Apple

Noch besteht Hoffnung für iOS 7: Konzepte, von denen Jony Ive sich dringend inspirieren lassen sollte

13. Juni 2013
von

Flach und sehr, sehr bunt ist das neue iOS 7 von Apple ausgefallen – und eher ausfallend sind die Meinungen dazu: “Love it or leave it” scheint da die einzige Option zu sein. Doch noch ist es eine Beta-Version und zahlreiche Konzepte zeigen, wie es ähnlich, aber auch ganz anders gehen könnte; vor allem aber schöner: Wir haben die wichtigsten Beispiele für Sie gesammelt.

iPhone Flat UI Concept

Designer: Anton Kovalev
Beschreibung: Im Flat-Stil, doch mit weitaus dezenteren Farben

ios1

© Anton Kovalev

iOS 7 Concept design

Designer: Denes Farkas
Beschreibung: Cleaner, minimalistischer, reduziert auf wenige Farben

ios2

© Denes Farkas

IOS 7 Lockscreen Concept

Designer: Alexis Jossart
Beschreibung: Nur ein Konzept eines Lockscreens, doch inspirierend für eine dezente iOS-Version

ios3

© Alexis Jossart

iOS 7 icons

Designer: Sameer Ahmed
Beschreibung: Neugestaltung auf Basis des aktuellen Apple-Entwurfes.

ios4

© Sameer Ahmed

iOS 7: Just a concept

Designer: Peyman Eskandari
Beschreibung: Login-Screen, mit kreisförmigen Elementen

ios5

© Peyman Eskandari

iOS 7 Concept

Designer: Luca Abelardo
Beschreibung: Konzept mit einem radikal neuen Homescreen

ios6

© Luca Abelardo

Flat iPhone Concept

Designer: André Wyatt
Beschreibung: Flat, minimalistisch und gut

ios7

© André Wyatt

Icons iOS Flat design

Designer: Mohamed Kerroudj
Beschreibung: Flat-Design mit Glanzeffekt

ios8

© Mohamed Kerroudj

Flat iOS icons concept

Designer: Tom Arrowsmith
Beschreibung: Reduziertes 3D-Design

ios9

© Tom Arrowsmith

IOS7 Concept MCASE

Designer: Alexis Jossart
Beschreibung: Flacher und mit dezenten Verläufen

ios10

© Alexis Jossart

Stunning concept of iOS 7

Designer: Simply Zesty
Beschreibung: Widget-Center und Lockscreen, flacher und Verläufe

ios11

© Simply Zesty

Weather App Minimal Concept

Designer: Sanja Veljanoska
Beschreibung: Minimalistische Oberfläche für die Wetter-App

ios12

© Sanja Veljanoska

iOS 7 – Concept

Designer: Mads Bengtsson
Beschreibung: Runde Formen, Texturen und Social-Komponenten

ios13

© Mads Bengtsson

Interactive iPhone 5S & iOS7 Concept

Designer: recombu
Beschreibung: Interaktive iOS-Demo

ios14

© recombu

iOS 7 Concept

Designer: Moin Ahmad
Beschreibung: 2D, mit 3D-Touch

ios15

© Moin Ahmad

iOS 7: Redesigned Icons Free

Designer: Tim Degner
Beschreibung:

ios16

© Tim Degner

iOS 7 Mockup

Designer: Sam Waterbury
Beschreibung: 3D und Windows ähnlich

ios17

© Sam Waterbury

iOS 7 concept

Designer: Apfelpage
Beschreibung: Mix aus alten Formen und minimalistischen Ergänzungen

ios19

© Apfelpage

Re-imagining iOS

Designer: Tom Arrowsmith
Beschreibung: Variante der älteren Version

ios18

© Tom Arrowsmith

Baidu voice assistant concept design

Designer: Sky
Beschreibung: Voice-Assistent mit 2D-Feeling

ios20

© Sky

Und wer jetzt immer noch von Jony Ive überzeugt ist, der schaut sich Jony Ive Redesigns Things an, um die Kritik an Apples Variante zu verstehen.

