Wissen und Inspiration frei Haus

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Dieser Beitrag nimmt am Dr. Web Autorenwettbewerb teil. Sie helfen dem Autor durch Ihr Feedback und Ihre Kritik in Form eines Kommentars. Diese fließen ebenso wie der erzielte Traffic und eventuelle Verlinkungen in die Entscheidung über die zu gewinnenden Preise ein.

von Sven Read

Webseiten werden aus einem einzigen, sehr einfachen Grund gemacht. Damit Sie von jemanden benutzt werden. Und unsere Aufgabe als Gestalter, Designer, Webdesigner oder wie auch immer wir uns gerade nennen, ist diesem Anspruch gerecht zu werden. Und dies ist eine sowohl spannende als auch komplexe und vielschichtige Aufgabe. Sie erfordert Erfahrung in vielen verschiedenen Bereichen und Fähigkeiten die oft über das hinausgehen was man im Studium oder an der Schule gelernt hat.

Ich persönlich habe Design oder Usability weder studiert noch an der Schule gelernt, sondern habe mir es selbst beigebracht und das auf vielen (leider auch einigen unnötigen) Umwegen. Damals wußte ich noch nicht, das es einige kostenlose, einfach zugängliche und sehr lehrreiche Quellen gibt, die ich heute regelmäßig lese, die mich oft herausfordern und inspirieren. Ich denke dies ist ein dieser Sachen, die man gar nicht oft genug wiederholen kann:  im modernen Web- und Screendesign ist es essentiell, nie aufzuhören mit dem Lernen, begeistert zu bleiben und sich immer und immer wieder selbst herauszufordern. Und meine wichtigsten Quellen an Inspiration und Wissen kommen zu mir, per RSS und Twitter, jeden Tag. Es gibt in den Weiten des Internets viele herausragende Gestalter und Entwickler die ihr Wissen mit uns auf diese einfache und angenehme Weise teilen.

Diese Erfahrung, täglich circa eine halbe bis ganzer Stunde, durch die Beträge der bloggenden Designgemeinde zu lesen, hat die Art wie ich arbeite so grundlegend verändert, wie ich es selbst nicht für möglich gehalten hätte (und es hört einfach nicht auf) und ich kann es jedem ambitionierten und passionierten Gestalter nur ans Herz legen.

Wichtig ist allerdings auch sorgfältig auszuwählen und nicht einfach alles zu abonnieren und zu verfolgen was einem über den Weg läuft, da man sonst schnell Gefahr läuft wertvolle Zeit zu verschwenden und den Überblick verliert. Gründlich recherchiert ist die selbst zusammengestellte Morgen- oder Abendlektüre allerdings ein großer Gewinn für eure persönliche Weiterentwicklung und den Blick über den Tellerrand, der für uns Gestalter so essentiell ist.

Deshalb einige meiner Favoriten zuerst und anschließend noch ein paar Links auf denen ihre einen guten Überblick über das Angebot erhaltet. Klickt euch durch und macht euch euer eigenes Bild.

Grafik:

Hongkiat
Feed-URL

Tutorial9
Feed-URL

Webdesign:

SpeckyBoy
Feed-URL

SmashingMagazine oder Dr.Web.de
Feed-URL

Six Revisions
Feed-URL

Usability:

Johnny Holland
Feed-URL

UIE Brain Sparks
Feed-URL

Auf Twitter lesenswert: smashingmag, speckyboy, webdesignledger, tutsplus (hier eher weniger als mehr, da man sonst erschlagen wird von der schieren Anzahl der Posts).

Und hier die versprochenen Übersichten. Meine Empfehlung: Seid wählerisch mit der Auswahl der Feeds. Nehmt nur was euch wirklich interessant erscheint und euch auch fordert.

Für den Wettbewerb können keine Beiträge mehr eingereicht werden, über Autoren freuen wir uns trotzdem. In dem Fall: bitte hier entlang.

Weitere Beiträge:

11 Kommentare zu Wissen und Inspiration frei Haus

  1. musmus 9. Dezember 2009 at 18:21 #

    ich hatte eigentlich nicht vor, mich bezüglich des autorenwettbewerbs zu äßern, aber auf genau so einen artikel habe ich einfach schon zu lange gewartet! :) daher mein absoluter favorit bisher! vielen dank für die vielen quellen!

  2. Wingi 9. Dezember 2009 at 20:19 #

    Und ein Kommentar gegen die Eigenwerbung: Wenn du dich wirklich stündlich auf CSS/WebDesigner/PhotoShop Blogs rumtreibst, wie behauptet, sind genau diese Linklisten (TOP blabla) zwar SEO-freundlich, aber total überflüssig. Anfänglich nett um ein paar neue Quellen aufzutun, aber eigentlich werden Artikel mit eigenen Inhalt erwartet, als TOP50-Listen, welche wieder TOP50-Listen zur Verlinkung anbieten!

  3. Imperator 9. Dezember 2009 at 21:24 #

    Also mir ists auch lieber, jemand klaubt mir die Quellen zusammen und ich kann direkt weitermachen. Das ist dem Autor auf jeden Fall gelungen. Bis auf die Feedübersichten zum Schluß kann ich da keine SEO-relevante Intention ausmachen. Und die fallen denk ich auch eher in die Kategorie “gut gemeint”.

