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Vermeide diese 10 Dinge, die deine Kreativität killen

Manchmal fühlen wir uns alle wie gelähmt. Es kann so plötzlich auftreten. Eben noch hattest du eine Idee nach der anderen und der Tag war niemals lang genug, um die Ideen umzusetzen. Doch dann, ohne Vorwarnung, geht auf einmal nichts mehr. Manchmal jedoch ist es auch ein schleichender Prozess, der dich langsam, aber sicher umarmt. Dann ist es unheimlich schwer, sich etwas einfallen zu lassen und trotz Lähmung noch produktiv und kreativ arbeiten zu können. Sorge dich nicht, es gibt durchaus Möglichkeiten, die kreative Lähmung in Schach zu halten. Daher stelle ich dir heute einige Möglichkeiten vor.

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10 Dinge, die deine Kreativität killen: so schützt du dich davor

1 – Die Monotonie

Wir sind die Summe unserer Erfahrungen. Die Art, wie wir über die Dinge denken, entscheidet in vielen Bereichen unseres Lebens darüber, welche Art von Leben wir führen. Doch gerade die Art zu denken, verschafft uns schnell Probleme, denn viele Menschen leiden unter einer absoluten Eintönigkeit im Job. Sie sitzen an der stets gleichen Stelle und verrichten stets die gleichen Aufgaben. Das kann durchaus auf das Gemüt schlagen.

Monotonie: Bringe Abwechslung in dein Leben.

Bringe Abwechslung in dein Leben

Kreativität und positive Gedanken zu »tanken« ist in diesem Fall eigentlich recht leicht, wenn dir folgende Dinge möglich sind: Mache einfach mal Sachen, die du ansonsten niemals tust. Suche dir einen anderen Raum zum Arbeiten. Prüfe die Chance, an einem völlig anderen Ort zu arbeiten. Brian Gardner, der Erfinder des Genesis-Frameworks, geht zum Beispiel zum Arbeiten in die nächstgelegene Starbucks-Filiale.

Du könntest auch in eine Bibliothek gehen und dort arbeiten. Oder gehe in deinen Pausen einfach mal in ein Café und lass deine Seele baumeln. Lege dich auf eine Wiese und strecke alle Viere von dir. Hauptsache, du machst etwas anders als normal.

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2 – Der Selbstzweifel

Du hast eine wirklich gute Idee, aber denkst, dass du sie nicht umsetzen kannst? Weil deine Idee vielleicht in einer anderen Liga spielt als du? Vielleicht willst du dann besser jemand anderes sein Glück versuchen lassen? Genau das solltest Du nicht tun, denn es ist nicht vorteilhaft für dein Leben.

Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken
Marc Aurel

Glaube stets daran, dass du es schaffen kannst

Keine Selbstzweifel. Sie verhindern deine Kreativität
Gib deiner Idee eine Chance, versuche dich daran und gib alles, um sie umzusetzen. An neuen Aufgaben wirst du wachsen. Zuerst mag alles sich alles noch überwältigend für dich darstellen, doch je mehr und je öfter du dich mit deiner Idee beschäftigst, desto machbarer wird sie dir erscheinen. Lass dich nicht kleinkriegen und vor allem: denke dich nicht selbst klein, denn dann limitierst du dich selbst.

Hauche deinen Ideen Leben ein. Je mehr Herausforderungen du dich stellen musst, desto mehr wirst du als Persönlichkeit wachsen, und desto mehr Kreativität wirst du erhalten. Zudem lernst du neue Fähigkeiten und Techniken dazu. Also zweifle nicht an dir und gib deinen Ideen eine Chance. Sicherlich wirst du auf Schwierigkeiten treffen, doch die Überwindung dieser Schwierigkeiten wird dich kreativer machen.

3 – Die Angst vor dem Scheitern

Was ist, wenn du viele Ideen entwickeln kannst, aber die Angst mit dir herumschleppst, kläglich zu scheitern und nicht ausreichend Umsatz zu machen? Wenn dich die Furcht vor Fehlern lähmt und nicht mehr klar denken lässt? Die Angst vor dem Scheitern und vor Fehlern ist eines der größten Monster, die deine Kreativität killen können. Entspanne dich, dieses Monster kann besiegt werden.