(dpe)

Dirk Metzmacher ist der Herausgegeber des Photoshop-Weblogs, sowie Fachjournalist und Photoshop-Profi, dessen Tutorials seit über 12 Jahren Leser von Fachpublikationen wie Galileo Press, DigitalPhoto, Dr.Web, Print24, PSD-Tutorials oder Noupe von den Grundlagen zum Thema Photoshop bis hin zu professionellen Arbeitsweisen begleitet haben. Sein Twitter-Account und seine Facebookseite.

Tags: , , , , ,

11 Kommentare zu „Noch besteht Hoffnung für iOS 7: Konzepte, von denen Jony Ive sich dringend inspirieren lassen sollte
  1. [...] frisch und aktuell im Dr.Web-Magazin erschienen: Noch besteht Hoffnung für iOS 7: Konzepte, von denen Jony Ive sich dringend inspirieren lassen …. Das neue iOS liebt man oder hasst man… dazwischen gibt es nicht viel. Hier gibt es Beispiele [...]

  2. ati am 13. Juni 2013 um 09:34

    Grauenhaft. Das Android 2.3 meines Xperia sieht dagegen elegant aus.

  3. Urs Hochstrasser am 13. Juni 2013 um 09:53

    Immer diese Oberflächlichkeit :-)
    Wer hätte gedacht, wie konservativ doch manche Leute sind, die sich für progressive Designer halten. Einige der hier gezeigten Vorschläge sind doch arg barock…

    Wenn’s aus einem Guss sein soll, muss einer das Sagen haben. Design ist keine Demokratie, und schon gar nicht Selbstzweck.

  4. Filip am 13. Juni 2013 um 10:42

    Oh je… Wie jetzt alle meinen sie müssen irgendwelche gut gemeinten „Konzepte“ mal eben schnell raus schießen, furchtbar!
    Das Gegenteil von gut ist gut gemeint — und diese Vorschläge sind alle nur gut gemeint. Sie beziehen sich alle auf bereits bekannte Elemente bzw. Styles welche zwar grundsätzlich nicht schlecht sind, aber nichts neues darstellen. Und das ist der Punkt, Apple will nicht aussehen wie alle anderen oder irgendetwas umsetzen was gerade en vogue ist. Apple will selbst definieren und selbst weiter entwickeln. Die Icons sind bunt und farbig weil sie positiv sind und etwas ausdrücken sollen — etwas neues!
    Möglicherweise wird Apple auch wieder ein kleines Stück zurück rudern, auch OK, vielleicht wollte man auch erst mal Reaktionen abwarten. Aber hinter so einem radikalen Neudesign steckt gewaltige Entwicklung was anscheinend sehr viele nicht begreifen (oder erst mal nicht begreifen können).
    Auch mir gefällt nicht jedes Icon; Jedoch ist dies der nächste Schritt in der Entwicklung des Flat-Designs, ich nenne es mal High-Res-Flat. Das Safari und das Settings Icon z.B. ist so fein und filigran gestaltet weil es eben funktioniert. Kombiniert mit dem sehr hoch auflösenden iPhone Display ergibt das eine neue, noch nicht da gewesene, perfekte user experience. Ich bin mir sehr sicher dass dieser neue Stil bald angenommen wird und dadurch weiterführende Trends entstehen werden.

    • bob am 24. Juni 2013 um 12:41

      Dieser Aussage kann ich leider nicht zustimmen. Man darf nicht vergessen das ein Smartphone kein Designwettbewerb ist. Es ist ein Gegenstand den man täglich benutzt und ein gutes Design sollte die Funktionalität des Produkts unterstützen (form follows function). Dieses IOS 7 Konzept kommt bei den Japanern bestimmt sehr gut an :) Design, Inovation etc. sind wichtige Faktoren bei der Entwicklung eines Produkts und bis jetzt hat das Apple großartig gelöst aber leider nicht mit Ios 7. Knallige Bonbon-Farben lassen bestimmt das Herz jedes 8 jährigen Schulmädchen höher schlagen aber nicht unbedingt das eines Geschäftsmanns. Für mich sieht das Konzept eher nach einer schlecht kopierten chinesischen Ios 7 Version aus. Klar wurde ein Raster definiert, die Frage ist wie man es benutzt. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Stärken eines Produktdesigners nicht unbedingt beim Grafik-Design liegen, damit wurden meine Erfahrungen mal wieder bestätigt. Es gibt natürlich Ausnahmen, wie immer im Leben! Diese transluzente Optik mit den diffusen GRAU-BUNTEN-MATSCH-ICONS im Hintergrund, wenn das control center aufgerufen wird löst bei mir leider keine Emotionen aus und wenn dann nur negative. Das Smartphone soll mich im täglichen Leben entlasten und nicht belasten. Knallige Farben mit schrecklichen chromatischen Verläufen, schlechter Kontrast und eine schlecht lesbare Typografie sind Mittel um einen neuen Weg zu gehen aber leider in die falsche Richtung. Ein Beispiel für gutes innovatives Design ist der Porsche 911, den es seit 1963 gibt, der heute ganz anders aussieht aber die Formsprache unverändert geblieben ist.

      Schönen Tag,
      Bob

  5. Dirk Metzmacher am 13. Juni 2013 um 11:06

    Man muss ja immer Kontraste setzen… und nach 3D und Skeuomorphismen konnte ja nur Minimalismus kommen, genau wie nach Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band auch The Beatles (also das “Weiße Album”) kommen musste ;-)

    “Apple will selbst definieren und selbst weiter entwickeln.” Richtig und wichtig, aber bis jetzt nun wirklich nicht die Revolution, die wir sonst von Herrn Jobs gewohnt waren…

    • Stefko am 13. Juni 2013 um 13:34

      Nach Sgt. Pepper erschien aber zuerst einmal die Magical Mystery Tour ;-)

      Was das Apple Design angeht muss ich sagen, dass ich es eigentlich ganz hübsch finde. Aber ich bin vor allem mal auf den Übergang gespannt, also wie lange es dauern wird, bis die Nicht-Apple Apps dem neuen Design angepasst sind.

      • Dirk Metzmacher am 13. Juni 2013 um 14:41

        Ja, aber als Doppel-EP, nicht als Album! Habe ich sogar! ;-)

  6. Steeve am 14. Juni 2013 um 13:25

    Also,

    das sind doch Kopien von Android und MSDoof; gibt es keine eigenen kreativen Ideen?

    Ich denk Apple ist aus dem Rennen; sie liefern seit Jahren keine Innovation mehr und sind schon längst überholt. Irgendwann werden Sie einfach überrollt; Symbian ist tot, Blackberry bald auch; dann folgt irgendwann auch IOS.

    Samsung düpiert alle vor! Adios IOS.

    Steeve

    • Filip am 14. Juni 2013 um 17:09

      Genau solch bescheuerte und völlig nutzlose Kommentare hat dieser Blog so gar nicht nötig. Das steht sogar unmittelbar über dem Kommenarfeld.
      Wer Symbian oder Blackberry mit iOS vergleicht, dann noch von „keine Innovation mehr“ in Bezug auf iOS7 spricht und behauptet „Samsung düpiert alle vor!“, na der hat wohl gelinde gesagt einfach überhaupt kein Feingefühl was Entwicklung angeht. Ganz zu schweigen von nichts sagendem Bashing-Blabla wie „das sind doch Kopien von Android und MSDoof“.
      Ist dein Username eigentlich dein echter Name? So wie die URL die du angegeben hast? Fail!

  7. basti1350 am 14. Juni 2013 um 17:34

    Innovation, selbst definiere, sich abgrenzen etc hin oder her, ich bete dafür dass sich dieser Trend nicht durchsetzt. Ich erinnere mich aber auch noch, dass Metro damals stark kritisiert wurde, obwohl es nett anzusehen ist vom Design. Der Flat-Trend hat sich ja auch durchgesetzt (er ist sogar bei Apple angekommen). Aber im Gegensatz dazu kann ich persönlich dem iOS7 Design gar nichts abgewinnen. Vielleicht gehöre ich einfach auch nicht zur Zielgruppe… Ich frag mich, was die Apple Aktionäre davon halten ^^

Ein Kommentar? Schön!

Wir freuen uns immer über Leser, die durch nützliche und konstruktive Beiträge zum Thema eine Diskussion anstoßen oder den Artikel mit weiteren Informationen anreichern. Alle Kommentare werden in diesem Sinne moderiert. Zum Kommentar-Fairplay gehört für uns auch der Einsatz von rel="nofollow". Bitte verwenden Sie zudem als Namen weder eine Domain noch ein spamverdächtiges Wort. Vielen Dank!