Ob Jakob Nielsen oder Jared Spool, Artikel und Aufsätze zum Thema finden sich reichtlich im Netz. Hier eine Auswahl daraus.
Auf den Mythos der 3-Klick-Regel weisen wir auch gern einmal hin. Sie besagt, dass ein Besucher wahrscheinlich aufgibt, wenn er nach 3 Klicks nicht zum Gesuchten vorgedrungen ist. Josh Porter schreibt in “Testing the Three-Click Rule” über eine Untersuchung, die diese Regel als Unfug entlarvt. Wichtiger ist immer noch, dem Besucher deutlich zu machen, am richtigen Ort zu sein – dann nimmt er auch 10 Klicks in Kauf. Ihr Gutes hat die Regel aber dennoch, sie hilft dem Designer sich auf Leser- und Kundenbedürfnisse zu konzentrieren.
Eine Idee der Norwegischen Firma Netlife Research. Usability-Tipps in Form eines Kalenders. Herunterzuladen als PDF in Englischer Sprache. Keine große Sache, aber nett gemacht. via Jesper Rønn-Jensen

Nachtrag: Wer die kommende Ausgabe für 2007 unterstützen möchte, ist eingeladen Vorschläge zu machen.
Herr Nielsen ist ja auch noch da - “The Ten Most Violated Homepage Design Guidelines” lässt sich der neueste Streich verlautet und man hat den Eindruck, als hätte man den vor 4 Jahren lesender Weise mitgenommen. Nein, hat man nicht; und was Nielsen da erläutert, ist auch nicht falsch, ist manchmal mehr, manchmal weniger wichtig. Raffiniert ist der Nielsen auch, weder fehlt ein Hinweis auf eines seiner Bücher, noch der auf den Homepage-Test – 10 Tausend Dollar, wer’s sich leisten mag.
Eigentlich kalter Kafffe was GrokDotCom über die Gemeinsamkeiten der großen, erfolgreichen Shopping Seiten zu berichten hat. Beim Einkaufen geht es ums Einkaufen und nicht um Unterhaltung. Ja klar, aber wer Erfolg haben möchte, muss sich auch daran halten.
Es gibt Probleme, von denen man gar nicht weiß, dass sie existieren. Marcus Völkel etwa wirft die Frage auf ob Männer und Frauen anders surfen und deshalb verschiedene Seiten brauchen. Männer zum Beispiel würden erst einmal auf alles klicken, was bunt, farblich oder fotografisch ist, während Frauen zielstrebig auf der Suche nach klaren Informationen sind. Einen vollständigen Artikel dazu spendiert Marcus uns nicht, aber eine Materialsammlung mit nachdenkenswerten Fakten.
Ob Guru oder “Reibungsfläche”, bei Jakob Nielsen hereinzuschauen, das lohnt sich fast immer. Was nicht jeder weiß, seine Artikel werden auch regelmässig ins Deutsche übertragen. Nämlich vom Schweizerischen Institut für Software-Ergonomie und Usability.
Philippe Randour hat 7große Websites unter die Lupe genommen und breitet in seinem Artikel nun genüßlich typische Fehler aus. Das ist immer wieder lehrreich, und ein wenig Schadenfreude macht auch immer wieder Spaß. “Top 7 Usability Blunders Of The Big Players“.
Usability gehört ganz gewiß zu den überstrapazierten Begriffen, wenn es um das Webdesign geht. Wer immer noch rätselt, was es damit auf sich hat und des Englischen mächtig ist, der wird sich über ein 128 Seiten PDF freuen.
Usability ist eine wichtige Sache. Und weil das so ist, gibt es unzählige Ratschläge, wie man sie verbessern kann. So viele, das ein Webdesigner manchmal nicht mehr weiß, welchem Rat er nun folgen soll. Jared Spool hat solche Usability Guidelines abklopft und festgestellt, dass diese zwar oft den Erwartungen eines Besuchers entsprechen, ihr Erfolg aber nicht nachweisbar ist. Das heißt, auch wenn Sie alles richtig machen, Verbesserungen in Form von mehr Page-Views, zufriedenere Gäste oder angestiegenen Verkäufen sind damit nicht verbunden. Tatsächlich kann die Geschichte sogar nach hinten losgehen. Wenn kluge theoretische Überlegungen in die Praxis umgesetzt werden, können diese den Erfolg schmälern. Spool empfiehlt, nicht auf professionelle Ermahner zu hören, sondern selbst zu schauen, was Besucher tun, wie sie sich verhalten, was sie erwarten und daraus dann eigene Konsequenzen zu ziehen. Artikel: Evolution Trumps Usability Guidelines
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