Die Website Shiny Demos des Opera Entwickler Relations Teams ist nicht ganz neu und möglicherweise den meisten unserer Leserinnen und Leser bereits bekannt. So hat sich der oder die ein oder andere in den letzten Monaten bereits an den teils beeindruckenden Demos offener Webstandards erfreut. Was bislang allerdings fehlte, und das ist mit Blick auf offene Webstandards an sich ein No-Go, war der Einblick in die Umsetzung dieser Demos. Das holte Opera kürzlich nach…

Shiny Demos: Startseite der Opera-Website
Shiny Demos jetzt offen als GitHub-Projekt verfügbar
Vor einigen Wochen teilte Bruce Lawson im offiziellen Developer-News-Blog die Verfügbarkeit der Shiny Demos als frei zugängliches GitHub-Projekt mit. Seither kann jeder interessierte Entwickler den Code der diversen Demos einsehen und im Rahmen eigener Forks modifizieren und/oder erweitern.
Vermutlich erwartete sich der Browserhersteller vor allem einen Schub weiterer Demos. Dieser blieb allerdings bislang aus. Natürlich sind die schon verfügbaren Implementationen mindestens einen näheren Blick wert und beinhalten erhebliches Lernpotenzial.
Für die Neulinge im Thema: Die Website Shiny Demos bietet unterschiedlich viele Umsetzungsbeispiele für die HTML5-Elemente Canvas, WebGL, SVG, Audio & Video, Getusermedia und Touch. In weiten Teilen umfasst eine Demo mehrere dieser Elemente, was das Zusammenspiel sehr schön zeigt. Unter Getusermedia kommt vielfach WebRTC mit Zugriff auf die integrierte Webcam zum Einsatz.
Die folgenden Screenshots repräsentieren einen kleinen Querschnitt des Angebots:

Shiny Demos: Flippern mit offenen Webstandards

Shiny Demos: Tastatur mit Sprachausgabe. Videoausgabe ist auch dabei, aber na ja

Shiny Demos: Versperrbarer Blick auf den Strand mit CSS3 und HTML5-Audio

Shiny Demos: Canvas-Umsetzung eines Breakout-Klons

Shiny Demos: Visualisierung der Flüge von Air Berlin via WebGL

Shiny Demos: Farbpalette aus spanischem Bierglass, erfasst per Webcam
Dieter Petereit
ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit fast 30 Jahren in der IT daheim. Seit 2008 schreibt er für Dr. Web, seit 2012 ist er Chefredakteur des Magazins. Man findet ihn auch auf Twitter und Facebook, aktiver ist er allerdings auf Google+.
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