    Schöner Artikel.

  4. wolf 9. Dezember 2009 at 22:00 #

    auf jeden fall interessant zu stoebern :) tx

  5. obsidian 9. Dezember 2009 at 22:03 #

    Gute Zusammenstellung, ein paar hilfreiche Links dabei. Ich kann hier auch keinen SEO-Spam entdecken, Wingi…

  6. anonym 9. Dezember 2009 at 22:18 #

    Interessant ist der Artikel in jedem Fall; verstehe das Gemeckere bzgl. SEO-Spaming nicht, naja… ich kann mit dem Autor nur übereinstimmen, das Web ist riesig, und es gibt viel Gutes und viel Schlechtes – findet man die perfekte oder zumindest gute Mischung für einen selbst, so kann man vieles neu erleben und entdecken, was ich am Web sehr schätze.. wenn man doch mal überlegt, wie viele Menschen da sitzen und ihre Idee, ihre Meinung etc. mit anderen teilen – das ist es doch, was uns Menschen ausmacht. Was ich interessant finde, sind Blogs und dergleichen, wo man über das Handwerk und auch die Kunst von Design lesen kann und praktische Beispiele erleben und diskutieren kann; alleine mit Gimp oder Photoshop Pixel irgendwo zu platzieren, das können viele… es gibt wirklich darum, mit diesen Pixeln etwas zusammenzustellen (zusammen oder getrennt?), was eine Aussage rüberbringt, das kann ich nur zu oft sagen… danke für den tollen Artikel, der mich dazu veranlasst hat, diese Worte mal los zu werden (zusammen oder getrennt?)

  7. HW 9. Dezember 2009 at 22:20 #

    guter artikel

    entscheidend ist der hinweis darauf, dass in den ausbildungseinrichtungen (schule, uni, etc.) das grundsätzliche gelehrt wird, die qualität der arbeit eines webdesigners letztenendes aber ganz entscheidend durch eigeninitiative, neugier, fortlaufende gezielte weiterbildung und austausch mit kollegen zustande kommt.

    jedes projekt bringt neue herausforderungen mit sich und mit jedem neuen projekt entwickelt sich der webdesigner weiter.

    beste grüße,
    HW

  8. Defifee 9. Dezember 2009 at 23:53 #

    Ich finde einige der angegeben Quellen sind wirklich nur die üblichen Listen mit den ewig gleichen angeblich tollen Designs. Wenn man die abonniert, wird man von der Masse erschlagen und lernt nichts neues.
    RSS-Feeds und Twitter eignen sich meiner Meinung nach nicht zum lernen, sondern sie bieten einen kleinen Ausschnitt an Echtzeit-Informationen, das ist noch lange kein Wissen. Wissen gibt es auch nicht “frei Haus” oder umsonst, es muß sich erarbeitet werden.

    Wenn man Gestaltung und Design ernst nehmen will, auch wenn es sich “nur” um Webdesign handelt, reicht es nicht aus, nebenbei ein paar Blogs zu abonnieren. Man muß Bücher über das Thema lesen. Man muß sollte sich sogar über viele andere Wissensgebiete wie Kunst, Technologie, Biologie, Psycholgie etc. weiterbilden. Man muß Design diskutieren und sich ständig nach dem Nutzen fragen.

    Ich fände es auch schlimm, wenn man kostenlose Informationen und Inspiration nur noch online bekommt, man könnte auch einfach mal vor die Tür gehen und sich umschauen.

  9. Nico 10. Dezember 2009 at 10:02 #

    Volle Zustimmung! Sowohl zum Gedanken, dass man nie auslernt, als auch zur Tatsache, dass es im Web sehr viele sehr gute Ressourcen gibt.

    Das trifft nicht nur für Design und Gestaltung zu, sondern allgemein für Web-Technologien, und auch Softwareentwicklung allgemein (ok, wahrscheinlich für so ziemlich alle Bereiche bis hin zum Plätzchenrezept).

    Täglich eine Zeitlang einfach nur in Beiträgen der Community zu stöbern um sich inspirieren zu lassen finde ich einen wichtigen Tipp, der essenziell dafür ist, Trends zu erkennen und und “auf dem Stand der Zeit” zu bleiben.

  10. Turicon 10. Dezember 2009 at 11:39 #

    Natürlich sind solche Quellen unabdingbar. Jeder sollte wissen, was geht und angesagt ist. Nur: viele kupfern einfach nur ab! Die Kunst besteht aber darin, das Gesehene in eigene Inspirationen einfließen zu lassen und – wenn man es so nennen will – eigene Trends zu setzen.

    Noch ein kleiner Tipp: Wenn der Autor weiterhin bei Dr. Web schreiben will, dann sollte er sich auf alle Fälle diese beiden Seiten merken:

    1. http://www.duden.de/
    2. http://synonyme.woxikon.de/

    Dann werden die Artikel auch gut lesbar. :-)

  11. Birgit 14. Dezember 2009 at 22:48 #

    Ja, das ist wirklich eine gute und zeitgemäße Methode, auf dem aktuellen Stand zu bleiben und dazuzulernen. Nur muß man wirklich gut und konsequent aussieben, um sich nicht in der Schwemme an Input zu verlieren… diese 50+ Listen sind da schon gefährlich :)

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