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Redaktion Dr. Web 28. Januar 2016

Adobe Stock: Der ideale Bilderdienst (nicht nur) für Creative Cloud-Nutzer

Adobe Stock: Der ideale Bilderdienst (nicht nur) für Creative Cloud-Nutzer

Im letz­ten Jahr star­te­te Adobe sei­nen eige­nen Bilderdienst Adobe Stock mit meh­re­ren Millionen lizenz­frei­en Fotos, Illustrationen und Videos. Vorausgegangen war der Kauf des Stockfotoanbieters Fotolia, der den Weg für Adobes eige­nen Bilderdienst ebne­te. Adobe Stock ist zu einem fes­ten Bestandteil der Creative Cloud gewor­den. Aber was genau kann Adobe Stock? Wo sind die Vorteile zu Fotolia und ande­ren Diensten? Was kos­ten die Bilder und wie groß ist die Auswahl?

Adobe Stock: Der ideale Bilderdienst (nicht nur) für Creative Cloud-Nutzer

50 Millionen Bilder von Fotolia im Angebot

Dank des Kaufs von Fotolia konn­te Adobe Stock direkt mit einer gro­ßen Auswahl an Fotos an den Start gehen. Die kom­plet­te „Standard Collection“ von Fotolia ist im Angebot von Adobe Stock ent­hal­ten. Das sind um die 50 Millionen Fotos und Illustrationen. Vor Kurzem sind auch die Videos der „Standard Collection“ dazu gekom­men.

Weiterhin nur auf Fotolia fin­dest du die „Infinite Collection“ mit Material renom­mier­ter Fotoagenturen und die „Instant Collection“ mit Fotos, die per Smartphone gemacht wur­den.

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Die Suche auf der Website von Adobe Stock

Bei der Suche nach geeig­ne­ten Fotos kannst du die Ergebnisse ein­gren­zen und nur Fotos, Illustrationen, Videos oder Vektorgrafiken aus­ge­ben las­sen. Außerdem gibt es wei­te­re Suchfilter, um bei­spiels­wei­se eine bestimm­te Bildausrichtung – Hochformat oder Querformat – oder Farbe vor­zu­ge­ben. Du kannst auch expli­zit nach Fotos nur mit oder nur ohne Personen suchen. Zudem gibt es vor­ge­ge­be­ne Kategorien, die dir bei der Eingrenzung der Suche und dem Finden pas­sen­der Fotos hel­fen.

Adobe Stock direkt aus der Creative Cloud nutzen

Das Besondere an Adobe Stock ist die Einbindung in die Creative Cloud. So hast du direkt aus Photoshop, InDesign und den ande­ren Anwendungen der Creative Cloud Zugriff auf Adobe Stock. Die 2015 ein­ge­führ­ten Bibliotheken erlau­ben es dir, Assets wie Farben, Formate und Grafiken zu spei­chern.

Die Creative Cloud syn­chro­ni­siert alles, was in den Bibliotheken gespei­chert wur­de, sodass dir die Assets in allen Anwendungen zur Verfügung ste­hen. Über die­se Bibliotheken suchst du auch nach Fotos in Adobe Stock und fügst pas­sen­de Fotos als Vorschau direkt dei­nen Bibliotheken hin­zu.

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Die Suche über die Bibliotheken in Photoshop

Aber auch, wenn du auf der Website von Adobe Stock suchst, hast du die Möglichkeit, Fotos als Vorschau direkt in einer dei­ner Creative-Cloud-Bibliotheken abzu­le­gen. Alternativ kannst du Vorschaubilder natür­lich ein­fach auf dei­nen Rechner her­un­ter­la­den. Alle Vorschaubilder ent­hal­ten ein Wasserzeichen und sind nur in gerin­ger Auflösung ver­füg­bar. Im Gegensatz zu den Vorschaubildern von Fotolia ist Auflösung und Qualität der Vorschau jedoch deut­lich höher.

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Vergleich der Vorschaubilder von Adobe Stock und Fotolia

Während die Vorschaubilder von Fotolia sel­ten geeig­net sind, um damit vor­zeig­ba­re Entwürfe zu rea­li­sie­ren, haben jene von Adobe Stock eine deut­lich bes­se­re Auflösung und sind in guter Qualität vor­han­den. Hier zeigt sich ein ent­schei­den­der Vorteil zu Fotolia.

Einfacher und schneller Workflow

Bilder, wel­che du direkt aus Adobe Stock in dei­ner Bibliothek spei­cherst, ste­hen dir dort als ver­knüpf­tes Smartobjekt zur Verfügung. Du kannst die­se Bilder in Photoshop bear­bei­ten und zum Beispiel Filter und Korrekturen anwen­den. Werkzeuge für das Radiergummi oder den Kopierstempel ste­hen dir aller­dings nicht zur Verfügung. Dazu musst du das Smartobjekt ras­tern.

