Sweetcron – Selfhosted Lifestream-Blog
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Lifestream-Services wie FriendFeed oder Lifestream.fm erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und die Verknüpfung mit dem eigenen Blog oder auch das Selfhosting eines Lifestreams ist für alle, die sich nicht zusätzlichen Plattformen anschließen wollen, immer interessanter geworden. Hier kommt nun Sweetcron ins Spiel. Der Entwickler Yongfook (seine Website stellt die erste Demo von Sweetcron dar.) hat sich an die Arbeit gemacht und eine Software entwickelt, die genau diese Aufgabe übernimmt.
Funktionsumfang
Sweetcron bildet nicht nur mit einfachsten Möglichkeiten einen umfangreichen Lifestream, sondern lässt sich auch um einfache Blogartikel ergänzen, sodass Lifestream-orientierte Nutzer hier eine gute Alternative zu Wordpress finden könnten. Importieren lassen sich Feeds aus so ziemlich allen Quellen ohne größeren Aufwand, die Grundlage hierfür bilden Plugins, welche für jeden Feed einzeln angelegt und manipuliert werden können. On Flickr, YouTube, Twitter oder ein noch frischer Dienst, alles lässt sich einbinden.
Eine Kommentarfunktion bringt Sweetcron allerdings nicht mit. Wer eben diese vermisst, kann über ein disqus-Plugin nachrüsten.
Voraussetzungen und Codebasis
Wer Sweetcron auf dem eigenen Webspace nutzen will, muss sowohl MySQL 4.1 als auch PHP 5 zur Verfügung haben. Optional bleibt die Möglichkeit von Cronjobs, welche sich zumal auch über dritte Anbieter, wie cronjob.de einrichten lassen. Wem die Aktualisierung im 30-Minuten-Turnus ausreicht, der kann den eingebauten Pseudocron nutzen, der lediglich bei einem Nutzer im Turnus mal die Ladezeit erhöht. Die Codebasis von Sweetcron setzt auf die Frameworks CodeIgniter und JQuery sowie den FeedParser SimplePie. Geschwindigkeit und Leichtigkeit sind damit inbegriffen.
Backend & Frontend
Für das Frontend bestehen bisher nur zwei verschiedene Themes, zum einen das Defaulttheme, welches dem auf der Seite des Entwicklers sehr ähnlich ist und ein Sandbox-Theme um Designern die Entwicklung von der Basis her zu ermöglichen. Das Backend stellt sich zwar als minimalistisch heraus, erfüllt aber damit genau seinen Zweck. Denn die Verwaltung von eingebundenen Feeds benötigt eben nicht viele Features. Einzig beim Verfassen von Blogeinträgen vermisst mancher sicherlich die vielen bunten Buttons anderer Systeme. Vorgesehen sind nur reine (X)Html-Tags und zumindest die Kurznotation Markdown steht zur Verfügung.
Entwicklungsstand
Sweetcron ist noch im Beta-Stadium und benötigt wohl auch noch einiges an Zeit bis die Grundlagen stabil funktionieren. So ignoriert beispielsweise das Installationsskript bisher noch DB-Präfixe und könnte noch ein wenig einfacher sein. Insgesamt benötigt der Nutzer zur Installation aber nur wenige Kenntnisse und jene ist innerhalb von wenigen Minuten zu bewältigen. Und für alle Entwickler: Sweetcron ist Open Source, also auch eine gute Basis für eigene Entwicklungen.
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11 Kommentare zu “Sweetcron – Selfhosted Lifestream-Blog”
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klingt interessant, sollte auf jeden Fall mal ausprobiert werden
offtopic
Wie kommen eigentlich die Avatarbildchen in die Kommentare? Ich konnte hier unter Dr. Web keine Erklärung finden.
Danke für ein Feedback.
Ah. Ich bin fündig geworden. Gravatar.
Nur komisch das ich bei Dr. Web dazu nichts finden konnte.
Ich wäre jetzt auch nciht davon ausgegangen, aber ich sicherlich auch mal einen Artikel wert.
habe ich übersehen, sorry. ja, artikel kommt. gute idee!
Ich hab mir das Projekt mal näher angeschaut. Das Projekt ist zwar Open Source aber keineswegs eine gute Basis für Eigenentwicklungen. Immerhin steht es unter der GPL, die jegliche Modifikation am Quelltext verbietet
@azngeek
Die GPL erlaubt ausdrücklich eigene Modifikationen am Quelltext. Nur gibt es die Bedingung, dass, wenn du dein Programm weitergibst, dem anderen auf Nachfrage den Quelltext in die Hand drücken musst. Wie Open-Sourcer sollte es noch gehen.
Leider wird Sweetcron wie es mir scheint nicht weiter entwickelt. Der letzte Code Checkin war am Dec 21, 2008
http://code.google.com/p/sweet