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Vorsicht, Windows 8 vorinstalliert: eine Leidensgeschichte

5. Juli 2013
von

Die folgenden Vorgänge wären noch vor kurzer Zeit, einer Zeit vor Windows 8, wo Kacheln vornehmlich auf Toiletten zu finden waren, völlig problemlos gelaufen. Eine vorinstallierte Windows-Version durch eine höhere Version zu ersetzen, war jahrelang Usus. Die parallele Installation mehrerer Betriebssysteme war ebenfalls ein gängiges Szenario. Und so geriet ich, trotz 25-jähriger Erfahrung mit Windows-Systemen, in eine schier unglaubliche Situation. Lesen Sie selbst…

ms-vomit-8-pro

Die Ausgangssituation: ein Samsung Serie 7 Chronos mit Win 8

Vor einigen Monaten kaufte ich ein Samsung-Notebook mit i7, 8GB Ram und 1TB Festplatte, Amazon rief dafür nicht unüppige 1.400 Euro auf. Es war zwar deutlich erkennbar, dass das Gerät mit Windows 8, nicht mit Windows 8 Pro geliefert werde würde, aber das war auch in der Vergangenheit bis Windows 7 schon gebräuchlich und stellte sich bislang nie als problematisch heraus.

Irgendwie wurde ich nie so richtig warm mit dem Gerät, blieb lieber bei meinem Macbook. Als sich dann vor kurzem die Festplatte des Samsung lautstark bemerkbar machte, sah ich meine Chance gekommen. Die verbaute 1 TB-Platte erhält ohnehin nirgends Lobeshymnen, sie gilt als Systembremse schlechthin.

samsung-serie-7

Ich beschloss, mir als Ersatz eine 512 GB SSD, natürlich von Samsung, damit es nicht zu Schwierigkeiten kommen kann, zu beschaffen und darauf dann direkt Windows 7 zu installieren, um nicht länger auf das von mir als nicht Fisch, nicht Fleisch beurteilte Windows 8 festgelegt zu sein. Auch die SSD kaufte ich bei Amazon.

Der Umbau war nicht ganz trivial. Samsung bietet einfachen Slotzugriff nur noch auf den Arbeitsspeicher. Alles andere ist unter einer Komplettabdeckung verborgen. Um an die Festplatte zu gelangen, musste ich die Rückseite entfernen. Hier wäre ich fast an den werkseitig viel zu fest angezogenen Schrauben gescheitert. Kleiner Tipp an Samsung: Nach fest kommt ab.

Einmal mit lautem Geknacke geöffnet, die kalten Schauer über den Rücken ertragen, war der Wechsel der Festplatte gegen die SSD kein Problem mehr. Ich wähnte mich kurz vor dem Ziel…

Apropos Arbeitsspeicher: Der Samsung hat 8 GB in zwei 4GB Riegeln verbaut. Per Klappe kommt man aber nur an einen der beiden 4er Riegel. Wer beide auswechseln möchte, muss das komplette Mainboard ausbauen, denn der zweite Slot befindet sich tatsächlich genau auf der anderen Platinenseite. Durchdacht, oder etwa doch nicht?

Samsung zu Windows 7 Ultimate 64bit: Nicht mit mir, Freundchen!

Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, dachte ich bei mir, legte die DVD von Windows 7 Ultimate 64bit ein, startete den Rechner und öffnete das BIOS. Dort änderte ich zunächst nur die Bootreihenfolge so, dass das DVD-Laufwerk als erstes abgefragt würde und startete neu.

Der neuerliche Bootvorgang brach dann mit einer Fehlermeldung ab, die mir bedeutete, ein Secure Boot könnte nicht durchgeführt werden. Da dämmerte mir das bislang ignorierte UEFI-Thema. UEFI, der Ersatz für das bisherige BIOS soll ja den ganzen Bootvorgang sicherer machen, zum Nutzen der Menschheit. Und ist UEFI einmal aktiviert, dann bootet das System nur noch mit dem Betriebssystem, dessen Zertifikate im UEFI hinterlegt sind. Im Falle des Samsung also nur mit Windows 8.

Da passte es gut, dass die aktuelle c’t vom 01.07.2013 sich genau des Themas “UEFI-Troubleshooting” annahm und einen ausführlichen Beitrag brachte, der genau erklärt, was es mit dem BIOS-Ersatz auf sich hat (nichts besonderes), welche Probleme auftreten können (ganz schön viele), wofür UEFI sinnvoll (eigentlich zu nicht viel) und wie man es umgeht, wenn man alternative Betriebssysteme installieren möchte.

ct-titelseite

Ganz einfach sei das. Man müsse nämlich lediglich im UEFI das Secure Boot deaktivieren und danach als Betriebssystemmodus CSM wählen. Ich begab mich also flugs ins BIOS/UEFI. Das Abschalten von Secure Boot war schnell gefunden, allein die Wahlmöglichkeit CSM konnte ich nirgends finden. Ein erneuter Versuch, nach abgeschaltetem Secure Boot Windows 7 zur Installation zu bewegen, scheiterte dann auch kläglich.

Ich durchpflügte das Web und fand letztlich die vermeintlich beste Hilfe bei Samsung auf der Supportseite zum Produkt in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Rückbau genau des von mir erworbenen Systems von Win 8 auf Win 7. Die komplette Treiberplattform hatte ich mir zuvor schon herunter geladen.

Aber: Trotz identischer Modellnummer konnte ich die Anleitung nicht gebrauchen. Die Screenshots des BIOS entsprachen nicht dem Interface des in meinem Gerät tatsächlich vorhandenen. Auch Samsung schrieb wieder von CSM, allein, in meiner Firmware gibt es diesen Punkt nicht. Ein Anruf beim Support brachte Klarheit: Nein, Sie können kein anderes OS installieren, Sie müssen bei Win 8 bleiben.

Besonders schön war in diesem Zusammenhang die hanebüchene Aussage des Support-Mitarbeiters: Sie können ja auf ein Android-Phone auch kein iOS installieren. Ich verzichtete auf eine Debatte. Ich war eh schon in Zeitnot.

Zwischenergebnis: Samsung verkauft ein Gerät für immerhin 1.400 Euro und stattet es mit Win 8 aus. Obschon es alle relevanten Treiber auch für Windows 7 gibt, entscheidet sich Samsung dafür, das BIOS/UEFI so zu beschneiden, dass eine Installation eines anderen OS außer Win 8 nicht möglich ist.

Ich fand mich zähneknirschend damit ab.

Samsung zu Windows 8 Pro: So nicht, Freundchen!

Nachdem Samsung den Chronos nicht mit physikalischen Medien geliefert hatte und die eingebaute Festplatte wegen Schwierigkeiten gewechselt worden war, stand mir natürlich die Systemwiederherstellung nicht zur Verfügung. Ich empfand das nicht als Problem, ein Clean Install ist mir eh lieber.

Fuchs, der ich zu sein glaubte, griff ich mir eine ordnungsgemäß erworbene DVD mit Windows 8 Pro und schob sie in das Laufwerk. Nach dem Wiedereinschalten von Secure Boot nahm das Samsung die DVD an und bootete nach einer gefühlten Ewigkeit in das Setup. Dieses schien unauffällig zu verlaufen, ich wähnte mich erneut kurz vor dem Ziel…

Nach dem ersten Hochfahren wollte ich direkt dem domänenbasierten Firmennetzwerk beitreten. Ich fand diese Option in der Systemsteuerung jedoch lediglich ausgegraut vor. Ein Blick in die Systemübersicht brachte Gewissheit. Obschon ich ein Windows 8 Pro Installationsmedium eingelegt hatte, wurde lediglich Windows 8 ohne Pro installiert. Und einer der kleinen, aber feinen Unterschiede ist eben, dass Domänenanmeldungen nur mit der Pro-Version funktionieren.

Ich dachte mir noch nichts böses, sondern rief über die Systemsteuerung die Funktion auf, mit dessen Hilfe man Features hinzufügen, also insbesondere auf die Pro-Version upgraden kann. An dieser Stelle bedarf es eines Product-Keys, der mit den entsprechenden Berechtigungen ausgestattet ist. Alternativ kann man online einen via Arvato für knappe 160 Euro erwerben.

win8-add-features

Ich wähnte mich im Besitz eines hinreichend tauglichen Keys und rief daher den Punkt “Ich habe bereits einen Product-Key” auf. Mindestens ein halbes Dutzend mal tipperte ich den Key ein ums andere Mal ein, nur um jedes Mal die Meldung zu erhalten, dass der Schlüssel nicht verwendet werden kann. Ich probierte es mit drei weiteren Keys entsprechender Windows 8 Pro Vollversionen aus, bis ich schließlich aufgab und bei Microsoft anrief.

Nach einer ersten Anlaufstelle, die sich im Wesentlichen durch kaum als solches zu bezeichnendes Deutsch auszeichnete, wurde ich in die Supportabteilung verbunden, wo mir eine sehr freundliche Dame erklärte, dass es keine Möglichkeit gäbe, die von mir ordnungsgemäß erworbenen Vollversionen auf dem Samsung ans Laufen zu bringen. Das Problem sei der im BIOS hinterlegte Product-Key, der das System bei jedem Reboot wieder auf Windows 8 Core zurück stutzen würde, selbst wenn es einem mit Tricks gelänge, Pro zu aktivieren.

Ich müsse mich entweder an Samsung wenden, wo man eventuell bereit sein könnte (was sie aber nicht glaubte), mir behilflich zu sein bei der Entfernung des BIOS-Keys oder aber ich müsse ein Windows 8 Pro Pack nachkaufen, ein dediziertes Update von Windows 8 auf Windows 8 Pro. Meinen Einwand, dass ich doch bereits legal erworbene Vollversionen von Pro mein eigen nenne, nahm die Dame vom Support zwar mitfühlend zur Kenntnis, blieb in der Sache jedoch unbeugsam.