Stelle dich diesem Monster und du wirst mit kurz- und langfristiger Kreativität belohnt werden. Natürlich kann es sehr hart sein, seine Arbeit der Kontrolle anderer Menschen ausgesetzt zu sehen. Noch härter ist es, vor einem Publikum zu scheitern.

Habe keine Angst vor dem Scheitern

Stelle dich der Angst und gehe die Aufgabe an

Je öfter du dir sagst, dass du etwas nicht kannst, desto schneller wirst du es nicht können. Das ist die sich selbsterfüllende Prophezeiung. Eine Sache nicht zu versuchen heißt, dass du niemals dazulernen wirst, dass du niemals besser sein wirst, in dem, was du tust. Das schadet der Kreativität erheblich. Wenn du also denkst, dass du etwas nicht umsetzen kannst, dann mache es trotzdem. Was wäre denn das Schlimmste, was passieren kann? Dass du deine Idee doch nicht umsetzen kannst. Dann hast du es zumindest versucht. Genau das wird dir jedoch ein gutes Gefühl geben.

Habe keine Angst vor Fehlern. Scheitern und Fehler gehören nun mal zum Leben dazu. Wir wachsen an unseren Fehlern und lernen aus ihnen. Je mehr Fehler wir machen, desto mehr lernen wir. Menschen, die keine Fehler machen, arbeiten auch nicht. Je mehr Fehler du in deinem Leben, in deinem Job machst, desto mehr wirst du dazulernen und wachsen. Allerdings solltest du einen Fehler nicht mehrmals machen, sondern wirklich aus diesem Fehler lernen. Dann ist jeder Fehler ein Erfolg.

4 – Keine Entschuldigungen suchen

Kommt dir das bekannt vor? Du willst etwas schaffen, etwas erreichen oder umsetzen. Doch dir fehlt das nötige Hintergrundwissen, die richtige Technik zur erfolgreichen Umsetzung? Oder bist du dir nicht sicher, ein großes Projekt zurzeit bewältigen zu können? Halt Stopp!
Keine Entschuldigungen suchen

Suche stets nach Lösungen

Suche niemals nach Entschuldigungen, warum du etwas nicht tun kannst. Denn die Entschuldigungen lähmen dich, stehlen dir deine Kreativität und machen dich klein. Viel kleiner, als du es sein müsstest.

Suche niemals nach Gründen, warum du etwas nicht tun kannst. Frage dich stets, wie du etwas tun kannst.

Denke also folgendermaßen: Ich kann, weil ich jeden Morgen eine Stunde habe, wo ich nichts zu tun habe. Ich kann, weil ich Tutorials lesen kann, die mir die fehlenden Fähigkeiten vermitteln. Ich kann, weil ich jemanden kenne, mit dem ich das Projekt umsetzen kann. Stelle dir stets die richtigen Fragen und du wirst die richtigen Antworten erhalten.

5 – Habe keine Geheimnisse

Deine Ideen zu verstecken und sie mit niemandem zu teilen, mag ein probater Weg sein, deine wertvollen Gedanken zu schützen. Doch es schadet auch deinen Ideen und deiner Kreativität, denn auch die wird dann weggesperrt.

Teile Deine Ideen

Teile deine Ideen
Teile deine Ideen mit anderen. Teile sie mit kreativen Menschen und manchmal auch mit »normalen« Menschen. Das könnte durchaus den Vorteil haben, dass deiner Idee noch etwas hinzugefügt werden kann, etwas, was du bisher übersehen hast. Kreativität und Ideen mit anderen Menschen zu teilen bedeutet oftmals eine Verbesserung der Idee und einem steten Zustrom von neuen Ideen und neuer Kreativität.

Selbst wenn diejenigen, mit denen du deine Ideen teilst, ihnen nicht hinzuzufügen haben, wirst du deine Idee immer wieder neu überdenken und sie vielleicht vervollkommnen können. Auf jeden Fall wird diese Art des Denkens dir auf lange Zeit sehr helfen, neue Kreativität zu entwickeln.

