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Die eigene Startseite ins Web

21. Juni 2006
von

Persönliche Startseiten liegen im Trend der neuen und verbesserten Welt von Web 2.0. Was das ist? Eine Ausgangspunkt im Browser, der weitgehend auf eigene Interessen zugeschnitten ist. Damit ist vor allem eine Zusammenstellung von Nachrichten gemeint. RSS macht es möglich. Dabei ist man in der Regel nicht auf die Vorgaben des Anbieters angewiesen. Der Webworker könnte sich so etwas auch selbst basteln. Aber wozu sich die Mühe machen…

Abgesehen von Nachrichten kommen so unvermeidliche Dinge wie Börsenkurse, Wettervorhersagen, Emailkonten, Suchfunktionen und Medien hinzu. Man sucht und klickt sich das alles selbst zusammen. Dank AJAX lassen sich fast alle Elemente aus- oder einblenden und frei verschieben. Lediglich am Design darf nicht oder nur wenig herumgebastelt werden. Einstweilen streiten sich zahlreiche Anbieter um dieses mutmaßliche Geschäft. Auch die Großen mischen mit. Hier eine Übersicht:

Google
Der Platzhirsch. Ein Dienst ohne eigenen Namen, der noch dazu recht. hässlich rüberkommt. Dafür gibt es eine schöne Anbindung an GoogleMail.

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Pageflakes
Schöner als Google und viel gelobt. Die Startseite kann umfangreich ausfallen worauf schon die Kartreiter schließen lassen. Denn diese Startseite kommt mit mehreren Ebenen. Einkaufsliste, Notizblock, Börsenkurse, Todo-Liste, Alexa Traffic (der eigenen Seiten), Adressbuch. Auch Google-Mail ist möglich.

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Windows Live
Ein seltsames Beta-Zwischenergebnis von Microsoft, das in jedem Browser anders schlecht aussieht und in vielen gar nicht. Besser ist Start, ebenfalls von Microsoft. Aber nicht offiziell. Dafür funktioniert es.

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Backbase

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Eskobo

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Gritwire
Hier setzt man auf Flash. Das Verschieben von Elemente ist schwieriger, da es kein automatisches Andocken gibt. Das System ermöglicht eine einfache Einbindung von Mediadateien, Playern und Podcasts. Hier liegen seine Stärken.

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Protopage

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Favoor
Auch in Deutschland wird an Startseiten gebaut. Allerdings ist Favor nicht über die .de Domain erreichbar.

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Netvibes

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Inbox
Ermöglicht zwar das übliche Verschieben und Löschen. Feeds können aber nur aus einer Liste ausgewählt, nicht selbst hinzugefügt werden. Inbox sponsert einen eigenen Email-Account.

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ItsAStart
Erlaubt den Import einer OPML-Liste.

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Fold
Hier waren die Schöpfer mutiger und riskieren nicht nur in Sachen Design etwas. Fold läuft nur in Firefox-Browsern. Sieht toll aus und macht Spaß. Nur die textlose Menüleiste erschwert den Einstieg. Halb so schlimm, es gibt eine Hilfeseite dazu.

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LinkedFeed
Klingt wie zwei linke Füße, hat aber mehr zu bieten.

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Magnoto
Man hat sich etwas gedacht. Die Startseite soll eine Kühlschranktür darstellen auf der Magnetplättchen Zettel und Bilder halten. Gedacht ist das wohl für junge Nutzer. Im dazugehörigen Blog spricht man allerdings eine andere Sprache. Magnoto gibt es auch auf Deutsch.

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MyYahoo
Hier gibt es zu Anfang nur eine Vorschau mit einem Lightbox-Effekt. Auch Yahoo spricht Deutsch.

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Meine Favoriten sind Pageflakes und Fold, allerdings ohne diese über längere Zeit benutzt zu haben. Wer hat Erfahrungen? Komplett ist die Liste nicht. Maxigate zum Beispiel taucht nicht auf, diese Startseite ist mir einfach zu unansehnlich. Es mag darüber hinaus weitere geben.

Erstveröffentlichung 2006 im Dr. Web Weblog

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Sven Lennartz

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Geschäftsführer der Smashing Media GmbH.

2 Kommentare zu „Die eigene Startseite ins Web

  1. Isabella am 31. Mai 2009 um 09:33

    linkedfeed.com: dead link

  2. Isabella am 31. Mai 2009 um 09:35

    itsastart.com gibt es so nicht mehr, Seite linked zu beta.kiiosk.com

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