Schlussendlich entschied ich mich zähneknirschenderweise zum Erwerb des Pro Pack online über den entsprechenden Windows-Dialog, weil ich nicht noch mehr Zeit verlieren wollte. Dort verkaufte man mir dann über Arvato das Pro Pack zum Schnäppchenpreis von knapp 160 Euro, zahlbar per Paypal. Hätte ich noch Geduld gehabt, hätte ich möglicherweise einen Hunderter sparen können, indem ich bei Amazon das Produkt gekauft hätte.

win8propack

Andererseits, wer hätte mir garantieren wollen, dass der so erworbene Key dann tatsächlich funktionieren würde?

Windows 8 Vorinstallationen: Lessons Learned

Im Ergebnis hat mich die Umrüstung des Gerätes jetzt fast 600 Euro gekostet, ohne, dass ich das angestrebte Ziel, das Downsizing auf Windows 7 überhaupt erreicht hätte. Dass es Personal Computer geben könnte, die auf ein bestimmtes OS limitiert sind, hätte ich nicht für möglich gehalten. Nicht, weil es das grundsätzlich nicht geben kann, sondern, weil es bei Windows-Geräten in den letzten 25 Jahren nie so war.

Wenn man sich überlegt, warum Samsung ein Interesse daran haben sollte, derart strikt vorzugehen, kommt man kaum zu einem vernünftigen Ergebnis. Es sei denn, und das halte ich in zunehmendem Maße für die plausibelste Erklärung, Microsoft gibt die Vorgehensweise per “Vereinbarung” vor. Wenigstens erfährt Windows 8 so eine gewisse Zwangsverbreitung. Und wenn der Nutzer merkt, worauf er sich da eingelassen hat, dann ist es schon zu spät…

Ich habe meine Lektion gelernt und werde kein Gerät mit vorinstalliertem Windows 8 mehr kaufen. In Sachen Notebook verliert Microsoft mich mit der nächsten Neuanschaffung ganz definitiv vollständig an Apple, wo ich bislang zweigleisig fuhr. Auf einem Macbook kann ich ein Windows meiner Wahl installieren und werde auch nicht vom BIOS darauf limitiert. Denn leider ist für einen ganzen Sack voll kaufmännischer Software, die ich benutzen muss, auch auf Sicht Windows erforderlich. Die meisten dieser Programme laufen nicht mal in einer virtuellen Maschine, so dass ich um native Windows-Installationen auf absehbare Zeit nicht herumkommen werde.

Sollte die Anschaffung eines Desktopgerätes erforderlich werden, werde ich – wie früher – die Teile einzeln kaufen und selber zusammenstöpseln. Die Mainboards, die es im freien Handel gibt, haben zwar ebenfalls alle UEFI, können aber alle auch mit anderen Betriebssystemen gefahren werden, wie die c’t in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt. Verständlich, immerhin wollen die Hersteller von Mainboards eben Mainboards verkaufen, egal für was.

Bevor sich jemand beschwert: Alle Amazon-Links in diesem Beitrag sind keine Affiliate-Links. Wir haben nichts davon, wenn Sie darauf klicken. Also tun oder lassen Sie es.

Im Nachgang will ich noch erwähnen, dass es im Netz Anleitungen gibt, wie man die Setup-DVDs so verbiegt, dass das System selbst bei einem im BIOS hinterlegten Key diesen nicht nutzt. Ich glaube kaum, dass ich das versucht hätte. Aber bei mir war der Zeitpunkt, an dem ich das sinnvoll hätte machen können, eh schon überschritten und noch mehr Zeit wollte ich partout nicht investieren…

Und so schließe ich mit bestem Dank für die intensiven, aber komplett entbehrlichen Erfahrungen an das unheilvolle Duo aus Microsoft und Samsung!

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit fast 30 Jahren in der IT daheim. Seit 2008 schreibt er für Dr. Web, seit 2012 ist er Chefredakteur des Magazins. Man findet ihn auch auf Twitter und Facebook, aktiver ist er allerdings auf Google+.

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95 Kommentare zu „Vorsicht, Windows 8 vorinstalliert: eine Leidensgeschichte
  1. Paul am 5. Juli 2013 um 13:00

    Eine köstliche Geschichte, die mich erneut darin bestärkt, mich so weit wie möglich von Microschrott Windoofs zu entfernen!

    Hat meine Mittagspause gerettet! :D

    • wolfi am 29. Juli 2014 um 21:18

      “GEFÄLLT MIR” DAUMEN HOCH…. (GIBST DEN HIER KEIN “DAUMEN” VON FACEBOOK) :) :) :) WINDOWS8 SCHIESST SICH SELBER INS AUS… DAS WAERE JA AUCH SCHÖN,WENNS SO WAERE UND MAN WÄHLEN KOENNTE UND NICHT ERPRESST WIRD MIT DEM KAUF EINES NEUEN GERAETES,DASS DANN NUR MIT DEM UNBRAUCHBAREM WINDOWS8 GELIEFERT WIRD… UND WIR ENVERBRAUCHER BLEIBEN DIE DEPPEN ODER WECHSELN ZU MAC……

      • EdevDreckfleck am 9. August 2014 um 00:18

        Die Endverbraucher bleiben entweder die Deppen oder lassen sich verapplen… aber es gibt ja auch die einsteigerfreundlichen Linux-Ditributionen wie z.B. Ubuntu oder Linux Mint.
        Mein Windows 7 liegt jedenfalls seit über 2 Jahren ungenutzt als “Erstsystem” auf der Platte

  2. ati am 5. Juli 2013 um 13:04

    Hast Du auch andere Hobbys? ;-)

    “… Microsoft gibt die Vorgehensweise per “Vereinbarung” vor …”
    Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um das zu erkennen.

    “… so dass ich um native Windows-Installationen auf absehbare Zeit nicht herumkommen werde.”
    Armer Kerl. Habe vor ein paar Jahren den Absprung geschafft, bin jetzt in den Mac- und Linux-Welten glücklich.

  3. Andreas L am 5. Juli 2013 um 13:17

    Nachdem ich über ein Jahrzehnt lang Windows XP genutzt habe, habe ich vor kurzem ein Win8 Notebook gekauft. Windows Vista und 7 kenne ich von Freunden und Verwandten.
    Kurz zusammengefasst: Windows 8 = Windows 7 + Metro-Oberfläche – Start-Button beim Desktop.
    Ich persönlich finde die Metro-Oberfläche wenig sinnvoll für Nicht-Touchscreen PCs. Es gibt nur wenig sinnvolle Anwendungen und Apps, die man besser als im Desktop oder Browser benutzen kann. Deswegen habe ich ClassicShell installiert, et voilà! – ich gelange direkt zum Desktop und habe auch das bekannte Startmenü wieder.
    Beide Versionen (7 und 8) sind gut verwendbar und laufen stabil. Ich würde die Entscheidung vom Preis abhängig machen, oder, falls der keine Rolle spielt, mir Windows 8 holen. Auch wenn es bisher noch wenige Vorteile ggü. 7 hat, so wird es vermutlich länger supportet werden und wer weiß, vielleicht gibts ja irgendwann doch noch die bahnbrechende App, die man mit dem Desktop nicht nutzen kann ;) Allerdings, wenn Win8 dann nur mit ClassicShell oder einer ähnlichen Erweiterung.

    • wolfi am 29. Juli 2014 um 20:29

      du hast ja sowas von recht!!!!ich liebe dein text :) dein text sollte jeder lesen,bevor er windows 8 kauft. windows7 war gut.windows8 ist ein aussernanergerissenes windows7,dass mit der bescheurten neuen apps oberfläche wieder zusammengebastelt wurde,darum musste auch aero weichen,weil der zusaetzliche balast sonst leute mit 4gb ram ueberlasten wuerde,ich kann nur noch den kopf schütteln…..und wütend macht mich das auch… ddas w8 ist doch einfach nur ein dummer witz!!! weil smart-phones und tablets wegem anderem betriebssystem nunmal apps haben,muss jetzt sofware bei microsoft auch app heissen(gruppenzwang…??)und darum versauen sie windows7,ist doch alles schon da(bis auf kleinigkeiten)

      • wolfi am 29. Juli 2014 um 20:42

        ich denke,diesen mist namens W8 wuerde nicht mal BILL GATES fabrizieren

  4. SEO-Max am 5. Juli 2013 um 13:39

    Wenn es nicht so ärgerlich wäre könnte man darüber lachen. In Wahrheit ist mir bei diesem Thema nur zum heulen.
    Na mit Windows 8.1 kommt der Start-Button wieder, eine kleine Besserung

    • Yves Goergen am 5. Juli 2013 um 17:36

      Mit Windows 8.1 kommt zwar der Start-Knopf wieder, aber nicht das alte Start-Menü. Nur der Vollständigkeit halber. Heise berichtete vor kurzem über die erste öffentliche Preview.

      Da hab ich mit meinem Samsung-Notebook ja noch Glück, das kam mit Windows 7 und mein eigenes Windows 7 ließ sich problemlos installieren. Auch wenn nach dem (vom Service durchgeführten – Deckel ließ sich nicht öffnen/Garantieverlust) SSD-Upgrade das tolle Intel-Superboot-Dings nicht mehr funktioniert, aber mit TrueCrypt wäre das eh nicht ratsam.

    • wolfi am 29. Juli 2014 um 21:02

      KLEINE besserung aber nicht wircklich!!! habe vorher gerade etwas geschrieben,dieses W8 ist einfach nur ein riesen grosses aergernis!!! in windows7 war doch alles schon da!! und jetzt wird es mit müll überladen,so viel müll,dass sogar “AERO” weichen muss,weil rechner mit 4gb ram sonst überlastet werden! dafür haben wir jetzt die app …..sse. braucht kein mensch! und wir endverbraucher müssen nun damit leben,ob wir wollen oder nicht…. NICHT! NICHT! NICHT! NICHT WOLLEN WINDOWS 8,OH MICROSOFT WAS MIT EUCHEM MARKETING BLOS LOS? HÖRT DOCH ENDLICH AUF DIE ENDVERBRAUCHER,FAST KEIN ….EIN WILL WINDOWS8!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  5. ths am 5. Juli 2013 um 13:46

    und ein UEFI-Update (oder Downgrade …), so dass es die gewünschte Option enthält? Offensichtlich gibt es ja eine solche Version, wie die Screenshots in der Anleitung belegen.
    Gab es dieses Modell nur mit W8 zu bestellen oder auch mit W7?

