TheHungryJPEG: Ungewöhnliche und anspruchsvolle Schriften für wenig Geld

Schriften spielen für Grafik- und Webdesigner eine wichtige Rolle. Neben klassischen Schriften und den großen Foundrys wie Monotype, Adobe und FontFont gibt es aber auch zahlreiche kleine Anbieter und viele hochwertige Schriften, die es für wenig Geld gibt. Einer dieser kleineren Anbieter ist das relativ neue TheHungryJPEG gibt. Zwischen einem und 65 Dollar zahlst du hier für komplette Schriftfamilien.

Ungewöhnliche und anspruchsvolle Schriften für wenig Geld

TheHungryJPEG bietet Designern die Möglichkeit, dort neben Schriften auch Themes, Templates, Fotos und Grafiken zu verkaufen. Hier können also Schriftgestalter, die nicht bei einem der großen Foundrys unter Vertrag sind, ihre Schriften anbieten. Auch wenn einige Schriftenfamilien für über 100 Dollar verkauft werden, ist der Großteil für deutlich weniger Geld zu haben. Eine Auswahl besonderer Fonts, die sich für plakative, dekorative und Fließtexte eignen, soll dir einen Eindruck des Angebotes aus den über 900 Typefaces geben, die bei TheHungryJPEG zu finden sind.

Dekorative und handgeschriebene Schriften

Ob mit feiner Feder gezeichnet oder mit fettem Pinsel gemalt – handgeschriebene Schriften werden immer gerne eingesetzt. Gut ausgebaute Schreib- und Handschriften haben oft alternative Zeichen und zusätzliche Ornamente. So entstehen eindrucksvolle und individuelle Überschriften.

Die „Maestro“ ist eine sehr verspielte Pinselschrift mit sehr unterschiedlicher Strichstärke und gewollt ungleichmäßiger Linienführung. Die Schrift gibt es für 13 Dollar. Sie enthält einen zusätzlichen Schnitt mit schwungvollen Linien und Ornamenten zur Verzierung. Die Schrift ist als OpenType sowie Webschrift vorhanden.

thehungryjpeg_maestro
„Maestro“

Wer es eher kalligraphischer mag, sollte sich die „Amelia“ ansehen. Sie besticht durch feine und schwungvolle Linien und besitzt zahlreiche zusätzliche Schwünge, die am Anfang oder Ende eines Wortes für das besondere Flair sorgen. Diese Schwünge sind nicht als eigener Schnitt vorhanden, sondern als alternative Zeichen, die per OpenType-Features angewendet werden.

Neben der „Fine Version“ gibt es die „Amelia“ als „Draft Version“, bei der die Linien nicht ganz so filigran gezeichnet sind. Die Schriften sind für 16 beziehungsweise 18 Dollar zu haben und enthalten sowohl OpenType- als auch Webschriften. Jede der beiden Schriften besitzt über 1.400 Zeichen.

thehungryjpeg_amelia
„Amelia“

Handgeschrieben, aber alles andere als kalligraphisch ist die „Immogen Agnes“. Die Schrift erinnert an ausdrucksstarke Unterschriften mit ausladenden Großbuchstaben und ist bestens geeignet, um Namen mit besonderer Note eindrucksvoll darzustellen. Die Schrift kostet 16 Dollar und ist nur als OpenType- und TrueType-Schrift vorhanden.

thehungryjpeg_imogen-agnes
„Immogen Agnes“

Plakative und auffällige Schriften

Wenn es mal alles andere als dezent sein soll, muss es häufig mehr sein, als eine massive Schrift in auffälliger Farbe zu setzen. Die „Vidiz Pro Typeface“ ist eine sehr serifenbetonte Schrift, die dank verspielter Schwünge gleichzeitig etwas filigranes mitbringt, wodurch die Schrift an sich schon sehr auffällt.

Dank zahlreicher Ligaturen und Alternativzeichen ergeben sich sehr individuelle Schriftbilder. Die Schrift ist als OpenType-, TrueType- und Webschrift vorhanden und kostet 14 Dollar.

thehungryjpeg_vidiz-pro-typeface
„Vidiz Pro Typeface“

Ebenfalls speziell für Überschriften und plakative Texte gedacht, ist die „Stampbor Typeface“, die ausschließlich Versalien besitzt. Dafür sind vier Schnitte enthalten, welche die Schrift unterschiedlich darstellen. Neben „Clean“ und „Rounded“ mit abgerundeten Ecken gibt es den Schnitt „Grunge“, der für einen Stempeleffekt sorgt. Außerdem gibt es den Schnitt „Lines“, bei der die Flächen liniert statt flächig ausgefüllt sind, sowie „Dotted“ mit gepunkteter Füllung.

Die komplette Familie als OpenType- und Webfont gibt es für 14 Dollar.

thehungryjpeg_stampbor-typeface
„Stampbor Typeface“

Ebenfalls nur aus Versalien besteht die Schrift „Sovereign Typeface“. Die massiven Buchstaben eignen sich prima für plakative und klare Überschriften. Die abgerundeten Ecken der Schrift federn die Massivität der Buchstaben etwas ab und sorgen für ein nicht allzu hartes Schriftbild.

