Facebook Social Plugins einbinden – Vorsicht Datenschutz

Dr. Thomas Helbing

Bewertungen und Social Plugins im Allgemeinen sowie der „Gefällt-mir-„Button von Facebook im Besonderen sind bei Blogbetreibern äußerst beliebt. Aber Vorsicht:  Webseitenbetreiber müssen ihre Nutzer über den Einsatz der Plugins in den Datenschutzhinweisen informieren. Dieser Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Thomas Helbing erläutert, worauf Sie achten müssen.

Was sind Facebook Social Plugins?

Schon seit langem können Mitglieder des sozialen Netzwerks Facebook bestimmte Inhalte mit dem „Gefällt mir“ (Like) Button bewerten. Mit dem Klick auf das „Daumen-hoch“-Symbol sympathisieren Nutzer mit Gruppen, Fanseiten oder Statusmeldungen von Freunden. Das entstehende Netz an Beziehungen (Person X gefällt Y und Z) wird als Social Graph bezeichnet. Mithilfe des Social Graphs kann Facebook Nutzerprofile erstellen und auf die Vorlieben des jeweiligen Mitglieds angepasste Werbung einblenden.

Seit Ende April 2010 erlaubt Facebook Webseitenbetreibern auf den eigenen Seiten „Gefällt mir“ Buttons und andere Elemente des Facebook Netzwerkes einzubauen. Durch diese so genannten Social Plugins können Facebook User auch auf fremden Seiten zum Beispiel einen Facebook „Gefällt mir“ Button, wie in der folgenden Abbildung dargestellt, anklicken.

Neben dem „Gefällt mir“ Button stellt Facebook noch eine Reihe anderer Social Plugins zur Verfügung, zum Beispiel eines, über das Kommentare abgegeben werden können.

Facebook kann mit den Social Plugins Daten über die Vorlieben seiner Nutzer nicht nur auf der eigenen Webseite, sondern im ganzen Netz sammeln. Die Webseitenbetreiber profitieren von höheren Besucherzahlen, weil die Links auf den Profilseiten von Facebook-Besuchern deren Freunde auf die eigene Seite leiten. Außerdem können Seitenbetreiber ihrem Internetauftritt ohne großen Programmieraufwand einen sozialen Touch verleihen, indem sich die Besucher über die Inhalte austauschen können.

Wie funktionieren Facebook Social Plugins?

Facebook stellt eine Programmbibliothek und Code-Schnipsel zur Verfügung, die der Webseitenbetreiber in den Code seiner eigenen Webseite einbindet. Der Webseitenbetreiber kontrolliert so, ob, welche und wo Social Plugins auf seiner Webseite erscheinen.

Loggt sich ein Nutzer bei Facebook ein, so setzt Facebook einen Cookie (kleine Textdatei) auf dessen Rechner. Wenn der Nutzer anschließend – ohne sich bei Facebook ausgeloggt zu haben – eine Webseite besucht, die Facebook Social Plugins integriert hat, wird über den vom Webseitenbetreiber eingebundenen Code eine Verbindung zwischen dem Browser des Nutzers und Facebook hergestellt. Anhand des dabei übermittelten Cookies, erkennt Facebook, dass der Besucher bei Facebook eingeloggt ist und um wen es sich handelt. Facebook schickt dann an den Nutzer den „Gefällt Mir“ Button, der Browser des Nutzers bindet den „Gefällt Mir“ Button in die Webseite ein. Wird dieser vom Nutzer angeklickt, wird diese Interaktion direkt an den Facebook-Server übermittelt und dort als Teil des Social Graph gespeichert.