    • Dieter Petereit am 5. Juli 2013 um 18:01

      Das gab es wohl zuerst mit Win 7, dann aber auch mit Win 8. Nur beinhalten die Geräte offenbar unterschiedliche UEFIs. Ich kann auch nicht ausschließen, dass es sogar noch weitere UEFI-Varianten gibt. Ich hätte das zwar bei Samsung nicht vermutet, aber wer weiß schon genau, welcher Hersteller-Mix hinter dem Bauteil Mainboard steckt?

  6. Fuzz am 5. Juli 2013 um 13:47

    Hart. Ich hatte das Thema UEFI bisher auch immer nur quer oder angelesen und jetzt durch deinen Beitrag etwas Panik bezüglich meines Systems bekommen. Aber bei Dell ist man anscheinend vorbereitet.
    http://www.dell.com/support/troubleshooting/de/de/dedhs1/KCS/KcsArticles/ArticleView?docid=590895

    • Fuzz am 5. Juli 2013 um 13:50

      Sehe gerade, dass nur die Pro-Variante downgrade-berechtigt ist. Hätte dir da also auch nicht geholfen. Verkehrte (Microsoft-)Welt…

  7. [...] rege sich da noch einmal einer über #Apple  auf =) Vorsicht, Windows 8 vorinstalliert: eine Leidensgeschichte Die folgenden Vorgänge wären noch vor kurzer Zeit, einer Zeit vor Windows 8, wo Kacheln [...]

  8. ITler am 5. Juli 2013 um 15:44

    Ein ähnliches Problem gibt es auch bei Fujitsu. Wir nutzen in unserem Unternehmen Fujitsu Notebooks. Diese werden mittlerweile mit Windows 8 oder Windows 7 vorinstalliert ausgeliefert. Beim Erwerb des Notebooks achten wir darauf, dass wir eine gültige Windows 7 Lizenz mitkaufen. Doch Windows 7 kann nur mit einem Downgrade von Windows 8 erfolgreich genutzt werden (aktivierter Key). Dies hilft unserem Unternehmen aber eher weniger, da dort unnötige Software von Fujitsu mitinstalliert wird und wir keine automatisierte Installation vom Betriebssystem und weiterer Software haben. Sobald wir unsere automatisierte Installation durchführen wollen, meckert Windows 7, dass es erst mit einem Key aktiviert werden kann. Doch wo ist dieser? Leider nicht mehr sichtbar!

    • sam am 5. Juli 2013 um 20:58

      wenn der key fehlt dann sollte man sich vielleicht mal darüber gedanken machen ob die autounattended.xml vom wds nicht ganz korrekt ist.

    • Albert Hall am 6. Juli 2013 um 19:16

      Gerade bei Fujitsu genießt man bei den Downgrades ein entspanntes Leben. Die fünf vorinstalliert Programme sind Ruck Zug weg vom System. Der Key ist wie schon seit Windows XP im BIOS/UEFI hinterlegt. Die von dir beschrieben Probleme rühren aus Unwissenheit und nicht vom Hersteller.
      Nein ich arbeite nicht für Fujitsu, sonder kennen die Geräte seit 15 Jahren und habe mich auch etwas mit Ihnen auseinandergesetzt. Ist bei vielen anderen Herstellern nicht anders.

      • Dieter Petereit am 7. Juli 2013 um 15:18

        Die von mir beschriebenen Probleme beruhen auf Unwissenheit? Werter Albert, ich habe eine geschlagene Woche versucht, das Samsung zur Installation von Win 7 zu bewegen. Glaubst du, es gibt ein Web-Dokument, das ich nicht gelesen habe? Mir ist klar, dass es grundsätzlich bei UEFI vorgesehen ist, auch andere OS installieren zu können. Dazu sind CSM- oder auch Legacy-Modi vorgesehen. Beide gibt es aber in dem Bios meines Samsung nicht. Da hilft es mir auch nicht, dass das bei deinen Fujitsus prima funktioniert…

      • esterell camper am 21. September 2013 um 12:45

        Hallo,habe den Artikel zufällig gefunden, nachdem ich das gleiche Problem (auf einem HP Compaq CQ58-350SG Notebook)bereits mit folgendem Tipp, den ich aus irgeneinem Forum habe(weiß leider nicht mehr welches) ,gelöst hatte.
        Das mit den Bios-Einstellungen ist auf jeden fall korrekt,bis

        auf diese”die Wahlmöglichkeit CSM” war bei mir nicht nötig,habe davon auch nichts gewusst.

        Hier die Lösung im Original(meinen Dank an den unbekannten Verfasser,ich kann nur vermuten das er nichts gegen eine Weitergabe einzuwenden hat.

        Im Originaltext:
        ————————————————–

        Danke Kater Carlo für deinen Tipp.

        Habs jetzt wie folgt gelöst: Windows 7 CD rein und starten lasse. Wenn man beim Fenster “JETZT INSTALLIEREN” ist dann drückt man Shift + F10 und es öffnet sich die Konsole und man sieht “X:\Sources>”. Jetzt folgendes eingeben nacheinander:
        diskpart <- mit Enter bestätigen
        select disk 0 <- mit Enter bestätigen

        clean <- mit Enter bestätigen
        exit <- mit Enter bestätigen

        nun kann die Konsole geschlossen werden. Ein Neustart ist Erforderlich. Jetzt kann man wie gewohnt Windows 7 installieren.
        —————————————————-

        Es versteht sich natürlich von selbst, das man vorher seine Windows 8 Installation und alle Partitionen ,mit einem geigneten Imagetool sichern sollte,weil die zitierte Vorgehensweise löscht alle Partitionen samt Inhalt.Vielleicht möchte der eine oder andere ja ,später einmal den Auslieferungszustand wieder herstellen.
        Bei mir hats funktioniert,aber wie immer ohne Gewähr und auf eigenes Risiko.

      • R.V. am 26. September 2014 um 15:55

        @Albert Hall: Zitat “Der Key ist wie schon seit Windows XP im
        BIOS/UEFI hinterlegt.”

        Zunächst mal: welcher Key ist überhaupt gemeint? Der Serial-Key
        oder der Activation-Key? 2 Paar-Schuhe. Aber egal, die Aussage ist
        so oder so falsch, da beide nicht zu XPs-Zeiten hinterlegt waren.

        Zu XPs-Zeiten (Markteinführung 2001) gabs schon mal kein EFI/UEFI !
        Das kam erst viel später:

        2006 wurde die EFI-Version 2.0 freigegeben. Und dessen Vorläufer
        “Firmware Foundation Code” als echter Nachfoler des BIOS wollte
        Intel erst ca. ab 2004/2005 als Open Source freigeben.

        Also kann schon mal kein XP-Key seit je her im EFI verankert
        gewesen sein, da es das noch gar nicht gab und für XP auch später
        nicht implementiert wurde. Ab 2006 gabs schliesslich schon Vista
        und hier verfolgte Microsoft den Ansatz mit KMS and MAKs bei
        Geschäftskunden, bzw. ACPI/SLIC (Software Licensing Tables) für OEMs.

        ZU XPs-Zeiten wurden “im BIOS des Computersystems” allenfalls
        Herstellerkennungen gespeichert (oembios.bin), die den jeweiligen
        OEM-Hersteller identifizierten und die mit den OEM-generischen
        Ser-Keys installierten XPs aktivierten, sofern bestimmte
        Übereinstimmungen gefunden wurden (Stichwort SLP System-Locked
        Preinstallation).

        Bei “normalen Endkunden-Lizenzen” musste immer die Seriennumer
        eingegeben werden, aus der in Verbindung mit Hardwarekomponenten ein
        Aktivierungs-Key erzeugt wurde und der Aktivierungsprozess zu
        durchlaufen war. Hier wurde aber auch nichts im BIOS gespeichert.

        Kurz zusammengefasst und anders ausgedrückt:
        Von wegen Win-Keys sind schon seit XP im BIOS/UEFI hinterlegt.
        Dann hätte man den Aufkleber mit der SNR auch nicht gebraucht.

        Massenweise die SNR ins EFI eingbrannt und dem Käufer das Leben schwer
        gemacht wird erst seit Win8 so richtig (falsch) praktiziert:
        Stichwort möglicher Lizenzverlust durch BIOS/UEFI-Update, bzw.
        Mainboardtausch !!!

        Den Aufkleber gibts trotzdem noch, wenn auch ganz klein und es steht
        kein Key mehr drauf ;)

  9. Andreas am 5. Juli 2013 um 15:59

    NA JA.

    Alle wollen immer flachere Geräte mit immer dickeren Akkus und wundern sich dann, dass sich das auf das Desing der Hardware auswirkt. Man muss sich halt so einen hässlichen Kasten von Dell (Latitude) oder Lenovo (Thinkpad) oder oder kaufen und kann umbauen wie man will.
    Diesbezüglich dann viel Spaß mit dem nächsten Mac, die sich noch besser erweitern lassen als das Samsung hier… also alle außer dem klassischen MBP.

    Mit meinem Series 7 Ultra hatte ich übringes keinerlei Probleme eine Pro-Lizenz zu aktivieren. Vielleicht einfach Glück gehabt.

  10. gborn am 5. Juli 2013 um 19:15

    Dieter: Ein Teil der Probleme hättest Du möglicherweise im Vorfeld abklären können – immerhin schneien die Blog-Beiträge in deinen Google+ Stream ;-).

    1: http://www.borncity.com/blog/2013/01/14/oa-3-verhindert-windows-8-pro-installation/
    2: http://www.borncity.com/blog/2013/02/07/windows-8-uefi-oem-partitionierung-teil-iii/
    3: http://www.borncity.com/blog/2013/03/08/hallo-samsung-wir-haben-ein-problem/

    Und wegen [3] kommt mir kein Samsung in’s Haus – daher kann ich nichts zu deren UEFI-Implementierung sagen. Zu den hardwarebezogenen Geschichten hat @Na ja das Beef adressiert – auch ein Aspekt, der gegen die meisten Ultrabooks spricht.

