eyeOS – komplette Arbeitsumgebung selbst gehosted

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“Cloud Computing” ist in aller Munde. Die Auslagerung der Arbeitsumgebung ins Web hat schließlich auch unbestreitbare Vorteile. Dabei dreht sich alles um die Omniverfügbarkeit der Daten und Anwendungen. Ob im Urlaub am anderen Ende der Welt oder mit dem UMTS-Notebook im Wald, ein simpler Browser mit Internetzugang reicht, um produktiv arbeiten zu können. Geht der Rechner mal kaputt, flugs einen neuen gekauft, die Daten sind eh im Web. Allerdings hat nicht jeder größtes Vertrauen in die Anbieter und mag denen nicht ohne weiteres seine Daten überlassen. Mit eyeOS steht eine gute Alternative zum Selberhosten bereit.

Überblick

eyeOS ist innerhalb dieses Beitrags bei weitem nicht erschöpfend zu behandeln. Der Funktionsumfang ist riesig. Daher werde ich mich im weiteren Verlaufe auf vergleichsweise wenige Punkte beschränken. Zu Beginn will ich Ihnen aber wenigstens einen groben Abriss des Gesamtpotenziales vermitteln.

eyeOS ist in der Tat am besten beschrieben, wenn man es als Betriebssystem bezeichnet. Es sieht so aus, es fühlt sich so an, es leistet ähnliches. Das eyeOS ist das Betriebssystem für Ihren eigenen Webspace. Ich schreibe “Webspace” und nicht “Server”, weil eyeOS tatsächlich auch im shared Hosting voll einsatzfähig ist. Zu den genauen Systemvoraussetzungen später mehr.

Optisch erinnert eyeOS an MacOSX und wird daher bei Ästheten besonders gut ankommen. eyeOS sieht so gut aus, dass man es einfach gut finden muss. Die ersten positiven Vorurteile sind geboren. Funktional bietet das System etliche integrierte Anwendungen, sowie über ein Paketmanagement, wie auch eine spezielle Apps-Website eine Schnittstelle zu Drittanwendungen für das eyeOS.

Schon die Liste der integrierten Anwendungen ist beeindruckend. Erwartungsgemäß beinhaltet eyeOS eine recht komplette Office-Suite rund um die Kernanwendungen eyeDocs (Textverarbeitung), eyeContacts (Kontaktmanager), eyeCalendar (Kalender in Google-Optik) sowie einen Mailclient, einen Feedreader und einen PDF-Viewer. Ebenfalls gibt es eine Tabellenkalkulation sowie ein Präsentations-Modul.  Weiterhin kann ein integrierter FTP-Client ebenso genutzt werden wie ein integrierter Browser (!), ein IM-System, verschiedene Spiele und ein Mediaplayer.

Wem der Funktionsumfang nicht ausreicht, der installiert entweder über das integrierte Paketmanagement oder per Download über die Apps-Website mit nachfolgendem Upload über den integrierten Filemanager Anwendungen wie auch Desktopstyles oder Lokalisierungen nach. Dieser Vorgang ist äußerst einfach und gut dokumentiert, wie überhaupt das gesamte System über eine sehr gute Dokumentation in diversen Sprachen verfügt.

Zu den Drittanwendungen gehören auch Anbindungen an andere Systeme, wie etwa eine Integration der Zoho-Officesuite oder die Einbindung des OpenGoo-Weboffice. Fast unnötig zu erwähnen, dass sich diverse Zeitgenossen bereits darum gekümmert haben, auch andere populäre Webdienste in eyeOS zu integrieren. So gibt es YouTube-, Twitter-, Amazon-, Ebay-, Flickr-Clients und vieles mehr.

Das Ziel der eyeOS-Macher besteht darin, tatsächlich eine komplette Benutzerumgebung zu virtualisieren und global verfügbar zu machen. Danach würde künftig ein Thin Client mit beliebigem Betriebssystem reichen, um alle Arbeits- und manche Freizeitbedarfe mit Computerbezug abzudecken.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, lesen Sie weiter. Hier erfahren Sie, wie Sie schmerzfrei zu Ihrem eigenen eyeOS gelangen.

