Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle die beiden Lösungen Dropbox und Teamdrive betrachtet. Heute soll es um das Microsoft-Produkt “Live Mesh” sowie um das ausschließlich für die Windows-Welt bereitstehende “Syncplicity” gehen. Gerade Live Mesh ist auf den ersten Blick interessant, bietet es doch 5 GB kostenlosen Storagespace an. Aber, Platz ist nicht alles…
Microsoft Live Mesh
Microsofts Vorstellung von Live Mesh ist primär die, dass es sich um ein Produkt zur geräteübergreifenden Synchronisation handeln soll. Das Thema Onlinebackup hängt eher zufällig mit dran, weil es eben neben der Peer To Peer-Kommunikation, die Mesh nutzt, um Daten auf verschiedenen Geräten synchron zu halten, auch noch einen so genannten Live Desktop gibt.
Dieser Live Desktop wird per Internet Explorer bedient und bietet Zugriff auf die synchronisierten Ordner und Dateien in the cloud. Und nur dieser Live Desktop ist vom 5 GB Limit betroffen. Installierte Clients können beliebig große Datenmengen untereinander syncen, alles über 5 GB wird bloß nicht mehr im Web repliziert, ist also per Live Desktop nicht zugänglich.
So ist es konsequent, dass man in den Synchronisationsoptionen jedes Ordners festlegen kann, ob man ihn überhaupt mit dem Live Desktop abgleichen will oder diesen Weg gar nicht vorsieht. Einschränkend muss zweierlei gesagt werden:
- Macs können derzeit nur mit dem Umweg über den Live Desktop mit Windows-PCs synchronisiert werden. Peer To Peer ist noch nicht möglich. Überdies befindet sich der Client für Macs in der Technology Preview Phase, einen Client für mobile Geräte (Smartphones, Handys) gibt es derzeit überhaupt nicht. Ausnahme: Smartphones mit Windows Mobile 6 oder neuer.
- Windows-PCs synchonisieren nur, wenn sie gleichzeitig online sind. Das wird nicht für jeden Anwendungsfall die richtige Lösung sein können. Ich zum Beispiel habe meine Geräte nie gleichzeitig an.
Derzeit gibt es übrigens über den kostenlosen 5 GB-Plan hinaus kein Geschäftsmodell und die gesamte Software steht ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung. All das vorweg geschickt, lassen Sie uns nun einen Blick auf Live Mesh im Betrieb werfen.
Um Live Mesh nutzen zu können, benötigen Sie eine Windows Live ID, die sie als gestandener Vista-Nutzer wahrscheinlich ohnehin schon haben, weil nahezu alle Windows-Dienste außerhalb des eigenen Gerätes eine solche voraussetzen. Außerdem läuft Mesh nachhaltig ausschließlich auf dem Internet Explorer vernünftig. Sie ersparen sich Ärger, wenn Sie das von Anfang an akzeptieren und es gar nicht erst anders versuchen.
Haben Sie sich also unter Mesh.com mit dieser ID angemeldet, erhalten Sie eine optisch elegante Darstellung des geplanten Endausbauzustandes des Dienstes. Sie sehen einen PC, einen Mac, ein Smartphone und den Live Desktop in trauter Gemeinschaft.

Starten Sie nun, indem Sie per “Add Device” den Download des für Ihren Computer erforderlichen Clients starten.

Der Client ist lediglich rund 1,5 MB groß, dabei aber durchaus zeitraubend in der Installation. Auf meinem Gerät dauerte der Vorgang über 10 Minuten und war mit mehrmaligem automatischen Um- und Zurückschalten in den Vista-Basic-Modus verbunden.

Nach erfolgreicher Installation steht der Client zum Login bereit und nistet sich danach in der Taskleiste ein.

Ein einfacher Klick auf das Icon fördert ein Popup-Fenster zutage, in welchem man die wesentlichen Einstellungen vornehmen kann und in welchem man auch über den Zustand der Synchronisation unterrichtet wird.

Allerdings ist man nicht auf diese Vorgehensweise beschränkt, vielmehr nistet sich Mesh in den Explorer ein und stellt seine Funktionen auch per Rechtsklick bereit. So lassen sich auf bequeme Art und Weise Ordner zu Mesh hinzufügen.