    Nützt dir aber nun nichts mehr – trotzdem fand ich deinen Beitrag recht interessant – und habe ihn gleich unter [3] verlinkt.

    Man liest sich …

    • Dieter Petereit am 5. Juli 2013 um 21:50

      Es fehlte aufgrund jahrelanger anderer Erfahrungen wohl schlicht am Problembewusstsein. So wird es allerdings auch anderen gehen…

  11. Dani am 5. Juli 2013 um 20:40

    Das es neben CSM noch den Legacy BIOS mode gibt hätte sich mit nur 2 Minuten Googeln raus finden lassen.
    Allein schon die Amazon Kommentare belegen das Win7 kein Problem ist.

    Weiters hätte Anytime Upgrade die erste Wahl sein sollen. Allein schon wegen des Zeitvorteils. Bei OS X kauft auch jeder das Upgrade aus dem App Store…

    • Dieter Petereit am 5. Juli 2013 um 21:48

      Ich habe schon Windows-Netzwerke geplant und aufgebaut, als viele unserer Leser noch in Planung oder nicht einmal das waren.

      • ati am 6. Juli 2013 um 09:28

        Alter schützt vor Fehlgriff und Unwissenheit nicht! ;-) Kenne Windows seit der Version 2 (!), lerne aber jeden Tag dazu. Windows im Netzwerk? Klar, mit Novell Netware …

  12. Andre Claaßen am 6. Juli 2013 um 08:53

    Danke für den sehr informativen Artikel. Ich komme zwar mit Windows 8 gut zurecht, aber diese Form von Verdongelung ist schon haarsträubend

  13. Torsten Paulsen am 6. Juli 2013 um 10:07

    Aber wieso soll Apple die bessere Alternative sein? Jeder Mac ist mit einem Mac OS zwangsgebundelt. Man muß die Dritte Mac OS-Lizenz trotzdem kaufen, egal ob die beiden anderen Macs defekt sind und die Mac OS-Lizenzen da sind und nicht verwendet werden können oder man auf dem Apple nur Windows installieren will. Oder schon Mal versucht, sein legales Windows XP Upgrade auf einem iMac zu installieren (“Bitte legen Sie eine der folgenden CDs ein…” — Bloß: Wie bekomme ich die XP Update-CD aus dem Laufwerk?). Daß Laptops im Fall von Reparaturen schlicht der Horror sind, steht außer Frage — Das gilt aber auch für MacBooks und die Produkte aller anderen Hersteller — Irgendwie muß man die Elektronik auf kleinem Raum unterbringen. Bei Samsung kommst Du immerhin an einen Speichersteckplatz und den Akku ran. Gab es da nicht Geräte von Apple, die man selber nicht aufschrauben konnte und der Akku fest verlötet war????

  14. Andreas Diestelmann am 6. Juli 2013 um 11:38

    Windows muss noch wegen kaufmännischer Software eingesetzt werden, die nicht mal unter Virtualisierung läuft?

    Da muss man sich doch fragen, was das noch mit “kaufmännisch” zu tun hat. Jeder gute Kaufmann – oder auch nur vernünftig denkende Mensch – weiß doch, dass man sich nicht einem Monopol-Lieferanten ausliefert.

    Nun ist auch klar, wozu man sich UEFI ausgedacht hat – die Bindung von Hardware und Betriebssystem kann bis zum Extrem ausgereizt werden, so dass man dann den Kunden perfekt gängeln und finanziell abmelken kann.

    Ich befürchte, dass es in wenigen Jahren überhaupt keine Notebooks mehr geben wird, auf denen man noch Linux installieren kann. Microsoft gewährt einfach keinem Notebook-Hersteller Rabatte, der nicht exklusiv Windows vorinstalliert und diese Exklusivität auch im UEFI festlegt.

    Zwar ist das kartell- und wettbewerbsrechtlich keineswegs erlaubt, aber wo kein Kläger, da kein Richter. So auch hier: Statt den Fall an einen kundigen Rechtsanwalt zu übergeben, der Samsung zur Aufgabe dieser Praktiken zwingt, werden lieber nochmal 600€ nachgeschoben.

    Gleichzeitig lässt die Usability von Windows immer mehr zu wünschen übrig. Eigentlich müsste das dazu führen, dass diese Produkte stetig aus dem Markt verschwinden – aber es gibt eben immer noch zu viele Anwender, die nicht den Arsch hochkriegen und sich konsequent davon verabschieden.

    • wolfi am 29. Juli 2014 um 21:23

      BRAVO BRAVO BRAVO!!! GENAU MEINE MEINUNG!!!! AB IN DIE TONNE MIT WINDOWS8!! DORT UND NUR DORT GEHÖRT DAS HIN!!! DANKE DANKEEE FÜR DEN APPLAUS….. :)

  15. Felix am 6. Juli 2013 um 11:43

    Also ich hatte besagtes Problem auch einmal bei einem Freund. Der hatte sich ein Samsung Ultrabook gekauft, wollte aber kein Win8 darauf haben, sondern Win7 64Bit. Nachdem ich ne Stunde an dem Ding saß, kam mir in den Sinn, zu googlen. SecureBoot ließ sich dort im UEFI nicht abschalten, allerdings konnte ich es zu einem gewöhnlichen BIOS umstellen. Dann funktionierte auch alles mit der Installation, allerdings merkte man dann auch, was für Vorteile UEFI hat: ein schnellerer Bootvorgang. Mit einem normalen BIOS bootete der PC zwar auch nicht langsam, aber spürbar langsamer.

    • wolfi am 29. Juli 2014 um 21:27

      ACH GOTT,ICH WARTE LIEBSTENS GERN 30SEC. MER BEIM BOOTEN, WENN DAFUER WINDOWS8 WEG IST

  16. [...] »Secure Boot« des Tages: Nein, Sie können kein anderes OS installieren, Sie müssen bei Win 8 bleiben. Auch weiterhin viel Spaß mit den Enteignungs- und Entrechtungsideen Microsofts und diverser [...]

  17. nasra am 6. Juli 2013 um 12:53

    an die #Langhasen:
    Das ist typisch null & eins kennt Ihr, aber von dem Markt riesen Samsung, Dell, Apple, MS, Amazone etc. Habt Ihr keine Ahnung.
    Die Co’s kennen nur eine Strategie das Produkt an den Man zu bekommen, was es beinhaltet ist nicht wichtig.

    Sorry, aber Ihr seid Selbst schuld. Was das Schlimmste ist „Ihr fördert es noch“ so müssen wir uns immer mehr hinter fragen “was ist wirklich drin”

    P.S. Ihr sind sicher auch die, die auch Politiker wählen die Steuersenkung versprechen lol

    Bitte zuerst Denken dann Handel, Danke

  18. Achim Schmidt am 6. Juli 2013 um 13:55

    Simpel gesagt: Wer Schrott kauft, wird Schrott ernten. Das war bei Microsoft schon immer auf die eine oder andere Art und Weise so. Ich habe die letzten 25 Jahre Apple nur sehr selten bereut.

  19. Theo am 6. Juli 2013 um 18:47

    Eher zum Weinen als zum Lachen. Einmal mehr wo Windows draufsteht, ist auch Windows drin, leider – Keine positive Überraschung.

    • Dieter Petereit am 7. Juli 2013 um 15:20

      So ähnlich formulierte es ja auch der Supportmitarbeiter ;-) Man könnte ja auch durchaus damit leben. Das Problem ist ja, dass es sich um eine überraschende Wende zum bisherigen Normalfall handelt. Deshalb ist der Artikel auch wichtig. Hier kündigt sich möglicherweise ein Paradigmenwechsel an. Künftig kann man nicht mehr einfach ein Gerät kaufen, egal mit was es geliefert wird, in der sicheren Annahme, man könne ja flugs das gewünschte selber nachinstallieren.

      • Theo am 7. Juli 2013 um 17:25

        Danke für deine Antwort Dieter. Genau! Diese “überraschende Wende” ist das Problem, der Rechner war mit 1.400 Euro nicht gerade ein Wegwerfrechner und Microsoft gibt sich wieder die “Ehre”… Ich meine wir haben bald Hardware, die schneller altert als Milch im Kühlschrank, wenn man auch noch softwaremäßig gebunden wird, ist mehr als traurig.

  20. Richard R. am 6. Juli 2013 um 19:15

    Danke für diesen Artikel. Ich wusste schon, dass Microsoft UEFI zur Festigung seiner bröckelnden Marktmacht missbraucht, aber das es so schlimm sein würde, hätte ich nicht gedacht.

    Ich befürchte, dass wir bei unseren Personal Computern in Zukunft das selbe Problem haben werden wie bei den Mobile Devices: Stark restriktive Systeme welche die Software mit der Hardware zwangsvereinigt. Microsoft wird seine kundenfeindliche “Friss oder Stirb”-Politik sicher weiter ausbauen. Ohne Hardware-Verknüpfung ließe sich Windows 8 ja noch schwerer den Kunden aufzwingen.

    Samsung scheint hier allerdings ohnehin noch nicht mit UEFI umgehen zu können, wie die Vorfälle mit sich selbst zerstörenden Systemen im Zusammenhang mit Linux, aber auch Windows zeigte.

    • HobbyZocker am 5. August 2013 um 15:34

      Passt zwar jz hier nicht 100%ig rein, aber MS hat mit ihrer “zwangstaktik” schons ehr viele kunden vergrault,..allein schon die sache mit deren neuen konsole,..jz lese ich das mit Win8
      ich wollte mir demnächst nen neuen laptop kaufen,…mir wärs egal gewesen ob Win8 oder 7 drauf is,…aber vllt hol ich mir doch nen Macbook….