Einsatz von iFrames und die Folgen

Technisch kommt bei den Facebook Social Plugins ein Inlineframe (iframe) zum Einsatz. Dies hat zur Folge, dass der Facebook Rechner nicht weiß, auf welcher Seite der „Gefällt Mir“ Button eingebunden ist. Deshalb muss der Webseitenbetreiber die URL (Internetadresse) seiner Seite, in den  Plugin-Code integrieren. Auf diese Weise erfährt Facebook, wo der Button eingebunden ist und worauf sich das „Gefällt mir“ bezieht. Einzelheiten ermittelt Facebook dann aus Metadaten, die der Webseitenbetreiber für den Nutzer unsichtbar in den Code seiner Webseite integrieren kann. Facebook vertraut dabei auf die Richtigkeit der vom Webseitenbetreiber angegebenen URL, wodurch es leicht zu Manipulationen kommen kann (wer auf einer Seite der Band „The New Stones“ den „Gefällt mir“ Button klickt, kann nicht sicher sein, dass in seinem Facebook-Profil steht: „Thomas mag ‚The New Stones'“, genauso gut könnte dort stehen „Thomas mag ‚Schmutzige Wäsche'“ oder beliebiger anderer Unsinn).

Die Daten des „Gefällt Mir“ Buttons (oder eines anderen Social Plugins) werden aufgrund des iframes direkt zwischen Facebook und dem Rechner des Nutzers übermittelt und nicht über den Server des Webseitenbetreibers transportiert. Der Webseitenbetreiber hat den Vorgang durch Einbinden des entsprechenden Codes in seine Seite angestoßen, er weiß aber zum Beispiel nicht, welcher Facebook-Nutzer wann seine Seite besucht oder „Gefällt mir“ geklickt hat. Die Informationen des Social Graph (Wer mag was) werden ausschließlich und zentral bei Facebook gespeichert.

Was muss in die Datenschutzhinweise?

Die Verwendung von Facebook Social Plugins muss der Webseitenbetreiber in seinen Datenschutzhinweisen erläutern. Dies ergibt sich aus § 13 (1) Telemediengesetz (TMG). Danach hat ein Diensteanbieter (Webseitenbetreiber) den Nutzer über „Art, Umfang und Zweck der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten“ sowie über die Verarbeitung seiner Daten in Staaten außerhalb der EU/EWR in „allgemein verständlicher Form“ zu unterrichten.

Zwar hat der Webseitenbetreiber wegen der Nutzung des iframes keinen Zugriff auf den Datenaustausch zwischen Facebook und dem Nutzer, weiß also nicht, für welche Facebook User der Button angezeigt wurde und wer auf den Button geklickt hat, jedoch öffnet er durch den Einbau des Social Plugins in seine Webseite Facebook die Tür, die entsprechenden Daten seiner Seitenbesucher zu erheben und zu verarbeiten. Außerdem „verrät“ er über den Einbau des Codes auf seiner Webseite Facebook, wer wann welche Webseite besucht hat.

Nutzerprofile en passant

Kaum ein Nutzer dürfte erwarten, dass sein Browser eine Anfrage an Facebook sendet, wenn er eine beliebige Webseite aufruft, die einen kleinen „Gefällt mir“ Button von Facebook enthält (wovon er zuvor meist auch gar nichts weiß). Erst recht erwartet er nicht, dass Facebook erfährt, wann und welche Seite er besucht hat, unabhängig davon ob er mit dem Social Plugin interagiert oder es gänzlich ignoriert. Zur Erinnerung: Auch ohne Betätigung des „Gefällt mir“ Buttons kann Facebook den Nutzer schon bei Auslieferung, also Anzeige, des Buttons identifizieren. Auf diese Weise erhält Facebook nicht nur einen Social Graph, mit dem Wissen wem was gefällt, sondern auch Informationen darüber, wer welche Seiten im Netz besucht hat. Je mehr Seiten die Social Plugins nutzen, desto umfassender kann Facebook das Surfverhalten seiner User erfassen.

Was können Sie konkret tun, um sich zu schützen?

Auf das Verwenden von Social Plugins und die daraus entstehenden Konsequenzen muss der Webseitenbetreiber seine Nutzer in den Datenschutzhinweisen der Webseite in verständlicher Form hinweisen, zum Beispiel so:

Verwendung von Facebook Social Plugins

Unser Internetauftritt verwendet Social Plugins („Plugins“)  des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA betrieben wird („Facebook“). Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz „Facebook Social Plugin“ gekennzeichnet.

