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Denis Potschien 12. Dezember 2015

Die Angst vor dem weißen Blatt: Tipps für mehr Kreativität

Die Angst vor dem weißen Blatt: Tipps für mehr Kreativität

Jeder, der als Designer oder Autor oder in anderen kreativen Berufen arbeitet, kennt die Angst vor dem weißen Blatt – oder vor dem leeren Screen. Es gibt halt Momente, da fällt einem auf der Suche nach einem überzeugenden Logo oder einem mitreißenden Text einfach nichts ein. Wer jedoch Kreativität als Beruf hat, kann sich all zu viele dieser Momente nicht erlauben. Und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, der eigenen Kreativität etwas auf die Sprünge zu helfen.

Die Angst vor dem weißen Blatt: Tipps für mehr Kreativität

Mehr Kreativität durch Bewegung: Dem Alltag und der Routine entkommen

Grundsätzlich ist es immer eine gute Idee, sich für eine gute Idee aus dem Alltag und der Routine des Alltäglichen zu verabschieden. Die wenigsten kreativen Einfälle kommen einem vor dem Schreibtisch. Ein Spaziergang, sportlicher Ausgleich oder einfach eine Runde mit dem Hund können kreative Blockaden lösen.

Tipps für mehr Kreativität: Spaziergang

Auch wenn der Beginn einer Idee oft ein leere Blatt ist, kommt Kreativität nie aus dem Nichts. Vielmehr sind es Assoziationen und Gedanken, die uns dazu bringen, Neues zu schaffen. Und das gelingt am besten, wenn man das Gewohnte und Bekannte zumindest für kurze Zeit hinter sich lässt. Aber ein Spaziergang reicht nicht immer. Daher gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Kreativitätstechniken, mit denen du alleine oder in einer Gruppe neue Ideen suchen und natürlich auch wieder verwerfen kannst.

Brainstorming und Brainwriting

Das Brainstorming zählt zu den bekanntesten Kreativitätstechniken, bei dem man in einer kleinen Gruppe spontane Ideen zu einem Thema sammelt. Beim Brainstorming gilt es, viele Schlagwörter zu einem Thema zusammenzutragen und aufzugreifen. Wichtig hierbei ist, dass kein Vorschlag kritisiert oder abgelehnt wird. Erst nach dem Brainstorming ist es dann soweit, die gesammelten Ideen zu sortieren und zu bündeln.

Kreativtechnik: Brainstorming

Ganz ähnlich wie das Brainstorming funktioniert auch das Brainwriting. Der Unterschied ist, dass beim Brainwriting jeder für sich zunächst Ideen sammelt, die später diskutiert werden. Das Brainwritung funktioniert auch gut, wenn man alleine ist. Durch das Aufschreiben von Ideen gehen diese nicht verloren und helfen dabei, von der einen Idee zu einer nächsten zu gelangen, die möglicherweise genau jene ist, die man sucht.

Mindmapping

Wesentlich strukturierter als das Brainstorming und -writing ist das Mindmapping. Zwar werden auch hierbei Begriffe zu einem Thema gesucht, diese aber im Gegensatz zum Brainstorming miteinander vernetzt. So ergeben sich teils stark verzweigte Diagramme, bei denen bestimmte vielversprechende Richtungen weiter verfolgt und kreative Sackgassen leichter erkannt und vernachlässigt werden können.

freemind

Neben klassischem Mindmapping mit Flipchart oder Pinnwand gibt es mit FreeMind eine kostenlose Software, mit der du sehr einfach Mindmaps erstellen kannst. Du bist damit in der Lage, Begriffe miteinander zu vernetzen und ohne großen Aufwand sehr umfangreiche Mindmaps zu erstellen. Während beim Flipchart oder der Pinnwand schon mal der Platz ausgehen kann, besteht bei Mindmapping-Anwendungen diese Problematik nicht.

Mehr Kreativität durch Rollenspiele

Eine weitere Möglichkeit, zu neuen Denkansätzen und somit neuen Ideen zu kommen, ist es, einfach mal andere Rollen beziehungsweise Standpunkte und Haltungen einzunehmen. Wenn du also ein eher analytisch denkender Mensch bist, versuche einfach mal, dich in die Rolle eines emotional denkenden zu versetzen.

Tipps für mehr Kreativität: Rollenspiel

Es braucht sicher etwas Übung, seine Einstellung und Haltung zu verändern. Aber auf diese Weise kannst du Probleme und Aufgaben aus ganz anderen Perspektiven beleuchten und kommst so auch zu anderen Lösungen.

Negatives vermeiden ist Voraussetzung für mehr Kreativität

Tipps für mehr Kreativität: Negatives vermeiden

Die hier vorgestellten Techniken stellen nur eine grobe Übersicht der Möglichkeiten dar, wie man seiner Kreativität etwas nachhelfen kann. Basierend auf diesen und anderen Grundtechniken gibt es eine Vielzahl davon abgeleiteter und darauf basierender Techniken, die wesentlich konkreter im Aufbau und in der Durchführung sind.

Aber egal, wofür man sich entscheidet: Die Grundstimmung muss positiv sein. Vor allem, wenn man im Team arbeitet, verbietet sich Kritik, der Verweis auf mögliche Risiken sowie auf Normen. Nur wenn man offen miteinander umgeht und Ideen zulässt, die jenseits bestehender Konventionen liegen, können wirklich gute Ideen entstehen.

(dpe)

Denis Potschien

Denis Potschien

Denis Potschien ist seit 2005 freiberuflich als Kommunikationsdesigner tätig, seit Anfang 2010 im Kreativkonsulat in Iserlohn, einem Büro für Gestaltung und Kommunikation. Dort betreut er kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie kommunale Körperschaften und Organisationen aus Südwestfalen und dem Ruhrgebiet. Als Webdesigner und -entwickler gehören HTML5 und CSS3 zu seinen Kernthemen, weshalb er dazu 2013 ein Buch geschrieben hat. „Pure HTML5 und CSS3“ richtet sich an alle, die Vorkenntnisse haben, sich aber bisher mit HTML5 und CSS3 nicht oder nur am Rande beschäftigt haben.

2 Kommentare

  1. Guter Beitrag wie ich finde. Gerade den ersten Punkt kann ich so unterstreichen. Beim Sport fällt alles von mir ab und mein Kopf wird wieder frei.

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