Weblogs müssen für die Werbung genutzt werden. Es gibt viel zu viele davon, als dass man die Möglichkeit ungenutzt lassen könnte. Andererseits freut sich der Blogger über Extrataler. So lange es fair bleibt ist alles in Ordnung. Was gar nicht geht, sind bezahlte Inhalte. Genau die aber möchte die neue Geschäftsidee Pay per Post etablieren.
Wer sich anmeldet bekommt Zugriff auf das Netzwerk und kann unter verschiedenen Anbietern wählen, die jeweils einige Dollar pro Posting herausrücken. Es gilt Produkte, Websites oder Dienste zu erwähnen. Schreiben wie der Schnabel gewachsen ist, ist nicht drin. Nach der Veröffentlichung wird erst einmal geprüft! Die derzeitigen Honorare bewegen sich bei schmalen fünf Dollar pro Beitrag. Bleibt die Hoffnung, dass sich diese Art der Prostitution nicht durchsetzen wird. Werbetreibende dürfen nicht über Inhalte bestimmen.

Sven Lennartz
Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Geschäftsführer der Smashing Media GmbH.




[...] lese gerade via Dr. Weblog über PayPerPost: You’ve been writing about Web sites, products, services and companies you love for years and you have yet to benefit from all the sales and traffic you have helped generate. That’s about to change. With PayPerPost™ advertisers are willing to pay you to post on topics. Search through a list of topics, make a blog posting, get your content approved, and get paid. It’s that simple. [...]
Dass die Kohle alles bestimmt und regiert, sollten wir unterdessen ja selber rausgefunden haben. Fast jeder Blogger ist sich nicht zu schade, Werbung im Blog aufzunehmen – was man also nicht für ein paar Fränkli oder Dollars so tut…
Ein gutes Produkt, welches mir auch wirklich gefällt und ich es auch verwende oder zumindest verwenden möchte, ist sicherlich ein Blogeintrag wert. Schade ist nur, wenn man nicht mehr unterscheiden kann, ob es nun Werbung oder die ehrliche und unverfälschte Meinung eines Bloggers ist.
[...] Will heißen: Bei PayPerPost (nur echt als Beta) kann man Blogeinträge kaufen: Briefing reingeben, schreiben lassen, freigeben, schon ist der kleine Buzz unterwegs. Der Blogger bekommt 5 Dollar pro Beitrag, PayPerPost wie jeder gute Zuhälter seinen Anteil fürs Führen des Terminkalenders. Prostitution? Blog-Strich? Vermutlich ganz einfach der nächste logische Schritt in der Blogkommerzialisierung. Auf diesem Heiratsmarkt kommen zwei zusammen, die sich gesucht haben: Nachfrage und Angebot. Buzzer und billige Willige. Aber ich sollte mich nicht über andere mokieren: Wir Deppen buzzen hier ja sogar für lau. [...]
Ich denke, dass sich die Weblogs schon herauskristallisieren werden, deren Meinung durch Bezahlung beeinflusst worden ist. Und dann wird sich die Leserschaft schon automatisch reduzieren.
[...] Robert Basic (”Blog-Strich“) und Sven Lennartz (”Kohle fürs Posting – Bezahltes Bloggen“) warnen daher in Ihren Artikeln vorsorglich alle, die sich versucht fühlen vor der Parallele zur Prostitution. Hier: Freie Meinung gegen Geld. Ich werde den Eindruck nicht los, dass der Altruismus dem Kommerz erliegen wird. Mal sehen … [...]
[...] Laut Dr. Web [...]
[...] Laut Dr. Web kann man nach Anmeldung unter verschiedenen Anbietern wählen, die derzeit bis zu 5 10 Dollar pro Blogbeitrag zahlen. Wenn, ja, wenn der Beitrag Gefallen findet und mindestens 30 Tage online bleibt: Our team will review the content and either approve or deny the post. If it is denied, you will be given a chance to revise and resubmit. Once approved, the clock starts ticking. Your post must remain live on your blog for 30 days. [...]