Wenn Sie eine Webseite unseres Internetauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, baut Ihr Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden.

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass Sie die entsprechende Seite unseres Internetauftritts aufgerufen haben. Sind Sie bei Facebook eingeloggt kann Facebook den Besuch Ihrem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den „Gefällt mir“ Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatssphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen von Facebook.

Wenn Sie nicht möchten, dass Facebook über unseren Internetauftritt Daten über Sie sammelt, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch unseres Internetauftritts bei Facebook ausloggen.“

Hinweis: Der Text ist kein Muster, sondern ein Beispiel und bietet deshalb keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Datenschutzhinweise müssen für den jeweiligen Internetauftritt individuell erstellt werden.

Der Verweis auf die Datenschutzhinweise von Facebook erscheint sinnvoll, auch wenn sich dort keine nützlichen Informationen zu den Plugins finden. Welche Daten Facebook erhält und wie lange es diese speichert, wird nicht erläutert.

Soweit ersichtlich, genügt bisher noch kaum ein Webseitenbetreiber in Deutschland, der Facebook Social Plugins verwendet (etwa bild.de oder focus.de) der diesbezüglichen Hinweispflicht des TMG.

Verstöße werden mit Bußgeld geahndet

Ein Verstoß gegen die Hinweispflicht des § 13 (1) TMG ist gemäß § 16 (2) Nr. 2 TMG eine Ordnungswidrigkeit und kann nach § 16 (3) TMG mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Da sich deutsche Datenschutzbehörden schwer tun, US-Unternehmen wegen Datenschutzverstößen zu belangen, treten Sie gerne – wie im Fall Google Analytics – an die hier ansässigen Webseitenbetreiber heran. Dies wäre auch bei den Facebook Plugins denkbar.

Eine Abmahnung durch Wettbewerber dürfte dagegen wenig Aussicht auf Erfolg haben, da Gerichte zur Vorgängerregelung des § 13 TMG, dem außer Kraft getretenen § 4 Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG), entschieden haben, dass es sich um eine Vorschrift handelt, deren Verstoß nicht wettbewerbswidrig ist.

Weiterführende Links zum Thema

  • Recht: vollständiger Beitrag von Dr. Thomas Helbing, mit weiterführenden Informationen zur Zulässigkeit der Plugins nach deutschem Datenschutzrecht
  • Tutorial: Gefällt-mir-Button in WordPress einbinden
  • Meinung: Warum der Gefällt-mir-Button doof ist
  • Update/14.07.2010 Tutorial: Facebook beim Surfen auf Drittseiten aussperren
Über den Autor

Dr. Thomas Helbing ist Rechtsanwalt und hat zum Telekommunikationsrecht promoviert. Er arbeitete über vier Jahre bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei im Bereich „Technik, Medien und Telekommunikation“. Heute ist er selbstständiger Rechtsanwalt (Website) und berät Unternehmen zum IT- und Datenschutzrecht.

(mm),

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Uwe
Gast
5 Jahre 10 Monate her

„Datenschutz“ – das ist doch dieser coole Begriff für Regierungen und Unternehmen, der vordergründig verwendet wird um das Volk zu beruhigen, bzw. den Zugang zu Daten zu verwehren, um im Hintergrund ungestört jede Sauerei machen zu können, die technisch möglich ist.

Oder liege ich da falsch?

Horttcore
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Da liegst du einfach nur falsch, Datenschutz ist die privatsphäre deiner Person. Tut mir leid dass ich kein Bock hab jedem mitzuteilen wo ich surfe und was ich mag bzw. nicht mag. Vorallem dann nicht, wenn ein Unternehmen diese Daten dann weiterverkauft.

Sehr guter Artikel der mich wieder darin bestärkt nicht bei Facebook angemeldet zu sein und auch nicht auf meinen Seiten einzubinden.

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Sascha Kuhrau
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Hallo!

