Werbung in Suchmaschinen
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Man mag von Studien und Untersuchungen halten was man will, als Diskussionsgrundlage eignen sie sich trefflich. Bei iProspect will man folgendes herausgefunden haben:
"More than 60 percent of Yahoo! users and over 72 percent of Google users clicked on a natural search result when looking for the most relevant listing for their query."
Andersrum formuliert: 40 beziehungweise 28% Prozent des von diesen Anbietern ausgelösten Traffics geht an die Werbekunden. Bei MSN sollen es sogar über 70% sein.
Letzteres ist zumindest nachvollziehbar, da MSN frech nicht zwischen "natürlichen" Fundstellen und Anzeigen unterscheidet. Während Google seine Anzeigen außerhalb der Ergebnisse auf der rechten Seite zeigt.
Wenn das stimmt, hinkt Google der Konkurrenz in diesem Punkt hinterher. Als Benutzer bleibt die Frage, ab wann man eine Suchmaschine als legitimen Nachfolger der Litfasssäule betrachten darf.
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8 Kommentare zu “Werbung in Suchmaschinen”
Meine Meinung
Bitte beachten Sie: Werbung und Spam sind unerwünscht und können eine Rechnung zur Folge haben. Woher kommen die Bilder neben den Kommentaren?









Gerade habe ich mit meinem Vater diskutiert, weil er mir aus einem Artikel in der aktuellen CHIP zitiert hat, dass Google's Anzeigen meist nicht den versprochenen Inhalt hervorbringen, sondern eher Spam sind, aber dafür MSN sich mehr auf die Suchergebnisse beschränkt und auf Anzeigen verzichtet.
Was stimmt jetzt?
Hm...
Mag wohl wirklich an der Platzierung der Anzeigen liegen. Bei Google sind sie seitlich und bei den anderen erscheinen Sie teilweise oberhalb der Suchergebnisse und teilweise auch seitlich. Aber die Platzierung oberhalb der Suchergebnisse bringt sicher Clicks, das traue ich mich schon zu wetten.
lg.
roland
Bei MSN sind Anzeigen auch Suchergebnisse. die kommen von Doubleclick und Looksmart und sind von den "normalen" Suchergebnissen nicht zu unterscheiden. Es sei denn, man guckt genau hin. Die meisten Suchmaschinen haben, wie Roland bereits schreibt, die Sponsoranzeigen oberhalb der Trefferlisten.
Hi,
die Zahlen kann ich auch bestätigen. Ich hab mal für meine Firma die Klicks von Google ausgewertet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ca 60% der Leute auf das normale Suchergebnis (an dritter Stelle der Google-Seite) geklickt haben und 40% auf die Adwords-Anzeige (meist an 1. oder 2. Stelle rechts).
Finde ich auch nicht verwunderlich, nachdem bei den Suchergebnissen soviel Spam kommt, sind die Ads wirklich manchmal sogar besser.
Markus
Hallo,
ich finde es eine Frechheit wie MSN arbeitet. Mir ist seit längerem diese "Werbepraxis" bekannt. Ich habe rein gar nichts gegen Werbung, sie ist wichtig und hat ihre Daseinsberechtigung, aber es sollte wie bei google von den "natürlichen" Suchergebnissen getrennt werden. Eine Anmassung über den Erfolg solcher Suchmaschinenwerbung möchte ich mir nicht erlauben. Manche "werbeklicks" kosten bei google in besinders umkämpften Bereichen bis zu 8 Euro je klick!! Wenn es nicht lukrativ wäre an diesen Positionen zu werben, dann gäbe es eine solche Preisentwicklung ganz sicher nicht.
"...hinkt Google der Konkurrenz in diesem Punkt hinterher." Ich denke eben nicht, die Qualität der Suchergebnisse (ua durch die optische Trennung) macht doch den Kunden glücklich, und er kommt wieder, und klickt auch 3 von 10 mal auf die Ads. Trotzdem hat Google ja die Hintergrundfarbe der Anzeigen angepasst, sicherlich um die Klickrate zu steigern. Der Vergleich wäre sehr interessant...
Hm...
Alles in Allem ist aber - wenn man es genau ansieht - der Rückschluss nicht zulässig. Denn die restlichen Prozente sind nicht die Klicker auf die Anzeigen, sondern es sind jene, die einen Suchbegriff eingeben und dann keine zufriedenstellende Liste erhalten...
Oder es sind ganz einfach Webmaster, die ihre Seite für Suchmaschinen optimieren wollen und permanent nachgucken ob die Seite zu diesem oder jenen Begriff gefunden wurde und gar nicht klicken, sondern nur wissen wollen, wieviele Seiten von ihnen drin sind...
lg.
100%ig bringen die rechtslastigen adwords in google mehr klicks.
das liegt allerdings in erster linie an den nutzerzahlen (-: