Den “NetCaptor” gibt es schon eine Weile, nichts eigentlich Neues also. Inzwischen jenseits der siebten Version darf man ein ausgereiftes Programm erwarten. Der “NetCaptor” ist kein neuer Browser sondern eine Erweiterung des Internet Explorers.
Im Gegensatz zu Neoplanet und Co. geht es hier aber um die Funktionalität, nicht um die vermeintlich bessere Optik. Auffälligster Unterschied ist die Reiterleiste (Tabs).
Genau wie Opera öffnet “NetCaptor” keine neuen Instanzen, alles spielt sich in ein- und demselben Fenster ab. Das ist manchmal praktisch, da zuvor aufgerufene Seiten weiter verfügbar sind, manchmal aber auch von Nachteil. Links, die sich in neuen Fenster öffnen sollen, erscheinen manchmal überhaupt nicht. PopUp-Fenster können per Voreinstellung für bestimmten Sites abgeschaltet werden. Das ist soweit kein Nachteil, der jedoch stellt sich ein, will man Flash-Seiten absurfen. Hier sind neue Fenster an der Tagesordnung, “NetCaptor” neigt dann zum Versagen.

Die bequeme Reiterleiste
Des Browsers neue Kleider verändern fast alles. Schön ist die alphabetisch geordnete Favoritenliste, die durchsucht werden kann. Sogar in der Statusleiste gibt es Veränderungen, der Ladefortschritt wird jetzt nicht mehr mit einem Balken sondern in Prozentwerden angezeigt.

Übersichtliche Bookmarks
“NetCaptor” ist eine Frage des Geschmacks. Dem einen wird die Erweiterung wie eine Offenbarung erscheinen, der Surfspaß erhöht sich, die Arbeitseffektivität nimmt zu. Der andere ist verwirrt durch zahlreiche Änderungen an mehr oder weniger wichtigen Bereichen des Browsers. Auch Programmabstürze gibt es jetzt häufiger.
Testversion weitgehend ohne Einschränkungen – Windows – Download circa 1.5 MB – Englisch




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