iOS for Creative Professionals

Serie: Markdown-Editoren für das iPad – Elements und Writing Kit (2/3)

18. Januar 2013
von

Im Rahmen unserer Reihe “iOS for Creative Professionals” befassen wir uns mit verschiedenen Markdown-Editoren für das Tablet aus Cupertino. Während es in der Windows- und auch in der Android-Welt erstaunlich wenige Markdown-Editoren gibt, ist das Apple-Universum gut bestückt mit einer ganzen Reihe dieser Tools. Die Platzhirsche der Mac-Plattform stehen auch für das iPad zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es einige iOS-exklusive, nicht minder interessante Vertreter. Ich habe sie mir näher angesehen. Im ersten Teil unserer Serie befassten wir uns mit Byword und dem iA Writer. Heute stelle ich Ihnen Elements und Writing Kit vor…

Elements: Optimierter Workflow für Markdown-Enthusiasten

Elements hat vermutlich kaum einer auf dem Radar. Während sich Byword und iA Writer schon wegen ihrer Vormachtstellung auf dem Mac OS eines hohen Bekanntheitsgrades erfreuen, ist Elements eher ein Außenseiter im Markdown-Reigen. Dabei ist die App ein ernsthafter Wettbewerber.

Anders als Byword und iA Writer startet Elements mit der Dateiauswahl und kann lediglich mit der Dropbox synchronisieren. Dabei wird ein konkreter Ordner vorgegeben. Neue können angelegt werden. Die Sortierung der Dateien in der Auswahlansicht ist anpassbar, ein Standardsuffix kann vorgegeben werden.

Im Editorfenster unterscheidet sich Elements durch ausgeprägte Möglichkeiten, selbiges zu konfigurieren, was Schriftart, -größe, Schrift, Textbreite, Theme, sowie die Möglichkeiten der Rechtschreibkorrektur betrifft. Hier schlägt Elements die beiden bekannteren Vertreter.

Tastaturerweiterungen gibt es keine. Elements verlässt sich voll auf den iOS-Standard, inklusive der schwachen Zeichennavigation in der Nähe des Tastaturfeldes. Diese Schwäche hatte ich schon bei Byword bemängelt.

Die über ein Sternsymbol oben rechts in der dauerhaft sichtbaren Top-Bar erreichbare Preview ist die einzige im Testfeld, die den Namen verdient. Aus der Preview heraus kann direkt das HTML in die Zwischenablage exportiert werden. Ein (für mich wenig sinnvoll erscheinender) Notizblock soll spontane Notizen und Ideen aufnehmen. Warum nicht…

Die übrige Funktionalität ist Standard. Export ist als HTML und PDF vorgesehen. RTF steht nicht zur Verfügung. Gedruckt werden kann wie in den übrigen Vertretern auch. Eine manuelle Speichermöglichkeit ist nur auf den ersten Blick nicht vorgesehen. Zieht man jedoch den Text über den unteren oder oberen Rand hinaus, erscheint die Synchronisationsanimation, die man aus dem iOS ansonsten bereits kennt.

Elements kommt aus dem Hause Second Gear und liegt mit 4,49 Euro (iTunes-Link) als Universal-App oberhalb der Preise der Wettbewerber Byword und iA Writer, aber auf Augenhöhe mit dem folgenden Writing Kit.

Blättern Sie weiter zum Test von Writing Kit >>

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