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Dieter Petereit 15. Juli 2014

Bahnhof Sternenflug und Planetendiebe: Sven Lennartz macht Ernst mit der Fiktion

Planetendiebe von Sven Lennartz

Dr. Web Sven Lennartz kennen unsere Leserinnen und Leser der ersten Stunde aus vielen Beiträgen, die er hier und drüben im Smashing Magazine schrieb. Sven Lennartz ist der Erfinder dieses Magazins und einer der beiden Gründer DES internationalen Webdesign-Magazins überhaupt, des Smashing Magazine. Im letzten Jahr zog Sven sich aus der aktiven Geschäftsleitung zurück, um sich ganz seiner eigentlichen, langjährigen Leidenschaft, dem Schreiben von Science Fiction zu widmen. Jetzt erschienen mit „Bahnhof Sternenflug“ und „Planetendiebe“ seine ersten, aktuellen Werke.

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Bahnhof Sternenflug von Sven Lennartz

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Sven Lennartz und Science Fiction: eine symbiotische Beziehung

So beschreibt Sven seine Leidenschaft für Sternenwelten mit eigenen Worten:

Vielleicht kennst Du es auch, dieses Gefühl der Sehnsucht nach den Sternen. Es überkommt mich nicht nur, wenn ich nachts zum Himmel aufsehe, es tritt auch so ganz unvermittelt auf. Ich wünsche mich dann dorthin und weiß eigentlich gar nicht, wohin genau. Ich würde zu gern wissen, was zwischen den Sternen wirklich los ist. Hinfliegen kann ich nicht, es bleibt nur der Umweg über die Fantasie. So habe ich meine kleine Welt geschaffen, ohne vorher auch nur im Mindesten zu ahnen, was ich wohl finden würde.

Im Frühjahr stellten wir Svens neue Webheimat „Svens Fiction“ hier bei Dr. Web vor. Mittlerweile hat Sven Ernst gemacht mit der Fiktion und mit „Bahnhof Sternenflug“ und „Planetendiebe“ zwei Sammlungen mit je einem Dutzend Kurzgeschichten veröffentlicht. Ebenso hat er Material aus früheren Jahren entstaubt und ebenfalls neu veröffentlicht. Das verfügbare Gesamtwerk können Sie sich hier ansehen. Neben Science Fiction finden sich auch Gedichte, Märchen und mehr in die Esoterik-Richtung gehende Literatur.

Alle Bücher sind über Amazons Kindle Shop erhältlich. Hier geht’s es zur Autorenübersicht bei Amazon. Sven leistet sich übrigens, anders als viele andere Selbstpublisher, ein externes Lektorat und lässt Illustrationen und Buchcover von externen Zeichnern erstellen. Man sieht, er macht nicht nur Ernst mit der Fiktion, er meint es auch Ernst mit seiner Leidenschaft…

Planetendiebe von Sven Lennartz

„Bahnhof Sternenflug“ und „Planetendiebe“

Ich bin ein Kind der Siebziger und ein Jugendlicher der Achtziger. Raumschiff Enterprise, Krieg der Sterne, Kampfschiff Galactica – sie alle verstanden es, mich zu begeistern. Von daher war und bin ich dem Science Fiction Genre immer sehr zugeneigt. Svens Kurzgeschichten kommen mir da wie gerufen, wenn man auch sagen muss, dass es Sven nicht auf krachende Action und explodierende Planeten anlegt.

Eher subtil, fast schon ganz normal entwickeln sich die insgesamt 23 Geschichten, die Sven in die beiden Bände „Bahnhof Sternenflug“ und „Planetendiebe“ verpackte. Viele skurrile Ideen, aber noch viel skurrilere Typen haben ihre Auftritte. Und hätten nicht etliche der Protagonisten Schnauzen und Klauen, statt Gesichtern und Händen, es wäre nicht abwegig, sie in seinem eigenen Umfeld wieder zu erkennen.

Abseits klarer Charakterzeichnungen überschreitet Sven dann aber doch etliche Grenzen, nämlich die des technisch Machbaren. Da gibt es Bodyforming-Raumanzüge für Übergewichtige, damit man die Speckrollen nicht so sieht oder Champagnergläser, die ohne zu zerbrechen miteinander kollidieren, sollte einmal die künstliche Schwerkraft ausfallen. Die Bewohner von Svens Sternenyachten nehmen Strahlenbäder im All oder angeln Kometen…

Die beiden Kurzgeschichtenbände sind derzeit mit Preisschildern zu 0,99 Euro das Stück ausgezeichnet. Für knappe 2 Euro erhält man so rund 150 Normseiten voller Komik, Tragik und Absurditäten. Sven rechnet seine Geschichten dem Genre „Space Opera“ zu. Mich persönlich erinnern sie sehr stark an die Kurzgeschichten, die es in zweiwöchentlicher Folge in der c’t zu lesen gibt. Wer also die Geschichten aus der c’t zu goutieren weiß, der kann bedenkenlos zu Svens Werken greifen.

„Bahnhof Sternenflug“ gibt es hier, „Planetendiebe“ gibt es hier. Viel Spaß damit…

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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