Opera

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Opera hat sich längst als die Nummer drei auf dem Browsermarkt hinter Microsofts Internet Exporer und Firefox durchgesetzt. Lohnt sich Opera als Ersatz für andere Produkte und worauf müssen Webdesigner achten?

Operas Beliebtheit gründete sich lange Zeit auf die Schnelligkeit und die Einfachheit des Produkts. Doch von dieser Strategie haben sich die Norweger mittlerweile verabschiedet. Heute überzeugt Opera vor allem durch frische Ideen und eine ausgefeilte Bedienung.

Die schick gestaltete Optik fällt als erstes ins Auge. Wasserfarbene Buttons, die bei Berührung einen beschreibenden Text einblenden und auch farblich reagieren. Über ein Menü können die Farben rasch angepasst werden, dazu gibt es die schon aus früheren Versionen bekannten Skins; inzwischen weit mehr als Hundert, je nach persönlichem Geschmack.

Die Evolution einer Oberfläche:

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Opera 9 Beta

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Opera 8

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Opera 7

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Opera 6

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Opera 5

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Opera 4


Opera 1996 – die erste Demo in Norwegischer Sprache


Opera als “MultiTorg Opera” 1995 bei Telenor

Die gesamte Bedienung des Browser konzentriert sich links oben. So behält man prima die Übersicht und wählt Optionen rasch aus. Die Statusleiste wird nach vollendetem Laden ausgeblendet.

Operas Fähigkeiten in Sachen HTML 4 und CSS 2 sind ausgereift. Hier hat sich im Vergleich zu früheren Versionen nicht viel getan. Darstellungsprobleme mit Webseite sind nur bei fehlerhafter Codierung zu befürchten. Fortschritte will man vor allem bei Javascript und DOM (für DHTML) erzielt haben. Opera kann locker mit der Konkurrenz mithalten. Davon angesehen ist Opera in der Lage auch WAP Seiten darzustellen und zeigt per Knopfdruck (F11) wie eine Webseite in einem PDA aussehen würde.

Opera weiß mit mehreren Stylesheets umzugehen. Dem Benutzer stehen diese per Auswahlmenü zur Verfügung. Dazu bringt die Software von Haus eigene Styles mit. Und zwar für ganz verschiedene Zwecke. Dazu gehören ein Schwarzweiß-Schema, eine Negativansicht, eine Seitenansicht ohne Tabellen oder eine Textbrowser Variante. Ein User-CSS kann ebenfalls verwendet werden.

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Viele Stylesheets zur Auswahl

Per Doppelklick wird zu einem markierten Wort das Kontextmenü aufgerufen. Damit steht einem augenblicklich eine vielfältige Suchfunktion (16 Suchmöglichkeiten), eine Nachschlagewerk und eine Übersetzung zur Verfügung. Letztere, geliefert von Lycos, versagte allerdings ihren Dienst.

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Kontextmenü für den markierten Begriff

Opera ist ein angenehm zu bedienendes Produkt, kluge Features machen den Surf-Alltag erträglicher, man spart Zeit – auch deshalb, weil das Rendering, also die Darstellung der Seiten im Browser, immer noch eine der schnellsten überhaupt ist. Opera ist seit der Version 8.5. Freeware ohne die früher übliche Einblendung von Anzeigen.

Opera ist für verschiedene Sprachen und Betriebssysteme verfügbar.

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Über Sven Lennartz

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Geschäftsführer der Smashing Media GmbH.

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