      • Dieter Petereit am 5. August 2013 um 15:35

        Man sollte halt im Vorfeld sehr genau nachfragen, wie das mit der Möglichkeit eines Downgrade auf Win 7 aussieht. Direkt mit Win 7 kaufen wäre noch besser, wird aber von Stunde zu Stunde schwieriger.

  21. Ioannis am 7. Juli 2013 um 08:58

    Ich leide mit dir. Hatte ein ähnliches Problem und hab am Ende dann einfach das System wieder hergestellt und das Notebook zurückgegeben. ;-) Mein Win7 Rechner werde ich solange weiter benutzen, wie ich mein XP davor genutzt habe. Vielleicht steige ich dann bei Windows 10 auf die nächste Generation um.^_^

  22. [...] Unglaublich aber wahr – ein vorinstalliertes Windows 8 auf einem Notebook lässt sich nicht wieder entfernen oder gar upgraden. [...]

  23. [...] Dr. Web: Vorsicht, Windows 8 vorinstalliert: eine Leidensgeschichte (via Alex [...]

  24. Fozzie am 7. Juli 2013 um 19:22

    Also eigentlich braucht Windows 7 nicht zwingend ein CSM, sondern kann auch mit UEFI genutzt werden.

  25. WERBZEUG am 7. Juli 2013 um 23:16

    Interessant zu erfahren, dass das “Duo” Samsung/Win8 offensichtlich eine tiefere Beziehung hat als angenommen.
    Ich finde WIN 7 wirklich gut.
    Das Betriebssystem ermöglicht mir alles.
    Arbeiten, Spielen, Multimedia und die Verwendung ältere Software im XP-Modus (Virtual PC)
    WIN 8 ist Pest in Dosen – zumindest was ich bisher davon mitbekommen habe.

    Ein gutes (Neu-) Notebook ohne vorinstalliertes Betriebssystem zu erhalten ist offesnsichtlich schwerer als vermutet…

    Danke für den umfangreichen Artikel!

  26. [...] Vorsicht, Windows 8 vorinstalliert: eine Leidensgeschichte Die folgenden Vorgänge wären noch vor kurzer Zeit, einer Zeit vor Windows 8, wo Kacheln vornehmlich auf Toiletten zu finden waren, völlig problemlos gelaufen. Eine vorinstallierte Windows-Version durch eine höhere Version zu ersetzen, war jahrelang Usus. Die parallele Installation mehrerer Betriebssysteme war ebenfalls ein gängiges Szenario. Und so geriet ich, trotz 25-jähriger Erfahrung mit Windows-Systemen, in eine schier unglaubliche Situation… [...]

  27. RobertDMartin am 8. Juli 2013 um 15:14

    Darf ich bitte zumindest als eine Möglichkeit erwähnen, dass UEFI, selbst, das Problem sei? Dank besagter informativen Artikel, „UEFI Troubleshooting,“ dürfte klarer noch als zuvor sein, dass die UEFI, Secureboot, TPM in von Microsoft und anderer beteiligten Firmen bzw Industrien insbesondere in Zusammenhang mit DRM die Dongelung der Hardware zum Zweck hat.
    Wohl nur Zähneknirschend wird der PC fürs Erste als einziges Hardware Kategorie zugebilligt, umständlich aber letztlich u.U. doch noch aus der Dongelung heraus geschustert zu werden.
    ARM basierende andere Hardware, insofern sie geeignet für MS Windows sein sollen, haben per Design keinen Ersatz des ursprunglichen verwendete MS BS mehr zu gestatten. s.Hinweis unten

    http://www.digitaltrends.com/mobile/microsoft-requiring-secure-boot-for-arm-devices-hamstringing-linux/

    [quote]
    Windows 8 ARM devices would be a lot like Apple’s iPad and some Android devices, which have their bootloaders locked down to prevent owners from installing modified or alternative operating systems.
    [/quote]

  28. Sophie am 8. Juli 2013 um 15:19

    Ich erinnere mich noch daran, wie ich ein Linux auf einem Samsunglaptop mit vorinstallierten Windows 8 installiert habe. Secure boot ausschalten, zur Installation auf UEFI/CMOS schalten, danach wieder auf UEFI schalten. Windows 8 wird von grub erkannt, weigert sich aber zu booten. Will man Windows 8 starten, so schaltet man secure boot im BIOS wieder ein, dann wird grub nicht mehr geladen und Windows 8 startet (aus welchen Gründen auch immer).

    Besonders schön war das Gefühl, die Brickmeldungen bei Linuxinstallationen auf Samsunglaptops zu lesen und dann festzustellen, dass es zum Glück ein anderen Fehler war…

  29. Matthias Kirschner am 8. Juli 2013 um 16:37

    Wird Zeit, dass die Bundesregierung ihre Forderungen aus dem Eckpunktepapier zu Secure und Trusted Computing durchsetzt.

    • ati am 8. Juli 2013 um 20:21

      Ha ha, in welcher Welt lebst Du denn??

  30. Michael Jastram am 10. Juli 2013 um 11:11

    Mann, ich hätte ja Stunk gemacht und versucht, den Rechner zurückzugeben. Nur so kann man ein Zeichen setzen – nicht, indem man M$ die Euronen hinblättert.

    Andererseits verstehe ich die Einstellung schon – schließlich ist Zeit oft mehr Wert als Geld. Aber in diesem Fall ist beides weg. :-(

  31. Links zum Denken 9 « am Röschibach am 13. Juli 2013 um 21:20

    [...] Petereit hat eine unglaubliche Leidensgeschichte mit seinem Laptop mit vorinstalliertem Windows 8 hinter [...]

  32. hede am 2. August 2013 um 07:32

    Na was bin ich froh, den Absprung geschafft zu haben – nicht mehr von kommerzieller Software abhängig zu sein. Einiges funktioniert doch bei den Alternativen deutlich besser. Insbesondere arbeitet da der Hersteller nicht mit allen Mitteln daran, dass seine Software möglichst _nicht_ beim Kunden läuft.

  33. Volker am 12. August 2013 um 05:42

    Ich finde es etwas unfair, das Problem allein auf Microsoft zu schieben. Einzige Ursache für das Problem ist doch lediglich der fehlende CSM-Support des BIOS. Also ich sehe das Problem ausschließlich bei Samsung. Ich kaufte mir vor einigen Wochen ein Lenovo-Notebook mit ähnlichen Leistungsdaten (allerings für unter 600 Euro) und vorinstalliertem Windows 8 Core. UEFI-only Boot abschalten, CSM einschalten und schon ließ sich Windows 7 zusätzlich zum Windows 8 auf der Platte problemos installieren. Mit Bootmanager auswählbar. Ich habe selten eine so problemlose Systemkonfiguration erlebt. Also hier ist eindeutig Samsung der Übeltäter. Dass sie für einen derartigen Preis ein so vermurkstes Notebook anbieten, ist schon fast eine bodenlose Frechheit.

  34. Ulrich Schwienbachet am 15. August 2013 um 20:59

    Danke für diesen wertvollen Beitrag! Ich selbst bin nachdem ich Win 8 getestet habe auch auf Mac umgestiegen und bin inzwischen begeisterter Apple Fan, es läuft einfach problemloser und stabiler :-) Habe Win 7 auf dem Macbook unter Paralleles installiert, das läuft hervorragend, man kann damit beide Welten sinnvoll zusammenführen. In meinem Fall benötige ich Win für einige Programme, das war dann die allerbeste Lösung für mich. Ich muss zugeben, dass das Win 7 unter Paralleles (virtuell) sehr schnell ist und auch anspruchvolle Programme nicht wirklich einschränkt (Macbook pro 13″: 2,9 GHz)

  35. Mathias am 30. August 2013 um 23:40

    Dass Microsoft andere Systeme mit allen Mitteln auszuboten versucht, ist nichts Neues. Ich erinnere nur mal an den kalten Krieg gegen den Webbrowser Netscape Navigator.

    Der Unterschied zu heutigen kalten Kriegen ist “nur”, dass die Lösung zu einer friedlichen Koexistenz damals vergleichsweise trivial zu bewerkstelligen war.

  36. Trudy Studer am 31. August 2013 um 15:18

    ich habe ein Windows 8 vorinstalliert und auf meiner Tastatur kann ich
    @ nicht betätigen mit Alt Gr 2 wo ist das wohl bei Windows 8
    Kann mir jemand helfen?
    Vielen Dank

  37. Jannis Hinkelmann am 1. Oktober 2013 um 03:24

    Hallo Dieter,
    danke für’s Teilen deiner Geschichte. Ich schlage mich momentan mit einem ähnlichen Problem herum.
    Allerdings hättest du, meines Wissens nach, Win7 installieren können, wenn du “nur” den Secure Boot von UEFI abgestellt hättest. Diese Option befindet sich leider – je nach Hersteller – an ganz unterschiedlichen Stellen. Danach funktioniert wieder das Booten von Medien, die sonst als unsicher eingestuft würden.

    Schöne Grüße,
    Jannis

    • Dieter Petereit am 1. Oktober 2013 um 09:05

      Hallo Jannis!

      Das habe ich natürlich auch versucht. Glaub mir. Es funktionierte nicht.

      Gruß
      Dieter

  38. Pius am 4. Oktober 2013 um 13:34

    Hallo Dieter
    Besten Dank für Deinen Artikel. Ich wollte meinen neusen Samsung NP905 auch neu installieren. Sämtliche Versuche sind misslungen, da der Key im BIOS versteckt ist. Die Ganze Problematik kannte ich vorher nicht. Daher wurde ich erst später überrascht und bin dann beim Googlen auf Deinen Artikel gestossen. Werde mich wol künftig noch besser vor einem Kauf informieren müssen und andere Hersteller berücksichtigen.

