WordPress-Sites in mehreren Sprachen

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Die Beliebtheit von WordPress ist ungebrochen. In der Tat gibt es nahezu für jeden Einsatzzweck Plugins, die nicht im Core vorhandene Funktionalitäten nachrüsten. So ist WordPress für nahezu jeden Anwendungszweck zu konfigurieren und es ist kein Wunder, dass immer mehr Seitenbetreiber die Blogging-Plattform als vollwertiges CMS zu gebrauchen suchen. Schwächen bestanden bislang im Grunde nur noch in Sachen Mehrsprachigkeit. Im Laufe der Zeit gab es zwar das eine oder andere Plugin, Zukunftsperspektiven bieten indes nur wenige. Aber es gibt sie…

Plugins der Vollständigkeit halber

Eine ganze Weile galt das Plugin Gengo als Mittel der Wahl für mehrsprachige Websites auf WP-Basis. In Gengo ist jede Übersetzung ein eigener Beitrag, der mit dem Original verlinkt ist. So ähnlich ist auch Wikipedia realisiert. Leider wird Gengo seit über zwei Jahren nicht mehr fortentwickelt. Der gesamte Blog des Entwicklers Jamie Talbot ist in eine Art Wachkoma gefallen. Gengo kann man daher für den ernsthaften, sprich professionellen Einsatz im Kundenumfeld nicht mehr guten Gewissens empfehlen.

Bastler könnten sich für das Language Switcher Plugin (LSP) interessieren, dessen Installationsanleitung galant als komplex zu bezeichnen ist. In LSP werden unterschiedliche Sprachen innerhalb ein und desselben Beitrags verwaltet. Die Unterscheidung wird über Tags geregelt. Das LSP wird zwar jeweils an die aktuellste WordPress-Version angepasst, das zugrunde liegende Feature-Set ist jedoch seit 2007 nahezu unverändert. Auch LSP ist nach meiner Auffassung nicht unbedingt die Empfehlung der Wahl.

Wer lediglich Blogposts in unterschiedlichen Sprachen verfassen möchte, könnte mit xLanguage bedient sein. Auch dieses Plugin wird jeweils auf die aktuellste WordPress-Version angepasst, scheint aber, wenn man die Kommentare zum entsprechenden Beitrag verfolgt, nicht eben zuverlässig und/oder sauber dokumentiert zu sein. Auch in xLanguage werden unterschiedliche Sprachen innerhalb des gleichen Beitrags per Tags differenziert. Diese Vorgehensweise eignet sich im Workflow im Grunde nur für Leute, die es gewohnt oder darauf angewiesen sind, jeweils zwei Versionen einander ähnelnder Sprachen, wie im chinesischen Sprachraum üblich, zu erstellen.

Unbestreitbar ist, dass die Unterbringung verschiedensprachigen Contents in einem einzigen Beitrag unter SEO-Gesichtspunkten günstiger ist als die Verteilung der Sprachversionen auf mehrere URLs. Mich persönlich überzeugt das Konzept nicht, auch wenn die Verwendung von Sprachwahlbuttons am Beitrag, sowie das Sidebarwidget für die generelle Sprachumschaltung einen gewissen Charme entwickelt. Bei längeren Beiträgen und weniger erfahrenen Redakteuren kann das System durchaus an seine Praktikabilitätsgrenzen gelangen.

xili-language ist eines der wenigen Multilanguage-Plugins in aktiver Entwicklung. In xili-language werden verschiedensprachige Versionen in unterschiedliche Beiträge gespeichert, die intern verlinkt werden können. Die Installation ist recht gut dokumentiert, dabei aber alles andere als trivial. Auch im täglichen Betrieb erfordert das multilinguale Arbeiten mit xili-language Aufwand, den nicht jeder, schon gar nicht der weniger technikaffine Redakteur zu leisten imstande sein wird. Entwickler, die mehrsprachig publizieren wollen, werden sich aufgrund ihrer Fähigkeiten an xili-language nicht stoßen, Otto Normalpublizist kann jedoch der Einsatz nicht empfohlen werden.

