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Callum Chapman 16. August 2010

38 unverbrauchte Beispiele von Textur-basiertem Webdesign

In den vergangenen Monaten ist der Einsatz von Texturen im Webdesign stark zurück gegangen. Nach einem geradezu inflationären Gebrauch, kann man nun wieder durchs Web surfen ohne auf jeder zweiten Seite Texturen als Hintergrundbild zu sehen. Andere Stilrichtungen, wie minimalistisches Webdesign, haben zum Verschwinden der Texturen beigetragen.

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Dennoch sind Texturen nach wie vor wichtig im Webdesign, wie diese Sammlung von Designbeispielen zeigen wird. Auch wenn manche der folgenden Beispiele reichlich mit Texturen wuchern – wobei man sagen muss, dass es ganz schön gut aussieht –  geht der Trend eher dahin, Hintergrund, Header oder Footer sehr dezent mit Texturen aufzuwerten und diesen Bereichen so das gewisse Etwas zu geben. Warum sollten Sie den Hintergrund weiß lassen, wenn Sie mit dem Hauch einer besonderen Textur Ihre Seite zu einem echten Design-Hit machen können?

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Diese Sammlung zeigt 38 unverbrauchte Beispiele von Texturen im Webdesign – von der Kreativagentur, über Szene-Restaurants bis hin zur Verpackungsindustrie. Wir sind gespannt auf Ihre Favoriten und weitere interessante Beispiele!

Living For Art

Bei Jasmins Portfolio Living For Art muss man zweimal hinschauen, um die wirklich sehr subtile  Hintergrundstruktur zu erkennen. Der dezente Veloursledereffekt in einem warmen Grauton bringt die weißen Logo- und Designbeispiele gut zur Geltung.

Progressive One

Eine gekonnte Kombination von Wallpaper, Mustern und Bordüren, die zudem farblich sehr fein aufeinander abgestimmt sind, gibt es auf Progressive One zu sehen.

In Safe Hands

Der eigentliche Hit bei Safe Hands ist nicht die hauchzarte Struktur des rosanen Hintergrunds, sondern der Freistellen-Effekt rund um das Foto der beiden Mädchen. Es sieht so aus, als läge das Foto unter dem weißen und rosanen Container und sei photoshop-artig freiradiert worden.  Ein einfacher, aber wirkungsvoller Effekt, der die Aufmerksamkeit der Anwender trotz einfachen Designs fesselt.

Grafitio

Grafitio ist eines der starkstrukturierten Beispiele. Für diese Art von Website ist der massvie Einsatz von Texturen jedoch durchaus passend – und, da gekonnt gelöst – sehr einprägsam und gut aussehend. Sehr schön gemacht, sind die wiederkehrenden Elemente, im Header und der Navigationsleiste, in denen die Papiertextur des Hintergrunds nochmals aufgegriffen wird.

Aggressive Panhandler

Aggressive Panhandler setzt gleich drei Stile in einem um, wie ich finde: Minimalismus, Texturen und eine gewisse Eleganz. Das augenscheinlichste Designelement ist die am Zeitungslayout orientierte Typographie mit dazu passender, eleganter Sidebar, bei der die nostalgische Serifenschrift einen schönen Kontrast zu den CSS3-3D-Banderolen der Zwischenüberschriften bildet. Das Tüpfelchen auf dem i bilden die leichten Texturen von Contentbereich und Hintergrund.

No Creativity Blog

Kein besonders tolles Design, dafür aber ein gelungener Einsatz von Texturen und collage-artigen Elementen zeichnen das No Creativity Blog aus.

Urban Influence

Urban Influence nutzt Texturen nicht für den Hintergrund, sondern lediglich für den Bildwechsler im Header der Website. Das gibt dem Design etwas mehr Tiefe, zudem kontrastieren die zartgrauen Texturen sehr schön mit den vollen Farbtönen der Bilder und den leuchtend orangefarbigen Links.

Clickfarm Interactive

Auch ohne den stark strukturierten Hintergrund wäre Clickfarm eine Website mit einem schönen Design. Dank der Bildschirm-füllenden Hintergrundgrafik kommen das Design und das Thema der Website noch besser zur Geltung und machen den Farm-Look perfekt.

Douglas Menezes Blog

Douglas Menezes Blog – ein Design wie dieses, mit Komplementärfarben und geometrischen Formen, haben Sie sicher schon öfter gesehen. Die Textur macht es trotzdem zum Knaller. Da die Textur mit einer Überlagerung (oder einer ähnlichen Füllmethode) in Photoshop realisiert wurde, gibt es diverse Farbabstufungen, die das Design insgesamt sehr interessant machen.

No Sleep For Sheep

Designs in dunklen Farben sind gar nicht so einfach umzusetzen, schon gar nicht solche mit einer starken Textur. No Sleep For Sheep – hat ganz abgesehen vom originellen Namen – auch ein interessantes Webdesign. Die Grunge-artige Textur im Hintergrund, macht sich sehr gut als Himmel und lässt die nächtlich beleuchtete Hügellandschaft umso realistischer erscheinen. Kleiner Effekt, große Wirkung.

Maverick Ads

Eher elegant kommt der Grunge-Look bei Maverick Ads daher. Hier wird der Himmel von einer an Steingutfliesen erinnenden Textur präsentiert, wozu die Vektorgrafiken im unteren Bereich gut passen und der Seite etwas Individuelles geben.

Creative Spaces

Spielerisch und sehr gekonnt handhabt Creative Spaces diverse Texturen aus dem Heimwerker-Bereich: Fotos von Laminat- und Steinböden, dazu ein paar Objekte aus dem Ikea-Katalog plus Radler mit Rehkopf und fertig ist ein wirklich individuelles Webdesign zum Vermitteln von Räumen für Künstler und Kreative.

