E-Mail

Wie kann man E-Mails schnell und sicher online abrufen?

3. September 2006
von

Eine Leserfrage: wie kann man ein Dutzend E-Mail-Adressen von verschiedenen Diensten im Urlaub schnell und sicher abrufen, ohne sich bei jedem einzelnen E-Mail-Anbieter extra einloggen zu müssen? Wir antworten: die Aufgabe erledigt ein kaum bekannter, aber schneller, praktischer und unglaublich einfacher Dienst. Sein Name: mail2web.com.

Leser fragen: wie kann man E-Mails schnell und sicher online abrufen? Loesung: mail2web

Um eine Mailbox abzurufen, genügt es, dem Dienst die E-Mail-Adresse sowie das dazugehörige Kennwort mitzuteilen. mail2web verbindet sich automatisch mit dem passenden E-Mail-Server und präsentiert die Ergebnisse der Abfrage in einer kurzen Übersicht. Mit dem Dienst können die E-Mails nicht nur gelesen und weitergeleitet werden, sondern auch erstellt und verschickt werden. Keine Registrierung ist erforderlich. Laut "Privacy Policy" werden Daten während des gesamten Vorgangs nie gespeichert.
Möchte man aber auf der sicheren Seite stehen, kann man ein Secure Login verwenden. Wer also die Verwandtschaft einfach nur möglichst schnell über die neuen Urlaubsfotos informieren möchte, wird dies nun auch ohne ein komplexes Web-Interface mit nerviger Werbung erledigen können. (Autor: Vitaly Friedman)

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber diverser Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Vorstand und Mitgründer der Smashing Media AG.

15 Kommentare zu „Wie kann man E-Mails schnell und sicher online abrufen?
  1. Peter am 4. September 2006 um 00:43

    Ob man nun bei seinem Mail Provider oder auf dieser Webseite die Benutzerdaten eingibt, macht doch keinen grossen Unterschied. Ich wäre eher dafür, dass Google Mail Funktionen zur Verfügung stellen würden, damit man auch die Mails von fremden Accounts bekommen kann :-)

  2. Andreas am 4. September 2006 um 07:49

    Das Programm funktioniert nicht mit beispielsweise Confixx- Accounts, weil da nicht die Mailadresse als Loginname verwendet werden kann… Und wenn man sein web00 angibt, hat er ein Problem, weil der Hostname nicht herausgefunden werden kann.Das hier ist das selbe, aber es verbindet auch auf Confixx- Accounts (dafür muss man den Hostnamen wissen): http://mail.a-mi.ch

  3. L-Roy am 4. September 2006 um 07:55

    Der ein oder andere eMail-Anbieter bietet auch die Option, andere eMail-Adressen abzurufen. Bei Arcor funktioniert das garantiert, dort habe ich es selbst einmal ausprobiert.

  4. Mathias am 4. September 2006 um 09:31

    @Peter: Google selbst hat keinen Pop3-Sammelabruf, das ist richtig. du kannst aber ganz einfach deine Mails von einem Mailanbieter zu Deinem Googlemail-Account weiterleiten. Wenn Du unter "Konnten" in Googlemail die einzelnen Adressen hinterlegst, kannst Du ganz einfach via Googlemail von diesen Adressen schreiben und Antworten, ohne daß der urspüngliche Sneder der Mail merkt, daß du eine Weiterleitung laufen hast. Ich komme damit sehr gut klar und finde es dementsprechend gut! Grußm@t 

  5. Frank am 4. September 2006 um 10:42

    Wer eigenen Webspace hat, kann auch mit einem php-Tool alle Mailadressen mit einem Zugang verwalten – http://www.bueltge.de/wk-schlanker-webmailer-crackermail-de-freeware/115/ LG Frank 

  6. Andreas am 4. September 2006 um 15:48

    [...] kannst Du ganz einfach via Googlemail von diesen Adressen schreiben und
    Antworten, ohne daß der urspüngliche Sneder der Mail merkt, daß du eine
    Weiterleitung laufen hast. [...]fast: Nachrichten, die als Absender einen anderen Server haben, als derjenige der zu der Mailadresse gehört landen sehr oft im Spam- Ordner. Nicht nur in Outlook! 