qTranslate – ein deutsch-chinesischer Student der Informatik legt vor

Qian Qin ist ein 25-jähriger Student der Informatik. Er wurde in China geboren, lebt aber seit seinem fünften Lebensjahr in Deutschland. Verschiedene Auslandsaufenthalte haben dafür gesorgt, dass er zusätzlich zu seinen sozusagen nativen Sprachen, auch noch nahezu perfektes Englisch abliefert. Qian Qin hat also naheliegenderweise einen ganz persönlichen Bedarf an einem Tool zur Verwaltung mehrsprachiger Websites.

Dem Plugin ist anzumerken, das Qian es täglich verwendet. Ich gehöre seit jeher zu den Verfechtern des kategorischen Usability-Zwangs. Will heißen, ich habe stets den Eindruck, dass Produkte im Allgemeinen hauptsächlich von Entwicklern erschaffen werden, die danach nie wieder Hand an dieses Produkt legen, geschweige denn, es benutzen. Besser wäre es, man würde diese Burschen zwingen, ihre selbst geschaffenen Werkzeuge auch zu verwenden. Ich bin überzeugt, wir hätten auf diese Weise im Schnitt deutlich verbesserte Produkte. Qians qTranslate ist insofern ein schillernd positives Beispiel für vernünftiges Produktdesign.

qTranslate bietet nicht nur eine einfache Installation á la Hochladen und Aktivieren. Es stellt auch in der Benutzung niemanden vor Rätsel. In der Write-Ansicht gibt es nach Aktivierung des Plugins eine je nach Anzahl der ausgewählten Sprachen entsprechende Anzahl von Titelzeilen. Der Content-Bereich, der einem herkömmlich zwei Reiter namens “Grafisch” und “HTML” bietet, ist mittels qTranslate um weitere Tabs, die die einzelnen Sprachen repräsentieren erweitert. Intuitiver geht es nicht. Kein zusätzliches Tagging ist erforderlich, verschiedensprachiger Content wird schlicht in unterschiedlichen Textareas abgelegt.

Ein umfangreicher Admin-Bereich bietet Möglichkeiten, beispielsweise die anzuzeigende Sprache über die Spracheinstellung des Besucherbrowsers zu steuern. Weiterhin können Einstellungen für den Fall vorgenommen werden, dass einzelne Beiträge nicht in allen Sprachen vorliegen. Ebenso lassen sich unkompliziert weitere Sprachen hinzufügen, den etwa erforderlichen Download der Gettext-Daten aus den WordPress Repositories erledigt qTranslate in den meisten Fällen selbst.

Auch um das Thema SEO kümmert sich qTranslate in vorbildlicher Weise. Ob per Url-Parameter, Pretty URL oder Subdomain, qTranslate bietet vielfältige Wege zum Content. Auch die Nutzung einer unique Domain pro Sprache ist möglich. Seit kurzem bietet qTranslate eine Integration mit einem professionellen Übersetzungsdienst, nämlich Web-Translations, an. Bei Web-Translations sitzen Menschen, die ihren Webcontent über das Plugin zuverlässig, natürlich kostenpflichtig übersetzen.

Qian ist von seinem Produkt dermaßen überzeugt, dass er seinen Besuchern vorschlägt, auch andere Systeme auszuprobieren, weil sie ohnehin zurückkehren würden.

Schauen wir, ob Qians Enthusiasmus gerechtfertigt ist und testen das Produkt am lebenden Objekt. Die Installation des Plugins läuft in gewohnter WP-Manier ab. Herunterladen, auf den eigenen Blog ins Verzeichnis Plugins schieben und im Backend aktivieren.