Systemvoraussetzungen

Für den weniger ambitionierten Bedarf, dazu zähle ich zunächst auch mich, reicht ein Hostingpaket mit einem Webserver und PHP-5-Support. Empfohlen ist – wie immer – der Apache, aber auch Windows wird ausdrücklich als unterstützte Plattform genannt. Eine Datenbank wird nicht benötigt. eyeOS nutzt ein eigenes virtuelles Dateisystem.

Für den ambitionierteren Bedarf ist ein eigener Server mit Vollzugriff erforderlich. Auf diesem Server wird dann OpenOffice installiert und in eyeOS insoweit integriert, als eyeOS mit dessen Hilfe in die Lage versetzt wird, Word-, Excel- und OpenOffice-Formate lesen und schreiben zu können.

Diese Fähigkeit besitzt eyeOS ohne OO im Background nicht, obwohl es so tut, als wäre es anders. Erst wenn man im laufenden Betrieb versucht, beispielsweise ein Word-Dokument zu öffnen, stellt man fest, dass sich nichts tut. Leider gibt es auch keine Fehlermeldung, weshalb man relativ lange sinnlos versucht, das Dokument doch noch zu öffnen.

Lassen Sie es. Ohne OpenOffice-Integration geht das nicht.

Installation

Es ist erstaunlich, wie simpel die Installation dieses hochkomplexen Systems abläuft. Meine absolute Hochachtung an die Entwickler. Zunächst laden Sie sich das nur 3,5 MB große Installationspaket herunter und entpacken es. Sie stellen fest, dass es nur aus wenigen Dateien besteht.

Eine zentrale Rolle spielt die enthaltene Datei package.eyepackage. Aus eben dieser extrahiert der Installer die komplette Verzeichnis- und Anwendungsstruktur. Da eyeOS im Dateisystem arbeitet, geben Sie auf das Verzeichnis Schreibrechte.

Danach rufen Sie den Installer auf, der Sie auf etwa noch bestehende Berechtigungsprobleme hinweisen wird. Im nächsten Schritt legen Sie bereits das Root-Passwort an, geben Ihrer neuen Installation einen mehr oder weniger schlauen Namen und entscheiden noch, ob sich auch Besucher registrieren können dürfen, was in der Regel nicht der Fall sein wird.

01-install-rechteproblem-500.gif

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Nach einem Klick auf “eyeOS installieren” dauert es eine kleine Weile, bis Sie mit dem Login-Screen konfrontiert werden. Das war es, Ihr eyeOS ist einsatzbereit. Treten bei Ihnen Probleme auf, versuchen Sie es mit einer Schreib-Rechte-Vergabe auf das gesamte eyeOS-Verzeichnis.

03-install-probleme-ordnername-500.gif

Erste Schritte

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Nach dem ersten Login stellen Sie sehr schnell fest, dass Sie es hier nicht einem kleinen Webdienst zu tun haben. Einen, wenn auch minimalen Lernaufwand sollten Sie deshalb von vornherein einplanen.

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Da wir also ein Betriebssystem installiert haben, sollten wir zunächst die Dinge tun, die wir mit dem Hauptbetriebssystem nach einer Neuinstallation auch tun würden. Im Fall des eyeOS empfehle ich nach einem kurzen Blick in die Möglichkeiten der Systemverwaltung zunächst die Installation der deutschen Sprache per Paketmanagement.

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Danach müssen Sie sich abmelden (Close Session), um die Einstellungen zu aktivieren.

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Nach einem erneuten Login steht das System schon einmal auf deutsch zur Verfügung.

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Dann sollten Sie auf jeden Fall einen ersten Benutzer ohne Administratorrechte einrichten, sich als “root” ausloggen und als normaler Benutzer wieder anmelden. eyeOS kennt übrigens neben dem Administrator auch noch den “Maintainer”, der verschiedene, nicht sicherheitskritische Systemeinstellungen verwalten darf. Root benötigen Sie eigentlich nur zur Installation von Anwendungen.

