Adsense

Firefox Anzeigen Trick

7. März 2006
von

Auch hier erscheinen Google-Anzeigen, die den Browser Firefox bewerben. Dahinter stecken weder Kopien, noch Illegalitäten oder Dialer-Sauereien. Wie das wohl kommt, wenn Firefox selbst nicht wirbt – jedenfalls nicht auf diese Weise… Es ist ein Keywordtrick.

firefoxanzeige foto

Man kauft via AdWords günstige Platzierungen für ein paar Cent ein. Den kostenlosen Browser bewirbt eh keiner, entsprechend billig sind die Plätze zu haben. Ein Geschäft wird daraus, wenn man gleichzeitig AdSense-Teilnehmer ist und über die so genannten "Empfehlungen" für Googles Firefox-Version mit Toolbar wirbt. Ein erfolgreicher Download bringt immerhin zwischen 0,50 und 1,- Dollar. Klar, es klickt nicht jeder auf der dazwischen geschalteten Webseite auf den Werbebutton. Doch möglicherweise genug, und die Sache lohnt sich dann. Zumindest solange nicht zu viele Kleinanzeigenexperten auf ähnliche Methoden setzen.

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Sven Lennartz

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Geschäftsführer der Smashing Media GmbH.

7 Kommentare zu „Firefox Anzeigen Trick

  1. roman libbertz am 7. März 2006 um 21:22

    dr, sherlock statt dr web

  2. Erik am 9. März 2006 um 15:36

    … interessant. Wie hast Du denn die kleinen Icons bei der Google Adsense Werbung hinbekommen?

  3. Hife am 10. März 2006 um 03:06

    Die gleiche Idee ist mir die Tage übrigens auch gekommen :)

  4. [...] Am 7. März schon einmal aufgegriffen als Firefox Anzeigen Trick. Es geht darum wie man mit AdSense, AdWords und Google-Empfehlungen Geld machen kann ohne selbst eine echte Website zu betreiben. Nicht einmal Spam ist zwingend nötig. Es funktioniert so: man kauft via AdWords die billigstmöglichen Keywords ein. Es geht um den Minimalpreis pro Klick von 0,01 Dollar und ein bisschen darüber. Davon scheint es reichlich zu geben. Das so angelockte Publikum soll nichts lesen oder anderweitig bestaunen, sondern weiterhin auf Googleanzeigen oder prominent platzierte Empfehlungsbuttons klicken. Das funktioniert so gut, das inzwischen eine Szene entstanden ist. Einen passenden Ausdruck gibt es ebenfalls: MFA = Made for Adsense. [...]

  5. udo am 3. April 2006 um 05:05

    Oh Gott-ist dieses Internet mittlerweile und wohl jeden Tag immer mehr zu einem Drecksumpf in vielen Bereichen verkommen.. ADmaggy pur…

  6. Michael am 4. Mai 2008 um 18:10

    Das mit dem Icon neben der AdSense-Werbung würde mich auch schwer interessieren

  7. Protestler am 15. August 2008 um 11:36

    Das ist dann wohl ein Grund warum Google die Entlohnung für den Firefox-Google eingestellt hat…

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