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass man Webseiten stets auch für die niedrigst verfügbare Auflösung, bei mir hat sich da 800x600px eingebürgert, gut sichtbar aufbaut. Ich denke es sollte auf jeden Fall eine optimale Betrachtungsweise sichergestellt sein.

  41. Ich messe bei uns inzwischen auch, wieviel Platz innerhalb der Browserfenster ist. Mein Fazit für die Weiterentwicklung der Seite, aus den Zahlen, die ich bekommen hab ist eine Größe von 950 Pixel Breite und 550 Pixel Höhe – damit decke ich 85% meiner Besucher ab.

    Wobei es dann vermutlich 90% oder sogar 95% werden, da man das Browserfenster meist größer macht, wenn es die Seite erfordert…

  42. kann ledzep nur zustimmen.

    flexible seitenbreite geht gar nicht. sobald etwas text auf der seite ist und über einen 19″ bildschirm in die breite geht wird es einfach unleserlich weil man jedesmal den beginn der nächsten zeile suchen muss.

  43. @Lothar
    Liquid-Layout scheint mir nicht die Lösung zu sein.
    Der Contentbereich geht unkontrolliert in die Breite und Text ist so mit steigender Auflösung immer schwerer zu lesen und zu erfassen.

    @Xel:
    je, sehe ich genauso

    Gute Woche allerseits
    Ledzep

  44. Tja das mag so sein – aber wer mein Zoomen zu müssen, weil er Augenprobleme hat oder aus anderen Gründen, wird sich hoffentlich nen Browser suchen, der das auch gescheit macht. Andernfalls ist derjenige eh daran gewöhnt und es scheint ihm/ihr nix auszumachen.

    Man muss ja nicht jede Browsereigenheit bedenken. Von mir aus, kann jeder die Schriften so zoomen wie er will, wenn die zu groß werden sprengen sie halt das Layout – dann kann ichs auch net ändern. Was machen wir als Designer eigentlich wenn einer mit nem eigenen Stylesheet herkommt und die Seite „umgestalltet“? Is halt so – auf sojemand kann ich beim Design keine Rücksicht nehmen. Browser in normaler Einstellung – ok. Jede Funktion abfangen – Nein Danke!

  45. Womit wir bei einem neuen Problem wären:

    Wenn ich nicht weis, wie groß das Browserfenster meines Besuchers ist, dann sollte ich wohl ein Liquid-Layout machen.
    Doch leider hat der IE 7 ein neues Zoom-Feature, er skaliert alles, nicht nur die Schrift.

    Die Idee ist ja eigentlich toll und stammt von Opera. Aber der IE 7 macht es über perfekt, er ignoriert beim zoomen width, maxwidth etc. und so habe ich bei einem Liquid-Layout schon ab der ersten Zoomstufe einen horizontalen Scroll-Balken und sehe nur noch einen Teil der Site.

    Klasse, Microsoft! :-(

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