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Nun, nachdem Sie sich als normaler User erneut eingeloggt haben, können Sie sich an die Erkundung der mitgelieferten Anwendungen machen. Ich stelle Ihnen im Folgenden nur eine begrenzte Zahl der vorhandenen Applikationen vor. Dabei beschränke ich mich auf die folgenden mitgelieferten Apps:

File Manager, Word Processor, Spreadsheet, Calendar und eyeSync

Diese Auswahl habe ich getroffen, weil ich glaube, dass es sich bei diesen Anwendungen um die potenziellen Killer-Anwendungen des Cloudcomputing handelt, wobei mir klar ist, dass diese Definition diskussionsfähig ist. Mir persönlich bringen Applikationen der genannten Art den größten Nutzen und stellen den Grund dar, warum ich Cloud-Software überhaupt benutze.

Dabei habe ich den File Manager lediglich deshalb einbezogen, weil ohne den File Manager schon der Datei-Upload unmöglich wäre. Insofern spielt der File Manager ein zentrale Rolle für das Funktionieren des Gesamtsystems.

eyeSync wiederum ist eine separat und lokal zu installierende Software, die es Ihnen ermöglicht, lokale Verzeichnisse mit Ihrem eyeOS zu synchronisieren und auf diese Weise eine Art Dropbox für den eigenen Webspace zu realisieren. Je nach Größe Ihres Webspace oder Ihres Servers ist das eine sehr elegante und günstige Lösung Ihres lokalen Backup-Problems.

File Manager

Der File Manager ist in etwa vergleichbar mit dem Explorer unter Windows oder dem Finder unter MacOS. Letztlich managt man darüber die Dateien, die im eyeOS abgelegt sind. Da sich das System aber im Web befindet, gibt es ein paar Besonderheiten, die den File Manager von lokalen Lösungen unterscheidet.

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Recht profan mutet an, wie die fehlende Funktion des Kontextmenüs per Rechtsklick gelöst ist. Anstelle dieser gewohnten Verfahrensweise verfügt der Filemanager in der rechten Sidebar über ein Menü namens Aktionen. Hier wählt man das Werkzeug, zum Beispiel “Löschen”, das man auf die danach anzuklickende Datei losgelassen wissen will. Photoshopper werden sich mit dieser Arbeitsweise leicht anfreunden können.

filemanager-aktionen.png

Im Übrigen ist der File Manager für den Upload und gegebenenfalls das Ausführen von Dateien zuständig. Mit seiner Hilfe installiert man Drittanwendungen, die nicht über das Paketmanagement zur Verfügung stehen, völlig simpel nach. Hochgeladenes Eyepackage angeklickt, Installationsfrage mit Ja beantwortet, fertig.

Word Processor / Textverarbeitung

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Diesen Bericht hier schreibe ich mit dem Textverarbeitungsmodul aka Word Processor aka eyeDocs (die Entwickler sind Freunde der Multibenennung) des eyeOS und das klappt ganz gut. Leider hängt hinter der Textarea, in die ich schreibe, auch wieder nur eine TinyMCE-Implementation, jedoch ist der HTML-Code, den eyeDocs erzeugt ziemlich brauchbar. Da habe ich selbst mit Google Docs schon ganz schlechte Erfahrungen gemacht. eyeDocs hält sich an die Grundauszeichnungen und ermöglicht so die leichte Übernahme dieses Beitrages in andere Systeme.

Da man den HTML-Code natürlich auch direkt bearbeiten kann, fehlt mir persönlich nur das Tool “Wörter zählen” aus Google Docs besonders deutlich. Anwender mit weniger HTML-Kenntnissen werden sich fragen, wie sie Überschriften formatieren sollen. Es sei denn, sie sind es gewohnt, solches ohnehin per Fett-Formatierung und größerer Schriftart zu regeln.

Weniger schön mit Blick auf konkurrierende Weboffices ist auch, dass die Dateiablage in einer freien Struktur im Dateisystem, eben wie in einem richtigen Betriebssystem erfolgt. So gibt es keine Dokumentenmanagementfunktionen, wie es sie zumindest rudimentär bei Google Text & Tabellen oder Zoho Office gibt.