Ähnlich wie bei Dropbox existiert in Mesh auch ein eigener Ordnerbereich unter dem User-Verzeichnis, der hier “Live Mesh Folders” heißt. Anders als bei Dropbox müssen aber hierin nicht physikalisch die Dateien liegen, vielmehr kann in Mesh jeder Ordner auf den eigenen Festplatten als Mesh-Folder definiert werden. Eine Verknüpfung dorthin legt das System dann unter “Live Mesh Folders” ab. Der Systemordner von Windows sowie Ordner auf Wechsellaufwerken oder aus dem LAN (auch nicht, wenn sie gemappt sind) können indes nicht zu Mesh hinzugefügt werden.
Ist ein Ordner erst einmal zum Mesh-Folder deklariert worden, können per Kontextmenü Mitbearbeiter eingeladen oder bereits eingeladene verwaltet werden.

Leider funktionierte das Einladen weiterer Mitbearbeiter aus meinem System heraus nicht. Der Fehler ist seit Juni bei Microsoft bekannt, eine Lösung wurde aber bislang nicht veröffentlicht. Aus dem Live Desktop heraus ließ sich dann die entsprechende Einladung jedoch problemlos absetzen. Blöd nur, wenn man den Live Desktop im Grunde gar nicht benutzen will.


Der Upload hin zu meinem Live Desktop ging mit meinem Testordner angemessen zügig vonstatten. Probleme traten dabei nicht auf.
Wenig ansprechend zeigt sich dann jedoch der Zugriff per Live Desktop. Dieser ist nicht etwa eine Art Dateimanagementsystem, wie es bei Dropbox der Fall ist. Vielmehr ist er eine Art Explorerfenster im Web. So ist es beispielsweise möglich, über die Nachinstallation eines Plugins Drag and Drop vom PC-Desktop zum Live Desktop zu realisieren. Ganz so, wie man es von lokalen Ordnern her gewohnt ist.

Dateien zurück erhält man lediglich, indem man per Rechtsklick “Save As” wählt und die Datei lokal ablegt. Die vielfältigen Funktionen des Web-Ends von Dropbox sucht man hier vergeblich. Vor allem die Dropbox-Funktion, ganze Ordnerstrukturen als Zip herunter zu laden, vermisse ich an Mesh persönlich schmerzlich.
Ebenfalls wenig zufriedenstellend ist der Umstand, dass sich der Internet Explorer bei intensiver Nutzung des Live Desktop jeweils im Abstand weniger Minuten mit Fehlermeldungen verabschiedet, was ich angesichts der Tatsache, dass beide Produkte von Microsoft sind und Live Mesh seit fast eineinhalb Jahren am Markt ist, gelinde gesagt inakzeptabel finde.
Mac-User können, wie erwähnt, derzeit nur via Live Desktop und nicht Peer To Peer syncen. Außerdem steht Mac-Nutzern der Zugriff auf den Live Desktop nicht zur Verfügung, da dieser den IE voraussetzt.
Im Ergebnis sehe ich keine Vorteile von Mesh gegenüber Dropbox, allerdings gibt es hier auch einige konzeptionelle Unterschiede, weshalb der direkte Vergleich auch nicht recht zulässig ist. Wer die Herangehensweise von Live Mesh an das Thema Synchronisation für richtig hält, ist indes eher ein Kandidat für die bereits vorgestellte Lösung TeamDrive.
Denn genau wie Teamdrive ist auch Mesh bei entsprechender Konfiguration nicht an bestimmte Speicherplatzvolumina gebunden. So betrachtet ist Mesh eher eine Art kontrolliertes Emule für den Geschäftseinsatz und hat als solches mit Sicherheit eine Zukunft. Bei dieser Gelegenheit sei noch angemerkt, dass die gesamte Kommunikation verschlüsselt abläuft.
In meinem Anwendungsszenario kann Mesh keinen Platz finden. Ich lege Wert auf ein voll funktionales Backend online und ich will auch nicht mehrere Geräte gleichzeitig einschalten müssen, damit sie sich untereinander synchronisieren können.
Abschließend und nur der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Live Mesh auch einen Modus namens “Live Remote Desktop” bietet, der es unter Nutzung des RDP-Protokolls ermöglicht, im Mesh befindliche Geräte (natürlich wiederum nur Windows-Computer) fern zu steuern.
Syncplicity
Syncplicity ist ein Dienst, der sich besonders deutlich als Wettbewerber zu Dropbox positioniert. Das fängt schon bei der Preisgestaltung an. Genau wie bei Dropbox gibt es auch bei Syncplicity nur wenig Alternativen.
Entweder Sie entscheiden sich für 2 GB und zahlen nichts oder Sie entscheiden sich für 50 GB und zahlen 99 $ pro Jahr. Den in jüngerer Zeit bei Dropbox hinzu gekommenen “Pro 100 Plan” mit 100 GB Speicherplatz hat Syncplicity indes nicht im Angebot.
Bis vor wenigen Tagen verfügte auch Syncplicity noch über einen Client für den Mac. Dieser wurde jedoch wegen nicht näher benannter technischer Schwierigkeiten vom Markt genommen, so dass sich Syncplicity derzeit Windows Only präsentiert.
Nicht zuletzt aufgrund des Rückzugs des Mac-Clients rumort es in der Syncplicity-Anwenderschaft derzeit kräftig. Teils wird vermutet, dass das Unternehmen nicht über ausreichend Ressourcen verfügt, die Entwicklung adäquat voran zu treiben. Das wäre im Wahrheitsfalle natürlich nicht eben eine Empfehlung für einen Dienst, dem man seine Daten anvertrauen soll.
Auch hier gilt jedoch in dubio pro reo, weshalb wir uns Syncplicity folgend ganz unvoreingenommen ansehen wollen.
Wir rufen die Startseite auf, klicken auf Sign Up und entscheiden uns für den kostenfreien Storageplan mit 2 GB. Dabei nehmen wir durchaus zur Kenntnis, dass bei diesem Plan nicht nur der Speicherplatz begrenzt ist. Vielmehr können auch nur zwei Computer hinzugefügt werden und die Versionsverwaltung vergisst alles, was älter als einen Monat ist.

