Gimp

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Ausgewachsene Grafikprogramme lassen sich ihre Leistungsfähigkeit angemessen bezahlen. Fast unbemerkt am Rand neben Photoshop, Photo Impact oder Paint Shop Pro macht ein OpenSource Programm auf sich aufmerksam: GIMP.

Von der Funktionsgewalt und Praxistauglichkeit eines Photoshops mag der aus einer Linux-Plattform entwickelte Gimp noch eine Ecke entfernt sein – trotzdem hat das kostenlose Bildbearbeitungs-Tool jede Menge interessanter Features an Bord, mit denen sich Grafiken umfangreich und vielseitig zeichnen oder bearbeiten lassen.

Screenshot
Alle Module in einzelnen Fenstern

Vom Komfort muss Gimp zuindest noch in der Windows-Gemeinde um Akzeptanz kämpfen: Schaltflächen, Konfigurationsfenster und Programmdialoge sehen ungewohnt aus. Die Umstellung auf die leicht abweichende Bedienung fällt halbwegs leicht, und es liest sich schlimmer als es in der Praxis ist.

Und es fehlt ja auch erstmal an nichts: Gimps Ausstattungsliste umfasst neben den Zeichen-, Auswahl- und Transformationswerkzeugen auch eine brauchbare Ebenenverwaltung und zahlreiche Filter für gefällige und verspielte Effekte. Der ambitionierte Grafikamateur vermisst nichts wirklich.

Als quelloffene Software mit Linux-Stammbaum vertrieben, bringt Gimp zwei weitere Eigenschaften mit. Nummer eins: Im Internet gibt es zahlreiche Anlaufstellen für Informationen, Beschreibungen und Tutorials – und Nummer zwei: Was Linux-Anwender zu schätzen wissen, bedeutet für die Windows-Gemeinde fummeligen Aufwand.

Auf der Gimp-Website stehen diverse Komponenten zum Download bereit, aus denen man sich sein persönliches Grafikprogramm zusammenbasteln kann – beziehungsweise muss. Man muss die Beschreibungen aufmerksam lesen, um die gewünschten und benötigten Programmteile und Erweiterungen auszuwählen. Gimp ist für Linux, Windows 95/98/NT4/2000 und OSX erhältlich. Windows-Nutzer sollten alle Komponenten herunterladen.

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