Die Schrift gibt es als OpenType- und TrueType-Schrift. Sie ist für 10 Dollar zu haben.

thehungryjpeg_sovereign-typeface
„Sovereign Typeface“

Hochwertige Schriften für Fließtexte

Die bisher vorgestellten Schriften sind wenn, dann nur bedingt für Fließtexte zu gebrauchen. Aber auch hierfür hat TheHungryJPEG Einiges zu bieten, zum Beispiel die „Quincy CF font family“.

Diese Schrift ist eine klassische Serifenschrift. Sie besitzt Ligaturen, unterstützt neben dem lateinischen auch das kyrillische Alphabet und ist in zehn Schnitten vorrätig – fünf verschiedene Stärken mit je einer passenden Kursiven dabei. Die komplette Schrift, die als OpenType- und TrueType-Schrift vorhanden ist, gibt es für 15 Dollar.

thehungryjpeg_quincy-cf-font-family
„Quincy CF font family“

Wesentlich moderner ist die „Albory Sans-Serif“, die ebenfalls das lateinische und kyrillische Alphabet unterstützt. Die Schrift gibt es als OpenType- und Webschrift und kostet 10 Dollar.

Dafür erhältst du drei Schnitte – einen regulären Schnitt, sowie einen „Light“- und „Thin“-Schnitt.

thehungryjpeg_albory-sans-serif
„Albory Sans-Serif“

Ebenfalls serifenlos ist die dritte Schrift im Bunde der Fließtextschriften. Die „Pontiac“ ist eine geometrische Serifenlose, die an die „Akzidenz Grotesk“ erinnert, aber wesentlich moderner ist. Insgesamt sind acht Schnitte vorhanden – von „Light“ bis „Black“ mit je passendem Kursivschnitt.

Die Schrift ist nur als OpenType-Schrift vorhanden und kostet 39 Dollar für alle Schnitte zusammen.

thehungryjpeg_pontiac
„Pontiac“

Stilvolle Vintage-Schriften

Vintage-Stil wird immer wieder gern verwendet. So gibt es bei TheHungyJpeg mit der „West End“ eine sehr verschnörkelte Schrift, wie man sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts kannte. Die Schrift steht in drei Schnitten bereit: einfach, mit Dekor sowie mit Dekor und Schatten.

Zusätzlich gibt es die dezentere „Stout Roughen“ als Bonus dazu. Beide Schriften lassen sich gut miteinander kombinieren. Die Schriften sind als OpenType vorhanden und kosten zusammen 15 Dollar.

thehungryjpeg_west-end
„West End“

Die „Celestial Vintage“ geht noch einmal 100 Jahre weiter zurück in der Geschichte – und zwar in die viktorianische Zeit und die dort entstandenen Schriften. Die Schrift ist sehr verspielt und eignet sich ebenfalls für schicke Vintage-Designs.

Für 15 Dollar gibt es die Schrift als OpenType- und TrueType-Format.

thehungryjpeg_celestial-vintage
„Celestial Vintage“

Als letzte Schrift sei noch die „Absinthe label typeface“ erwähnt. In Anlehnung an das verbotene Getränk ist diese floral wirkende Schrift entstanden. Es sind sechs Schnitte vorhanden, die sich übereinander legen lassen, um Schatten und einen zusätzlichen Schein in verschiedenen Farben darstellen zu können.

Die komplette Familie ist als OpenType- und Webschrift vorhanden und kostet 15 Dollar.

thehungryjpeg_absinthe-label-typeface
„Absinthe label typeface“

Die hier vorgestellten Schriften stellen nur einen kleinen Ausschnitt dessen dar, was TheHungryJPEG zu bieten hat. Es lohnt sich auf jeden Fall, durch die Seiten zu stöbern, neues zu entdecken und auch das ein oder andere Angebot mitzunehmen.

Ähnlich ausgesprochener Schnäppchenplattformen bietet TheHungyJPEG ebenfalls Deals mit massivem Sparpotenzial an. Beispielhaft sei auf den Deal des Monats März hingewiesen, der sich vor seinen Wettbewerbern aus dem Schnäppchenlager nicht zu verstecken braucht.

(pot/dpe)

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

Sortiert nach:   neueste | älteste | beste Bewertung
trackback

[…] das Angebot an Schriften kann sich sehen lassen. Mittlerweile ist dieses auf mehrere Hundert angestiegen. Neben gut ausgebauten Schriften für den […]

trackback

[…] The font supply alone is impressive. By now, it has increased to multiple hundreds. Alongside well-constructed fonts for daily use – ranging from modern to classic serif fonts – you’ll also find plenty of unique fonts suitable to present posters, logos, and other assets. […]

trackback

[…] The font supply alone is impressive . By now, it has increased to multiple hundreds. Alongside well-constructed fonts for daily use – ranging from modern to classic serif fonts – you’ll also find plenty of unique fonts suitable to present posters, logos, and other assets. […]

wpDiscuz

Mit der Nutzung unseres Angebots erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Dadurch geben wir nicht personenbezogene Informationen zur Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Nähere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung. Durch die Weiternutzung unserer Website (oder das ausdrückliche Klicken auf "Einverstanden") gehen wir davon aus, dass du mit der Verwendung von Cookies einverstanden bist.

Schließen