BOAH IHR NERVT .. die kommentar funktion ist voll sinnlos hier … jeder hans wurst schreibt sich hier in die favoriten liste rein damit er schoen hits bekommt fuer seinen zusammen getragenen muell .. darueber sollte man mal einen artikel shreiben ..
sinnlos blogs: oder ich hab ne gaestebuch wo ich selbe reinschreibe
Pay per Post – Bezahltes Bloggen
Es war zu erwarten, daß es zu solch ein Angebot kommt: PayPerPost, http://www.payperpost.com (absichtlich nicht verlinkt).
Die Idee hinter dem Angebot ist einfach und alt: “Blogger” sollen über spezielle Artikel, Produkt oder Websites schreiben….
Es werden sich sicherlich genügend zusammenfinden, welche dort ihre Berichte schreiben. Ist doch nich anders als überall sonst. Warum die Aufregung?
@California:
Liest du eigentlich vor dem Abschicken nochmal durch was du hier schreibst? Ist Deutsch deine Muttersprache? Was willst du uns eigentlich damit sagen?
[...] Die Alternative zum Unternehmens-Weblog: Man bezahlt einfach einen Blogger, der sich dann wohlwollend über’s neue Produkt auslässt. payperpost.com hat sich genau das zum Geschäftsprinzip gemacht. Der Dienstleister organisiert (vorerst nur englischsprachigen) werbetreibenden Unternehmen Blogger, die bereit sind, über ihre Produkte zu schreiben. Laut Dr. Web gibt es für einen Beitrag derzeit rund 5 Dollar. Medienrauschen fragt daraufhin provokant: Beine breit für 5 Dollar? [...]
6 von 13 posts hier sind doch nur werbung fuer irgendwelche blogs ..
werbung != kommentar
@California:
Ich kenn mich mit Blogs jetzt nicht so aus, aber nennt man sowas nicht Trackbacks, eine ganz normale Vorgehensweise bei Blogs?
[quote]@California:
Ich kenn mich mit Blogs jetzt nicht so aus, aber nennt man sowas nicht Trackbacks, eine ganz normale Vorgehensweise bei Blogs?[/quote]
Spam etc. mhh ja stimmt bei blogs hies das nicht so da hies das Trackbacks (….)
@Californie:
narf?
Wo California Recht hat, hat er Recht. “Blogger” sind ein nerviges Volk. Einer schreibt vom anderen ab und anschließend spammen sie sich mit “Trackbacks” gegenseitig den Kommentarbereich zu.
Aber da die soziale Vereinsamung ebenso voranschreitet, wie die technischen Möglichkeiten, ist der Höhepunkt dieser Seuche namens Blog noch längst nicht erreicht. Dummerweise werden damit auch Suchmaschinen überfrachtet. In diesem Fall hatte ich mal vergessen, meiner Anfrage ein -ebay -blog anzuhängen.
@california:
> werbung != kommentar
dein beitrag != kommentar
grummel… trackbacks wie zu diesem posting sind auch kommentare (nicht immer, aber hier sind sie es). nur stehen sie eben in anderen blogs. so etwas nennt man eine metadiskussion. und sie wäre interessanter, wenn hier zum thema kommentiert würde, statt über allgemeine bloggerische gegebenheiten.
[quote]@california:
> werbung != kommentar[/quote]
[quote]@california:
> werbung != kommentar[/quote]
das ist genau meine Rede. denk mal drüber nach (….)
// beim ersten posten hat e/er/es die hälfte verschluckt, darum der doppel post
Wenn der Sven die Trackbacks nicht in der obigen Kommentarübersicht haben wollte, hätte er das entsprechende Template nicht so gemacht, wie es ist.
Ebenso hat er sich dafür entschieden, Trackbacks haben zu wollen: “Sie können Kommentare hinterlassen oder Trackbacks erstellen.”.
Jetzt mehr oder minder anonym über die Leute zu mosern, die Svens Wunsch nachgekommen sind, halte ich für ziemlich dumm und dreist.
Ich wunder mich ja immer über Leute, die sich in den Kommentaren zu blog postings über Blogger beschweren. Kinners, ihr müsst das nicht lesen …
Pst, Sonya – das nennt man mitunter auch Diskussion. Dient der Meinungsbildung. Angeblich eine Stütze der Demokratie.
