Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin setzen mittlerweile mehr als 1,7 Millionen Menschen Notebooks und Laptops für berufliche Zwecke ein. Den ergonomischen Anforderungen der Bildschirmarbeitsverordnung müssen mobile Computer zwar nur dann entsprechen, wenn sie andauernd für die Arbeit genutzt werden: Wird ein tragbarer Rechner nur gelegentlich eingesetzt – etwa bei Kundenbesuchen oder auf Reisen – sind die Arbeits- und Gesundheitsschutzbestimmungen nicht verbindlich.

Ungesund wird die intensive Bildschirmarbeit auf Reisen aber trotzdem schnell: Unter der Überschrift Laptop-Nomaden: Wege aus der Gesundheitsfalle hat der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure deshalb Tipps für Anwender mobiler Computer zusammengetragen. Dass die Geräte “so leicht wie möglich, so groß wie nötig” sein sollen, ist wenig überraschend. Nicht ganz so trivial und schon gar nicht Allgemeingut sind die folgenden Empfehlungen:
- externe Maus, Tastatur und Laptopständer einsetzen,
- auf seitlichen Lichteinfall achten, um Spiegelungen zu vermeiden,
- Sehabstand optimieren,
- Stolperfalle Netzteilkabel beseitigen und vor allem:
- regelmäßige Lockerungsübungen machen.
Hand aufs Herz: Wann haben Sie sich das letzte Mal gedehnt und gelockert, bevor die akuten Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen eingesetzt haben?
Lukas Schlömer
ist ein bekannter Fachautor, der für Dr. Web unter Pseudonym schreibt.




Hmm… wenn ich mein MacBook an irgendeinem Schreibtisch in irgendeinem Büro verwende, dann kann man sich auf sowas einrichten. Aber in den meisten Fällen läßt sich das Optimum nun wirklich nicht erreichen – im Zug, im Cafe, etc. Wer schleppt dahin schon seinen Laptopständer und die externe Tastatur mit und baut sie dann auf. Die Ortsunabhängigkeit ist aber der wesentliche Vorteil der Laptops… Theorie und Wirklichkeit halt
Ich mag einer der wenigen sein – oder gar der einzige, aber das mit den Lockerungsübungen mach’ ich tatsächlich. Nachdem ich monatelang fast chronisch Verspannungen ertragen hatte. Die Verspannungen sind zwar nicht immer zu vermeiden, aber doch auf ein Minimum beschränkt.
Ein Laptop-Ständer mag zwar ergonomisch die Situation verbessern, aber nicht ganz lösen. Aus meiner Sicht sind die meisten Gestelle tendenziell zu wenig hoch (eben, ergonomisch gesehen…).
So bleibt halt doch nichts anderes, als einen Desktop einzurichten – nach Möglichkeit, halt…
Ab und an ein paar Lockerungsübungen sind tatsächlich nicht verkehrt. Ich hatte früher oft einen verspannten Nacken, was wirklich sehr schmerzhaft sein kann. Ein Augenarzt hat mir mal erklärt, dass Verspannungen und Kopfschmerzen oft durch den unnatürlichen Sehabstand bedingt sind. Einfach mal ein paar Minuten in die Weite sehen hilft oft schon. Oder Pause machen. So wie ich jetzt :-)
[...] wäre das sicherlich nicht! (Quelle: Dr. Web) Schlagworte: Krankenkassen, [...]
[...] Dr. Web Weblog gibt es einen netten Artikel über ergonomisches Arbeiten. In der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten [...]
@Carsten: Es ist ja klar die Rede von der regelmäßigen Arbeit, nicht der Tätigkeit auf Reisen. Ich hänge mein Notebook im Büro in die Docking-Station und arbeite mit externem “Allem”, also Monitor (weil einfach besser), Tastatur (weil einfach knackiger im Anschlag) und Maus (wer will schon auf Dauer mit einem Touchpad arbeiten).
Dehnübungen mache ich keine, dafür aber regelmäßig Sport – und da auch mal auf die Rudermaschine.
[...] klauseck wrote an interesting post today onHere’s a quick excerptUngesund wird die intensive Bildschirmarbeit auf Reisen aber trotzdem schnell: Unter der Überschrift Laptop-Nomaden: Wege aus der Gesundheitsfalle hat der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure deshalb Tipps für Anwender mobiler … [...]
[...] Gefunden via drweb.de [...]