@Hortcore: Vollständige Enthaltsamkeit muss ja nicht sein, ein regelmäßiger, überlegender Blick in die Privatsphäreneinstellungen ist dann eben Voraussetzung.

Was jedoch der FB Like Button auch über nichtregistrierte Nutzer ungefragt aufzeichnet und wie diese Aufzeichnung alles andere als mit dem Datenschutzrecht harmoniert, ist in der Stellungnahme Dr. Th. Helbing bestens dokumentiert.

Wolge
Gast
Wolge
5 Jahre 10 Monate her
Ich möchte den User sehen, der beim Besuch einer Webseite als erstes zu der Seite mit den Datenschutzbestimmungen navigiert und sich dort darüber informiert, warum was wo über ihn gespeichert wird… Datenschutz gut und schön, aber was im Moment passiert ist einfach nur lächerlich. Das Schlimme ist, daß diejenigen die am lautesten schreien am wenigsten Ahnung haben wovon Sie reden und/oder am meisten auf den Datenschutz pfeifen. Ich sage nur Steueridentifikationsnummer (braucht ein Neugeborenes mit Sicherheit!), ELSTER, Digitaler Reisepass, KV-Karte etc. DAS sind Sachen die datenschutztechnisch bedenklich sind und unserer Regierung immer noch nicht weitreichend genug. Beim Usertracking gehts doch… Read more »
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Daniela Skrzypczak
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Vielen herzlichen Dank für diesen Beitrag. Für mich stellte sich schon seit längerer Zeit die Frage ob ich diesen „Gefällt mir“ Button wieder von den Websiten entfernen. Nach dem lesen des Artikels werde ich es tun. Dankeschön.

Manu
Gast
5 Jahre 10 Monate her
Ich kann Sascha und und Wolge nur zustimmen. Sich im Internet zu bewegen, dessen Vorteile zu nutzen (günstigere Preise weil sich Anbieter auch durch Werbung finanzieren und wertvollen Content), und zu glauben, man könne dabei geschützt bleiben, ist naiv. Ob der FacebookLikeButton eingebunden wird oder nicht, kann der Webseitenbetreiber selber entscheiden. Allerdings kommt man hier weder an der Tatsache des zusätzlichen Traffics vorbei (den man ja gerne möchte um seine Seite nun selber wiederum für Partner attraktiv zu machen…) noch an dem Fakt, dass facebook in puncto Datenschutz ein Desaster ist. Alledings ebenfalls an der Tatsache nicht, dass facebook auch… Read more »
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[…] gab es auf drweb einen guten Artikel zu lesen, in dem erklärt wird das Social Plugins wie die “Gefällt mir” […]

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[…] des Tages: Welche rechtlichen Konsequenzen das Einbetten dieses Like-It-Klickdings in eine Website haben kann u…. Das macht aber kaum jemand, obwohl da ein saftiges Bußgeld kommen kann. Unbedingter […]

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[…] dieses Jahr ins Web hinein ausgedehnt hat, ist auf zum Teil auf heftige Kritik gestoßen. Über das Wie sollte man streiten, doch allein schon um in Zukunft noch relevant zu sein, ist diese Ausdehnung […]

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[…] Datenschutzerklärung. Auf DrWeb ist ein schöner Beitrag dazu erschienen der unter anderem ausführt: Die Verwendung von Facebook Social Plugins muss der Webseitenbetreiber in seinen […]

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[…] von Horst Schulte am 14. Jul. 2010 Kommentare {0} Share Bewertungen und Social Plugins im Allgemeinen sowie der “Gefällt-mir-”Button von Facebook im Besonderen sind bei Blogbetreibern äußerst beliebt. Aber Vorsicht:  Webseitenbetreiber müssen ihre Nutzer über den Einsatz der Plugins in den Datenschutzhinweisen informieren. Dieser Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Thomas Helbing erläutert, worauf Sie achten müssen. via drweb.de […]

elcario
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Super Beitrag! Mich würde interessieren wie es sich rechtlich verhält, wenn ich die Buttons etc. nicht über ein iFrame, sondern über locales Javascript eingebaut habe, da in diesem Fall die direkte Kommunikation zwischen User und FB entfällt.