Kurzes Stutzen. Nanu, das Backened war doch eben noch komplett deutsch. Wieso erscheint es auf einmal in perfect english? Ein kurzer Blick ins linksseitige Menü zeigt, dass qTranslate aktiv geworden ist. Drei beflaggte Buttons mit den Aufschriften “Deutsch”, “English” und vermutlich “Chinesisch(?)” wurden hinzugefügt. Ein Klick auf “Deutsch” bringt das deutschsprachige Backend zurück. Nicht unbeeindruckend, soweit.

qtranslate-admin-switcher.png

In den Einstellungen finden sich überschaubar viele, dabei aber durchdachte Optionen. Es lässt sich die Standardsprache festlegen, man kann die Reihenfolge der Sprachbuttons festlegen und es ist möglich, die Sprachwahl für das Frontend abhängig von der Spracheinstellung des Besucherbrowsers zu automatisieren. Ist bestimmter Content nicht in der gewählten Sprache verfügbar, lässt sich einstellen, wie WP dann reagieren soll. Entweder wird nicht in der gewählten Sprache vorhandener Content komplett verborgen oder es wird eine Auswahl der Sprachen angezeigt, in der der gewünschte Content verfügbar ist. Letzteres dürfte die für moderne Weltbürger sinnvollere Variante darstellen.

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Macht man das Verzeichnis “languages” wordwriteable (777) kann man direkt aus dem Einstellungsdialog weitere Sprachen aktivieren, deren Gettext-Datenbanken qTranslate automatisch aus den Repositories lädt und installiert. Nicht in der recht langen Liste vorinstallierter Optionen vorhandene Sprachen lassen sich von Hand anlegen.

qt-admin-02.png

Wie bereits gesagt, erweitert qTranslate den Write-Bildschirm um eine der Zahl der aktiven Sprachen entsprechende Anzahl von Titelzeilen. Der Hauptcontentbereich erhält Tab-Reiter, die nach der jeweiligen Sprache benannt sind. Diese Verfahrensweise sollte auch ungeübte Verwender nicht vor Probleme stellen.

qtranslate-titel-mehrsprachig.jpg

qtranslate-tabreiter-sprachcontent.jpg

Bevor der Besucher nun mehrsprachigen Content zu sehen bekommt, sollte noch das qTranslate Widget in die Sidebar des Blogs gebaut werden. Auf diese Weise kann später der Content umgeschaltet werden. Nachteilig ist, dass nur die komplette Umschaltung des Blogs zum Beispiel von Deutsch auf English erfolgen kann und nicht bloß auf einzelne Beiträge bezogen, wie es beispielsweise xLanguage ermöglicht. Dennoch ist qTranslate eine wirklich hochwertige und dabei einfach bedienbare Lösung für all diejenigen WordPresser, die auf die Publikation mehrsprachiger Inhalte angewiesen sind.

WPML Multilingual CMS – die Übersetzungsprofis schlagen zu

Erst seit wenigen Wochen steht das WPML-Plugin bereit. Es befindet sich in aktivster Entwicklung und bietet Funktionen, die man anderenorts vergeblich sucht. So gibt es neben den Kernfunktionalitäten auch noch eine Navigationserweiterung, die sachgerechte Dropdown-Menüs erzeugt. Ein Breadcrumb-Modul sorgt für die rückwärtige Übersichtlichkeit und die Sticky Links achten darauf, dass interne Verlinkungen nicht brechen können. Alleinstellend für WPML spricht, dass es auch unter WPMU, der Multi-User-Variante von WordPress genutzt werden kann. Ebenso steht eine Version für Drupal namens ICanLocalize zur Verfügung.

Die Macher hinter diesem Plugin betreiben eine professionelle Übersetzungsfirma und haben sich auf die Übersetzung von Websitecontent spezialisiert. Das WP-Plugin und das Drupal-Modul gehören insofern zum Geschäftsmodell. Kunden, die die Leistungen von ICanLocalize aka OnTheGoSystems aus Las Vegas in Anspruch nehmen wollen, müssen je nach Systembasis zu diesem Behufe auch das eine oder das andere Plugin respektive Modul installieren. Das WPML-Plugin macht es möglich, dass externe Übersetzer in Ihr System greifen, wenn Sie es wollen. Die Motivation hinter der Verfügbarmachung von WPML liegen also schon einmal klar zutage. Und es wird auch eben diese Motivation sein, die OnTheGoSystems bewegt haben sollte, das Plugin so solide, modern und feature-reich wie sinnvoll und nötig anzulegen. Schauen wir, ob das auch tatsächlich so ist.

