API

Google-Bildersuche mit iPhone-Feeling

23. Juli 2008
von

Wer mithilfe der Google Bildsuche das passende Gesicht zu einem bestimmten Namen sucht, muss sich erfahrungsgemäß durch mehr oder weniger lange Ergebnisseiten hangeln. Bei Facesaerch (mit “ae” – kein Tippfehler) ist das anders: Franz Enzenhofers Portraitsuchmaschine nutzt die Google API und basiert dadurch auch auf den Google-Datenbeständen – sie filtert jedoch gezielt Gesichter heraus und präsentiert sie darüber hinaus in einer ebenso schlichten wie ansprechenden Form.

fs logo foto

Bei der Umsetzung scheint der Anbieter von der Albumansicht seines iPods / iPhones inspiriert worden zu sein: Denn statt in Form von Ergebnislisten werden die Portraits wie bei Apples “Cover flow” am laufenden Band angezeigt:

fs screen foto

Zwischen den einzelnen Bildern kann man mithilfe eines virtuellen ClickWheels hin und herwechseln, indem man die Maus im oder entgegen dem Uhrzeigersinn über das Steuerelement bewegt. Ein Mausklick auf ein randständiges Bild bringt es in den Mittelpunkt. Ein Klick auf die mittlere Person ruft die dazugehörige Originalseite auf. Der Service bringt zwar nicht unbedingt bessere Suchergebnisse zutage – dafür lassen sich die Fundsachen jedoch blitzschnell durchsehen.

Und wer will, kann seine Lieblings-Suchanfragen sogar in Form eines interaktiven Widgets auf der eigenen Website oder im persönlichen Weblog unterbringen.

 foto

Lukas Schlömer

ist ein bekannter Fachautor, der für Dr. Web unter Pseudonym schreibt.

9 Kommentare zu „Google-Bildersuche mit iPhone-Feeling

  1. Lee am 23. Juli 2008 um 09:08

    …da finde ich aber piclens, ein firefox plugin, viel cooler.

  2. Karl am 23. Juli 2008 um 10:14

    Vielleicht ists auch von der Bildersuche beim Nokia N82 inspiriert, die sieht nämlich auch recht ähnlich aus. OK, sich aufs iPhone als Maß aller Dinge zu berufen ist natürlich hipper… :) Kanns nur nicht mehr hören.

  3. Oliver am 23. Juli 2008 um 10:49

    Wie nutzlos, ein Interface zu übernehmen, ohne die physikalischen Eingabemöglichkeiten des Originals zu haben. Mit der Maus ein Halbkreisbewegung durchzuführen ist ja fast das unergonomischste, was man sich ausdenken könnte. Auf Geräten, die zumindest über entsprechend Eingabemöglichkeiten verfügen, läuft das Ganze natürlich nicht. Thema verfehlt.

  4. Franz am 23. Juli 2008 um 12:27

    @oliver

    guck rechts oben, da kann man zum slider wechseln – oder sich durchklicken – oder das mousewheel verwenden – oder auf das ipodlikewheelnav clicken um sich so fortzubewegen

    die seite bietet recht viele nav. möglichkeiten, eine passende wird hoffentlich dabei sein.

  5. Covered by Dr. Web | facesaerch blog am 23. Juli 2008 um 12:45

    [...] Google-Bildersuche mit iPhone-Feeling (23.07.) Wer mithilfe der Google Bildsuche das passende Gesicht zu einem bestimmten Namen sucht, muss sich erfahrungsgemäß durch mehr oder weniger lange Ergebnisseiten hangeln. Bei Facesaerch (mit “ae” – kein Tippfehler) ist das anders: Franz Enzenhofers Portraitsuchmaschine nutzt die Google API und basiert dadurch auch auf den Google-Datenbeständen. Weiterlesen [...]

  6. [...] Google-Bildersuche mit iPhone-Feeling | Suchmaschinen | Dr. Web Weblog … Baustein für Baustein zur totalen Transparenz … aber scheint niemand groß zu stören … (tags: software google datenschutz) [...]

  7. Bata am 23. Juli 2008 um 16:26

    Ich finde es sinnfrei alle möglichen Anwendungen mit Effekten zu belasten. Ich finde das Ding absolut unübersichtlich…

  8. plexynote am 23. Juli 2008 um 17:13

    Wenn ich auch noch eine Meckerwurst in den Topf werfen darf:
    Die abgebildete Navigation sieht mir eher nach iPod als nach iPhone aus.

    Und *LeeUnterstütz* – PicLens ist das Bildbetrachtungstool meiner Wahl im Browser – so eine 3D-Bilderwand kann man erstaunlich schnell überblicken. Das Beste, was es im Moment gibt, finde ich.

  9. Peek am 24. Juli 2008 um 10:28

    So, dann stell ich den Mecker Auflauf mal aufn Herd:

    PicLens is wirklich weit geiler, läuft aber leider nicht unter Linux und ist damit irrelevant.

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