Erfreulich wenige Daten, nämlich E-Mail, Vor- und Zuname, sowie Passwort reichen zur Eröffnung eines Kontos aus. Dabei bedarf es im Folgenden nicht einmal einer Bestätigung der eingegebenen E-Mail-Adresse mittels des üblichen Aktivierungslinks per Mail. Erstaunlich.
Im nächsten Schritt laden wir den 2 MB kleinen Client herunter und starten die Installation. An dieser Stelle werden sich all diejenigen freuen, die das .Net-Framework bereits auf der Platte hatten, denn ansonsten müsste dieses zeitfressend nachinstalliert werden, da Syncplicity darauf aufsetzt.

Nachdem Sie Ihre Zugangsdaten eingegeben haben, müssen Sie entscheiden, ob Syncplicity die zu überwachenden Ordner selber wählen darf oder ob Sie da nicht vielleicht doch lieber selber Hand anlegen wollen.

Im nächsten Schritt gilt es dann, konkret die zu synchronisierenden Ordner zu wählen. Dabei gibt es anders als in Mesh und Dropbox keine zentrale Sammelstelle in der Ordnerstruktur. Der Überblick über die gewählten Ordner ist nur unter Verwendung des Syncplicity-Clients gegeben.

Zu jedem Ordner lässt sich angeben, ob er synchronisiert werden soll oder ob es lediglich um ein Onlinebackup geht. An dieser Stelle lassen sich auch Mitbearbeiter hinzufügen. Diese können entweder mit Lese- oder mit vollen Schreibrechten ausgestattet werden und erhalten eine E-Mail mit einem Einladungslink.
Anders als in Mesh, wo ohne Live ID nichts läuft, müssen diese Mitbearbeiter keine Syncplicity-User sein und die Installation des Clients ist auch nicht erforderlich. Natürlich kann der Zugriff in diesem Falle nur über das Web erfolgen, aber das mag ja je nach Szenario durchaus ausreichend sein.

Klingt schon ganz gut bis hierhin, wie man nüchtern konstatieren muss. Aber es kommt noch besser, denn Syncplicity ist als einziges bisher vorgestelltes Programm in der Lage, auch gemappte Netzlaufwerke hinzuzufügen. Zunächst hielt ich das für einen sich noch als solchen entpuppenden Bug, während ich diese Zeilen schreibe, sehe ich jedoch, dass Syncplicity tatsächlich die Dateien aus dem Netzlaufwerk hochlädt. Das ist natürlich eine klare Empfehlung wert.