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In Photoshop plat­zier­tes ver­knüpf­tes Smartobjekt

Dafür hat das ver­knüpf­te Smartobjekt einen ande­ren Vorteil. Sobald du das ver­wen­de­te Bild lizen­zierst, wan­delt Adobe Stock das Vorschaubild in ein hoch­auf­lö­sen­des und vom Wasserzeichen befrei­tes Bild um. Du musst das Vorschaubild also nicht manu­ell erset­zen. Das ver­ein­facht den Workflow und spart eini­ges an Zeit. Denn über­all, wo du das Vorschaubild ein­ge­setzt hast – in allen Dateien und Anwendungen –, wird es durch das lizen­zier­te Bild ersetzt.

Einfaches Lizenzierungsmodell

Während du dich bei Fotolia bei jedem Foto zwi­schen ver­schie­de­nen Lizenzen ent­schei­den musst, gibt es bei Adobe Stock ein sehr ein­fa­ches Modell. Statt Fotos in unter­schied­li­cher Auflösung zur Verfügung zu stel­len – bei Fotolia gibt es sechs Standardlizenzen und eine erwei­ter­te Lizenz –, gibt es bei Adobe Stock nur eine Lizenz, wel­che dir ein Bild im größt­mög­li­cher Auflösung zur Verfügung stellt.

Die Adobe-Stock-Lizenz ent­spricht der Standardlizenz in höchs­ter Auflösung bei Fotolia.

Außerdem wird bei Adobe Stock nicht per Credits bezahlt. Ein Einzelbild kos­tet bei Adobe Stock pau­schal 9,99 Euro. Für Creative-Cloud-Abonnenten gibt es ein monat­li­ches Abo über zehn Fotos für 29,99 Euro. Der Standardpreis für die­ses Abo liegt bei 49,99 Euro für Nicht-Abonnenten der Creative Cloud.

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Vergleich der Lizenzierungsmodelle von Adobe Stock und Fotolia

Ein Preisvergleich zwi­schen Fotolia und Adobe Stock ist schwie­rig. Denn die Credits, die man bei Fotolia zum Kauf von Bildern erwer­ben muss, kos­ten unter­schied­lich viel. Ein Credit kos­tet bei Fotolia zwi­schen 1,35 Euro und 74 Cent – je nach­dem, wie vie­le man erwirbt. Um ein Bild bei Fotolia in vol­ler Auflösung zu erwer­ben, muss man die XL- oder XXL-Lizenz wäh­len. Manche Fotos gibt es nur als XL-Lizenz. Für eine XL-Lizenz zahlt man meist zehn Credits, was zwi­schen 13,50 und 7,40 Euro kos­tet. Bei Adobe Stock zahlt man pau­schal 9,99 pro Einzelbild ohne Abo.

Wer regel­mä­ßig Fotos bezieht, kommt bei Adobe Stock mit dem spe­zi­el­len Creative-Cloud-Abo gut weg. Hier zahlst du nur 2,99 Euro pro Foto. Im Übrigen kannst du mit dem Abo, wel­ches monat­lich 29,99 Euro kos­tet, auch mehr als zehn Fotos im Monat bezie­hen. Jedes wei­te­re Foto kos­tet dich dann eben­falls nur wei­te­re 2,99 Euro.

Fazit

Adobe Stock hat im Vergleich zu Fotolia und ande­ren Stockanbietern eini­ge ent­schei­den­de Vorteile. Die enge Verzahnung zwi­schen Adobe Stock und der Creative Cloud sorgt für einen schnel­len und ein­fa­chen Workflow. Die Vorschaubilder sind qua­li­ta­tiv deut­lich bes­ser als jene von Fotolia und das spe­zi­el­le Abo für Nutzer der Creative Cloud garan­tiert dir Fotos zum Schnäppchenpreis. Es gibt also genug Gründe, Adobe Stock ein­mal aus­zu­pro­bie­ren.

(dpe)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

Ein Kommentar

  1. Hallo,

    vie­len Dank für den inter­es­san­te Beitrag.
    Für uns als Werbeagentur stellt sich aber die Frage der Bildrechte. Kann man über die Cloud Bilder kau­fen, die man dann dem Kunden zur Verfügung stellt?
    Derzeit rich­ten wir für jeden Kunden bei Fotolia einen Subaccount ein und über den jewei­li­gen Subaccount kau­fen wir dann die Bilder. Oder gibt es eine bes­se­re Lösung?
    Viele Grüße
    Markus Aichhorn

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