Dieter Petereit 30. März 2018

AMP Stories: Bunteres Storytelling auf mobilen Geräten ganz einfach

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Das offene AMP-Projekt ist eines der für Google wichtigsten Unterfangen der letzten Zeit. Hier geht es um nicht weniger als um die Vorherrschaft auf den mobilen Geräten der Nutzer.

Klar, dass Google eben diese Vorherrschaft nicht kampflos Facebook überlassen will. Auch klar, dass es sich das auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gar nicht leisten kann. So ist es kein Wunder, dass AMP, das durchaus über einige stimmgewaltige Kritiker verfügt, mit Beharrlichkeit von Milestone zu Milestone fortentwickelt wird.

Der neueste Eckpfeiler wurde dieser Tage eingeschlagen. Mit den AMP Stories bringt Google nicht weniger als eine völlig neue Art des Storytelling auf mobile Geräte. Moment, eine völlig neue Art des Storytelling ist es eigentlich nicht, eher eine Art, die wir bislang so auf mobilen Geräten nicht gesehen haben, weil die Publisher den Aufwand der Erstellung scheuten.

Das neue Element soll das Storytelling auf mobilen Geräten interessanter machen. (Screenshot: Google)

Google vereinfacht diesen Prozess mit der Einführung der neuen Komponente amp-story so erheblich, dass die Erstellung visuell ansprechender News-Formate bald schon zum Redaktionsalltag in deutschen Medienhäusern gehören dürfte. So überrascht es auch nicht, dass es eben diese Medienhäuser sind, die zu den Pionieren der AMP Stories zählen.

Seit kurzem nun kann jeder Seitenbetreiber seine ersten Gehversuche mit AMP-Stories machen. Schau dir dieses Tutorial an und sieh selbst, wie vergleichsweise einfach es ist, schöne Geschichten zu erzählen. Den guten Inhalt musst du allerdings selber mitbringen.

(Dieser Beitrag erschien zuerst im Dr. Web-Newsletter #330, erschienen am 05.03.2018. Wenn du dir ebenfalls exklusive Inhalte zeitlich deutlich vor den übrigen Leserinnen und Lesern sichern willst, kannst du dich hier kostenlos und unverbindlich für den Newsletter anmelden.)

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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