    Gruss
    Pius

  39. Gustav Schricker am 26. Oktober 2013 um 16:33

    Ich hatte genau das gleiche Problem. wurde dann aber von der freundlichen Windows-Support frau freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen, bei einer Neuinstallation die “Lizenzbedingungen” zu lesen. Siehe da, da steht eindeutig drin dass:
    1. die Windows8 Lizenz bleibt beim Hersteller des PC. In dem Fall Samsung.
    Deshalb ist auch kein Lizenzschlüssel auf dem PC aufgedruckt.
    2. Der PC darf vom Käufer so betrieben werden, wie er ist. Änderungen am BS sind nicht statthaft und wie man sieht, auch nicht möglich.
    Gottseidank brökelt die Herstellerfront mit vorinstalliertem Win8 64bit.
    Es gibt mittlerweile genug Hersteller von PC (Laptop) die Rechner ohne Microsumpf auf den Markt bringen.

    • Dieter Petereit am 28. Oktober 2013 um 08:58

      Richtig. Und wenn es schon immer so gewesen wäre, könnte man es ja akzeptieren. Aber hier ändert Microsoft unvermittelt die Geschäftsgrundlage. Nach über 20 Jahren gängiger Praxis muss man nun wirklich nicht damit rechnen, dass plötzlich die Installation anderer OS technisch unterbunden wird.

  40. […] […]

  41. Ronny am 20. Dezember 2013 um 08:22

    ich mag kein windows 7 ich möschte gerne xp behalden ich weis nur ne wie ich das machen sol kann mir da jemand helfen wer lib

  42. Kaiho am 28. Dezember 2013 um 05:59

    Es ist schlichtweg eine Frechheit, wie die Gates-Bande einen weiteren Anlauf zur Erlangung des Monopols unternimmt! Obwohl das deutlich wettbewerbswidrig und damit auch rechtswidrig ist, unternimmt niemand was dagegen, diese Abzockerbande hat einfach “Narrenfreiheit” – wie die konsequente Missachtung höchstrichterlicher Urteile bez. der Veröffentlichung des Quellcodes sehr deutlich zeigt. Aber woran liegt das? – Es ist wie bei den Grossbanken die “Systemrelevanz”, was vor allem für die USA gilt. Da ist Microsoft nämlich ein Teil der hochgradig paranoiden “Terrorabwehr”, die als Vorwand für weltweite Spitzelei missbraucht wird – in Wahrheit steht da wohl grossangelegte Wirtschaftsspionage dahinter! Somit ist es nicht im Interesse der USA (als Nutzniesser dieser Machenschaften) diese Gates-Gang einzubremsen, was denen “Handlungsweisen im rechtsfreien Raum” ermöglicht.

    Diese Gates-Bande hat mir wieder sehr viel Zeit gestohlen (wenn der User das der Fa. Microsoft in Rechnung stellen könnte, wäre der Laden längst pleite), ich habe versucht auf einem Asus K55VD und auf einem Acer V3 772G in Maximalkonfiguration ein Dual-Boot-System (Ubuntu 13.10 + Win 8.1 prof.) zu installieren und bin jämmerlich daran gescheitert! Es lässt sich zwar prinzipiell installieren und läuft auch – aber nur bis zur ersten System-Aktualisierung! Jedes Update, egal ob Ubuntu oder Win 8.1 vernichtet den Bootloader – und das in gleicher Weise auf beiden Notebooks (!!) Somit sind neue Notebooks schlichtweg (dank der Gier der Gates-Gang) praktisch unbrauchbar, es sei denn der Konsument lässt sich diesen Monopolisten-Terror dauerhaft gefallen – ich sehe da recht schwarz, denn DAU-Otto-Normalverbraucher kennt ja gar nichts anderes, als diesen MS-Schrott und es wird ja alles dafür getan, dass das auch so bleibt – ganz im Sinne der allgegenwärtigen Spitzelei, die sich nur mit einer einzigen Sicherheitslücke namens Windows so realisieren lässt – Linux-User davon bleiben weitgehend verschont ………

  43. Produkt Key 32bit vs. 64bit am 29. Dezember 2013 um 11:55

    […] […]

  44. […] […]

  45. Auenland am 31. Dezember 2013 um 12:22

    Seit zwei Tagen versuche ich ein Win7 x64 das leider im Drecks-UEFI-Modus installiert wurde, mit GPT auf den guten alten MBR umzustellen und habe deshalb diesen Artikel gefunden.

    Ist das nicht erstaunlich: Microschrott kann nichtmal einen Reparaturdatenträger erstellen der mit UEFI bootet. Aber überall den Zugriff der NSA einbauen, das können sie…

    Womit ich beim eigentlichen Kern meines Kommentars bin:
    Es ist offensichtlich, daß hinter diesen Entwicklungen (z.B. UEFI) NICHT mehr die Ingenieursethik der Produktverbesserung steckt.
    Es wird absichtlich zusätzliche, intransparente und völlig unnötige Komplexität eingeführt.
    Das geschieht mMn aus zwei Gründen:

    1. Die Freiheit des Nutzers soll immer mehr eingeschränkt werden. Der Durchschnittsnutzer soll sich nicht mehr selbst helfen können.
    Man erkennt das an den Bedienungsoberflächen und es geht bis zur Bevormundung welche Internetseiten man sich nicht ansehen sollte.
    Das Abschalten dieser Bevormundung erfordert sebst wieder Spezialwissen.

    Das Stimmvieh spielt dabei dieser Weltregierungsagenda in die Hände. Es nutzt alles, was man ihm schmackhaft macht, gewährt unwidersprochen Zugriff auf alle Informationen, ja gibt selbst private Infos freiwillig raus und es ist ihm völlig egal, welche Folgen diese Entwicklung hat, solange der Bauch voll ist, der TV funktioniert und die Wohnung warm ist.

    2. Die gesteigerte Komplexität ermöglicht es, mehr und tiefer sitzende geheime Schnittstellen einzubauen.

    So, bevor jetzt wieder jemand blöde lacht der sollte seine Unwissenheit endlich beseitigen:
    http://www.youtube.com/watch?v=b0w36GAyZIA#t=3679

    DAS IST DIE REALITÄT IHR TROTTEL, DIE IHR NICHTS WISST!

    Die Realität im westlichen Regime hat längst jede Fiktion eingeholt.
    Während man dem Stimmvieh Angst vor vermeintlich bösen Geistern der Vergangenheit macht, trottet das Stimmvieh dank modernster Massenlenkung in die größte Sklaverei und Despotie der Geschichte.

    Kein Computertechniker köme auf die Idee, das BIOS mit diesem UEFI-Dreck zu ersetzen, angeblich um damit >2 TB ansprechen zu können.
    Die technischen und ingenieurmäßig korrekten Abhilfen wären sehr einfach und transparent.

    Steve Jobs wußte schon, wieso er seine Kuunden “hirntote Zombies” nannte.

    • Ed am 23. Januar 2014 um 20:19

      Genau so ist es und in Realität ist es sogar noch sehr viel schlimmer.
      Ich bin dankbar dass dies mal jemand mit so deutlichen Worten ausdrückt, aber ebenso erstaunt dass dieser Comment überhaupt so durch die Zensur gekommen ist. Mal sehen wie lange der so stehen bleiben darf.
      Fakt ist leider dass:

      1. Die Politik(er/innen) zu ungebildet und schlicht zu doof sind ihrem Auftrag jene die sie gewählt haben vor dieser Bedrohung zu schützen.

      2. Die Politik(er/innen) Teil dieses korrumpierten Systems sind, dieses sogar fördern, Verschleierung betreiben und stattdessen Leute die Aufklärung betreiben, kriminalisieren.

      Ähnliches findet in jedem anderen Bereich gesellschaftlichen Lebens statt. (Finanz, Energie, Lebensmittel, Arbeitsmarkt, …etc)

      Ein tatsächlich aussichtsreicher, funktionierende Ansatz zur Lösung dieses wirklich immer schlimmer werdenden Problems erschließt sich mir leider beim besten Willen nicht.

  46. Leszko Erhard am 4. Januar 2014 um 14:01

    Ich hab das selbe problem gehabt und nach stunden langer arbeit gelöst!

    3 Sachen sind notwendig:
    1. Secure Boot deaktivieren im UEFI
    2. SATA Controller von IDE oder RAID auf AHCI umstellen
    3. UEFI umstellen auf UEFI AND CSM umstellen

    Jetzt normal die Windoof-CD einlegen und es funkt!

    • Dieter Petereit am 4. Januar 2014 um 18:54

      Schön, dass es so bei dir funktioniert hat. Bei mir ging gar nichts.

  47. […] googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-gpt-ad-1365596449440-2'); }); Was Dir so passieren kann (das hier beschriebene Problem betrifft nivht nur Samsing Rechner) Vorsicht, Windows 8 vorinstalliert: eine Leidensgeschichte – Dr. Web […]

  48. Aman Iman am 13. Januar 2014 um 11:54

    Du hast sicherlich eine Option übersehen, denn Legacy Boot/UEFI Disabled/CSM muss es geben, zumindest eines davon.

    Dazu haben manche Notebooks offensichtlich die Möglichkeit, sowohl die hinterlegten Windows Keys zu modifizieren (also einen Windows 7 Key ins UEFI einzutragen und mit Secure Boot zu booten) als auch eigene UEFI Boot Einträge anzulegen.

    Mein kleiner Bruder hatte ein ähnliches Problem mit seinem Acer Ultrabook mit UEFI und Windows 8. Hier war die Ausgangssituation noch verzwickter, weil es darum ging, neben Windows 8 eine Ubuntu Distribution zu installieren. Tricky hierbei: eine 24 GB SSD mit Windows und eine 500 GB HDD für Daten.

    Alles in allem für mich, der keinerlei Erfahrung mit UEFI hatte, hat das ganze 2 Nachmittage gedauert und würde jetzt, da ich die Vorgehensweise kenne, keine 2 h mehr dauern.

    Das Problem nach der normalen UEFI Installation ohne Secure Boot war, das er nicht das Linux System Booten wollte. Egal was passierte, immer nur der Windows Bootloader. Der Trick bestand dann darin, im UEFI einen neuen Booteintrag auf fs0:\GRUB\EFI\grubx64.efi zu erstellen, damit der GRUB2 Bootloader von Linux gestartet werden.

