Andreas Hecht 10. November 2015

15 kostenlose Google-Tools, die du kennen solltest

ist WordPress-Entwickler und bietet dir WordPress-Sicherheit für deine Website. Zudem entwickelt er...

Google bietet weit mehr als nur die altbekannte Suchmaschine. Eine breit gestreute Variante von frei und kostenlos zu nutzenden Tools kann dir das Leben als Blogger und Webmaster sehr erleichtern. Google bietet dir Tools zum Verbessern der SEO-Eigenschaften deiner Website, zur Verbesserung deiner Produktivität und auch zum Geldverdienen. In diesem Artikel stellen wir dir einige der besten, kostenfreien Google-Tools vor, die du kennen solltest.

Kostenlose Google-Tools, die du kennen solltest

1 – Google Analytics

Google Analytics

Google Analytics ist der wohl bekannteste Dienst für Website-Analysen. Es hilft dir, die Besucherströme auf deiner Website zu verstehen und genau zu analysieren. Mittlerweile kann der Code, der in die Website integriert werden muss, auch so angepasst werden, dass die deutschen Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Er muss nur um einen kleinen Schnipsel ergänzt werden, damit keine IP-Adressen mehr gesammelt werden. Hier ein Beispielcode:

Google Analytics Code

2 – Google Search Console (ehemals Webmaster Tools)

Google Search Console

Google Search Console ist eines der wichtigsten Tools für Webmaster. Hier kannst du entdecken, wie Google deine Website sieht. Doch das Tool bietet noch eine weitere Fülle von Informationen. Die Console zeigt dir die Fehler deiner Website, zeigt, welche Keywords genutzt wurden, um auf deine Website zu gelangen und noch vieles, vieles mehr. Der große Funktionsumfang macht die Console zu einem der wichtigsten Tools für Website-Besitzer.

3 – Die benutzerdefinierte Suchmaschine

Google Custom Search

Die etwas umständlich benannte „Google Benutzerdefinierte Suchmaschine“ ist ein Tool, welches du auf deiner eigenen Website verwenden kannst. Die Google-Suche ersetzt dabei die Suchfunktion deiner Website und bietet die Präzision der bekannten Google-Suche auf deinem Blog. Zudem kannst du mittels der Google-Suchfunktion noch Geld verdienen, weil einige der Suchergebnisse Google-Adsense-Anzeigen sind. Viele Websites verwenden die Google-Suche, zum Beispiel auch Dr. Web.

4 – Google Tag Manager

Google Tag Manager

Der Google-Tag-Manager ist ein wirklich brauchbares Tool. Viele Websites nutzen einige unterschiedliche Analyse-Softwares, um die Website wirklich umfassend zu analysieren und testen zu können. Allerdings kommt mit jeder weiteren solchen Software auch ein weiterer JavaScript-Schnipsel mit, der wiederum in die Website eingebunden werden muss. Und jeder Schnipsel wiederum lädt ein externes Script. Das wird irgendwann unübersichtlich, lästig und langsam. Du verstehst, worauf ich hinaus will? Der Google-Tag-Manager verbindet alle Schnipsel zu einem einzigen Code-Schnipsel, der dann nur noch in die Website eingefügt werden muss. Ohne den Code in der Website erneut anfassen zu müssen, kannst du nun weitere Analyse-Anbieter hinzufügen oder wieder entfernen.

5 – Google Page Speed Insights

Google Page Speed Insights

Dieses Tool hilft dir dabei, deine Website auf Geschwindigkeit zu optimieren. Gib deine (oder irgendeine) URL ein, klicke auf „Analysieren“, und schon bekommst du die Ergebnisse. Die werden noch einmal in Mobil und Desktop aufgeteilt. Je höher die Punktzahl ist, die deine Website erreicht, desto besser. Wirklich wertvoll an diesem Tool sind die Verbesserungsvorschläge, die man dir nach dem Test gibt. So kannst du nach und nach eine optimal schnelle Website aufbauen.

6 – Test auf Optimierung für Mobilgeräte

Test auf Optimierung für Mobil-Geräte

Mit diesem Tool kann man schnell feststellen, ob eine bestimmte Website für mobile Geräte optimiert ist. In der heutigen Zeit wird eine mobile Seite immer wichtiger, denn mittlerweile kommt sehr viel Besucherverkehr über Tablets und Smartphones. Diesen Usern sollte man eine wirklich gut optimierte Seite anbieten. Daher lohnt sich ein grundsätzlicher Test mit diesem Tool immer. Nach einem erfolgten Test bietet das Tool dir noch weiterführende Informationen.

7 – Google Adwords Keyword-Planer

Google-AdWords-Keyword-Planner

Der Adwords Keyword-Planer ist auch für Menschen, die Adwords-Anzeigen nicht nutzen, ein wirklich gutes Tool. Denn du kannst mit dem Keyword-Planer herausfinden, nach welchen Keywords oder Keyword-Kombinationen in der Google-Suche gesucht wird. Wenn du mit diesem Tool arbeitest, kannst du deine Blog-Beiträge wesentlich besser auf die Suchbegriffe optimieren, die wirklich gesucht werden.