Es ging um Blogs allgemein; keinen spezifischen @Sonya
Mein darf nicht immer alles in einen Topf werfen. Meiner Meinung sind Blogs eine gute Idee um verschiedenste Dinge zu veröffentlichen und weiterzugeben …
LG, Andyman
Ich finde das neue Modell gut: Klare Ansage, keine Schleichwerbung. Ich bekomme genau das, was mein Geld wert ist (wieviel bekomme ich denn für 5$/€ an qualifiziertem Webtext?)
Wer sich so gegen kleines Geld Backlinks uns gute Rezensionen verschaffen möchte, prallt mE spätestens gegen die nächste Anpassung des Google-Algorithmus bzw. den gesunden Menschenverstand. Blogger sind nicht blöd und schreiben für Peanuts einen Artikel, der sie als käuflich decouvriert. Leser sind auch nicht doof und wissen, welche Blogs reine Werbeplattformen sind. Und Google ist auch nicht blöd: Wenns auch öfter etwas länger dauert, werden solche Spamversuche ausgehebelt.
Deshalb: Ist doch ein netter Versuch und ein klares Geschäftsmodell.
http://jetzt.sueddeutsche.de/blogstipendium Auch die Süddeutsche ist dabei und nennt das Projekt für unter 35-jährige “Blogstipendium”…
…diese reichen ihren rss-Feed ein…
…und die jetzt.de-Community stimmt ab.
Bin mal gespannt, was dabei rauskommt!
M.
Pay per Post: Geld für einzelne Weblog-Einträge?
Vor ein paar Tagen haben einige deutschsprachige Weblogs auf den Dienst payperpost.com hingewiesen. Bei Telepolis wird gleich die Seele des Bloggers verkauft und bei medienrauschen ist es “nur” Beine für 5 Dollar breit machen. Auch Robert bleibt au…
> Bleibt die Hoffnung, dass sich diese Art der Prostitution nicht durchsetzen wird.
Und das, wo sich doch jetzt schon der größte Teil von Klein-Bloggersdorf bereitwillig an AdWords verhurt …
Moment mal! Wer genau beschwert sich hier? Man würde seine journalistische Seele verkaufen? Ja, korrekt. Aber Dr.Web ist wirklich der allerletzte, der sich darüber beschweren sollte. Liest man nämlich bei pressekonditionen.de das Rabatt-Angebot für Journalisten “Plus-Abo für 44,85 Euro statt 69 Euro. Journalisten, die über Dr. Web PLUS berichten und ein Belegexemplar schicken, bekommen den Zugang für ein Jahr kostenfrei” wird einem schlicht übel. Das ist ja wirklich mehr als peinlich. Hier anklagen und dort selbst korrumpieren. Schade.
Es gibt jetzt auch einen deutschen Anbieter, der bezahlte Forenbeiträge anbietet (http://www.forumstars.com). Insgesamt finde ich das eine gute Idee und man kann sich einfach ein Taschengeld nebenbei verdienen … und für Webmaster ist das doch ein toller Service um Backlinks aufzubauen usw.
Super Idee, jedoch ehe ich Geld für einen Eintrag bezahle, auch wenn es nur 1 Euro ist, muss die Seite wo ich was posten soll mir einen Mehrwert bieten. Und dieser kann nur sein: gute Platzierung bei Google bei einem bestimmten Keyword.
Hallo,
immer mehr Blogger sind mit diesem Thema konfrontiert, und warum geraten eigentlich oft Blogger ins schlecht Licht, wenn es darum geht, Geld für Beiträge anzunehmen!?
Wenn doch ein anderweitiger Webmaster mit einer Internetseite zum selben Ergebnis kommt, nämlich monatliche Einnahmen erzielt, spricht auch keiner darüber.
Ich glaube das liegt alles allein schon an diesem Begriff Probloggen, Payblogging und soweiter.
Tausende US-Blogger träumen von einer Tätigkeit als Blogger und dann dafür noch entlohnt werden, das finden sie mehr als optimal, und manche machen es auch. Die deutschsprachige Szene ist zwar in diesem Segment noch nicht so sehr entwickelt, was auch nicht unbedingt von den Bloggern abhängt, aber auch hierzulande liest man immer mehr bezahlte Rezensionen in den Blogs.
Grüsse Alex…
[...] Blog von Dr.Web [...]
I`am new girl on http://www.drweb.de .Let’s gets acquainted!
My name is Victoria.
Hello. It is test.
Endlich mal etwas das Spaß macht und Geld bringt ;-)