Web 2.0 beschreibt neue Techniken und Wahrnehmungsmöglichkeiten diverser Internetinhalte. Obwohl der die Bezeichnung etwas anderes suggerieren könnte, ist Web 2.0 dabei keinesfalls eine bestimmte Software beziehungsweise Softwareversion.
Ziel ist es, den Internetnutzer als ehemaligen Nur-Konsumenten, der lediglich von großen Medien erstellte Inhalte nutzt und gegebenenfalls verbreitet, zum aktiven Handeln und Gestalten zu bewegen.
Derzeit wird dieses Ziel häufig dadurch erreicht, dass dem Nutzer eine Plattform zur Verfügung gestellt wird, die er dann (meist zusammen mit anderen Nutzern) selbst weitergestaltet, zum Beispiel indem er neue und eigene Inhalte hinzufügt, oder aber bereits bestehende abändert oder umschreibt.
Betont wird dabei im allgemeinen, dass diese Mitgestaltung auf freiwilliger Basis erfolgen muss. Wer also am Kreativitätsprozess nicht teilnehmen möchte, kann die angebotenen Inhalte in der Regel auch (wie der bisherige herkömmliche User) passiv konsumieren.
Aktuelle Paradebeispiele für Web 2.0 Anwendungen ist die Internet-Enzyklopädie Wikipedia, bei der User eigene Artikel zum stetig wachsenden Online-Lexikon, hinzufügen. Oder auch YouTube und MySpace, die dem Internet-Nutzer die Möglichkeit geben, Videos, Musikstücke et cetera anderen Besuchern frei und uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Auch Weblogs (kurz: Blogs) als digitale Tagebücher, die im Internet veröffentlicht werden, lassen sich zu den Web 2.0-Inhalten zählen. ™
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