Nachdem WPML heruntergeladen ist, kann es im entpackten Zustand als Gesamtverzeichnis in den Ordner plugins hoch geladen werden. Wie gewohnt reicht ein simpler Klick auf Aktivieren, um WPML funktional zu schalten, was sich durch eine WPML-Sektion im linksseitigen Adminmenü bemerkbar macht. Bevor weitere Einstellungen getätigt werden können, ist WPML zunächst darüber zu unterrichten, welches die Standardsprache des bestehenden Contents ist. Danach besteht die Möglichkeit, per Add/Remove Language weitere Sprachen hinzu zu fügen. Theoretisch zumindest, denn gelungen ist es mir bisher nicht.

wpml-adminsidebar-open.jpg

wpml-weiter-geht-es-nicht.jpg

Zunächst hatte ich eine Browser-Inkompatibilität vermutet. Doch nachdem ich mit drei verschiedenen Browsern zu dem identischen Ergebnis (“Geht nicht”) gekommen war, schien mir eine Plugin-Inkompatibilität plausibler. Auch diese Theorie erwies sich als Fehlschluss. Ebenso lag es nicht am Blog insgesamt, auch die Installation des WPML unter einer völlig anderen Blog-Installation lieferte kein besseres Ergebnis.

Nachdem ich Language-Daten von Hand hochgeladen hatte, schien das Problem zunächst behoben, denn unter dem Add/Remove-Button wurde eine lange Liste wählbarer Sprachen sichtbar. Leider ist es mir nicht gelungen, auch nur eine davon tatsächlich in WPML zu verankern. So kann ich leider nichts weiter anhand praktischer Erfahrungen zur Bewertung des Plugin beitragen, mit Ausnahme der Aussage, dass natürlich ein Plugin, dass sich nicht sauber in Betrieb nehmen lässt, per se schon einmal keine Empfehlung verdient.

Hätte sich WPML installieren lassen, hätte es ähnliche Konfigurationsmöglichkeiten wie qTranslate geboten. Die Funktionalität ist insgesamt recht ähnlich. Allerdings bietet WPML kein Widget zur einfachen Anzeige des Sprachumschalters an, vielmehr muss man einen entsprechen Functioncall per Hand in die sidebar.php basteln. Ähnlich “unkomfortabel” sind auch die anderen CMSigen Goodies des WPML, wie etwa das Navigationsmenü einzubauen. WPML ist etwas für User ohne Berührungsängste mit Code.

Im eigentlichen Write-Bereich bleibt WPML weitgehend unsichtbar. Lediglich eine unscheinbare Dropdownbox unter dem Artikel lässt dem Autoren die Möglichkeit, anzugeben, in welcher Sprache er den darüberstehenden Artikel verfasst hat. Insgesamt erscheint mir der konzeptionelle Ansatz auch an dieser Stelle bei qTranslate deutlich anwenderfreundlicher, weil intuitiver. Auch bei WPML erfolgt die Sprachauswahl quasi global mittels eines Switchers.

wpml-language-options.jpg

Fazit: Eine Vielzahl von Plugins richtet sich an WordPresser, die mehrsprachigen Content bereitstellen wollen oder müssen. Dabei sind sie sich recht ähnlich und unterscheiden sich im Grunde nur hinsichtlich ihrer Komfortfunktionen. Gerade unter dem Gesichtspunkt der vollständigen, komfortablen Lösung, bei der sogar noch die Gettext-Datenbanken automatisch geladen werden, geht derzeit nach meiner Meinung kein Weg an qTranslate vorbei. Hier erhalten Sie ein nahezu Rundum-Sorglospaket, dem lediglich der Einzelswitcher an den Beiträgen fehlt. ™

