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Dr. Web Team 10. Juni 2007

AdSense sauber halten

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Recht schnell und unkompliziert einpflegbar, erfreuen sich die flexiblen Google AdSense-Anzeigen wachsender Beliebtheit bei Webseitenbetreibern. Suchmaschinenanbieter Google setzt auch im diesem Segment des Marketing auf für Nutzer möglichst einfach zu bedienende und von Webmastern leicht zu integrierende Werbung.

Die Inhalte passen automatisch zu den auf der Webseite dargebotenen Informationen . Seitenbetreiber müssen sich nicht selbst um Kontaktaufnahme zu Werbetreibenden kümmern. Man braucht keine Partnerprogramme zu pflegen und die Auszahlung erfolgt von einer einzigen Stelle.

Dieser Vorteil der Einfachheit birgt jedoch gleichzeitig einen gewissen Nachteil dieser Werbeform in sich. Der Webmaster hat wenig bis gar keine Kontrolle über die dargestellten Anzeigen. Zwar lassen sich mittels Konkurrenzfilter bis zu 200 Adressen von der Anzeigenschaltung ausschliessen, diese Grenze von 200 ist jedoch bei konsequenter Benutzung des Filters schnell erreicht. Er sich eignet sich nur bedingt als Aufräuminstrument. Eine manuelle Pflege von Filtern würde dem Prinzip der automatisierten Anzeigenschaltung auch zuwiderlaufen. Wer Anzeigen entdeckt, die auf Seiten mit verbotenem Inhalt führen, hat die Möglichkeit, dies an Google zu melden.

Mit einem Vorschau-Tool ist es problemlos möglich, sich die AdSense-Anzeigen vorab anzuschauen, die auf der eigenen Seite erscheinen werden. Aus mehreren Gründen empfiehlt sich die Nutzung des Viewers. Zum einen werden die Zahlen der Statistiken und Reports nicht durch die eigenen Zugriffe verwässert. Außerdem ist der eigene Zugriff auf die Anzeigen laut Google-Richtlinien nicht erlaubt. Letztlich ist es absolut untersagt, Klicks auf die Anzeigen der eigenen Seite vorzunehmen. Wer das dennoch riskiert, löst den Radar der inzwischen recht ausgeklügelten Verfahren zur Vermeidung von Klickbetrug seitens Google aus. Insbesondere wo die Klickraten von plausiblen Werten abweichen, erfolgen strenge Kontrollen, die den Webmaster schlimmstenfalls den sofortigen Ausschluss und Verlust seines AdSense-Kontos bescheren können.

Das relativ leicht verdiente AdSense-Geld war oft Auslöser für gewisse Tricks, mit denen Webmaster versuchten, mit geringem Aufwand möglichst hohe Einnahmen zu erzielen. Dies führte zu den sogenannten MfA-Seiten (made for AdSense), deren Nutzwert für die Besucher höchst fragwürdig ist. Fraglich ist dann auch, wie lange sich ein solches Projekt mit Erfolg führen lassen kann.

Einem gut gestalteten, benutzerfreundlichen und selbst getexteten Projekt kann in dieser Hinsicht kaum etwas passieren. Ein weiterer Fauxpas, der zum Ausschluss der eigenen Seiten aus dem Suchmaschinenindex führen kann, ist die Bereitstellung von Seiten ganz ohne weiteren Inhalt, die mit AdSense-Anzeigen gepflastert sind. Bei dynamisch erzeugten Seiten sollte man also unbedingt darauf achten, dass nicht leere Seiten mit AdSense-Anzeigen versehen werden, zum Beispiel leere Kategorien in einem Blog, Shop oder Katalog. Wer sein AdSense Konto auf diese Weise sauber hält, braucht sich kaum Gedanken darüber zu machen, ob er auch in einigen Jahren noch an dem Programm teilnehmen darf. ™

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