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Nicolas Rotermund 12. September 2003

10 Tipps für mehr Umsatz

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Im Web Produkte zu verkaufen ist dank mehr oder weniger günstiger Miet-Shops relativ leicht geworden. Doch um wirklich Umsatz und auch Gewinn zu erzeugen, reicht das nicht aus. Einiges lässt sich auch ohne Werbebudget sofort in die Tat umsetzen.

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Vielleicht lässt sich das alles nicht sofort realisieren, doch der Aufwand hält sich meist im Grenzen. Oft entscheiden auch Kleinigkeiten darüber, ob ein Verkauf stattfindet oder nicht. Selbst nahe liegendes wird manchmal schlichtweg vergessen.

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1.
Schnelle Ladezeiten. Dies versteht sich eigentlich von selbst, denn wenn der Shop zu lange lädt, ist der Besucher direkt zur Konkurrenz gewechselt. Komplizierte Shops mit Datenbank, viel Programmierung und sicherer Leitung sind im Vergleich zu normalen HTML-Seiten immer deutlich langsamer. Ein Wechsel des Providers oder gar ein eigener Webserver machen dann vielleicht Sinn.

2.
Informationen bei Bedarf. Weiß der Besucher genau, welches Produkt er kaufen möchte, helfen ihm lange Erklärungen nicht weiter. Als Produktbeschreibung reicht eine kurze Zusammenfassung vollkommen aus, wenn eine ausführliche Beschreibung auf Wunsch gelesen werden kann.

3.
Empfehlen Sie ähnliche Produkte. Wenn jemand ein gelbes Buch kaufen möchte, sind andere „Gelbe“ vielleicht auch interessant. Erfährt der Kunde davon besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass er beide mitnimmt.

4.
Erlassen Sie die Versandkosten ab einer bestimmten Bestellmenge. So spart der Besucher beim Kaufen mehrer Produkte bares Geld. Ist er unschlüssig, drei oder vier Produkte zu kaufen, ist dies ein guter Anreiz.

5.
Eine Aktionswoche oder ein spezielles Angebot lässt viele Besucher zuschlagen. Gerade zu Weihnachten werden Produkte oft im Paket mit deutlich sichtbaren Rabatten angeboten. Schnäppchen sprechen besonders Männer an, die einem deutlichen Reiz nur selten widerstehen können.

6.
Eine ausführliche „Hilfe“ und eine Liste der häufigen Fragen (FAQ) verstehen sich von selbst. Diese sollten regelmäßig aktualisiert und um neue Erkenntnisse bereichert werden. Es macht also Sinn im Laufe der Zeit von Kunden gestellte Fragen und vor allem deren Antworten in die Hilfeseiten zu integrieren.

7.
Geben Sie dem Kunden die Möglichkeit, Fragen zu einem Produkt zu stellen. Ist der Besucher unsicher, ob ein Produkt wirklich eine bestimmt Funktion aufweist, kauft er es nicht. Schlimmer noch: Er geht zu einem Mitbewerber, der seine Fragen beantworten kann.

8.
Antworten Sie auf Anfragen per Email so schnell wie möglich. So wie McDonalds eine festgesetzte 90 Sekunden Maximalzeit für die Abwicklung von Drive-In (Automobil Schalter) Verkäufen hat, sollten Sie sich für Email-Anfragen auch eine Frist setzen. Ein Werktag sollte dabei das Maximum sein.

9.
Erlauben Sie Ihren Kunden auch offline zu bestellen: Per Fax, Email, Brief oder Telefon. Solange er die Produkte kauft, ist die Bestellannahme egal, sofern nur die Mitarbeiter darauf vorbereitet sind.

10.
Fragen Sie nach der Auslieferung, ob alles in Ordnung war. Ein unzufriedener Kunde erklärt nicht von sich aus, was ihm nicht gefallen hat. Er ist deshalb nicht selten ein verlorener Kunde. Geben Sie ihm die Möglichkeit sich zu äußern und lösen Sie auftretende Probleme.

Nicolas Rotermund

Nicolas war Mitarbeiter im Dr. Web Team in unserer Ahrensburger und frühen Lübecker Zeit.

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