Nüchtern zugeben muss man indes, dass Word Processor nicht im entferntesten an die Funktionalität von Google Docs oder Zoho Writer herankommt. Word Processor ist letztlich wie das Textmodul in OpenGoo: Vorhanden, aber nicht komfortabel.

Unangenehm ist das völlige Fehlen von Menüs. So kann man lediglich Funktionen nutzen, die sich aus den Symbolleisten erreichen lassen. Das scheint indes Konzept im gesamten eyeOS zu sein.

Spreadsheet / Tabellenkalkulation

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Spreadsheet sieht so aus, wie ich mir Lotus 123 für Windows in der ersten Entwicklerdemo vorstellen würde. Klingt nach einer katastrophalen Einschätzung. Ist es auch. Spreadsheet kann es mit keinem anderen mir bekannten Onlinetool zur Tabellenkalkulation auch nur ansatzweise aufnehmen.

Nachdem es insgesamt nirgends Menüleisten gibt, gibt es hier nicht einmal eine Symbolleiste. Rechenfunktionen kann nur der nutzen, der weiß, welche es gibt und wie er diese per Hand reinschreiben kann. Nicht einmal die Matrix ist dynamisch und muss zuvor auf eine bestimmte Zahl Zeilen und Spalten festgesetzt werden. Von unterschiedlichen Tabellenblättern und Arbeitsmappenfunktionalität wollen wir gar nicht erst reden.

Einwenden lässt sich hier natürlich, dass eyeOS ein Betriebssystem ist und eine Tabellenkalkulation nicht zum Leistungsumfang eines Betriebssystems zu gehören braucht. Richtig. Nur, wenn man eine implementiert, sollte sie wenigstens ein klein bisschen was taugen. Sonst lasse man sie lieber weg. Und diese hätte man besser weg gelassen.

Calendar

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Die Calendar-Anwendung hat Potenzial, so sie massiv weiterentwickelt werden sollte. Optisch hat sie auf den ersten Blick gewisse Ähnlichkeiten mit dem Google Calendar. Andererseits, wie soll schon ein Kalender anders aussehen als wie ein Kalender?

Auf den zweiten Blick trennt sich auch hier die Spreu vom Weizen. So gibt es bei eyeOS Calendar nur die Wahl der Ansicht zwischen Tag, Woche und Arbeitswoche. Die Freigabe von Kalendern für andere User ist nicht vorgesehen und die Eingabe neuer Termine erschöpft sich in einem Betreff. Zeit und Dauer werden per Maus bestimmt. Weitere Möglichkeiten, wie etwa Ort des Termins, wiederkehrend oder nicht, ganztägig, andere Teilnehmer gibt es nicht.

Auch in der Außenkommunikation gibt sich Calendar geschlossen. Weder Reminder per E-Mail, noch Reminder überhaupt, noch RSS, noch iCal kennt das System und ist damit in etwa so kommunikativ wie mein Moleskine, wenn ich ihn in der Jackentasche lasse.

eyeSync

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eyeSync hat nur in zweiter Linie etwas mit eyeOS zu tun. Es ist keine Komponente im System und wird auch nicht zusätzlich dorthin installiert. eyeSync ist eine Clientsoftware für den lokalen Rechner des Anwenders und steht in Versionen für Windows, MacOS und Linux zum Download bereit.

In der Version für Windows habe ich es getestet. Anders als bei Windows-Anwendungen allgemein üblich, bedarf es bei eyeSync keiner Installation. Man lädt die Software von der Downloadseite herunter und entpackt sie in ein beliebiges Verzeichnis auf dem Rechner. Hernach startet man in diesem Verzeichnis eyeSync.exe, trägt die Zugangsdaten zum eyeOS, also URL, Benutzer und Passwort, ein und ist syncbereit.

Verzeichnisse, die eyeSync hochladen soll, trägt man per Add hinzu. Zusätzlich wird der eyeOS-Ordner angegeben, in den synchronisiert werden soll. Apropos synchronisiert, tatsächlich lädt eyeSync nur hoch und synced auf dem Server, aber nicht auf dem Client, weshalb Synchronisierung ein etwas zu groß gewähltes Wort für die tatsächlich erbrachte Dienstleistung ist.

