AJAX

14 Tab Interface Scripts

18. März 2007
von

Nicht Menüleisten, sondern Contentboxen werden so gemacht. Per Mausklick werden über eine kleine Reiternavigation weitere Informationen aufgerufen. Die sind entweder bereits in der Seite versteckt oder werden dynamisch nachgeladen. Javascript, DHTML und AJAX, verschiedene Techniken kommen zum Einsatz. Sie sind mehr oder weniger browsersicher. Mitunter klappt es mit dem Backbutton nicht mehr. Das Angebot dürfte aber genügen, um etwas nach eigenem Geschmack zu finden. Schliesslich wird diese Art der Contentpräsentation immer beliebter. Alle Begleittexte sind in Englisch.

Control.Tabs
Basiert auf dem Prototype Javascript Framework.

controltabs foto

Javascript Tabs vom Stilbüro

Basierend auf jQuery | Demo

tab2 foto

Yahoo TabView

Ein Teil der UI Library | Demos

yahoo foto

Ein TabPanel gehört auch zum Google Web Toolkit. Eine Online Demo gibt es dafür nicht. Von Adobe Spry existieren die Tabbed Panels.

AJAX Tabs Content Script
Klassiker von Dynamic Drive

dynamic foto

Tab Panes
in zwei Versionen von DHTMLGoodies mit Close-Buttons. Demo I | Demo II

goodies foto

JavaScript Tabifier
Die Gebrauchsanweisung zieht selbst einen Nutzen aus der Technik

barely foto

AJAX Tabs
rails foto

Ajax Project – Tabbed Page Interface

tab3 foto

DOMTab – Navigation tabs with CSS and DOMscripting
Präsentiert sich in zwei Varianten

dhtml foto

Tabtastic
Ist bereits älter…

tabtasctic foto

Tabmenu
Funktioniert als MouseOver ohne Klick

koller foto

dhtmlxTabbar
Dieses aufwändige Konstrukt – soweit muss man es nicht treiben – stammt aus einem kostenpflichtigen Paket.

dhtmlx foto

ActiveWidgets 2.0
Auch das hier ist Bestandteil eines Pakets, das nur gegen Bezahlung erworben wewrden kann.

activewid foto

Zapatec Tabs
Gleiches gilt hier. Es gibt mehrere Versionen und Bezahlmodelle.

zapa foto

Etwas vergessen? Wahrscheinlich. Doch 14 zum Download bereite Muster sollten genügen.

 foto

Sven Lennartz

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Geschäftsführer der Smashing Media GmbH.

19 Kommentare zu „14 Tab Interface Scripts

  1. [...] was gibts noch Neues? Dr. Web verlinkt in seinem neuesten Artikel auf viele Möglichkeiten und Frameworks, um solche Tabs (als Seitennavigation oder Content-Element) [...]

  2. Sebastian am 18. März 2007 um 22:44

    Ein weiteres Beispiel hat auch das OpenSource Framework qooxdoo: TabView 1. Incl. Tastertursupport.

  3. Ledzep am 19. März 2007 um 09:33

    Navigation mit Javascript – da kommt doch sofort der Einwand: Was ist mit den Besuchern mit deaktiviertem JS?

    - Ist der Einwand relevant, gibt es Zahlen, wie viel User das eigentlich machen?
    - Lösung wäre, die Navi im Noscript-Tag nochmal nachzubilden, ist aber aufwändig …
    - Barrierefrei ist es auf jeden Fall nicht

  4. Trollblogger am 19. März 2007 um 09:59

    Es ist nicht nur nicht barrierefrei, es ist nicht sehr “useable”.

    Aber das interessiert scheinbar nur wenige. Das Netz ist voller wunderschöner Seiten guter Designer, die aber keine Webdesigner sind.

    Da zerböseln die Seiten beim Schriftvergrößern oder funktionieren nicht, weil das JS deaktiviert ist, was einem einen Haufen Ärger beim Surfer erspart.

    Hauptsache was für’s Auge.

  5. Pedrito am 19. März 2007 um 10:34

    Ist doch auf einer mit serverseitigen Scripten erzeugten Seite je nach Task einfach, solche Funktionalitäten auch JS-unabhängig nachzubauen, per DOM wird einfach der dynamische Link gleicheseite.asp?view=2 entfernt, da braucht es nicht mal noscript.
    Allerdings gibt es nur selten die Notwendigkeit, Tabs auf einer handelsüblichen Seite einzusetzen, sowas ist mehr fürs Backend geignet.
    Auf Webseiten unterscheide ich da strikt zwischen Spielerei und Notwendigkeit. Ist es eine Spielerei wie eine Umfrage, bei der man auf 1-3% Fanatiker verzichten kann, wird sie ganz einfach für diese gar nicht erst auf visible gesetzt. Alle anderen Funktionalitäten müssen natürlich auf jeden Fall zugänglich sein.

    mfg
    Peter

  6. Christoph am 19. März 2007 um 17:29

    Ihr habt euch aber schonmal die Scripts angeschaut, oder?! Die meisten sind so gebaut, dass sie auch ohne JS ganz sauber funktionieren…

  7. Carsten am 19. März 2007 um 19:13

    Allerdings gibt es nur selten die Notwendigkeit, Tabs auf einer handelsüblichen Seite einzusetzen, sowas ist mehr fürs Backend geignet.