Crush Lovely

Crush Lovely ist ein einfaches, elegantes und modernes Design. Der dezente, aber dennoch lebhafte Hintergrund bringt das große Bild der Titelstory und die Anreisser der anderen Artikel beziehungsweise Projekte gut zur Geltung.

Five Points Interactive

Five Points Interactive benutzt den sehr beliebten Notizblock-Stil mit Scans von Papier und abgerissenen Spiralblockzetteln als Hintergrund für die verschiedenen Content-Elemente. Zusammen mit der schön gezeichneten Hintergrundtextur ergibt das ein sehr persönliches und liebevolles Design.

Michela Chiucini

Ein weiteres Beispiel für gescante Texturen ist Michael Chiucunis Website. Sie verwendet alltägliche Gegenstände wie Pappe, die sich sehr schön im Footer der Seite ausneemen.

CSS Tinderbox

Zur Aufmachung als Retrozeitung passen die Papiertextur des Hintergrunds und die ausgefallene Typografie sehr gut, die den Charme von CSS Tinderbox hauptsächlich ausmacht.

Blackwave Creative

Blackwave Creative würde auch ohne Texturen gut auskommen. Die wenigen, gezielt gewählten Elemente, wie der aufgesteckte Notizzettel mit Eselsohren und der dezente Farbverlauf, unterstützen die einfache Textnavigation jedoch sehr gut und fügen sich ideal ins Gesamtdesign ein.

The Man In The Sea

Ein wunderschönes Beispiel für eine Kombination aus minimalistischem Design und Texturen ist Man in The Sea. Die subtilen Grautöne der Hintergrundtextur heben Überschriften und Links sehr gut hervor und sind Ton in Ton mit den übrigen Textelementen.

Weitere Variationen von Textur-basiertem Webdesign

Maxim Design

Gnutoff

Street Youth Couture

Giraffe

Fundo Los Paltos

Papini Plast

Cesky Culibrk

Agencia De Publicidade Brasilia

Digital Vision Queenstown

The Bold Italic

DNA to Darwin

Design Swap

Slavik Dizajn

Pixel Creation

WeGraphics

David Hellmann

14 Styles

The Tate Movie Project

New Adventures in Web Design Conference

DesignGiveaways

(mm),

Callum Chapman

Callum ist ein freiberuflicher Grafikdesigner und Illustrator aus Cambridge in Großbritannien. Er ist der Kopf hinter dem Circleboxblog, ein design-orientiertes Weblog das Artikel, Inspiration, Tutorials und Texturen zum Download anbietet.

8 Kommentare

  1. Ich halte den Einsatz von Texturen und „handschriftlichen“ Elementen für immer noch sehr aktuell und auch sinnvoll. Meine Website habe ich letzten Monat deshalb auch erst wieder neu gestaltet.
    Natürlich entwickeln sich im Web immer neue Trends, die oft auch überbeansprucht und damit wieder unansehnlich werden. Der „Web 2.0“-Look ist hierfür ein Beispiel. Technisch perfekte Seiten wirken schnell steril und unpersönlich. Jeder möchte sich doch gerne mit seiner Website von der Masse abheben. Das der eigene Stil nicht jedem gefallen kann ist auch klar und sollte nicht stören.
    In obigen Beispielen habe ich jedenfalls durchaus sehenswerte Beispiele gefunden.

  2. Was soll die Pauschalierung? Wenngleich in der Tendenz der Selbstzweck zunimmt und es für das „unbedingt Auffallen müssen“ oft nicht häßlich genug sein kann, ist in der obigen Auswahl durchaus auch Sehenswertes enthalten. Ich nehme hier mal nur einige Arbeiten heraus: „Creative space“, „Crush Lovely“, „DNA to Darwin“ oder „slavik dizajn“ sind durchaus ansehbare und inhaltsorientierte Aufmacher.

  3. Na, diesmal keine 50 Beispiele gefunden? Oder warum „38“ ?

  4. Was mit euch denn los? Sind doch klasse Webseiten dabei.
    Danke fürs mit Auflisten. Diese Woche geht die neue Seite online.

  5. Ich muss mich daniel5959 leider anschließen.
    Ich sehe da gestaltungsmäßig eher abschreckende Beispiele als positive Merkmale – Kids-TV lässt schön grüßen.

    Designelemente sollten nicht als Selbstzweck dienen, was bei den aufgeführten Beispielen jedoch stark selbigen Eindruck erweckt.

  6. Hallo,

    diese Aussage

    „Nach einem geradezu inflationären Gebrauch…“

    trifft wohl nur auf bestimmte „möchte-gern-kreative-rüberkommen“-Seiten zu, auf denen ich glücklicherweise kaum unterwegs bin. Die oben vorgestellte Beispiele sind für mich eher „abschreckend“ und ich muss schnell wegklicken, bevor mir „übel“ wird.

    Aber ich lasse jedem seinen Geschmack, wer damit glücklich ist und vor allem wenn die Besucher nicht weglaufen, der kann diese „kreativen Geschmacksverirrungen“ ruhig verwenden.

    Es werden ja schon die Kleinen seit Jahrzehnten im Kinderfernsehen – besonders bei den Privaten – auf diesen „kreativ hässlichen Stil“ vorbereitet werden. Im Jugendfernsehen geht es damit weiter, als Gegenkultur zu den Erwachsenen zwar verständlich, aber schön finde ich sowas nicht.

    Daniel :-)

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