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[…] dot com erfahren, dass es für Social Plugins wie sie in vielen Blogs verwendet werden eine Erweiterung der Datenschutzerklärungen braucht. Der “unbeachtete” Text am Rande der Blogs muss also noch weiter aufgeblasen […]

Enrico
Gast
5 Jahre 10 Monate her
Es wird doch immer lächerlicher in Deutschland. Klar ist Datenschutz wichtig, aber wer sich bei Facebook einloggt und dann im Web surft, auf einen Facebook-Button klickt, sieht das dies dann auf SEINEM Profil veröffentlicht wird und immernoch behauptet er weiß nicht das Facebook nun sein Surfverhalten nachvollziehen kann ist einfach nur selbst Schuld. Diese „Wir müssen unsere Bürger vor alles und jedem schützen“ Keule sorgt letztlich dafür das immer mehr Leute ihr Hirn völlig ausschalten und dann auf jeden Nepp reinfallen. Und am Ende zahlen die doofen Blogger und Webmaster für Abmahnungen weil sie in ihren Datenschutzerklärungen nicht jeden Mist… Read more »
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[…] Gerne, aber nur mit Disclaimer!  Powered by Max Banner Ads Dr.Web hat einen interessanten Artikel über die rechtliche Problematik beim Verwenden des Facebook “Gefällt mir”-Buttons […]

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Bloggender Fussballer
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Danke, werde ich gleichmal in einem meiner Blogs nachbessern.

Dennis
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Durch den Aufruf des iFrames wird u.a. die IP-Adresse des Besuchers ins EU-Ausland (Server von Facebook) gesendet. Dies geschieht ohne Einverständnis des Besuchers.

Da die landläufige Meinung dahin tendiert, dass die IP-Adresse eine personenbezogene Information ist, ist der Einbau des iFrames illegal. Der gut gemeinte Hinweis in der Datenschutzerklärung hilft gar nichts, da eine Einwilligung mindestens VOR dem Senden der Daten eingeholt werden müsste.

Ich habe bzgl. Google Analytics schon über mehrere Artikel und Interviews berichtet:
http://www.anonym-surfen.com/ip-adresse-als-personenbezogene-information/

Genau die Aussagen treffen auch auf den iFrame zu. Je nachdem an welches Gericht man gerät, kann es viele 10.000 Euro kosten.

Thomas Helbing
Gast
Thomas Helbing
5 Jahre 10 Monate her

Hallo Dennis,
für die Zulässigkeit der Übermittlung gibt es durchaus Argumente, da die Funktionalität der Plugins anders nicht hergestellt werden kann. Insofern ist die Lage anders als bei Google Analytics. In meinem vollständigen Beitrag auf meiner Webseite finden Sie die entsprechenden Ausführungen. Da dieser Teil etwas juristisch ist, haben wir diesen hier bei Dr. Web nicht veröffentlicht.
Grüße aus München

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[…] diverser Social Networks wie Facebook, Twitter und Co. Diverse Hinweise und Abmahnwarnungen via Dr. Web und des Bundesbeauftragten für Datenschutz kursieren ja schon einige Zeit. Ich habe meine […]

Tom
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Vielen Dank für die Information, um stress aus dem Wege zu gehen, wurde der Button bei uns ebenfalls entfernt!

Viele Grüße

Martin Seibert
Gast
5 Jahre 10 Monate her
Ich bin einfach für einen bewussten Umgang mit dem öffentlichen Web. Wer etwas ins Web stellt, sollte gleich auch bereit sein, dass es jeder sieht und jeder davon weiß. Wenn man dazu bereit ist, kann man es prima für Marketing-Zwecke nutzen. Wir entwickeln einen Dienst, um ein bisschen auszuwerten, wie erfolgreich man damit ist: http://www.twentyfeet.com Der Slogan „Check your track!“ hat leider nichts mit Datenschutz zu tun, sondern eher damit, dass man sehen will, z.B. wie viele von den hier verhassten Likes man selbst erhalten hat. :-) Zugegeben: Nur was für die, die kein Problem mit dem Web als Möglichkeit… Read more »
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[…] Nutzung einiger Blogbesucher hier. Nun bin ich heute auf einen hochinteressanten Artikel von Dr. Web gestoßen, der diese gerade aufkeimende Sympathie zu Facebook wieder jäh auf den Boden der […]

