MOO Cards sind in. MOO Cards sind schicke Visitenkarten im kleineren Format. Diese lassen sich mit Fotos, Bildern oder auch trendigen Avataren aus den Blogs und Foren umstandslos bedrucken. Web 2.0 als Mode(wort): Wer dazugehören und auffallen will, sollte seine altmodischen Visitenkarten in 86×54 Millimeter gnadenlos in die Ablage “P” befördern. Kärtchen im strengen, langweiligen Design sind out. MOO Cards im einmaligen und kreativen Outfit – das ist Kult.
Buntpapier für Erwachsene
Was tauscht man heutzutage unter Freunden, Kollegen und Gleichgesinnten aus? Richtig, MiniCards von MOO. Diese winzigen Blättchen sind mit 70×28 Millimeter einen Tick kleiner und – darf ich als Mann das Wort überhaupt sagen? – süßer als die ursprünglichen Visitenkarten. Böse Zungen behaupten, People der “neuen Generation” – also all die Nutzer von mySpaces, Flickr, Second Life und Digg – drücken sich gegenseitig nur noch solches Buntpapier in die Hände. Oder legen dies dem ausgehenden eBay-Päckchen bei.

3… 2… 1… meins…
Der eigentliche Unterschied liegt aber nicht an den Abmessungen oder Stärke des Papiers (350g/m2): Die Karte lässt sich im Nu mit einem frei wählbaren Foto oder Avatar-Bild qualitativ hochwertig bedrucken. Und das funktioniert wie folgt: Ein beliebiges Bild im Web hochladen oder eines direkt bei Flickr, facebook und anderen unterstützten Diensten aussuchen. Anschließend wird der Ausschnitt fein und sorgfältig festgelegt, welcher dann logischerweise auf der Karte abgebildet wird. Jetzt nur noch den eigenen Namen, gewünschte Kontaktdaten – gerne inklusive der Blog-URL – eingeben, ein paar Details ankreuzen und fertig ist die persönliche MOO-Karte. Zusammengefasst: Die Visitenkarten von MOO lassen sich wunschgemäß anpassen und mit unterschiedlichsten Motiven und
Informationen bestücken.
Kosten
Stinknormale Visitenkarten fertigt heutzutage jede Druckerei um die Ecke für ein paar Euro an. Ganze 100 MOO MiniCards, in einer schicken Dose verpackt und geliefert, kosten $19,99. Für Besteller aus Europa sind es lohnenswerte €14,99. Wenn das kein Schnäppchen für soviel Spielraum bei der Gestaltung ist.
Zugabe
Speziell für MOO-Fans hat Flickr einen Photo Pool eingerichtet: Dort, aber auch im MOO Blog selbst, werden unzählige Fotos von eigen gestylten MiniCards eingestellt – allein zur Anregung oder einfach so zum Staunen lohnt sich der Blick hinein. Wo wir grad bei vielen Fotos sind: Werden bei der Gestaltung der MOO Cards gleichzeitig mehrere Illustrationen ausgewählt, so wird jedes Kärtchen mit jeweils fortlaufender Abbildung bedruckt. Sachen gibt’s…
Erfahrung
Das Zusammenstellen der Karten verlief vom Upload des Bildes bis zur Eingabe der Daten wie geschmiert. Ebenfalls keine Aussetzer oder Störungen bei der Kommunikation mit der Flickr-Datenbank. Der Bestellpfad ist informativ und verständlich bebildert. Das Resultat war ausgesprochen edel und so kam auch das Fingerspitzengefühl ganz auf seine Kosten. ™
Material zum Artikel:
- Moo MiniCard Tutorial – with template
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