  7. Nev (Sven-Marcus Mad.) am 4. September 2006 um 18:48

    Um ganz ehrlich zu sein das Vertrauen muss schon sehr groß sein, das ich so ein Service verwendewer gibt schon gerne Daten an eine 3te Person (seite) weiter 

  8. Holger am 4. September 2006 um 19:59

    was meint ihr zu dem beitrag von Nev (Sven-Marcus Mad.)?irgendwie wird mir im nachhinein auch mulmig wenn ich daran denke dort meine daten hinterlassen zu haben… 

  9. Sven Lennartz am 5. September 2006 um 23:12

    sollte man nicht für wichtige dinge generell (free)maildiensten misstrauen? 

  10. Nev (Sven-Marcus Mad.) am 6. September 2006 um 09:09

    Hi @gainIch sehe es so, das Free-Mail dienste schon ihre Berechtigung haben.Wer gibt schon reale Daten weiter, wie zb Provider-Email AddyIch selbst verwende Free-Mail-Addys für registrierungen. und die Private kommt kaum ins Netz.  

  11. Stefan am 7. September 2006 um 01:42

    Irgendwie frage ich mich aber, wieso man nicht einfach imap aufsetzt, dorthin dann halt alle Mails spoolen laesst und dem imaprechner dann einfach noch ein Webmailinterface und einen dyndns.org- Account spendiert, falls sich die eigene IP aendern sollte?!
    Bevor ich meine Mailpasswoerter auf irgendeiner obskuren Webseite mit nicht bekannten Verhalten eintippe, sorry, da muss schon sehr viel passieren. Meinem eigenen Rechner vertraue ich da schon deutlich mehr, und von ueberall seine bekannten Mailfolder vorzufinden, mit vorsortierten Mails, ist zudem einfach deutlich angenehmer als so eine obskure Loesung.

  12. Izmir Uebel am 7. September 2006 um 12:02

    Hallo zusammen,
    benutze diesen Dienst schon seit einigen Jahren, muss ganz einfach sagen, supergut.
    MfG
    Izmir Uebel

  13. hans am 9. September 2006 um 10:56

    gleich mit kalender, speicher und allem drum und dran: http://www.mymailo.de

  14. Balint am 1. Oktober 2006 um 00:52

    Für Confixx-Benutzer gibt’s auch http://www.pop2web.de

    Klappt bis auf die doppelte doppelte Darstellung der e-Mail-Inhalt ganz gut…

  15. stefann am 13. Oktober 2006 um 00:22

    ich mag die idee grundsätzlich, war jedoch gleich von anfang an skeptisch. bevor ich es erstmals testete hatte ich mein pw kurzerhand geändert. der test stellte mich puncto funktion zufrieden.

    als ich dann bei meinem emailprovider wieder das passwort zurückänderte kam mir ein kurzer gedanke begleitet von EINEM HEFTIGEM SCHAUDERN ÜBER DEM RÜCKEN.

    wenn web2mail das passwort hat, können sie sich ja einloggen, es ändern, und mich so von meinem eigenen emailaccount aussperren. und das sogar vollautomatisch, sofern man für gängige freemail-provider (yahoo,hotmail,gmail,gmx…) einen bot schreibt, der das tut.

    wenn web2mail einige userdaten sammelt, könnte ein cyberterrorist mit einem schlag SEHR VIELE EMAILACCOUNTS lahmlegen. und somit mit einem der grössten cyberangriffe ever in die geschichte eingehen.

Ein Kommentar? Schön!

Wir freuen uns immer über Leser, die durch nützliche und konstruktive Beiträge zum Thema eine Diskussion anstoßen oder den Artikel mit weiteren Informationen anreichern. Alle Kommentare werden in diesem Sinne moderiert. Zum Kommentar-Fairplay gehört für uns auch der Einsatz von rel="nofollow". Bitte verwenden Sie zudem als Namen weder eine Domain noch ein spamverdächtiges Wort. Vielen Dank!