Sascha Kuhrau
Gast
5 Jahre 10 Monate her
Hallo! Schöne Diskussion ohne die übliche Schwarz-Weiß-Malerei. Wie einige bereits geschrieben haben, ist im Web der sinnvolle und bedachte Umgang mit den eigenen Daten gefragt. Ein Nutzer sollte sich bewußt sein, daß seine gemachten Angaben im Zweifel eine Weltreise antreten – wenn es schlecht läuft selbst dann, wenn er dieser Weitergabe widersprochen hat. Die totale Enthaltsamkeit von WWW, Email und Social Media – die in anderen Foren als Lösung vorgeschlagen wird – ist heutztage sicher kein praktikabler Weg mehr. Welche Medien und Anbieter ich letztendlich nutze und welche Daten ich dabei über mich preisgebe, das liegt in meiner eigenen Verantwortung.… Read more »
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[…] Denn: “Ein Verstoß gegen die Hinweispflicht des § 13 (1) TMG ist gemäß § 16 (2) Nr. 2 TMG eine Ordnungswidrigkeit und kann nach § 16 (3) TMG mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Da sich deutsche Datenschutzbehörden schwer tun, US-Unternehmen wegen Datenschutzverstößen zu belangen, treten Sie gerne – wie im Fall Google Analytics – an die hier ansässigen Webseitenbetreiber heran. Dies wäre auch bei den Facebook Plugins denkbar.” (Quelle: Dr. Thomas Helbig auf drweb.de) […]

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[…] guter Artikel zur rechtlichen Bewertung von social media plugins von RA Dr. Thomas Helbing. Im Blog von drweb.de findet sich ein ebenso interessanter Beitrag zum […]

itst
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Ist es gängige Rechtsprechung, TMG § 13 so auszulegen? Wir reden hier ja nicht von einem direkt eingebundenen und daher „kontrollierbaren“ Google Analytics.

Auch die Interpretation des BDSG § 3, Absatz 4, Nr. 3 in Ihrem Original-Artikel unter http://www.thomashelbing.com/de/facebook-social-plugins-datenschutz-bdsg-datenschutzhinweise-privacy-policy-like-button-gefallt-mir finde ich nicht eingängig. Der Diensteanbieter stellt Facebook oder anderen Dritten keinerlei Daten bereit. Der Diensteanbieter kann ja nicht einmal kontrollieren, ob der IFrame tatsächlich angezeigt wird.

Thomas Helbing
Gast
Thomas Helbing
5 Jahre 10 Monate her
Zu § 3, Absatz 4, Nr. 3 BDSG: Ich schreibe in meinem Artikel gerade nicht, dass hier klar ein Fall einer Übermittlung vorliegt, ich zitiere mich mal selbst ;-): „Hierin könnte die Übermittlung von personenbezogenen Daten durch den Webseitenbetreiber an Facebook im Sinne des § 3 Abs. 4 Nr. 3 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) liegen.“ Weiter „Man kann nun argumentieren, es fehle an einer Übermittlung, weil für den Webseitenbetreiber kein personenbezogenes Datum vorliegt, da er den Seitenbesucher nicht mit einem Facebook-Konto und damit einer natürlichen Person in Verbindung bringen kann (Relativität des Personenbezugs). Folgt man dem, wäre der Webseitenbetreiber nur Hilfsperson von… Read more »
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5 Jahre 10 Monate her

[…] Facebook Social Plugins einbinden – Vorsicht Datenschutz […]

itst
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Danke für Ihre Anwort Herr Dr. Helbing. Allerdings verstehe ich dann nicht, warum man seine Datenschutzerklärung zu erweitern habe.