Weitere Beiträge:

Über Dieter Petereit

ist diplomierter Absolvent des Studienganges Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing, aber bereits seit 25 Jahren in der IT daheim. Seit der Jahrtausendwende ist er bei verschiedenen Unternehmensberatungen tätig gewesen und hat dort KMU in Fragen crossmedialer Marketingstrategien, sowie hinsichtlich konkreter IT-Projekte betreut. Technische Dokumentationen schreibt er seit Ende der Neunziger am Fließband, so dass der Betrieb verschiedener Blogprojekte seit 2005 nur konsequent ist.

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20 Kommentare zu WordPress-Sites in mehreren Sprachen

  1. RS 24. April 2009 at 09:21 #

    Eine gute Übersicht ist das :)

    “dass Produkte im Allgemeinen hauptsächlich von Entwicklern erschaffen werden, die danach nie wieder Hand an dieses Produkt legen, geschweige denn, es benutzen. Besser wäre es, man würde diese Burschen zwingen, ihre selbst geschaffenen Werkzeuge auch zu verwenden.”

    Nun das sehe ich nicht ganz so, insb. weil ich mich angesprochen fühle :) Stichwort “Bursche”… Ein Entwickler, wenn er aus eigenem Antrieb heraus entwickelt, macht in erster Linie etwas für sich selbst. Zwangsläufig ist die Bedienung auch erstmal nur auf ihn zugeschnitten. Das muss nicht Benutzerfreundlich sein, die Beobachtung stimmt soweit. Aber insbesondere wenn etwas kostenlos oder gar als OpenSource veröffentlicht wird, sollten auch andere Nutzer der Software sich daran beteiligen, dass die Software besser benutzbar wird. In dem sie zum Beispiel dem Entwickler Verbesserungsvorschläge mitteilen. Leider passiert das oft nicht. Stattdessen ärgert man sich einfach.

    Ich sehe hier jedenfalls (bei OpenSource) auch ein Mitwirkungsgebot für die Nutzer einer Software. Das ist ja nicht nur eine Pflichtübung, sondern auch eine große Chance – große Softwawrehersteller bieten diese Art der Mitarbeit und solche kurzen Wege zum Entwickler in der Regel nämlich nicht.

  2. yoko 24. April 2009 at 09:23 #

    interessanter artikel, vielen dank!

    da ich mich demnächst sowieso mit dem thema beschäftigen wollte, kommt er wie gerufen ;)

  3. Frank 24. April 2009 at 09:52 #

    Es sollte unbedingt darauf hingewiesen werden, dass man bei allen Lösungen in eine Abhängigkeit gerät, die den Schritt zurück ohne erheblichen Aufwand nicht mehr zulässt. Gerade qTranslate ist extrem davon abhängig, wie sich WordPress entwickelt und wenn da Umstellungen entstehen, dann kann es schnell dazu kommen, dass nichts mehr geht. Ebenso werden bei allen Plugin-Lösungen die Rewrite-Rules bearbeitet, was hart in den Kern von WP geht und auch damit ist der Schritt zurück nicht ohne erheblichen Aufwand und Kenntnis getan. Daher sollte man gut überlegen, ob man das Thema mit einem Plugin lösen will, oder ob man getrennt aufsetzt und im Frontend zusammenführt. Das Tempo von WP ist nicht unerheblich für Plugin-Autoren, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, und damit ist eine so große Umstellung nicht mit Nebenbedingungen zu lösen und die Aufgabe der Entwickler am Tempo von WP mitzuhalten ist aufwendig. Da mag anfangs der Spass und die Aufmerksamkeit der Community unterstützen, über lange Zeit ist es in erster Linie Arbeit und auch das Unterstützungsverhalten der Nutzer ist eher dünn, sei als Code-, Test- oder Spendenunterstützung.

