P2P (Peer-to-Peer) Netze sind die nächste Stufe der Evolution in der Entwicklung des Internet. So jedenfalls verkünden es die Entwickler der entsprechenden Software. Die Revolution des Internet wird bereits vollzogen.
P2P ist schon längst nicht mehr auf die bekannten Tauschbörsen wie Kazaa, Gnutella oder Freenet beschränkt. Immer mehr Firmenlösungen entstehen auf Basis dieser Technologie.
Das WWW (HTTP-Protokoll) wird häufig als Einbahnstraße bezeichnet, weil ungeachtet der Interaktivität im Wesentlichen, Daten in eine Richtung, zum Nutzer transportiert werden.
P2P hebt diese Beschränkung auf und erlaubt den unmittelbaren Datenverkehr zwischen Nutzergruppen. Webseiten, Dateien für den Download, selbst Datenbanken müssen nicht mehr auf Webservern im Internet gespeichert sein. Die Nutzer rufen die Dateien direkt vom PC ab.
Es handelt sich bei P2P um geschlossene Netzwerke. Andererseits sind diverse Formen öffentlich zugänglich, es bedarf lediglich einer Registrierung. Innerhalb der P2P Netzwerke lassen sich wiederum beliebig viele Untergruppen mit eingeschränkten Nutzerkreisen realisieren.
Ob Dateien auf zentralen Servern, ( Napster ), lagern müssen oder nur auf den angeschlossenen PC’s, ( Gnutella ) hängt von der jeweiligen Softwarelösung ab.
Die Suche nach Informationen, Dateien, Bildern und Videos ist im P2P Netzwerk viel effizienter als im WWW. Die Suche erfolgt in Echtzeit, nur wirklich vorhandene Dateien werden angezeigt.
Für Arbeitsgruppen ergeben sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Gemeinsame Dateien werden nicht per Mail versandt, sondern stehen an einer definierten Stelle allen Teilnehmern zur Verfügung. Der Zugriff auf Dateien des eigenen PC von einem beliebigen Computer aus wird unter Einhaltung hoher Sicherheitsstandards möglich.



[...] des Filesharings begann in den 90er Jahren, eine wilde Zeit des kostenlosen Musikdownloads nach dem P2P (Peer to Peer) Prinzip ohne Gesetze, Regulierungen oder Einschränkungen. Dies weitete sich zu einem Dauerdownload [...]