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Redaktion Dr. Web 20. Juni 2018

Die 5 wichtigsten Zahlungsmethoden im Online-Shop

Als Online-Händler ist wichtig, Bezahlmöglichkeiten anzubieten, die den Wünschen deiner Kunden entsprechen und gleichzeitig deine Absatzchancen erhöhen sowie einen sicheren Zahlungseingang ermöglichen. Beste Absatzchancen hast du, wenn du vier bis fünf der beliebtesten Bezahlarten anbietest.

Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, denn seit ich von zwei auf fünf Bezahlarten umgestellt habe, hat sich mein Umsatz spürbar erhöht. Auf welche Bezahlarten du keinesfalls verzichten solltest, habe ich nachstehend aufgeführt. Für nahezu alle genannten Bezahlarten wird ein Geschäftsgirokonto benötigt.

Paypal

Diese Zahlungsart ist bei Kunden eine der beliebtesten online-Zahlungsmethode (schnell, sicher, Käuferschutz) und sollte daher auf jeden Fall deinem Portfolio angehören; insbesondere dann, wenn deine Kunden aus dem privaten Bereich kommen. Deine Vorteile: Der Kaufbetrag wird deinem Konto sofort gutgeschrieben wird. Einziger Nachteil ist, dass für dich als Händler eine Transaktionsgebühr fällig wird.

Auf Rechnung

Kauf auf Rechnung ist bei Kunden (privat wie geschäftlich) beliebt, da sie nicht in Vorleistung treten müssen. Vor allem im B2B-Handel wird diese Zahlungsart präferiert; vor allem bei hohen Rechnungsbeträgen. Was für deine Kunden bei Zahlung auf Rechnung von Vorteil ist, kann sich auf dein Geschäft allerdings negativ auswirken. Das erhöhte Risiko verspäteter Zahlungen nach Mahnungen oder infolge eines Inkassoverfahrens (oder sogar ein Zahlungsausfall) nach bereits erfolgter Lieferung der Waren sollte dir bewusst sein. Die Planung deiner geschäftlichen Liquidität kann also erschwert und mitunter zeitaufwendig sein (Einholung von Bonitätsauskünften).

Kreditkarte

Die Kreditkarte hat sich in den vergangen Jahren zu einem beliebten Zahlungsmittel in Deutschland entwickelt. Die Zeiten, in denen nur finanziell gut gestellte Kunden über Visa, Mastercard oder American Express verfügt haben sind vorbei.

Kreditkarten sind wichtig für Onlineshopper. (Foto: Depositphotos)

Durch attraktive Angebote von Direktbanken sind in den letzten Jahren vor allem viele online-affine und junge Kunden in den Besitz von Kreditkarten gekommen. Diese Bezahlmethode sollte also auch trotz fälliger Transaktionsgebühren in dein Online-Angebot eingebaut werden.

Lastschrift

Da eine Einzugsermächtigung problemlos und schnell erteilt werden kann, ist auch die Lastschrift bei Kunden eine gern gewählte Bezahloption. Deshalb sollte sie in deinem Shop verfügbar sein; trotz vorhandenem, aber überschaubarem Risiko (keine Deckung auf dem Konto des Kunden, Angabe von falschen Kontodaten). Nachteile: Lastschriftenrückläufer können zeitintensiv sein und die Einbindung ins E-Commerce-System ist manchmal recht aufwendig.

Überweisung

Diese Zahlungsart ist vor allem für dich als Händler interessant, da dir keine direkten Kosten entstehen und das Zahlungsausfallrisiko gegen null geht. Geht keine Zahlung ein, ist der Warenwert für dich nicht verloren. Trotz erhöhter Vorsicht der Verbraucher wird diese Zahlungsmethode von verhältnismäßig vielen Konsumenten bevorzugt. Seit ich für diese Zahlungsart einen Preisnachlass anbiete, hat sich deren Akzeptanz spürbar erhöht.

Mein Tipp:

Vor einer Entscheidung solltest du eine Kosten-Nutzen-Analyse der in Betracht kommenden Zahlungsmöglichkeiten durchführen. Die Akzeptanz durch den Kunden darf nicht das einzige Kriterium dafür oder dagegen sein. Berücksichtige auch den Aufwand (zeitlich, finanziell) und das Ausfallrisiko. Außerdem ist zu bedenken, dass Privatkunden andere Zahlungsarten bevorzugen als Geschäftskunden. Ein günstiges Geschäftskonto (siehe Vergleich) bietet in der Regel für jede Situation eine passende Zahlungsmöglichkeit an.

(Bildnachweis Artikelbild: Depositphotos)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

2 Kommentare

  1. Sehr kurzer und nicht in allen Dingen aussagekräftiger Bericht.

    Bei Lastschrift sollte erwähnt werden, dass die Rücklastschriftgebühren gerne mal 8 Euro oder mehr betragen, da sowohl die fremde Bank, als auch die eigene Gebühren von jeweils 3 bis 5 Euro berechnen können und oft auch machen.

    Bei Kreditkarte können die Gebühren bei geplatzten Transaktionen noch höher sein, weshalb man das besser einem Anbieter mit gutem Risikomanagement überlässt. Hier wären Hinweise auf Stripe oder PayPal Plus sicher nicht verkehrt.

    Dass bei Überweisungen keine direkten Kosten entstehen, stimmt bei fast allen Geschäftskonten nicht. Fast jede Bank berechnet 20 bis 40 Cent pro eingegangener Überweisung. Wer niedrigpreisige Produkte anbieten, kann hier schnell ähnliche Gebühren wie bei Paypal und Co. zahlen, hat jedoch noch zusätzlichen Aufwand bei der Bestellabwicklung.

    Was komplett fehlt ist leider Amazon Pay. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gerade in Deutschland Amazon als Zahlungsweise mit PayPal aufgeschlossen hat und in keinem Shop fehlen sollte.

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