    Ich finde deshalb, dass es hier etwas sehr einseitig und vorwurfsvoll dargestellt wird, und habe auch schon mehrere Freunde daraufhingewiesen, die auf deinen Artikel mit den Worten “Nie wieder Windows 8 Laptop mit anderem OS” geschrien haben. Es geht, es erfordert vorheriges informieren oder einen gewissen Hang zum probieren.

    Im Übrigen habe ich es bei meinem Bruder ohne Formatieren, Datenverlust oder ähnliches über die Bühne gebracht.

    • Dieter Petereit am 13. Januar 2014 um 15:55

      Werter Aman Iman.

      Es geht in meiner Konstellation nicht! Noch immer nicht und wird auch nicht. Erzähl mir doch nicht, ich hätte Unrecht, bloß weil es in deinem Falle mit einem ganz anderen Gerät ging. Es gibt ja sogar Baureihen meines Samsung-Gerätes, wo es gehen würde. Meine Firmware gibt es definitiv nicht her. Und, nur zur kleinen Einordnung: Mein erstes LAN mit ein paar Hundert Arbeitsplätzen habe ich 1992 gebaut. Ich bin nicht ganz unerfahren, wenn es um Technik geht…

      Gruß
      D. Petereit

  49. Downgrade auf Win 7 Prof. am 18. Januar 2014 um 16:47

    […] […]

  50. Ed am 23. Januar 2014 um 16:07

    Ich arbeite seit 35 Jahren mit Computern und hab mich noch nie so hilflos und entmachtet gefühlt. Seit etwa einem haben Jahr hab ich ein totschickes HP Notebook mit 2TB HDD, 16GB Ram, einer Intel I7 CPU, riesigem Bildschirm und WINDOWS 8 (8.1) !!!! Meine Produktivität am PC ist seither um mindestens 50% gesunken. Meine seelische Verfassung gleicht einer vulkanischen Geröllhalde. Kritisch Selbstbetrachtung in Situationen, in denen ich das Notebook mit beiden Händen über den Kopf erhoben, ringend um Selbstbeherrschung mit Anlauf über die Tischkante ziehen wollte, lassen mich zu dem Schluss kommen, 35 Jahre sind genug. Um jetzt noch auf Linux umzusatteln fühle ich mich zu alt, um diesen Windowswahn weiter zu ertragen, zu genervt. Meine alten Augen taugen einfach nicht mehr um farblose blasse halbdurchsichtige Fenster voneinander zu unterscheiden und dann auch noch hinterherzusehen wie sie beim Schließen langsam verkleinernd endlich im Nirwana verschwinden. Wieviele Stunden verbringt man Version um Version, um diesen und immer neuen Firlefanz loszuwerden. Dann ersinnen irgendwelche gelangweilten Entwickler auf’s Neue die Foltern für den nächsten Release. Nein, das macht mein Gemüt nicht mehr mit.

    Ich schalte kurz meinen alten 10 Jahre alten PC ein. Es dauert 30 Sekunden bis die betragte AMD-CPU das Windows2000 in den völlig überdimensionierten Speicher von 2GB geschaufelt hat. Selbst wenn ich alle Applikationen meines Office2000 gleichzeitig am laufen habe, ist der immer noch nicht voll. Bevor ich meine Mails abhole kontrolliere ich nochmal kurz die Größe
    meiner Mail-Datei. Bloß nicht wieder über 2GB wachsen lassen, sonst sind wieder tagelange Reparaturarbeiten fällig. Mit den Jahren hat man sich an diverse Krankheiten gewöhnt. Wenn nur nicht ständig neue hinzukommen würden. *seufz*. Alles klar, keine Gefahr.

    Dann öffne den alten Opera9-Browser. In den hatte ich mich spontan verliebt als er trotz aller möglicher praktischer Gimmiks immernoch sauschnell war und dennoch auf eine Diskette passte. Zugegeben, das war einige Versionen früher und mit dem 9er braucht man viele Seiten schon gar nicht mehr probieren, aber immerhin gibt es dort noch einen Button mit dem man das Tab schließen kann.

    Ich log mich bei Ebay ein. Neuwertiges HP Notebook zu verkaufen. Ein paar Bilder von meiner uralten Casio QV-4000 hochgeladen, -OK, ich hätte auch ein paar mit meiner Nikon D4 machen können, aber bei gutem Licht und auf 640×480 verkleinert ist der Unterschied nicht so groß und es spart mir die Zeit und Arbeit die Monsterdateien zu bearbeiten. Das DSL6000 schafft an guten Tagen schon mal Downloadraten von 200-250KB/s. Seit Jahren sollen ja bald neuen Leitungen installiert werden. Manchmal, wenn ich so geduldig auf die Downloads warte, dreh ich meinen Kopf zu Seite und werfe einen wehmütigen Blick auf den alten Akkustikkoppler der in seinem riesigen grünen Plastikgehäuse seit Jahren im Regal vor sich hin schlummert. “Nein,” sag ich dann gelegentlich in Gedanken zu ihm, “nein mach dir keine Sorgen. DICH geb ich nicht weg”.
    Der Eintrag in Ebay ist komplett und ich schließe alle Fenster. Dann drücke ich Alt-F4. Schon komisch wie schnell man seine Gewohnheiten anpasst wenn man nur eines Startknopfes beraubt wird. In knapp 5 Sekunden ist der PC runtergefahren und schaltet aus. Ich leg den Schalter an der Steckdosenleiste um. “10 Jahre “NICHT”-Standby haben dich überhaupt erst so alt werden lassen” sag ich in Gedanken und denke an die unzähligen aufgequollenen Kondensatoren die ich bei vielen seiner jüngeren Kollegen in all den Jahren getauscht habe.
    “Was jetzt?” frag ich mich kurz ratlos als ich aufstehe. Auf dem Weg in die Küche um mir einen Kaffee zu holen fällt mein Blick auf das Buch im Regal das mir meine Freundin mit den Worten “Das wird dir gefallen!” geschenkt hat und seitdem neben dem Akkustikkoppler verstaubt.

    Genüsslich an meinem Kaffee schlürfend setzt ich mich auf’s Sofa und schlage das Buch irgendwo in der Mitte auf, lese das nächstbeste Kapitel auf das ich gerade stoße und eine Minute später murmele ich mit einem Grinsen über das ganze Gesicht vor mich hin: “Razupaltuff!”

    Ich lege mich auf mein Sofa und lese amüsiert. Die Druckstellen auf meinen Rippen die das Notebook vorher hinterlassen hat fühlen sich jetzt an wie die Füsse eines nervigen Känguruhs das einem auf der Brust sitzt.
    Danke Marc-Uwe! :-)

  51. joshua am 13. Februar 2014 um 18:38

    Asus ist da nicht besser! ich hab auch so nen Laptop erworben und wollte von Windows 8 auf Windows 7 zurück weil das 8 ter einfach nur nervig ist mit seinen Kacheln und dem unkontrollierten hin und her gehopse…..jedenfalls ich hab auch x mal versucht win 7 zu installieren ……das oben beschreibt genau meine situation…

    Danke für den Artikel jetzt weiß ich wenigstens woran ich bin!

  52. Verzweiflerin 8.1 am 18. Februar 2014 um 16:01

    Ein sehr aufschlussreicher Beitrag! Danke dafür!

    Ich habe noch eine Frage zu UEFI und Windows 7:
    Ist es möglich, eine “alte” Festplatte, auf der Windows 7 installiert ist, in ein Notebook mit UEFI einzubauen?
    Ich habe das probiert, kriege UEFI aber nicht dazu, die Festplatte zu erkennen. :-(

    Viele Grüße

  53. Michael Schäfer am 5. März 2014 um 01:03

    Klasse Beitrag ! es geht also nicht nur mir so. Win 8 als OEM , seitdem laufen meine Pgms grauenhaft langsam – liefen in 64 bit unter win 7 ausgezeichnet, leider motherboard verschmort daher diese neuanschaffung – allerdings pc.
    der weg zurück ist so mühsam dass man … hinzu kommt dass oft bei installation von neuen pgms, kaufsoftware, einem viele zusatzprogramme untergejubelt werden, bzw add ons etc. die durchaus nicht harmlos sind. warnungen gibt es bei heise u. a. Fachmagazinen wie ich es in der Form noch nicht erlebt habe.

    der support von ms war schon seit jeher zum erbarmen. ich habe seinerzeit, zu zeiten der einführung von win95 bei ms im neu aufgebauten callcenter gearbeitet. anfangs war die beratung auch vor dem kauf korrekt, die mitarbeiter waren gut ausgebildet bzw. langjährige praktiker.

    die – kostenpflichtige – hotline in münchen allerdings bestand damals schon mehr aus callcenter agents die eher durch nichterreichbarkeit als durch fachkenntnis auffiel, zumeist studenten in teilzeit, die teils die frage schon nicht verstanden.

    das änderte sich ca 1998, da wurden die ms-direct mitarbeiter durch aushilfskräfte ersetzt dann die helpdeskabt. aufgelöst und letztendlich alles nach holland und gb ausgelagert.

    diese art der erzwingung von marktanteilen eines neuen betriebssystem ist nicht neu allerdings in dieser agressivität selbst für mich neu und meine beruflichen anfänge datieren aus der zeit als es nur grossrechner mit terminals gab.

    dass es so weit geht dass man teure neue hardware nicht effizient nutzen kann ist schon frech. tja wäre ich mal beizeiten auf linux umgestiegen …
    never changea running system, warum halten denn immer noch soviele an xp fest.
    was waren das für zeiten als wir für ein programm maximal 64 kb zur verfügung hatten, sonst wäre der ibmgrossrechner abgestürzt da hat man schon genau überlegt wie man den quellcode mit welchen algorythmen optimiert …. und heute ?

    sicherheitslücken, noch und noch und teils auch absichtlich eingebaut !

    wünsche allen möglichst wenig schaden !