    Tabs werden leider nur zu häufig als Ersatz für ein Navigationsmenu genommen. Aber als Spielerei würde ich Tabs jetzt nicht bezeichnen wollen. Im Gegenteil: immer wieder findet man heraus, daß gerade Tabs häufig Neugierde beim Betrachter hervorrufen – und die braucht man, will man ihn in die Tiefe der Seite locken. Ob dazu Tabs notwendig sind, ist eine andere Frage.

  8. [...] Dr. Web gibt es heute mal wieder eine gute Zusammenstellung zu finden. Thema diesmal “Tab Interface [...]

  9. Niels am 19. März 2007 um 21:13

    Ich hab es schon mal an andere Stelle erwähnt:
    Ich denke, dies ist eine Seite VON Profis FÜR Profis!
    Das ständige Gejammere von wegen deaktiviertem JavaScript kann man sich mithin langsam sparen. Die Tatsache ist jedem bekannt, der auch nur halbwegs mit der Materie vertraut ist. Konstruktive Kritik gern, aber sowas ist nun wirklich langweilig. Wichtig machen kann man sich damit nicht!
    Weiterhin hat niemand verlangt, das nun jeder überall alles benutzen soll, was hier vorgestellt wird. Aber kommt mal etwas weg von der Idee der immer und überall und für jeden zugänglichen Website hin zur Webapplikation, gern in einem abgeschlossenen Bereich / Intranet. Oder das schon erwähnte Backend, etwa in einem CMS. Dort ist es für viele Redakteure /Bearbeiter w.e. auf jeden Fall ein Segen, wenn er nicht bei jedem Klick alles reloaden muss und zügiger arbeiten kann. Zeit ist auch hier Geld. Und man sollte abwägen, ob die große Mehrheit der potentiellen Benutzer da wirklich auf Barrierefreiheit angewiesen ist. Ganz davon abgesehen schliesst sich das nicht unbedingt gegenseitig aus…

  10. Ledzep am 20. März 2007 um 08:17

    @Christoph:
    Schon, siehe z.B.
    - Javascript Tabs vom Stilbüro
    - JavaScript Tabifier
    - Yahoo TabView

    @Carsten:
    Nix für ungut, aber die Schärfe Deines Beitrages find ich eigenartig.
    Sich bei diesem Thema über´s mokieren mokieren ist ja selbst schon eine Standartreaktion und vielleicht nicht so professionell wie Du meinst – wenn Du Deine Webadresse angegeben hättest, hätten wir uns von Deiner Professionalität überzeugen können.

    Ich find die Diskussion fruchtbar und nicht als Kritik: Thema Backend, Trennung von Wichtigem (Navigation) und “Spielerei” usw. – alles hilft bei der Einwertung und nicht Abwertung der vorgestellten Lösungen.

  11. Pedrito am 20. März 2007 um 09:50

    @Niels,
    keiner behauptet, dass ein CMS zugänglich sein muss, schnelle Reaktionen ohne Reloads überwiegen hier auf jeden Fall alles. Nicht zu vergessen: wie soll man ein CMS überhaupt zugänglich machen? Wenn die Core-Funktion, der Editor nicht zugänglich sein kann, da Formatierungen nur mit visueller Hilfe machbar sind, kann man auch den Rest vergessen, wo es mit ein wenig Mühe noch möglich wäre.
    Ich lasse mich da natürlich eines besseren belehren, da ich gerade jetzt noch in der Phase bin, wo ich mein neues CMS noch rumreissen kann, da Accessibility in einem CMS sicher eine Marktlücke und ein starkes Marketing-Argument wäre (der Output ist es so oder so schon).
    Vieleicht könnte man da irgend was mit Word-Dokumenten machen, die man in den Editor reinkopieren kann, wobei ein sehr starker HTML-Filter wirken müsste, um das CMS damit nicht zu verseuchen.

    mfG
    Peter

  12. [...] Tab Interface Scripts | Dr. Web Weblog »Nicht Menüleisten, sondern Contentboxen werden so gemacht« (tags: webdesign praktisches) [...]

  13. Florian am 21. März 2007 um 08:07

    Eine sehr schöne Tab-Variante hat auch Stu Nichols ausschließlich mit CSS zusammen gebaut.

  14. links for 2007-03-22 | Patrick Kempf am 22. März 2007 um 01:22

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  19. dr scripts am 9. Juli 2008 um 07:08

    [...] [...]

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