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Denis Potschien 26. Dezember 2015

Adobe Content Research Report: Immer mehr Geräte zum Surfen im Einsatz

Adobe Content Research Report: Immer mehr Geräte zum Surfen im Einsatz

Dass das mobile Internet stetig an Bedeutung gewinnt, dürfte kaum jemand in Frage stellen. Smartphones und Tablets werden immer häufiger genutzt, um Websites zu besuchen. Adobe hat in einer internationalen Umfrage nun genauer hinterfragt, wie viele unterschiedliche Geräte Internetnutzer verwenden und wie viele Informationsquellen genutzt werden. Im Content Research Report hat Adobe die Ergebnisse der Umfrage zusammengefasst.

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Durchschnittlich fünf Geräte und elf Informationsquellen

In der internationalen Umfrage wurden im Oktober 2015 je 1.000 Konsumenten in den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Australien und Japan befragt. Dass Nutzer sich nicht mehr nur auf ein Gerät beschränken, wenn es ins Internet geht, überrascht kaum. Aber die Studie sorgt dennoch für einige Überraschungen. So sind es in Deutschland durchschnittlich fünf verschiedene Geräte pro Nutzer, mit denen Zeit im Internet verbracht wird.

Dabei sind der klassische Desktoprechner und das Notebook mit 78 Prozent nach wie vor die Geräte, die am häufigsten verwendet werden. Es folgen Smartphones mit 69 und Tablets mit 26 Prozent. Bei der Generation der „Millenials“, die zwischen 1977 und 1998 geboren sind, ist der Anteil der Smartphones bei 71 Prozent und der von Desktoprechnern und Notebooks nur bei 67 Prozent. Hier überwiegen also Mobilgeräte, was wenig überrascht und dem Trend entspricht, den man seit Jahren feststellen kann.

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Anzahl der Geräte und Informationsquellen

In der Umfrage hat Adobe auch nach den Quellen gefragt, die Internetnutzer besuchen, um nach Informationen zu fahnden. Hier sind klassische Suchmaschinen mit 64 Prozent nach wie vor ganz vorne. Es folgen Messaging-Dienste wie WhatsApp mit 57 Prozent und soziale Netzwerke wie Facebook mit 47 Prozent. Das klassische Fernsehen als Informationsquelle liegt mit 34 Prozent noch vor E-Mail-Newslettern, die bei 30 Prozent liegen.

Zwei Geräte gleichzeitig im Einsatz

Bei der Frage, mit welchem Gerät der Durchschnittsnutzer sich im Internet bewegt, setzen viele auf mehr als ein Gerät. Durchschnittlich sind bei den deutschen Befragten zwei Geräte gleichzeitig im Einsatz.

Insgesamt nutzen 86 Prozent der befragten Deutschen mehr als einen Screen, wenn sie im Internet unterwegs sind.

Gute Gestaltung wichtig

Adobe hat sich in seiner Umfrage auch mit der Frage beschäftigt, wie wichtig den Nutzern die Gestaltung von Inhalten ist – vor allem dann, wenn man nur 15 Minuten Zeit hat, um Inhalte zu konsumieren. Hier ist es 49 Prozent der befragten Deutschen wichtig, dass etwas „schön gestaltet“ ist.

Schlechte Gestaltung ist für viele auch ein Grund, das Gerät zu wechseln oder eine Website ganz zu verlassen. So wechseln 47 Prozent das Gerät und 30 Prozent verlassen eine Seite, wenn die Gestaltung nicht ansprechend ist.

Auch zu lange Ladezeiten und zu langatmige Inhalte sind Gründe, das Gerät zu wechseln oder eine Website komplett zu verlassen.

Was Webdesigner berücksichtigen sollten

Die Umfrage von Adobe zeigt, wie bedeutend die Gestaltung einer Website und die Aufbereitung von Inhalten auf einer Website ist. Gerade auf mobilen Geräten ist es wichtig, dass eine Website so gestaltet ist, dass Inhalte schnell bereitstehen und schnell konsumiert werden können.

Zu einer guten Gestaltung gehört natürlich, dass die Navigation übersichtlich und leicht zugänglich ist und dass Texte gut lesbar und Bilder für das jeweilige Gerät entsprechend skaliert sind.

Kompletter Report kostenlos

Der komplette Content Research Report von Adobe ist kostenlos als PDF-Datei erhältlich. Es gibt ihn in einer internationalen Version sowie in einer speziellen für den deutschen Raum zugeschnittenen Version. Letztere umfasst 28 Seiten, auf denen sehr anschaulich die Ergebnisse präsentiert und erläutert werden.

(dpe)

Denis Potschien

Denis Potschien

Denis Potschien ist seit 2005 freiberuflich als Kommunikationsdesigner tätig, seit Anfang 2010 im Kreativkonsulat in Iserlohn, einem Büro für Gestaltung und Kommunikation. Dort betreut er kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie kommunale Körperschaften und Organisationen aus Südwestfalen und dem Ruhrgebiet. Als Webdesigner und -entwickler gehören HTML5 und CSS3 zu seinen Kernthemen, weshalb er dazu 2013 ein Buch geschrieben hat. „Pure HTML5 und CSS3“ richtet sich an alle, die Vorkenntnisse haben, sich aber bisher mit HTML5 und CSS3 nicht oder nur am Rande beschäftigt haben.

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