  54. downgrade von win 8 auf 7... am 16. März 2014 um 11:22

    […] Eine kleine Geschichte die man auch so auf alle anderen NB Hersteller mit Win 8 anwenden kann Vorsicht, Windows 8 vorinstalliert: eine Leidensgeschichte – Dr. Web UEFI-Troubleshooting | […]

  55. Testbild am 22. März 2014 um 16:29

    Hi Dieter,
    ich kann Deinen Leidensweg sehr gut nachvollziehen, ich hatte ein ähnliches Problem mit einem neuen Sony-Notebook für einen Kunden, das es auch nur noch mit vorinstalliertem Windows 8 (zum Glück schon die Pro-Version) gab.
    Die ganzen Windows 7-Treiber gibt/gab es zu meinem Glück auch noch, die hatte ich mir im Vorfeld gezogen. Auch das leidige UEFI-Thema konnte ich recht zügig umgehen, allerdings saß auch ich geschlagene 3 Tage an einer Clean Install dran, weil immer irgendwas nicht passte, die Installation bei Werten zwischen 70% und 98% (!!!) abgebrochen ist oder die gezogenen Windows 7-Treiber gar keine Windows 7-Treiber waren, sondern sich als umbeschriftete Windows 8-Treiber entpuppt haben…
    Mein Fazit ähnelt Deinem, mir kommt kein Rechner mit Windoof 8 ins Haus, mit Vorinstallation schon mal gar nicht!

    Gruß
    Testbild

  56. Jodelkönig am 7. April 2014 um 14:32

    Hallo Dieter,
    genau das gleiche erlebt – und ebenfalls wie Du seit gut 30 Jahren mit EDV und neudeutsch IT zugange. Die Erfahrung ist zumindest was das Doing angeht leider nicht mehr viel wert. Es hilft nur eine gewisse Abgeklärtheit gegenüber Neuerungen (die meistens doch keine sind). Aber dieser Fall wäre es wert den Wettbewerbshütern der EU vorgestellt zu werden. Und es bringt mich zu der nicht ganz neuen Erkenntnis alles Angebotene erst einmal in Zweifel zu ziehen.
    In diesem Sinne “Keep hacking”.
    Schöne Grüsse aus dem Süden der Republik
    Jodelkönig

  57. Juergen Polte am 23. April 2014 um 00:50

    Hallo Leidensgefährten, super Bericht, die meisten Kommentare eingeschlossen. Nur leider etwas zu spät gefunden. Habe heute einen PC mit vorinstalliertem WIN8 gekauft und sofort (na ja…) auf WIN7 “umgebaut”. Als ewiger Macuser eine Odyssee. Morgen lege ich dem Händler den ganzen Kram auf den Tresen und entweder er kann mir das Ding so konfigurieren, wie ich es der Software wegen benötige, oder das Teil gehört ihm wieder. W arum 99% der Computernutzer nicht begreifen wollen, dass Apple eben die bessere Seite ist verstehe ich nicht. Es geht scheinbar doch immer nur um das Geld, statt um Qualität. Es lebe die Herrschaft der Billigheimer!

  58. Mikel am 5. Mai 2014 um 21:23

    Danke für den Erfahrungsbericht.

    Ich kauf mir meine Hardware immer nackig ohne OS und hatte damit noch nie Probleme. Wenn Treiber vorhanden, lassen sich Win 7 / Win 8 oder auch Linux problemlos installieren.

    Vorinstalliert? Braucht keiner.

    Apple ist nicht besser, nur immer noch teurer und Windows läuft nur als Emulation.
    Die Backdoor-Problematik, TPM etc., ist auch nicht anders, die US-Gesetzeslage ist da eindeutig, Apple ist ein US-Produkt. Grüßle von der NSA.

    Wenn es für Linux endlich professionelle Software gäbe (Wissenschaftliche Programme und: hallo Adobe!!!), wäre das Thema gegessen. So bleibt man auf den professionellen Halsabschneidern sitzen.

  59. Sternenwolf am 15. Mai 2014 um 20:34

    Ein fröhliches Hallo alle miteinander,

    Dank für die herrliche Schilderung – ich fühlte mich ähnlich … :-))

    Gänzlich verwöhnt durch die treuen Dienste meines vier Jahre alten Acer Aspire 5740G beschloss ich doch, diesen auf’s Altenteil zu schicken.

    So entschied ich mich für einen MSI GE70, nicht weil ich ein Spieler wäre, sondern weil dieses Gerät wegen der Leistung und der guten Wartungsmöglichkeiten trefflich schien (was er in der Tat auch ist, wie ich jetzt weiß). Der Lüfter ist genial leicht zu reinigen – und dank der großen Wartungsklappe kommt man überall bestens heran. (Den Acer werde ich demnächst total zerlegen müssen, nur um an den Lüfter zu kommen)

    Leider gab es den MSI auch nur mit voristalliertem WIN8.1 – erfreulicherweise war wenigstens eine Treiber-CD dabei, die mir später auch bei Windows 7 gute Dienste leistete.

    Da ich die Festplatte lassen wollte wie sie war, baute ich eine 250er SSD ein …

    Und dann ging der Spaß los – gewarnt war ich schon durch einen Fehlversuch mit einem Asus, den ich dann verärgert zurück gegeben hatte …

    Vier Jahre Bios-Entwicklung hatte ich verpasst. Und nichts mehr mit DVD rein und installieren …

    Alles oben Geschilderte habe ich auch erlebt – anderthalb Tage vergoogelt – USB-Boot-Stick gebastelt … nichts ging.

    Dabei war die Lösung in meinem Fall recht simpel:

    Windows 7 Start-DVD mit integriertem SP1 erstellen (die 30-Tage-Version als ISO runterladen und mit dem “ei”-remover für alle Versionen gefügig machen und brennen)

    Im UEFI-Bios “Secure Boot” deaktivieren

    Bootreihenfolge auf “DVD zuerst” ändern (bei mir gab es keine Möglichkeit, einen USB-Stick als Boot-Option zu wählen)

    Im UEFI-Bios auf “UEFI MIT CSM” umstellen (also mit Compatibility Support Module für andere Betriebssysteme)

    Von DVD starten und Windows 7 auf SSD installieren

    Es wird dabei gleich ein Bootmanager eingefügt (völlig automatisch)

    fertig :-))

    Das war jetzt die “Rohinstallation” von Win7 auf der SSD

    Die meisten Treiber für Windows 8 taugen für Windows 7

    Den Rest habe ich mir mit dem free Driver Scout geholt – Achtung: der bringt ein paar lästige Programme mit, die man später schnell wieder deinstallieren sollte, wie den Scout auch … ;-)

    Dual-Boot Windows 7 und Window 8.1 funktioniert bestens

    Mission accomplished

    Viel Spaß noch :-))

  60. bildmacher am 19. Juli 2014 um 21:01

    “Im Nachgang will ich noch erwähnen, dass es im Netz Anleitungen gibt, wie man die Setup-DVDs so verbiegt, dass das System selbst bei einem im BIOS hinterlegten Key diesen nicht nutzt.”

    würde mich mal interessieren, wie man das hin bekommt; habe leider nichts diesbezüglich im net gefunden. die masche von ms ist einfach eine schw….ei,bin deswegen auch zum teil auf linux umgestiegen, weil es letztendlich einfach nur geldschneiderei ist(siehe adobe); und mir geht dieser US sch.. langsam richtig auf den keks, weil es einfach nur noch das arbeiten erschwert und wenn es nur eine stinknormale suche ist.. für jeden klick weniger muß man eine halbe stunde am pc sitzen, um sich windows einzurichten, und das wird langsam einfach zuviel und mit jeder windows version kommt neuer müll dazu, irgendein blödsinn, weil microsoft einfach vergessen hat, was ein betriebssystem eigentlich ist; nämlich nur der mittler zwischen hardware und software. punkt aus. ich sitze zwischen 2-3 std bei einer neuinstallation am pc um inzwischen an die 100 automatisch startende tasks auszuknipsen, diverse dienste und logs (WINEVT) usw,die z.t. nichts mehr für den user bedeuten, sondern nur noch datensammelei für microsoft sind: es nervt nur noch!
    habe es mit einem asus transformer book t100 durch, bei dem man noch nicht mal mehr von einer externen quelle booten kann, sozusagen ein einweg-pc, benutzen, bis er den geist aufgibt, dann wegschmeißen; oder die festplatte ausbauen, um ein anderes bs zu installieren; und das alles nur wegen den vorgaben von microsoft(secureboot)? nein! was sind wir denn eigentlich noch? dämliche user? warum machen wir diesen mist eigentlich noch mit, frage ich mich manchmal und bin froh, wenn ich bei ubuntu mit einem klick eine gemeinsame internetverbindung für das lan einrichten kann, einen windows-pc anschließen kann, und den seine hunderte von updates ziehen lassen kann… wie gesagt, wenn jemand eine seite gefunden, wo man die setup-dvds von 8 managen kann, würde mich freuen, bildmacherunterstrichxätfreenetpunktde, danke fürs lesen

  61. Anonymous am 23. Juli 2014 um 15:16

    […] […]

  62. satan am 2. August 2014 um 22:25

    mal ehrlich windows hat keine zukunft wenn es weiter so einen mist wie windows 8 raus bringt und wenn ich mir ankucke was die für die zukunft planen dann byby windows

  63. knopper am 8. September 2014 um 08:27

    hmm…tja schöne Geschichte. Kenne ich so auch nicht, Secure Boot lies sich bisher immer deaktivieren.
    Zumal ich generell nur PC’s ohne OS, bzw. mit FreeDos kaufe.
    Ähm ja was ich eigentlich sagen wollte…ich hätt das Ding im Rahmen des Widerrufsrecht schon lange zurückgeschickt. Bestand diese Möglichkeit nicht?

    • Dieter Petereit am 9. September 2014 um 09:50

      Ich habe mich letztlich damit arrangiert und bin jetzt seit Win 8.1 auch wieder zufrieden damit. Nochmal zum Secure Boot: Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Problem nur bei vorinstallierten Windows-Versionen auftaucht. Der Hersteller weiß, was er installieren wird und schränkt die Firmware darauf ein. Mainboardhersteller im Allgemeinen werden sich hüten, das zu tun.

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