  4. Torsten 24. April 2009 at 10:12 #

    Eine weitere Alternative wird bei Peter Kröner vorgestellt:

    http://www.peterkroener.de/wordpress-auf-die-schnelle-mehrsprachig-machen/

  5. Omar 24. April 2009 at 13:05 #

    Schönen Dank für die Zusammenfassung. Ich hatte bislang auf einer kleinen Subdomain gengo benutzt und war eigentlich recht zufrieden, bis auf die Tatsache, dass es nicht weiterentwickelt wird. Ich finde die Idee, verschiedene Sprachen als unterschiedliche Posts zu speichern eigentlich ganz gut/logisch (denn die Datenbank verliert dabei keine Semantik).

    Deshalb hätte ich mir gewünscht, wenn du noch einige Worte zur Speicherung der Daten in der wp-Datenbank unter den verschiedenen Plugins gefunden hättest.

    Auf jeden Fall werde ich mir noch qTranslate und WPML anschauen.

  6. Stefan Evertz 24. April 2009 at 14:24 #

    Eine winzige Korrektur: Gengo wurde zuletzt vor 10 Monaten aktualisiert, siehe auch http://wordpress.org/extend/plugins/gengo/

  7. Project-Mac (Tapedeck) 28. April 2009 at 12:26 #

    Sehr lustiger Zufall. Ich habe vor einigen Tagen qTranslate installiert und bin noch einigen anfänglichen Schwierigkeiten sehr zufrieden :)

  8. Tini 27. Mai 2009 at 14:13 #

    Bei mir funktionieren sowohl WPML als auch qtranslate. Ich kann mich noch nicht entscheiden, welches ich besser finde.

  9. Thomas 19. September 2009 at 12:11 #

    Bin auch gerade am ausprobieren. qTranslate läßt sich reibungslos installieren, bei WPML muss man immer noch verschiedenen Codezeilen in die Templates kopieren (nicht für AntiCoder wie mich). Eine neue Version 1.3 von WMPL soll Ende September kommen. Mal sehen…

    Bei qTranslate ließ sich das Problem mit nicht umgesetzten absoluten Links auf Posts der eigenen Website in Artikeln mit Hilfe eines Plugins lösen – das von den WPML-Programmieren stammt.
    http://wordpress.org/extend/plugins/absolute-links/

  10. NewsShit! 23. November 2009 at 01:04 #

    Ich stecke gerade bei den Vorüberlegungen einer auf WordPress basierenden Website und habe mir dabei auch schon über das Thema Mehrsprachigkeit Gedanken gemacht.

    Vielen Dank für den Einblick und die “kurze” Testreihe der verschiedenen Möglichkeiten.

  11. kate 24. Februar 2010 at 16:19 #

    Super, nach vielem Hin- und Hergooglen endlich einmal eine saubere Übersicht zum Thema – werde gleich mal qTranslate ausprobieren – mal sehen wie ich zurecht komme.

    Vielen Dank

  12. Steven Fritzsche 10. August 2010 at 20:26 #

    Hat mir mehrere Stunden Arbeit erspart. Einfach nur vielen Dank^ .

  13. Martin 8. November 2010 at 12:55 #

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Ich habe ds Plugin zwar noch nicht benutzt, stehe aber gerade kurz davor eine Seite damit umzusetzen. Sollte sich also bei meinen Recherchen nichts besseres mehr finden wird es wohl demnächst einen kleinen Erfahrungsbericht von mir geben. :-)

    Liebe Grüße,

    Martin

  14. Another dude online 13. Oktober 2011 at 12:46 #

    Danke vielmals für den Beitrag, eine super Übersicht. Hab mich VIEL ZU LANGE mit xili-language rumgeschlagen. habs jetzt mit qTranslate versucht, und sieht eigentlich tip top aus. Und ich brauche keine Posts für jede Sprache zu erfassen und für jeden Post das featured image anzugeben etc. etc. THX!

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