Ungewöhnliche und experimentelle Startseiten VOL 3

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Startseite der Aktion "One Laptop per Child". Deren Produkt, das grüne Plastik-Notebook mit der Kurbel hat jeder schon gesehen. Die Startseite ist keine Splash-Page, denn sie verweist auf vier unterschiedliche Einstiegsseiten. Die Icons finden sich dann auch in der Menüleiste wieder. Ein ungewöhnliches, aber interessantes Konzept.

Screenshot Startseite

Die Musik-Suchmaschine Search the Beat versucht es mit einer überdimensionierten Tagwolke. Die ist wirklich riesig. Die Startseite bringt es so auf satte 150 Kilobyte Text.

Screenshot Startseite

Wenn von einer Riesen-Tagwolke die Rede ist, muss Wieden +Kennedy erwähnt werden. Die Agentur zeigt auf diese Weise welche Kunden sie hat. Es sind beeindruckend viele. Geschmack ist etwas anderes. Da es außerdem eine Zeitleiste gibt, man kann mit Hilfe der Maus seitwärts agieren, wird Flash benutzt. Ein umstrittenes Design, das bereits früher aufgefallen ist.

Screenshot Startseite

Flash nutzen auch die folgenden beiden: Vault49 zeigt über einem mit jedem Seitenaufruf wechselndes Hintergrundbild ebenfalls die Kundenliste – in mehreren Spalten. Die Verwendung von PopUps, in solchen nämlich öffnen sich die Links, ist nicht gut gelöst. Firefox blockt.

Screenshot Startseite

Eine spannende Typografie leistet man sich hier. Mit den Textstreifen lässt sich sogar spielen, wenn man den Klick raus hat. Der Infogehalt ist dürftig, aber die Sache macht was her.

Screenshot Startseite

KEEN, nicht Lurikeen, nennen sich diese Herrschaften. Den Holländischen Text vermag ist nicht zu lesen. Aber er wird so schön präsentiert…

Screenshot Startseite

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Über Sven Lennartz

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Geschäftsführer der Smashing Media GmbH.

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7 Kommentare zu Ungewöhnliche und experimentelle Startseiten VOL 3

  1. Anno 12. Juni 2007 at 11:01 #

    Zu Wieden + Kennedy: diese “schwimmenden Sterne”, die erscheinen, wenn man einen der Kunden anklickt, sehen mir doch arg nach PersonalBrain aus. Dient der assoziativen Organisation von Information (nicht unähnlich dne bekannteren Mind Maps). Einen kurzen Review gibts hier.

  2. Peter Kröner 12. Juni 2007 at 11:29 #

    Ungewöhnlich und experimentell, in der Tat. Aber bei Dingen wie der Mörder-Tagcloud oder diesen ohne Erklärung darstehenden Icons auf der Laptop-Seite darf man schon fragen inwiefern sich solche Konzepte für Websites eigentlich eignen.

  3. Andreas 12. Juni 2007 at 13:02 #

    Wobei ich das bei der OLPC- Seite eigentlich ganz gut finde. Anfangs habe ich mich auch gefragt, weshalb da keine Erklärungstexte kommen. Wäre schön, wenn man mit der Maus darüberfährt. Aber schlussendlich muss man sich hier einfach fragen, wer die Zielgruppe ist und da klappt das mit diesem Konzept irgendwie schon. Naja, jedenfalls ziemlich gut.

    Das mit der Tagwolke finde ich in der Tat auch schrecklich. Vorallem, weil man nicht wirklich weiter kommt, wenn man drauf klickt. Wenn ich auf einen der Kunden klicke, möchte ich doch sehen, was und wie sie es ausgeführt haben.

    Das von der niederländischen Seite finde ich noch toll. Ich kanns zwar auch nicht alles entziffern, aber die Elemte werden sehr flott geladen, wenn man drauf klickt und man ist schnell wieder in einem anderen Menupunkt. Einziger Nachteil: die nicht mehr gebrauchten Elemente sollten sich wieder schliessen. Die Seite wird bereits nach drei, vier Elementen endlos.

    Die schönsten Startseiten aus meiner Sicht sind immer noch jene, die irgend einen kurzen Spruch enthalten. Ist natürlich auch nicht für jede Seite anwendbar. Und die brauchbarsten sind die, auf denen zuvorderst die News und Direktlinks zu den wichtigsten Elementen sind.

  4. Christian 12. Juni 2007 at 22:05 #

    Mir persönlich gefällt das holländische Konzept am besten. Es hat eine gute und klare Benutzeroberfläche und ist schön “klar”.

    Die Usability und Navigation der OLPC-Seite kann ich nicht ganz nachvollziehen, da hätte man sich etwas durchdachteres ausdenken müssen.

    Und die Tagcloud ist schlicht und einfach nicht zu gebrauchen. Nett gedacht aber unheimlich schlecht umgesetzt.

  5. Matti M. Matthes 13. Juni 2007 at 08:52 #

    Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten (oder doch?) und genauso wenig über die Zugänglichkeit von Internetseiten.

    Ich habe die Seiten im IBM HPR 3.0 (Bildschirmleseprogramm) getestet und festgestellt, dass bis auf die holländische Seite alle Präsentationen im Start stecken bleiben !!!

    Design kontra Zugänglichkeit ?!
    Mehr Infos auf meiner Internetseite unter “netzwelt:news”.

  6. Joris 18. Juni 2007 at 23:22 #

    Ich habe die website keen.nl gemacht.
    Vielen dank für die review!
    Schön verschiedenn Meinungen zu lesen.
    Ich habe ein link zurueck aufgenommen.

    http://www.keen.nl/project/nieuwe-website/

    Excuse the horrible German, I read it better than I write it ;)

  7. Ulli 21. Juni 2007 at 11:20 #

    Die Tagcloud bei Wieden+Kennedy verliert für mich nach ein paar Sekunden bereits Ihren Reiz. Ich habe das Gefühl, nicht wirklich weiterzukommen und nutzlos herum zu klicken.
    Vault49 ist nicht gut beraten, sich auf Popups zu verlassen. wer benutzt denn heute keinen Blocker?

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