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Dieter Petereit 24. November 2012

Die Anatomie eines Webdesigners [Infografik]

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Die Webhoster des Hauses Heart Internet im Vereinigten Königreich woll­ten her­aus fin­den, was Webdesigner über ihren Job den­ken, wo sie ihre Perspektiven sehen und wie sie die Branche ins­ge­samt ein­schät­zen wür­den. 500 Designer nah­men an der Umfrage teil, womit die Ergebnisse zwar nicht als reprä­sen­ta­tiv, aber immer­hin nicht als völ­lig aus der Luft gegrif­fen betrach­tet wer­den kön­nen. Mit die­sem Wissen im Hinterkopf schau­en wir auf die wesent­li­chen Erkenntnisse…

Schlechte Preise und wenig Aufträge für eine hauptsächlich männliche Freelancerschaft

Diese Zwischenüberschrift fasst die Erkenntnisse kurz und knapp zusam­men. Wenig über­ra­schend für die meis­ten Branchenkundigen wird sein, dass 78% der Teilnehmer an der Umfrage männ­lich waren. Ich per­sön­lich ken­ne zwar vie­le weib­li­che Designer, was aber auch dar­an lie­gen kann, dass die­se sicht­ba­rer agie­ren, als ihre männ­li­chen Kollegen.

Arbeit ist nicht leicht zu fin­den, sagen 80% der Befragten, wobei 75% auch für das kom­men­de Jahr nicht mit einer Verbesserung die­ser Situation rech­nen. Dennoch erklä­ren sich 77% hin­sicht­lich der Job-Sicherheit für zufrie­den, was natür­lich kor­re­lie­ren mag, mit der Erkenntnis, dass 63% aller Webdesigner ohne­hin Einzelkämpfer sind.

Die rea­li­sier­ba­ren Preise bewe­gen sich nach unten. Das wird zum einen auf stei­gen­den Wettbewerbsdruck, zum ande­ren auf den Trend, dass Kunden stets mehr for­dern, Stichwort: Mobile Websites, als sie letz­lich zu zah­len bereit sind, zurück geführt. Für 88% der Befragten unter­schät­zen Kunden die Kosten des Webdesign immer noch.

Weitere inter­es­san­te Erkenntnisse ent­neh­men Sie bit­te der fol­gen­den Infografik. Mit einem Klick auf die Grafik gelan­gen Sie zum grö­ße­ren Original auf den Seiten von Heart Internet:

(Quelle & Copyright: Heart Internet UK)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

Ein Kommentar

  1. Und was man wohl auch erwäh­nen soll­te: In 5 Jahren sind 98% der Webdesigner aus­ser­halb der EU ange­sie­delt, da in Indien, Brasilien, etc. ein­fach viel bil­li­ger gebas­telt und gecodet wer­den kann. Vermutlich haben das auch die über 34-jäh­ri­gen ein­ge­se­hen und sich daher bereits einen neu­en Job gesucht. :)

    Grüessli
    Beat

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