8 – Google Insights und Trends

Google Insights und Trends

Google Insights bietet dir einen Koffer voller Werkzeuge, die dir einen Einblick in die Google Suche geben. Verfolge mit Google Trends die neuesten Suchtrends und nutze Google-Correlate und Google-Verbraucherumfragen. Einfach einen Suchbegriff eingeben und du kannst nachverfolgen, wie sich dieser Begriff tendenziell entwickelt. Vergleiche einfach deinen Suchbegriff mit anderen, um zu schauen, wie sich die Nutzerinteressen entwickeln. Insgesamt bietet dir diese Tool-Sammlung eine sehr gute Möglichkeit, um deine Artikel wirksam für die Google Suche zu optimieren.

9 – Google My Business

Google-My-Business

Google My Business hilft dir mit deinem Unternehmen besser online gefunden zu werden. Mit Google My Business ist dein Unternehmen im Internet präsent. Deine Kunden können deine Website und dein Unternehmen dann in der Google-Suche, in Google Maps und auf Google+ relativ leicht finden. Einmal eintragen heißt, in allen Google-Diensten gefunden zu werden.

10 – Google Drive

Google Drive

Google Drive ist der direkte Konkurrent zu Dropbox, also im Grunde bloß ein weiterer Cloud-Anbieter. Hier bekommst Du 15 GB Speicherplatz gratis, wenn Du Dich für einen kostenlosen Account anmeldest. Du kannst alle deine Daten speichern, etwa Fotos, Videos und andere Dateien. Diese lassen sich  jederzeit mit anderen teilen und du kannst von jedem Platz der Welt aus auf deine Daten zugreifen. Für jedes Gerät, dass du nutzt, existiert eine App oder Anwendung.

11 – Google Fotos

Google Fotos

Falls du deine Fotos einem Unternehmen anvertrauen möchtest, sie also in einer Cloud speichern möchtest, dann solltest du Google Fotos definitiv in Betracht ziehen. Denn deine Fotos genießen hier einen unbegrenzten Speicherplatz. Eine Einschränkung: Wenn du deine Fotos in Original-Größe abspeichern möchtest, dann wird der Foto-Speicherplatz auf dein Kontingent von Google Drive angerechnet (also maximal 15 GB). Speicherst du deine Fotos allerdings in hoher Qualität, dann hast du unbegrenzten Speicherplatz. Hohe Qualität bedeutet hier in etwa 16 Megapixel.

12 – Google Alerts

Google alerts

Alerts ist eine praktische Sache. Alerts sind Alarme, die speziell eingestellt werden können. Mit den Google Alerts kannst du dich zum Beispiel informieren lassen, wenn dein Unternehmen oder deine Website irgendwo in den Weiten des Internet erwähnt werden.

13 – Google Keep

Google Notizen

Der beste Weg, deine Blog-Ideen festzuhalten und zu organisieren, ist eine gute Notizen-App. Google Notizen funktioniert auf deinem Telefon, Tablet und Computer. Inhalte, die du zu Google Notizen hinzufügst, werden auf allen deinen Geräten synchronisiert, so dass deine Erinnerungen, Pläne und Ideen immer griffbereit sind. Apps existieren für Android, iOS, Chrome und als Webversion.

14 – Google Fonts

Google Fonts

Google Fonts hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Ressourcen für das Webdesign entwickelt. Du kannst unter mittlerweile über 700 Webfonts deinen Favoriten auswählen und damit dann diesen Font mit deiner Website nutzen. So lassen sich im Handumdrehen die langweiligen Standardschriftarten einer Website gegen einen Webfont austauschen.

15 – Google Hangouts

Google Hangouts

Google Hangouts ist ein Dienst, über den du leicht mit anderen kommunizieren kannst. Du kannst dabei Textnachrichten über Hangouts verschicken oder aber Video- und Telefonanrufe tätigen. Bei den Textnachrichten gibt es noch die Besonderheit, dass du Gruppenchats führen kannst. Mit Hangouts-on-Air kannst du Live-Unterhaltungen in die Welt senden. Es wird eine App pro Gerät benötigt. Diese gibt es für Android, iOS und Desktop.

Einige Bonustools

Natürlich gibt es noch mehr Tools im Google-Universum. Sie alle eingehend vorzustellen würde diesen Artikel jedoch sprengen. Deshalb nur eine kurze Verlinkung zu weiteren interessanten Tools von Google.

Fazit

Google bietet eine ganze Menge guter und kostenfreier Tools an. Viele von ihnen sind bereits durchaus bekannt, werden jedoch nicht immer genutzt. Doch gerade die Tools zum Optimieren deiner Website solltest du dir einmal näher anschauen, denn sie könnten den Ausschlag geben dafür, dass dein Blog in Zukunft noch bekannter wird.

Ergänzende Links zum Beitrag:

(dpe)

Andreas Hecht

ist WordPress-Entwickler und bietet dir WordPress-Sicherheit für deine Website. Zudem entwickelt er WooCommerce Shops mit Ladezeiten von unter einer Sekunde. Er schreibt seit 2012 für Dr. Web. Auf seinem Blog veröffentlicht er unter anderem nützliche WordPress-Snippets.

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