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Andreas Hecht 23. August 2016

Besser bloggen, leichter lesen: Blog-Inhalte optimieren

Besser bloggen: Wie du deine Blog-Inhalte scanbar machst

Die wenigsten Menschen lesen Artikel im Internet Wort für Wort durch. Forschungen zeigen, dass nur 16 Prozent der Internet-Nutzer die Artikel komplett konsumieren. Daher ist einer der besten Tipps, die ich dir geben kann, deine eigenen Inhalte scanbar zu gestalten. Damit die leichte Informationsauffassung durch die Besucher deiner Website sichergestellt ist.

Besser bloggen: Wie du deine Blog-Inhalte scanbar machst

Mache deine Inhalte scanbar. Je besser der Inhalt deiner Blog-Artikel aufgefasst werden kann, desto mehr Zeit werden die Menschen voraussichtlich auf deiner Website verbringen.

Der durchschnittliche Webnutzer verbringt heute kaum noch Zeit auf einem Blog, wenn er über Google auf deine Seite kommt. Das wirst du vielleicht auch schon in deinen Google-Analytics-Statistiken festgestellt haben. Dazu kommt noch, dass der durchschnittliche Besucher nur 60 Prozent dessen begreift, was er liest.

Kein guter Ausgangspunkt für nicht optimierten Content. Die Besucher suchen nach Schlüsselwörtern, speziellen Ausdrücken, interessanten Zwischenüberschriften und nach visuellen Hinweisen.

Studien haben gezeigt, dass es anstrengender ist, von einem Bildschirm zu lesen und daher etwa 25 Prozent langsamer als das Lesen von Papier. Somit ist das Scannen von Inhalten eine Technik, die uns Schreiberlinge am meisten beschäftigen sollte.

Weiterführende Informationen:

Techniken, die deinen Blog scanbar machen

Hier sind einige Tipps, die du für die Erstellung von scanbaren Inhalten verwenden kannst.

1 – Erstelle Listen-Beiträge

Erstelle Listen-Beiträge

Wenn eine Art von speziellen Formaten von Blog-Artikel sehr gut funktioniert, dann sind es die Listen. Wenn du schon länger am Ball bist und etliche Listen-Beiträge geschrieben hast, dann kannst du das in deinen Statistiken nachvollziehen. Listen suggerieren den Besuchern, in nur wenigen Punkten, das zu bekommen, wonach sie suchen.

Das Einzige, worauf du achten solltest, ist eine halbwegs anständige Formatierung der HTML-Ausgabe der Aufzählung. Die einzelnen Listenpunkte sollten nicht aneinander »kleben«, sondern nach unten etwas Platz haben – wie ein normaler Absatz.

2 – Die Formatierung

Nutze Formatierungen

Verwende für wichtige Punkte Fettschrift, stelle Bereiche kursiv, um Aussagen zu betonen. Experimentiere mit der Ausrichtung kleiner Text-Bereiche.

Stelle zudem sicher, dass du eine anständige Schriftgröße verwendest. Von zu kleiner Schrift lassen sich viele Leser schnell frustrieren. Teste auch farbliche Unterlegung an bestimmten Stellen.

3 – Verwende Zitate und farbige Boxen für mehr Aufmerksamkeit

Generiere Aufmerksamkeit

Die Idee dahinter ist, eine Textwüste aufzulockern und dem Leser etwas Entspannung zu vermitteln. Nutze daher Zitate in deinen Texten, oder gern auch für wichtige Aussagen farbige Boxen. Das sind richtige Eye-Catcher und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.

Zudem freut es die Leser, weil sie beim Scannen deines Artikels schneller zur Lösung finden können, wenn du diese Bereiche geschickt einsetzt.

Zitate lockern eine Textwüste sehr gut auf und sind richtige Eye-Catcher

4 – Zwischenüberschriften

zwischenueberschriften

Durch gute Zwischenüberschriften kannst du deine Texte gut auflockern und zudem noch etwas für die Suchmaschinenoptimierung tun, wenn du dabei die <h> Tags verwendest. Gute Zwischenüberschriften sind so gewählt, dass sie neugierig machen, jedoch noch nicht zu viel verraten.

Deinen Lesern helfen die Überschriften, die interessanten Bereiche deiner Texte zu finden und die gewünschten Informationen schneller zu erhalten.

5 – Nutze Bildmaterial

nutze-bilder

Eine geschickte Nutzung von Bildern kann deinen Beiträgen viel Aufmerksamkeit verschaffen. Sie können einige Punkte betonen und hervorheben. Eine Verwendung von gutem Bildmaterial kann deinen Beiträgen mehr Professionalität verleihen und das Interesse an ihnen wecken.

Es gibt kaum etwas schlimmeres, als lange Textwüsten vor sich zu haben, durch die man sich durchkämpfen muss, um zu den gewünschten Informationen zu gelangen.

6 – Verwende kurze Absätze

Verwende kurze Absätze

Kurze Absätze lockern deine Texte auf und sorgen für eine schnellere Erfassung der Aussagen. Die User verlieren sich leicht in langen Absätzen. Machen wir es ihnen also leichter und brechen unsere Texte in kurze Absätze um.

Als Faustregel kann man zum Beispiel das Ziel „eine Idee pro Absatz“ nutzen.

7 – Komm auf den Punkt

komm-auf-den-punkt

Viele Blogger vergraben ihre wichtigen Aussagen in einer Wüste von unnötigen Text-Bereichen. Sie kommen einfach nicht auf den Punkt, sondern schreiben eine riesige Geschichte drumherum. Auch ich neige manchmal dazu. Daher ist es wichtig, seine Texte nochmals durchzulesen und unwichtiges einfach zu streichen.

Webtexte sollten kurz und knackig auf den Punkt kommen. Dann finden sich mehr Menschen, die diese Art von Inhalten lesen wollen.

Weitere Beiträge über das Bloggen findest du hier:

(dpe)

Andreas Hecht

Andreas Hecht

entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google. Auf seinem Blog schreibt er über WordPress, SEO und Content SEO.

3 Kommentare

  1. Besonders die Punkte vier und sechs möchte ich allen ans Herz legen… nein, eigentlich alle Punkte :) Nur das mit dem Bildmaterial. Da plädiere ich dafür, solches sparsam einzusetzen und bitte nicht Postergröße! Wenn mich ein Rezept interessiert, dann nervt es gewaltig, wenn ich zunächst einmal an gefühlten 180 Bildern zu je 8 MB vorbeiscrollen muss, um dann irgendwann doch endlich beim eigentlich gesuchten Rezept – also der relevanten Information – zu landen.

  2. Als ich begann den Artikel zu lesen dachte ich mir das die Schrift bei euch im Blog aber echt klein ist und sich schlecht lesen lässt…. Ansonsten super Artikel, danke für die Tipps

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