Webdesign

Formularanalyse mit Clicktale

23. Juni 2008
von

Clicktale ist ein Überwachungsdienst für die eigenen Besucher. Man ihnen beim Surfern zu. Anonym versteht sich, und gemeint sind lediglich Mausbewegungen denen man in Videos folgen kann. Ähnliches bieten auch die Firmen RobotReplay und Tapefailure. Neu im Angebot von Clicktale, und deshalb dieser Kurzbericht, ist der Form Analytics Report.

Screenshot
Vollständige Ansicht

Gemessen wird neben der Gesamtdauer, die für ein Formular zu Buche schlägt, die Ausfülldauer jedes einzelnen Formularfelds. Damit will man Schwachstellen auf die Spur kommen und kann Formulare optimieren. Außerdem gibt’s die schon angesprochenen Videos mit deren Hilfe man überprüfen kann wie ein Formular ausgefüllt wurde.

Screenshot

Funktioniert soweit ganz gut, leider erkennt die Formularanalyse keine Radiobuttons, die lediglich zur Auswahl stehen, und gibt lauter nicht ausgefüllte Felder an – der Dienst ist noch Beta. Mehrfach ausgefüllte Felder, auch die will Clicktale erkennen, fielen in dem Kurztest nicht an. Clicktale arbeitet nach einem Preisplan, allerdings sind 400 Aufnahmen pro Woche kostenlos. Das sollte für eine bloße Formularanalyse doch schon reichen…

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber diverser Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Vorstand und Mitgründer der Smashing Media AG.

5 Kommentare zu „Formularanalyse mit Clicktale
  1. webpixelkonsum am 23. Juni 2008 um 12:53

    Dieser Beta-dienst zum überprüfen der Formulare wurde bestimmt hier auch schon getestet ;)

    Eine Frage habe ich: Werden die bereits – durch den Cache gespeicherte Formular-Informationen – ausgefüllten Formularfelder auch analysiert?

    Gibt es bereits erste Erfahrungsberichte?

    Aus dem sonnigen Dresden grüssend

    Ralph

  2. ProfessorWeb am 23. Juni 2008 um 15:25

    “Man ihnen beim Surfern zu.” … da ist wohl mehr als ein Fehler im Satz :)

  3. Matthias am 23. Juni 2008 um 19:01

    Das sieht ja mal interessant aus. Danke für den Hinweis.

    @ProfessorWeb:
    Da bin ich auch gerade beim Lesen irgendwie hängengeblieben. ;)

  4. peter wiesenstock am 24. Juni 2008 um 18:48

    ich erkenne noch nicht so ganz den sinn von diesem tool?

  5. Christoph am 26. Juni 2008 um 09:18

    Der Sinn ist ganz einfach Userverhalten zu analysieren, davon gibts ja ne Menge tools, Heatmaps usw.

    Genauso wie man in einem Lebensmittelgeschäft die Kunden analysiert und Regale speziell anordnet.

Ein Kommentar? Schön!

Wir freuen uns immer über Leser, die durch nützliche und konstruktive Beiträge zum Thema eine Diskussion anstoßen oder den Artikel mit weiteren Informationen anreichern. Alle Kommentare werden in diesem Sinne moderiert. Zum Kommentar-Fairplay gehört für uns auch der Einsatz von rel="nofollow". Bitte verwenden Sie zudem als Namen weder eine Domain noch ein spamverdächtiges Wort. Vielen Dank!