Sesli Sohbet
Gast
5 Jahre 10 Monate her

Vielen Dank für die Information, um stress aus dem Wege zu gehen, wurde der Button bei uns ebenfalls entfernt!

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[…] Web erklärt ebenfalls die wichtigen Datenschutzhinweise und gibt außerdem Informationen auf welche Gesetze sich diese […]

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[…] Facebook Social Plugins einbinden – Vorsicht Datenschutz Wer im Blog oder auf anderen Seiten Social Plugins verwendet muss die Besucher informieren. […]

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[…] via drweb […]

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[…] Lesetipp: Wichtige Informationen zum Thema Facebook und Datenschutz finden Sie in einem separaten Dr.-Web-Beitrag (Link). […]

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[…] das rechtlich Relevanz hat, kann ich nicht bewerten. Ich möchte auf einen interessanten Artikel zu „Facebook Social Plugins einbinden – Vorsicht Datenschutz“ bei Dr. Web hinweisen, den man in diesem Zusammenhang auf alle Fälle im Kopf behalten […]

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[…] Facebook Social Plugins einbinden – Vorsicht Datenschutz […]

Weingut Fuchs
Gast
5 Jahre 9 Monate her

Besten Dank für die nützlichen Hinweise und die sehr aufschlußreiche Diskussion!
Wir haben gerade erst damit begonnen, die social media buttons (wie heißt das auf Deutsch?!) in unserer Webseite zu verwenden und sind dankbar für diese wichtigen Hinweise. Wir werden eine entsprechende Erklärung in unserer Datenschutzseite aufnehmen und auf diese hinweisen.

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5 Jahre 8 Monate her

[…] ich fest)… Wer weitergehendes Interesse an der Sache mit dem lustigen blauen ‚f‘ hat, lese mal das hier! Darauf gekommen bin ich, weil ich hier grade die Datenschutzrichtlinien gelesen habe und dort von […]

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[…] habe ich erst vor wenigen Monaten meine Datenschutzerklärung (Impressum/Datenschutzerklärung) angepasst. In Deutschland muss man schon dann besorgt sein, eine Abmahnung zu erhalten, wenn man seinem Blog […]

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[…] kündigte; das Handelsblatt berichtete. Weniger stark beachtet wurden bisher die Facebook-Angebote (soziale Plugins) für Website-Betreiber. Den wenigsten ist bewusst, dass sie daran mitwirken, umfangreiche […]

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5 Jahre 4 Monate her

[…] Share This Button (Facebook) aber Achtung: dran denken, die Datenschutzerkl

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[…] Wer in seinem Onlineshop den Facebook Like ” Gefällt mir ” Button nutzt, der sollte zur Sicherheit seine Datenschutzerklärung anpassen. Einen sehr schönen Beitrag liefert hier die Webseite von drweb.de. […]

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[…] ist von uns gegangen → Das Telemediengesetz “Gefällt mir” Habe gerade auf dem Dr. Web Magazin einen interessanten Artikel gelesen über die Einbindung des Facebook “Gefällt […]

Skatze
Gast
Skatze
3 Jahre 6 Monate her

Bis vor kurzem war mir das gar nicht bewusst, bis ich meine Seiten Online hab bewerten lassen. Da kam dann zuallererst der Hinweis zum Datenschutz. Vielen Dank für diesen Artikel, sehr wichtige Punkte wurden hier betrachtet und ich habe gleich die Datenschutzerklärung erweitert.

Matze
Gast
1 Jahr 9 Monate her

Sehr schöner Artikel und gute Hinweise, auf die man strikt achten sollte (zumindest, wenn man Abmahnungen versuchen will zu umgehen).

Allerdings denke ich bei dem Haufen an Richtlinien und Grauzonen, dass man im Allgemeinen nicht 100%ig sicher sein kann und man jeden Tag schoin fast seine Datenschutzrichtlinien ändern könnte.

Wachsam sein hilft da und daher sind solche Artikel immer verdammt wichtig. Danke dafür und beste Grüße!

wpDiscuz

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