Apropos Dateien aus dem Netzwerk. Spätestens hier stellt sich natürlich die Frage nach der Sicherheit der Datenübertragung. Hierzu gibt Syncplicity die gleichen Standards an wie Dropbox, nämlich SSL und AES-256.
Leider kann auch das in Adobe Flash-Technik umgesetzte Web-Backend von Syncplicity nicht mit demjenigen von Dropbox mithalten, was die Funktionalitäten betrifft. Zwar gibt es einen eigermaßen intuitiven Umgang mit den abgelegten Dokumenten, Downloads gehen jedoch auch hier nur einzeln und Ordnerfunktionalitäten gibt es gar nicht. Immerhin kann man sich bequem die Versionshistorie anzeigen lassen und mit dem Flashuploader ist auch der manuelle Upload mehrerer Dateien, sollte dies mal notwendig sein, unproblematisch möglich.

Nutzer von Google Docs aka Text & Tabellen werden sich ebenfalls freuen, denn Syncplicity ist in der Lage, den gesamten Inhalt Ihres GDocs auf den lokalen PC zu synchronisieren und im Backend gesichert zu halten.
Zu guter Letzt will ich ein Feature, das die Entwickler für große Klasse halten, nicht unterschlagen. So ist es möglich, auf dem lokalen Computer per Rechtsklick auf ein – sagen wir – Foto unter dem Punkt Syncplicity den Task “Edit with Picnik” auszulösen. Gleiches funktioniert bei Texten mit Zoho Word und auch Scribd iPaper ist auf diese Weise ansprechbar.
Ich halte diese Funktion für Unfug, soweit sie den lokalen Computer betrifft. In der Cloud hingegen könnte ich mir vorstellen, dass es mal erforderlich sein könnte, von unterwegs eine kleine Änderung an einem Text vornehmen zu müssen. Wenn dann der Browserzugriff auf mein Syncplicity reicht, um von dort per Zoho Word die geforderten Anpassungen zu erledigen. Das hat schon was…
Wie bei jedem anderen Anbieter stellt sich auch bei Syncplicity die grundlegende Frage nach den Grundlagen dafür, dass man seine Daten ausgerechnet diesem Anbieter überlassen sollte. Was ist, wenn Syncplicity morgen die Pforten schließt? In welcher Weise sorgt Syncplicity selber für das Backup der Daten? Zu diesem Thema gibt es einen langen Beitrag im Unternehmensblog, den ich hier schlicht verlinke. Ich denke, er beantwortet gut und umfänglich alle Fragen, die in dieser Richtung aufkommen können.
Anders als bei reinen Backup-Lösungen bin ich bei Synchronisationsdiensten auch insofern entspannter, als ich stets und ständig alle Daten auf den eigenen Geräten mehrfach repliziert habe. Ich brauche mich gar nicht auf den Anbieter zu verlassen. Sicherlich wäre ein plötzlicher Verlust des Dienstes unschön, Daten wären davon jedoch primär nicht betroffen.
Syncplicity schlussendlich zu bewerten, fällt mir schwer. Die Abwesenheit des Mac-Client betrifft mich persönlich und macht den Dienst schon deshalb für mich unbrauchbar. Anwender, die aber ohnehin nur mit Windows-Systemen arbeiten, werden diese Einschränkung nicht einmal bemerken. Menschen, die Daten aus Netzwerken synchronisieren wollen, kommen um Syncplicity nicht herum. Personen, die häufig per Web-Interface an ihre Dateien müssen, werden wiederum mit Dropbox viel mehr Freude haben.
Einen Blick ist es allemal wert, weshalb ich Ihnen diesen an dieser Stelle wärmstens empfehle… ™
Weitere Beiträge:
- 5 Ideen wie Sie wiederkehrende Arbeitsschritte & Marketingprozesse gewinnbringend im Internet automatisieren! Ein Gastbeitrag von Robert Nabenhauer.
- Wachstum durch Facebook-Gewinnspiele: Wie Sie über Facebook virale Gewinnspiele & eine schnell wachsende Fangemeinde aufbauen
- Wie Sie aufmerksamkeitsstarke Prelaunch-, Launch- und Relaunch-Szenarien aufbauen und dabei Viralität, Spannung & Kaufkraft erzeugen
- Wie Sie waschechte Iphone-Apps mit PhoneGAP entwickeln, um am lukrativen App-Markt mitzumischen
- Wie Sie Ihr Shop-Sortiment so präsentieren, dass der Kunde in Zukunft mehr findet und eher kauft! Ein Gastbeitrag von Nicolas Schmidt-Voigt.
- 11 faszinierende BuddyPress-Plugins, um kostenlos aus WordPress ein soziales Netzwerk zu zaubern
- Die Vorboten einer neuen Internet-Industrie! Ein exklusiver Rückblick & Blick hinter die Kulissen der Clickbank-Exchange 2011 in New York.