Auf die Fakten herunter gebrochen, ist eyeSync einfach eine ganz vernünftige Backup-Lösung, die im Hintergrund die lokalen Dateien in die eigene Cloud schiebt. Leider gibt eyeSync über den Verlauf des Vorgangs absolut keine Auskunft, so dass ich noch keine Aussagen zu Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit machen kann.

Fazit

eyeOS hat sich seit seinen Anfängen im August 2005 massiv verbessert. Vor allem die Stabilität und Zuverlässigkeit des Systems zeugen von handwerklich einwandfreier Entwicklungsarbeit. Tatsächlich ist eyeOS, bedenkt man seine Basis, rasant schnell, dabei optisch anspruchsvoll und mit einem erheblichen Funktionsumfang ausgestattet.

Nachvollziehbarerweise ist es so, dass auch heute, vier Jahre nach dem Start, das Gesamtpaket in weiten Teilen leer ist und der Nachbefüllung bedarf. Es steht zu hoffen, dass sich die Entwickler in der Zukunft darauf beschränken werden, bereits implementierte Funktionalitäten so auszubauen, dass sie auch tatsächlich einen Anreiz zur Nutzung bieten und nicht nur eine Worthülse darstellen.

Angesichts der rasanten Entwicklungsaktivität habe ich keinen Zweifel, dass eyeOS in zwei bis drei Jahren so weit sein kann, dass es eine echte Alternative zu lokalen Installationen bietet. Derzeit ist es nur eine beeindruckende Konzeptstudie, die es aber in jedem Falle auszuprobieren lohnt. ™

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Alle Screenshots des Beitrags und einige mehr:

Weitere Beiträge:

Über Dieter Petereit

ist diplomierter Absolvent des Studienganges Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing, aber bereits seit 25 Jahren in der IT daheim. Seit der Jahrtausendwende ist er bei verschiedenen Unternehmensberatungen tätig gewesen und hat dort KMU in Fragen crossmedialer Marketingstrategien, sowie hinsichtlich konkreter IT-Projekte betreut. Technische Dokumentationen schreibt er seit Ende der Neunziger am Fließband, so dass der Betrieb verschiedener Blogprojekte seit 2005 nur konsequent ist.

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21 Kommentare zu eyeOS – komplette Arbeitsumgebung selbst gehosted

  1. Florian 10. Juni 2009 at 09:22 #

    Sehr interessante Sache.

    Aber wie sieht es mit einem E-Mail Clienten aus?

  2. Omar 10. Juni 2009 at 09:38 #

    schönen Dank. Dass es so etwas gibt, wusste ich gar nicht. Auch recht schnell. Ein ssh-client wäre nicht schlecht, dann könnte man trotz der Einschränkung von so manchen Firmen mittels ssh mit dem entfernten Servern kommunizieren..

  3. domingos 10. Juni 2009 at 09:49 #

    Klingt echt interessant. Ein eigener Server wäre mir allerings zu teuer. Ein Hostingpaket für max. 2 Euro im Monat dürfte doch von der Performance her ausreichen? Wenn er nicht mal eine SQL-DB braucht, müsste es für diesen Preis eigentlich ausreichen.

  4. Wishu 10. Juni 2009 at 10:01 #

    Wäre interessant, wenn Google mal so etwas anbieten würde. Sonst hat es zumindest für mich keinen wirklichen Wert.

  5. Manfred 10. Juni 2009 at 10:36 #

    @Wishu:
    “Allerdings hat nicht jeder größtes Vertrauen in die Anbieter und mag denen nicht ohne weiteres seine Daten überlassen. Mit eyeOS steht eine gute Alternative zum Selberhosten bereit.”

    Gerade deshalb ist es nicht von Google ;-)

  6. Michael 10. Juni 2009 at 10:39 #

    Prima!

    Sowas habe ich schon lange gesucht; wollte schon seit einiger Zeit die Daten auslagern bzw. auch mal unterwegs zur Verfügung haben, hege aber eine gewisse Paranoia gegenüber Fremdanbietern.

    Das wird doch mal zügig angetestet.