6 – Die Apathie

Viele Menschen arbeiten in Berufen oder Themenbereichen, die sie nicht interessieren. Der Job ist dann nur das Mittel zum Zweck, um Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. Das macht es dann doppelt schwierig, kreativ zu sein. Es ist durchaus viel einfacher für eine geliebte Person ein Geschenk zu finden, als immer das Gleiche für jemanden zu tun, der dich nicht interessiert.

Liebe, was du tust

Liebe, was Du tust
Wenn dich etwas interessiert, wirst du stets deine ganze Leidenschaft investieren. Du wirst stets versuchen, der Beste zu sein, der du sein kannst. Du wirst dich glücklich fühlen und mehr Zeit damit verbringen, nach den Lösungen für die Herausforderungen zu suchen, die sich dir entgegenstellen. Allerdings funktioniert das auch in die andere Richtung. Wenn dich etwas nicht interessiert und du einfach keine Lust darauf hast, wirst du wenig Motivation verspüren und auch nicht sonderlich kreativ sein.

Daher: liebe deine Arbeit! Liebe, was du tust. Wenn du es nicht tust, denke eingehend darüber nach, was du ändern könntest, damit du es lieben kannst. Es existieren immer mehr Möglichkeiten, als man denkt. Zum Beispiel könntest Du einen Wettbewerb mit dir selbst starten. Erledige deine Arbeit immer schneller. Tue einfach so, als ob du die liebst. Allein das wirkt manchmal Wunder und hilft mir in manchen Situationen sehr. Tue es und du wirst spüren, wie deine Kreativität fließt.

7 – Dein Ego

Ego ist eine tolle Sache. Jeder sollte es haben. Allerdings ist zu viel davon nicht immer wirklich vorteilhaft. Natürlich ist es schön für dich, wenn du eine erstaunliche Persönlichkeit bist. Doch Vorsicht, werde nicht übermütig. Übermütig zu werden heißt, aufzuhören, wie man die Dinge anders umsetzen und verbessern kann.

Werde nicht übermütig

Dein Ego ist dein Feind, denn Übermut schadet dir.
Auch der Übermut ist eine gedankliche Einschränkung. Wenn du all deine Ideen für perfekt hältst, lässt du dir keinen Spielraum mehr für Verbesserungen. Zudem nimmst du dir die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen und neue Ideen zu erleben. Das wird deine Kreativität stagnieren lassen, ohne dass du es verspüren und etwas dagegen tun kannst. Bleibe besser bescheiden und denke von dir, dass du niemals so gut bist, wie du es sein könntest. Diese Denkweise wird deiner Kreativität einen spürbaren Schub vermitteln. Versuche dich stets zu verbessern.

Diese Denk- und Arbeitsweise wird schnell den Menschen auffallen, die wirklich besser sind als du es zurzeit bist. Mit Chance nehmen sie sich dann deiner an und werden zu deinem Mentor, von dem du noch sehr viel lernen kannst. Sei niemals zu 100 Prozent mit dir zufrieden, versuche dich stets zu verbessern. Dann wirst du in Bereiche vorstoßen, die du bislang nicht für erreichbar gehalten hast.

8 – Der Mangel an Fokus

Die Klarheit auf das, was man erreichen möchte, zu verlieren, macht es wirklich schwierig, kreativ zu sein. Denn wenn du nicht weißt, wo du hinwillst, wirst du dort auch nicht ankommen. Keine Grenzen, keine Regeln und keine Ziele zu haben, mag sich wie die absolute kreative Freiheit anhören. Doch dein Verstand kann ohne klare Vorgaben nicht richtig arbeiten.

Bleibe in der Spur und verliere nicht den Fokus

Behalte stets deinen Fokus
Setze dir stets klare Ziele für dein Projekt. Zudem ist auch das Setzen von Fristen eine Gewährleistung für die Arbeit, die du zu erledigen hast. Ein gewisser, gut kalkulierter Druck ist die Grundvoraussetzung von gut erledigter Arbeit. Breche dein Projekt in kleine Teile herunter, setze dir tägliche Ziele und Fristen. Sei hierbei jedoch unbedingt realistisch, zu viel in zu wenig Zeit erledigen zu wollen wäre eher schädlich.