Laut dem Blog von Syncplicity gibt es seit dem 02.02.09 einen Beta Client für Mac. Dies nur als zusätzliche Infos.
http://blog.syncplicity.com/2009/02/02/mac-beta/
@Tino: Richtig. Dieser wurde jedoch im Juli wegen nicht näher benannter Schweirigkeiten wieder entfernt. Ich erwähnt es auch im Beitrag, aber hier dennoch noch einmal der Link:
http://blog.syncplicity.com/2009/07/09/mac-client-withdrawal/
Dass der Live Mesh Desktop den IE voraussetzt ist aber nicht mehr als ein Gerücht… Ich habe mit Live Mesh durchaus sehr positive Erfahrungen gemacht, über die ich ausführlich berichtet habe: http://thomas.lippert.it/v4/2008/live-mesh-endlich-auch-in-deutschland/
@Thomas: Das ist kein Gerücht, sondern ausdrückliche Aussage von Microsoft. Und tatsächlich musste ich erst auch aus Mac OS raus und Windows starten, um den Test fortsetzen zu können.
Also ich nutze den Live Mesh Desktop immer unter Firefox und habe noch nie Probleme damit gehabt. Hier ein Screenshot: http://www.thomas.lippert.it/share/mesh.PNG Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass der Media Browser dann nicht funktioniert, weil der auf Silverlight basiert, aber das gibt’s doch auch schon für den Firefox? Wüsste keinen Grund, warum es nur im IE laufen sollte.
@Thomas: Gebe dir recht. Ich nutze ihn auch unter Firefox und es läuft alles wunderbar.
@tino
danke für den tipp! werd ich gleich mal für meinen mac ausprobieren!
@personalberater: Den Mac-Client gibt es nicht mehr! Womit ich es nun zum dritten Male schrieb…
Guter Bericht! Ein wenig unglücklich formuliert finde ich lediglich den Abschnitt “Windows-PCs synchonisieren nur, wenn sie gleichzeitig online sind …”. Die Synchronisation ist ja standardmäßig über den Live Desktop vorgesehen, so daß im Regelfall nicht beide (oder mehrere) Geräte online sein müssen.
btw … Live Mesh funktioniert problemlos mit Firefox (3.5.2), inkl. Mediabrowser. Vielleicht auch nicht ganz unwichtig: Syncplicity-Konten werden nach 60 Tagen Nichtnutzung gelöscht.
@Holger: Sie haben Recht, was die konkrete Formulierung betrifft. Solange man die Synchronisation via Live Desktop nutzt, klappt es auch mit nicht gleichzeitig laufenden Geräten. Will man ohne Live Desktop synchronisieren, stimmt meine Formulierung wieder.
Kennt jemand einen Anbieter, welcher mit der Technologie des “iFolder” (www.ifolder.com) arbeitet?
Dieser iFolder ist gänzlich (=Server+Client) Open Source – es ist also technisch nachvollziehbar, dass Daten nirgends (=auch im RAM eines Servers) unverschlüsselt liegen und es gibt Clients für Win+Linux+Mac. Auch einen Webaccess würde es geben, welcher für die Entschlüsselung den Key stets neu entgegen nimmt und nicht zwingend speichert. Dann allerdings können sich zumindest im RAM des Webaccess-Servers vorübergehend die Daten entschüsselt befinden.
Dieser iFolder wird übriges professionell in Unternehmen (Novell-Klientel) in Intranets verwendet und funktioniert herausragend…
Hallo
Wir nutzen seit bald einem Jahr das mesh um über Bürogrenzen hinaus gemeinsam zu arbeiten.
Ein Meshfolder hat schnell mehr als 5GB und wird anstandslos über die halbe Welt synchronisiert. Die Updategeschwindigkeit ist für unsere Zwecke ausreichend.
Wenn man die 5GB grenze erreicht hat, ist es leider nicht mehr möglich über den Onlinedesktop darauf zuzugreifen. Diese Option gegen Bezahlung anzubieten, wäre ein netter Zug. Einfacher ist es auf jedenfall den PC ins mesh aufzunehmen.
my 2cts. danke ms