  7. Diego Perez 10. Juni 2009 at 11:26 #

    @Florian: Einen Mailclient gibt es auch.

    @Wishu: Wieso hätte es für Dich nur Wert, wenn es von Google wäre?

    @domingos: Ist von auszugehen, solange man nur mit ganz wenigen Benutzern im eyeOS rumrödelt. Probier es halt aus. Kaputtgehen kann ja nix.

    @omar: Gibt es. Hier: http://linux.softpedia.com/get/Internet/eyeOS-Apps/eyeSSH-40827.shtml

  8. Uwe 10. Juni 2009 at 11:36 #

    Jemand der versucht einen Desktop im Browser nachzubauen hat überhaupt nichts von Webdesign und Benutzbarkeit (“Usability”) verstanden.

    Ich wundere mich seit Jahren, dass diese Idee so penetrant präsent ist.

    Wenn Ihr wissen wollt wie’s richtig gemacht wird: Google-Anwendungen anschauen, schauen, staunen und lernen!

    Z.B.:

    http://www.google.de/reader
    http://www.google.de/mail
    http://docs.google.com

  9. Diego Perez 10. Juni 2009 at 12:41 #

    @Uwe: Ich denke, wir alle kennen die genannten Googledienste. Was sollen aber diejenigen tun, die abseits von Google cloudsourcen wollen?

  10. Gabber 10. Juni 2009 at 12:44 #

    Gut das das nicht im Browser läuft..

  11. lippe 10. Juni 2009 at 23:58 #

    wenn ich schon nur chmod 0777 sehe, schalte ich ab…

  12. DiPa 12. Juni 2009 at 22:27 #

    Ich habe eyeOS selber vor kurzer Zeit einmal getestet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es sinnlos ist, diese Arbeitsumgebung zu haben. Warum soll ich meine alltäglichen Aufgaben im Browser durchführen, wenn ich es viel komfortabler auf meinen eigenen Computer “offline” machen kann? Wäre ich im Urlaub und müsste meine E-Mails überprüfen, würde ich das System dennoch nicht nutzen -> Datensicherheit, Sessions und Cookies. Bleibt abzuwarten, ob es sich in Zukunft lohnt, Online-Systeme zu nutzen.

  13. Hendrik 14. Juni 2009 at 13:44 #

    Ich habe eyeOS vor längerer Zeit auch mal getestet. Bin aber
    nicht ganz überzeugt.
    Ich finde einen USB-Stick am Schlüsselbund mit Portable-Apps oder sogar einem ganzen Betriebssystem deutlich sinnvoller.

    mfg Hendrik

  14. Diablo 15. Juni 2009 at 02:13 #

    Klingt zumindest ganz interessant … Google würde ich meine Daten auch nicht anvertrauen. Mal abwarten, wie sich das System in den nächsten Monaten entwickelt.

  15. Paul 2. November 2009 at 23:36 #

    Ich hab es mir vor kurzem angeschaut und finde dass es perfekt für einen Studenten geeignet ist.
    Ich kann so sehr einfach es zuhause einrichten und von der UNI aus darauf zugreifen.

  16. Christian 11. März 2010 at 15:34 #

    Auf der Suche nach einer rein webbasierten Softwarelösung für den Austausch eines Kalenders bin ich über eyeOS gestolpert. Die Installation läuft super einfach, die Nutzung erschließt sich auch (recht) intuitiv.

    Einzig fehlt aktuell (Version 1.9) immer noch die Möglichkeit, Daten auszutauschen (besonders nervig beim Kalender). DAS war dann auch der Grund, warum ich nach 2h Test das Ding wieder eingestampft habe.

    Allerdings soll mit Version 2.0 diese Möglichkeit hinzukommen – warten wir es mal ab!

    Wünsche den Entwicklern weiterhin Wachstum und Erfolg mit eyeOS.

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  2. eyeOS – komplette Arbeitsumgebung selbst gehosted | blogmanufaktur - 12. Juni 2009

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  5. Collabtive vs. eyeOS - mydarktime.de - 21. September 2009

    [...] Ein ausführlicherer Artikel zu eyeOS findet sich übrigens hier. [...]

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