Jedes Projekt sollte von Anfang an gut durchgeplant werden. Ein Endziel sollte gesetzt werden, gut erreichbare Zwischenziele für jeden Tag sind sehr hilfreich. Zudem ist eine realistische Terminierung optimal, um den Fokus nicht zu verlieren. Wenn du so vorgehst, hast du fast keine Chance, deinen Fokus zu verlieren und dich zu verzetteln.

Hast du schon mal über langfristige Zielsetzung nachgedacht? Wo siehst du dich in einem Jahr, wo möchtest du in zehn Jahren angekommen sein? Der überwiegende Teil der Menschheit setzt sich keinerlei Ziele. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sie nicht das erreichen, wovon sie vielleicht träumen. Übrigens: die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können und unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können. Mein Rat an Dich: setze dir Ziele.

9 – Der Mangel an Praxis

Wenn du zu viel Zeit ins Land gehen lässt, ohne dich kreativ zu betätigen, wird es ziemlich hart für deinen Geist sein, auf einen Schlag neue Kreativität auszuspucken. Du kommst dann nicht richtig in »die Gänge«. Wenn du während deiner Arbeit oder im Privatleben keine Gelegenheit bekommst, kreativ zu sein, dann verschaffe dir die Möglichkeit dazu.

Übe deinen kreativen Muskel

Trainiere deine Kreativität regelmäßig
Kreativität ist mit einem Muskel gleichzusetzen. Wenn du mit Fitness-Training aufhörst, wird dein Körper erschlaffen und deine Muskeln bilden sich zurück. Genauso ergeht es auch deiner Kreativität. Daher schaufle dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit frei und versuche, neue Ideen zu bekommen. Übe deinen kreativen Muskel, trainiere ihn täglich. Je öfter du das tust, desto mehr Ideen wirst du bekommen und desto schneller werden sie zu dir kommen.

Gehe offenen Auges durch die Welt. Sieh dich um. Jedes Mal, wenn jemand du oder ein anderer Mensch ein Problem hat, könntest du versuchen, es zu lösen. Du könntest es analytisch angehen oder auf humorvolle Weise. Beides ist kreatives Denken und trainiert deinen »Kreativ-Muskel«. Kreativität kann zudem nicht verbraucht werden. Je mehr du davon anwendest, desto mehr wirst du erhalten.

10 – Negative Menschen

Manche Menschen sind nicht gerade förderlich für die Kreativität. Sie sind natürlich keine schlechten Menschen. Doch sie sind nicht kreativ, denken nicht so, wie du es tust. Vielleicht sehen sie nur die negativen Seiten an deiner Idee und halten damit nicht hinter dem Berg. Sie verstehen deine Ideen nicht und sind vielleicht auch neidisch auf deine kreative Ader.

Umgib dich mit Positivität

Denke und handle positiv
Verbringe nicht zu viel Zeit mit Menschen, die eine negative Ader haben, die schlecht von deinen Ideen reden. Sicher machen diese Menschen das nicht mit Absicht, sie wollen dich eventuell nur auf den »richtigen Pfad« zurück führen. Dir jedoch schaden diese Menschen, wenn du zu viel Zeit mit ihnen verbringst, denn du wirst unmerklich ihre Sichtweise übernehmen und deine Kreativität wird dabei sterben.

Vermeide negative Menschen und umgib dich daher lieber mit positiv denkenden Menschen. Mit ihnen kannst du deine Ideen teilen, von ihnen wirst du wichtigen Input bekommen. Das fördert deine kreative Seite. Dir wird geholfen, deine Ziele zu erreichen. Konstruktive Kritik hingegen solltest du jederzeit annehmen, denn sie fördert deine Kreativität und zeigt dir auf, was du noch nicht – oder aus einer falschen Perspektive – bedacht hast.

Fazit

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die eigene kreative Lähmung zu bekämpfen und mehr Output aus sich heraus zu holen. Die oben aufgeführten zehn Faktoren solltest du jedoch stets im Auge behalten. Verliere nicht deinen Fokus, denke dich nicht klein und traue dir etwas zu, dann wirst du letztendlich immer belohnt werden.

4 Kommentare zu “Vermeide diese 10 Dinge, die deine Kreativität killen”

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